Wenn humanoide Roboter für uns arbeiten würden …

Ein großer Teil der Dinge, welche Menschen im Laufe der Menschheitsgeschichte erfunden und entwickelt haben, diente und dient dazu, das Leben zu vereinfachen und die zum überleben notwendige Arbeit zu reduzieren. Die gewonnene Freizeit wurde jedoch wiederum hauptsächlich genutzt, um … Arbeit zu verrichten. Arbeit, die dazu dient, die Lebensqualität immer weiter zu verbessern und den Wohlstand zu erhöhen und vor allem dient die Arbeit dazu, um Zins und Zinseszinsen zu erwirtschaften, ohne die das zinsbasierte Finanzsystem zusammenbrechen würde. Im Endeffekt reduzierte sich deshalb die zu leistende Arbeitszeit kaum.
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Bill Gates: Hunger kann in 15 Jahren besiegt sein

Die Menschheit hat nach Ansicht von Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates gute Chancen, in den nächsten 15 Jahren den Hunger zu besiegen.[1] So ist es derzeit in den Nachrichten zu lesen.
Welch Ironie. Essen und Trinken gibt es bereits jetzt schon im Überfluss. Es sit nur sehr ungleichmäßig verteilt. Während die Menschen in den westlichen Industriestaaten Unmengen an Nahrungsmitteln wegwerfen oder dadurch verschwenden, dass sie große Mengen an planzlicher Nahrung in Tiere stopfen um anschließend einen Bruchteil der Nahrungsmenge in Form von Fleisch zu erhalten, verhungern die Menschen in anderen Teilen der Welt. Die Verteilung der vorhandenen Lebensmittel richtet sich vor allem nach der Verteilung der Geldvermögen. Wo viel Geld ist, ist auch viel Essen. Regionale und klimatische Bedingungen spielen natürlich auch eine Rolle. In einer Steinwüste wächst naheliegenderweise nicht viel. Aber auf der anderen Seite wachsen hierzulande auch keine Bananen und dennoch sind die Supermarktregale voller Bananen. Und in einem Luxushotel in der arabischen Wüste wird auch niemand hungern, obwohl Lebensmittel in der Region nur schlecht angebaut werden können.
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Arbeiten für den Luxus

Es ist ein interessantes Paradoxon. Aufgrund von Zins und Zinseszins werden die reichen Menschen automatisch immer reicher, da ihr Vermögen durch Zinseinnahmen ständig wächst. Das Geld für die Zinsen ist jedoch nicht einfach vorhanden, sondern muss von den Banken in Form von Krediten geschöpft werden. Eine Bank vergibt natürlich keine Kredite ohne handfeste Gegenwerte. Diese Sicherheiten müssen naheliegenderweise erwirtschaftet werden. Aus diesem Grund muss die arbeitende Bevölkerung einen großen Teil ihrer Arbeitszeit damit verbringen, die Sicherheiten für die Kredite zu erwirtschften, mit denen die Zinsen der superreichen Menschen bedient werden.
Die Arbeit für Zins und Zinseszins dient den arbeitenden Menschen nicht zum Leben, da das Geld an die wohlahbenden Menschen abfließt, die ohnehin schon viel mehr Geld besitzen, als sie zum Leben benötigen. Folglich ist diese Arbeit eigentlich völlig unnötig. Dennoch muss für diese unnötige Arbeit sehr viel Energie aufgewendet werden. Die arbeitenden Menschen müssen morgens zum Arbeitsplatz kommen und Abends wieder zurück. Es werden Büro- und Werkräume im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Die Gewinung der Rohstoffe und die Verrichtung der Arbeit benötig ebenfalls Energie. Kurzum: wir verschwenden unvorstellbare Mengen an Energie und Rohstoffe, um arbeiten zu verrichten, die nur dazu dienen, das Vermögen der Supperreichen noch weiter zu mehren. Ohne diesen Irrsinn könnten drei oder vier Arbeitstage anstatt fünf und mehr Arbeitstage pro Woche genügen, um alle Güter herzustellen, die wir zum Leben benötigen. Somit könnte jeder Arbeitnehmer jede Woche die Energie einsparen, die für mindestens eine Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück benötigt wird. Zusätzlich würde natürlich die Energie eingespart, die bei der eigentlichen Arbeit benötigt wird.
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Puerto Pobre – Wie ein Inselstaat in Schulden versinkt

Puerto Rico bedeutet „reicher Hafen“. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wird doch aktuell die Verarmung durch das moderne Zinsgeldsystems am gleichnamigen Inselstaat deutlich.

