English Muffin mit Ei, vegetarischem Würstchen und Käse

English Muffin
Unter der Bezeichnung „McMuffin Sausage & Egg“ gibt es bei einem amerikanischen Burgertempel mit schottisch klingendem Namen ein Frühstücksgericht, das auf einem Englisch Muffin, einer Bratwurstauflage, Ei und Käse basiert. Bei einem English Muffin handelt es sich nicht wie beim Muffin um einen süßen Küchlein, sondern um ein flaches Brötchen, das üblicherweise getoastet gegessen wird. Auch wenn das angesprochene Burger-Unternehmen vor einiger Zeit die Hintergrundfarbe des Logos „aus Respekt vor der Umwelt“ von Rot zu Grün wechselte, scheint der Umweltschutz bei einem Unternehmen, das auf Verpackungen statt auf wiederverwendbares Geschirr setzt und bei dem die Ressourcenverschwendende Nutzung tierischer Produkte im Vordergrund steht, keine große Priorität zu haben. Das Unternehmen könnte Fleisch an vielen Stellen durch vegetarische oder gar vegane Alternativen ersetzen. Dies geschieht jedoch nicht. Offenbar nimmt man die eigenen Werbesprüche nicht so ernst.
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Kokosnussdrink

Die Produktion von Milch ist leider sehr ressourcenintensiv und üblicherweise auch mit dem Leid von Tieren verbunden. Zunächst muss unter Einsatz von Energie, Wasser und Dünger das Futter für Tiere angebaut werden. Dieses wird nach der Ernte zum Verfüttern zu den Ställen transportiert. Darüber hinaus benötigen die Tiere natürlich große Mengen an Wasser und gegebenenfalls auch Medikamente. Dier Tiere werden dann mehr oder weniger lange ausgebeutet und irgendwann geschlachtet, wenn sie nicht mehr ausreichend produktiv sind. Dieses Verhalten den Tieren gegenüber ist nicht unbedingt etwas, worauf wir Menschen stolz seien können und somit sollten wir uns überlegen, den Konsum tierischer Produkte zumindest reduzieren.
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Kapital Fehler

Kapital Fehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Der Kapitalismus in der heutigen Form scheitert immer wieder daran, den Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen. In ihrem neuen Buch untersuchen Matthias Weik und Marc Friedrich, warum der Kapitalismus immer wieder zu Finanzmarktblasen und periodisch auftretenden Krisen führt. Während ein kleiner Teil der Menschen immer reicher wird, verliert ein großer Teil der Menschheit immer schneller an Lebensqualität und sozialer Sicherheit. Es zählen immer stärker die Interessen der globalen Konzerne und der Superreichen, die sich von der Realwirtschaft immer weiter entkoppeln.
Die Autoren schildern die Gefahren der unregulierten Finanzwirtschaft und zeigen auf, dass das Kapital ohne Regulierungen nicht an die für den allgemeinen Wohlstand besten Stellen gelangt. Wenn 0,1 Prozent der Weltbevölkerung darüber entscheiden, wie 80 Prozent des Weltvermögens investiert werden, kann von freien Märkten und von Wettbewerb keine Rede sein.


Titel: Kapital Fehler
Untertitel: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Verlag: Eichborn
Veröffentlichung: 13.05.2016
Sprache: Deutsch
Seiten: 349
ISBN-13: 978-3847906056
Preis: 19,99 Euro

Beyond Burger: Gemüse ist sein Fleisch

Auch als Vegetarier oder Veganer möchte man vielleicht nicht auf den Genuss eines Schnitzels oder auf einen Hamburger verzichten. Nur sollen für diesen Genuss möglichst keine Tiere leiden und sterben. Dementsprechend ist es sehr erfreulich, dass zunehmend an fleischlosen Produkten geforscht wird, die schmecken und sich anfühlen wie Fleischprodukte. Die Kunst dabei ist es, die Stränge aus pflanzlichem Protein so zu orientieren, dass sie sich beim Kochen, Schneiden und Kauen wie tierische Muskelfasern anfühlen. Ein interessanter Artikel hierzu ist bei Heise erschienen:

Beyond Burger: Gemüse ist sein Fleisch

Fleischersatzprodukte

Gericht: Spätzle mit Rahmsauce und vegetarischem Schnitzel
Bei vegetarischen oder gar veganen Fleischersatzprodukten scheiden sich die Geister. Für die einen ist es eine gute Alternative zu Produkten aus toten Tieren, andere sehen diese Ersatzprodukte als Unsinn an. Weit verbreitet scheint die Meinung, dass man doch einfach echtes Fleisch essen kann, wenn man ein Schnitzel möchte. Warum sollte man zu einem vegetarischen Schnitzel greifen, das lediglich ein „Imitat“ ist. Wer auf Fleisch verzichten möchte, braucht doch nicht auf Produkte zurückzugreifen, die Fleisch imitieren.
Bei dieser oberflächlichen und egoistischen Sichtweise wird jedoch beispielsweise nicht berücksichtigt, dass man als Vegetarier oder Veganer zwar durchaus gerne ein paniertes Schnitzel, eine Leberwurstbrot oder Nudeln mit einer Bolognesesauce essen möchte, jedoch möglichst ohne dass dadurch Tiere leiden müssen. Mit vegetarischen und veganen Ersatzprodukten muss man nicht auf ein leckeres Schnitzel verzichten, hat dafür aber weniger Tierleid zu verantworten.
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E-Fahrzeuge – mit mächtig PS unter der Haube, versteht sich

Die Autobranche bereitet sich vor auf den Wandel hin zur Elektromobilität. Auch der Stuttgarter Sport- und Geländewagen-Hersteller Porsche will vorn dabei sein – mit mächtig PS unter der Haube, versteht sich.[1]

Quelle: Heise

Elektrofahrzeuge werden mit der Begründung forciert, dass sie weniger schädlich für die Umwelt sind, als herkömmliche Fahrzeuge. Wenn es um den Umweltschutz ginge, stünden aber kein schnellen Hochleistungsboliden zur Diskussion, sondern leichte Kleinfahrzeuge für den Alltag. Schnelle Fahrzeuge und SUVs, wie sie von der Industrie gerne als Vorzeige-Elektrovarianten präsentiert werden, müssen stabil gebaut sein und werden dadurch natürlich schwer, was aufgrund des Gewichtes zu einem höheren Energieverbrauch führt. Dabei kann oder darf auf den Straßen in den dicht besiedelten Industrieländern nur selten schnell gefahren werden. Die verfügbare Leistung und die damit einhergehenden schädlichen Auswirkungen sind somit meistens überflüssig. Gebaut und beworben werden diese hochpreisigen Fahrzeuge – auch mit Elektroantrieb – dennoch. Umweltschutz spielt offensichtlich keine große Rolle.
Eine aktuell in der Politik diskutierte Kaufprämie, die von der Allgemeinheit bezahlt werden soll, würde also hauptsächlich dazu dienen, den Reichen ihre verschwenderischen Angeber-Fahrzeuge zu subventionieren auf Kosten derer, die Tag für Tag mit einem kleinen Wagen zur Arbeit fahren müssen und mit Abgaben auf den Spritpreis die teuren