Kleines Land, viel Sonne, blaues Meer – und die Regierung restlos pleite: Puerto Rico kann seine Schulden von 72 Milliarden Dollar aus eigener Kraft nicht mehr zurückzahlen. Was Griechenland für die Eurozone ist, wird der Inselstaat für die USA werden, sagen schon Experten.[1]

Quelle: Deutschlandfunk

Nehmen wir in einem Gedankenexperiment einmal an, ein Inselstaat wie Puerto Rico, nennen wir ihn Puerto Pobre, was soviel bedeutet, wie „armer Hafen“, soll auf einer neu entdeckten Insel gegründet werden. Weil es dort keine Infrastruktur gibt und auch kein Geldsystem, beschießen die Siedler das Geld von einer Bank vom Festland zu leihen. Das ist bequem und geht schnell. Die bislang nur auf dem amerikanischen Festland umtriebige Bank „Raffke Finanzen“ ist begeistert und stellt einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden Dolleros zur Verfügung. Weil die Finanzproduktverkäufer heute gute Laune haben, verlangen sie nur einen jährlichen Zinssatz von 10 Prozent anstatt einen Zinssatz zwischen 20 und 30 Prozent auszuwürfeln, wie es die Investoren der Bank gerne hätten.
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Geldschöpfung aus dem nichts … besser als ein Goldesel!

Mit „Geld“ bezahlen wir zwar jeden Tag die Waren und Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen, dennoch ist vielen Menschen nicht bekannt, wie das Geldsystem funktioniert und wie das Geld entsteht. Das ist fatal, denn nur mit diesem Wissen ist es möglich zu verstehen, warum die Schulden entgegen der Beteuerungen der Politiker immer weiter ansteigen. Und nur mit diesem Wissen ist es verständlich, warum die Wirtschaft immer weiter wachsen und immer mehr Ressourcen verbrauchen muss, obwohl die Politiker uns dazu anhalten, Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Nur mit diesem Wissen über die Funktionsweise des Geldsystems wird auch klar, warum wir immer mehr Steuern bezahlen sollen und ein Handwerker fünf bis acht Stunden arbeiten muss, um sich eine Stunde Arbeitszeit eines anderen Handwerkers leisten zu können.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, dass Banken das Geld verleihen, das andere Kunden auf ihr Konto eingezahlt haben. Dies ist nicht der Fall. Wenn Banken einen Kredit vergeben, dann schöpfen sie das Geld aus dem Nichts. Für dieses auf Knopfdruck erzeugte Geld erwarten die Banken dann aber ganz reale Sicherheiten, wie etwa den Zugriff auf eine Immobilie im Falle der Unfähigkeit des Schuldners, die Forderungen der Bank zu begleichen. Zudem muss der Kreditnehmer nicht nur den geliehenen Betrag und eventuell eine Bearbeitungsgebühr zurückzahlen, er muss auch Zinsen und Zinseszinsen bezahlen.

Nachfolgend beziehe ich mich auf Informationen von der Deutschen Bundesbank, welche die Problematik verdeutlichen.

Zunächst wollen wir die Aussage betrachten, dass bei einer ganz gewöhnlichen Kreditvergabe durch eine Bank nicht das vorhandene Geld verliehen wird, sondern grundsätzlich neues Geld geschaffen wird.

Im Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ wird unterstellt, dass bei der Kreditvergabe einer Bank generell neues, die Geldmenge erhöhendes Buchgeld geschaffen werde. Ist das zwingend? Kann die Bank nicht auch altes, schon früher geschaffenes Geld, z. B. Spareinlagen, weiterreichen, wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird? Die Refinanzierung durch Spareinlagen ist doch gängige Praxis der Banken.

Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass eine Bank „auch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z.B. Spareinlagen, weiterreichen“ (könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu.

[..]

Die Bank gewährt einem zweiten Kunden einen Kredit von 1.000. Dies führt wiederum zu einer Bilanzverlängerung (Aktivseite: Forderungen steigen um 1.000; Passivseite: Sichteinlage des Kreditnehmers nimmt um 1.000 zu). Durch den Vorgang nimmt die Geldmenge M3 um 1.000 zu, da die Sichteinlagen des Kreditnehmers zu M3 gehören.[1]

Quelle: Deutsche Bundesbank
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Warum habt ihr nichts getan, um den Krieg zu verhindern?

Als im Radio die Meldung kam, die auch auf der Website der Bundesregierung nachgelesen werden kann,[1] dass Israels Präsident Reuven Rivlin zum 50-jährigen Jubiläum der „Partnerschaft und Freundschaft“ zwischen Deutschland und Israel im Kanzleramt zu Besuch ist, war mein erste Gedanke: Warum bemüht sich denn ein israelischer Politiker nach Deutschland? Braucht Israel mal wieder ein neues Kriegs-U-Boot auf Kosten der deutschen Steuerzahler und ist nun hier, um das Kriegsgerät persönlich zu bestellen?
Nun, ein U-Boot stand diesmal nicht auf der Wunschliste. Davon hat Israel scheinbar genug vom deutschen Steuerzahler geschenkt oder subventioniert bekommen. Diesmal will der israelische Präsident Kriegsschiffe. Vier Stück. Die deutschen Steuerdeppen, also wir, sollen ein Drittel der Kosten bezahlen und damit das Geld, das Israel beisteuert möglichst gleich wieder ins Heilige Land zurückfließt, hat sich die Werft verpflichtet, Gegenkäufe in Israel zu tätigen. In fünf Jahren sollen die Schiffe ausgeliefert werden.[2] Ob jeweils eine schicke rote Geschenkschleife um die Schiffe gebunden sein soll, war leider keiner Pressemeldung zu entnehmen. Die wirklich wichtigen Dinge gehen in der Mainstreampresse irgendwie immer unter.
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Britische Schulen drohen Eltern mit Gewalt, falls Kinder Gewaltspiele spielen

Grand Theft Auto, Call of Duty und Co.: Sollten ihre Kinder Zugang zu solchen Spielen haben, drohen Schulen in einer britischen Grafschaft den Eltern mit Einschaltung des Jugendamts.

16 Schulen in der britischen Grafschaft Cheshire haben offenbar brieflich den Eltern der Schulkinder Konsequenzen angedroht, sollten die Minderjährigen Zugang zu ab 18 freigegebenen Spielen haben. Konkret würden in solchen Fällen Polizei und Jugendamt eingeschaltet, zitiert der Guardian aus den kursierenden Briefen.[1]

Quelle: Heise

Vermutlich dürfte es in jeder Generation etwas geben, das der älteren Generation fremd ist und daher gefährlich auf sie wirkt. Es gab mal eine Zeit, da galt Rockmusik als gefährlich für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Jetzt sind es immer wieder die Computerspiele, die für Panik bei der älteren Bevölkerung sorgen.
Beängstigend ist hier aber weniger, dass Kinder Ballerspiele am Computer spielen. Im Prinzip ist das auch nur eine Variante von „Indianer und Cowboy“ oder „Räuber und Gendarm“. Also eigentlich nur Spiele, wie sie früher noch auf der Straße gespielt wurden. In Zeiten, in denen aber der Schwerlastverkehr durch die Straßen rollt, um von chinesischen Sklaven hergestellte Billigprodukte pünktlich in die Ladenregale zu bringen und unzählige Berufspendler die Straßen verstopfen, müssen die Kinder auf Aktivitäten in den Wohnungen ausweichen. Da ist die Bewegungsfreiheit natürlich sehr eingeschränkt und Computer oder Spielekonsolen bieten viele Reize, welche die Kinder und Jugendlichen ansprechen, ohne sich bewegen zu müssen. Natürlich ist auch in diesen Spielen wieder der Kampf zwischen Gut und Böse ein großes Thema. Und dieses Thema fasziniert doch nicht nur die Kinder. Auch erwachsene Menschen, also die Eltern welchen das Schulamt mit der Polizei und dem Jugendamt drohte, wenn sie ihren Kindern Zugang zu gewaltlastigen Spielen gewähren, werden Abends beim Fernsehkrimi mitfiebern, ob der Mörder gefasst wird. Und sie werden sich am Wochenende auch mal im Kino einen Actionfilm mit wilden Schießereien ansehen.
Nicht Computerspiele drehen sich um Gewalt. Auch viele andere Spiele, welche von erwachsenen Menschen gespielt werden, basieren auf gewalttätigen Szenarien. Schach zum Beispiel. Beim Schach wird ein Kriegsszenario durchgespielt, bei dem sich zwei Heere mit dem Ziel gegenüberstehen, den gegnerischen König zu töten.
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Schöne neue Welt des Internets der Dinge

Internet der Dinge! Alles – von der Zahnbürste über den Toaster bis zum Lastkraftwagen – soll einen Internetanschluss bekommen. So stellen sich die Verantwortlichen bei den großen Konzernene und das personal der Marketingabteilungen die Zukunft vor. Ein Segen wäre das für die Kunden. Man stelle sich nur mal all die Möglichkeiten vor:

  • Die Gerätschaften können dann automatisch das Leben der Menschen organisieren. Der Kühlscharnk bestellt neues Bier, wenn der Vorrat zu Neige geht und der Kühlschrankbesitzer schon zu besoffen im Eck liegt, um noch aus eigener Kraft zum Auto zu laufen und zum Supermarkt zu fahren.
  • Die Zahnbürste macht einen Termin beim Zahnarzt aus, weil der Besitzer sie so selten benutzt, dass es vermutlich mittlerweile einige Löcher zu sanieren gibt.
  • Der Fernseher studiert den Programmplan und schaltet immer auf die Lieblingssendungen des Zuschauers um, wenn der Zuschauer dies nicht mehr kann, weil er schon vor Stunden eingeschlafen ist.

Hach, klingt das nicht herrlich. Bald können die Geräte so viele tolle Dinge, die völlig unnötig aber absolut cool sind. Dabei verbrauchen sie auch noch reichlich Strom, was die Energiewirtschaft ankurbelt. Und Wirtschaftswachstum ist superplusgut, wie die von der Realität abgekanzelte Superplusgutkanzlerin immer wieder betont :)
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Sind Pharmakonzerne, Ärzte und Politiker wirklich um unser Wohl besorgt?

Derzeit werden die Menschen in den Medien wiedereinmal massiv zu Impfungen gedrängt. Auslöser ist ein gehäuftes Auftreten von Masern in Berlin. Ob hier jedoch wirklich die Sorge um die Gesundheit im Vordergrund steht, ist jedoch mehr als fraglich. Wenn in den Nachrichten über einen großen Pharmakonzern berichtet wird, dann sind sicher nicht selbstlose Wohltätigkeitsaktionen das Thema, sondern der Börsenkurs, der Quartalsgewinn und die Dividende für die Aktionäre. Wenn Pharmakonzerne ein neues Medikament auf den Markt bringen, dann legen sie den Preis nicht so fest, dass sie zwar noch faire Gewinne machen, die Produkte aber für die Patienten gut zu bezahlen sind. Die Preise werden eher so hoch angesetzt, dass die Schmerzgrenze für eine kritische Masse gerade noch nicht überschritten ist und möglichst viele, aber natürlich bei weitem nicht alle Menschen, das Medikament zu einem möglichst hohen Preis gerade noch kaufen können. Dabei kommt ihnen zusätzlich zu Gute, dass viele Medikamente von der Krankenkasse bezahlt werden und die Kosten für die Medikation eines Patienten dadurch auf viele Menschen verteilt werden, die ihrerseits das Medikament derzeit nicht benötigen und somit eigentlich auch nicht bezahlen müssten. Dies ist eine geschickte Verschleierungstaktik, welche noch höhere Profite ermöglicht. Zum einen können so Medikamente doch noch an Menschen verkauft werden, welche die hohen Kosten nicht aus eigener Kraft stemmen könnten und zum anderen erregen die hohen Preise kaum aufsehen, weil es ja „eh die Krankenkasse bezahlt“. Nein, die Pharmakonzerne sind wahrlich keine Wohltäter.
Aber nicht nur die Pharmakonzerne sind auf maximalen Profit aus. Das ganze System in dem wir leben ist umfassend auf Profitmaximierung auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit ausgerichtet. Der Drang zur Gewinnmaximierung und der Zwang zum Wirtschaftswachstum ist durch das zinseszinsbasierte Geldsystem vorgegeben, das nur so lange funktionieren kann, wie es gelingt immer neue Nachschuldner zu finden, die neue Kredite aufnehmen um alte Zinsen zu bezahlen.
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Lügner und Belogene

In der Rheinpfalz am Sonntag vom 25.01.2015 fragt sich der Autor im Artikel „Lügner und Belogene“, ob die Menschen durch die vielen verfügbaren Informationen auch tatsächlich gut informiert sind. Er bemängelt, dass die Menschen sich immer oberflächlicher mit den Geschehnissen befassen. Selbst unter Studenten sei es üblich, dass nur noch ein „Schlagzeilen-Wissen“ vorhanden ist. Es ist leider wichtiger, nichts zu verpassen, als wirklich gut informiert zu sein. Für lange Texte fehlen Ausdauer und Geduld. Mehr wissen ist folglich nicht gleichzusetzen mit mehr verstehen.
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Die Hälfte des Wohlstands ist in der Hand von einem Prozent der Menschen

Dass die Reichen immer reicher werden, während die Armen schuften können, wie sie wollen, und dennoch immer ärmer werden, ist dem zinseszinsbasierten Geldsystem geschuldet. Dies wird üblicherweise nicht so deutlich kommuniziert, sonst merken die Menschen vielleicht nicht nur, dass sie immer ärmer werden, sondern auch noch, dass dieser unschöne Vorgang systemimmanent und möglicherweise sogar beabsichtigt ist. Aber immerhin, wird immer mal wieder eine Meldung veröffentlicht, die bestätigt, dass wir Tag für Tag ausgebeutet werden und irgendwann in unvorstellbarer Armut versinken, während ein paar superreiche dekandente Schnösel nicht wissen, wie viele zigtausend Euro heute wieder auf ihr Konto geflossen sind, während sie auf ihrer Yacht den Tag verschlafen haben.

Hälfte des Wohlstands in der Hand von einem Prozent

Ein Prozent der Menschheit verfügt über die Hälfte des globalen Reichtums, während sich die übrigen 99 Prozent mit der anderen Hälfte begnügen müssen.
Die britische Wohlfahrtsorganisation Oxfam weist vor der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos darauf hin, dass ein Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2016 mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens besitzen wird. Die Kluft zwischen Arm und Reich werde schnell tiefer.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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Wenn die Schweiz der europäischen Währungsunion beitreten würde

Nachdem die Schweizer Nationalbank die Fixierung des Wechselkurses der schweizer Währung an den Euro aufgegeben hat, weil sie sich offensichtlich nicht mehr an das sinkende Schiff klammern will oder kann, ist in der Badischen Zeitung zu lesen:

Schweiz sollte lieber dem Euro beitreten

Es wird den Schweizern nicht schmecken, doch die Lösung für ihr Wechselkursproblem liegt im Euro. Eine ganze Reihe von Argumenten spricht für einen Beitritt in den Euro-Raum, meint BZ-Redakteur Jörg Buteweg.[1]

Quelle: Badische Zeitung

Danach schreibt der Autor, dass die Zentralbank des kleinen Landes Schweiz ihre Währung nicht dauerhaft gegen das Auf und Ab an den Devisenmärkten abschotten kann.
Anzumerken ist bei dieser Argumentation jedoch, dass den Verantwortlichen bei der Schweizer Nationalbank wohl eher das „Ab“ Sorgen bereitet, als das „Auf“. Wie sonst ist zu erklären, dass sie über längere Zeit versuchten, den Wert des Euros durch Stützungskäufe hoch zu halten? Tendenziell wird der Euro immer weniger wert und wenn die EZB bald massenhaft Staatsanleihen von Euro-Krisenländern kaufen wird,[2] dann könnte sich die Talfahrt noch rasant beschleunigen. Es ist also kaum verwunderlich, dass die Schweizer Nationalbank in Anbetracht dieser fatalen Aussichten die Reißleine zieht um zu retten, was zu retten ist.
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Wie die Schüler in der Schule dumm gehalten werden

Die Schulzeit war schon sehr lehrreich. Nur das sinnlose rumsitzen zwischen den Pausen, war etwas nervig. So hatten man schon zu meiner Schulzeit etwas überspitzt und sarkastisch formuliert, dass man im Unterricht eigentlich nicht wirklich viel sinnvolles lernt. Aber immerhin sind die Pausen nicht schlecht.
Das war natürlich ein wenig übertrieben. Unsere Lehrer haben uns vieles mit auf den Weg gegeben, das sich im Nachhinein als nützlich und hilfreich erwies und wir hatten vor allem die Möglichkeit zu lernen, sich eigenständig Lösungen zu erarbeiten und Wissen zusammenzutragen.
Man hat in der Schule aber wenig gelernt, das einem im heutigen Leben weiterhelfen würde oder es ermöglichen würde, aufgrund des Erlernten zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind.
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Das weltweite Finanzsystem gerät ins Wanken

Die etablierten Systemmedien sind in der schwierigen Lage, dass sie auf der einen Seite die Menschen in Sicherheit wiegen sollen, auf der anderen Seite müssen sie aber auch die Bürger auf die auf uns zukommenden Probleme einstimmen, damit die Verwerfungen nicht zu überraschend kommen.
Nachdem das Ende des Finanz- und Wirtschaftszykluses nun so allmählich in greifbare Nähe rücken dürfte, werden die Meldungen zu den drohenden Gefahren mittlerweile doch recht deutlich formuliert. So ist in einem Online-Artikel der WELT zu lesen:

Das weltweite Finanzsystem gerät ins Wanken

Staatspleiten, Zombiezinsen, Ölschock: 2015 könnte für Sparer ein dramatisches Jahr werden. Gleich an mehreren Orten der Welt drohen Krisen. Und eine alte Formel sagt: Der Absturz ist überfällig.[1]

Quelle: Die Welt
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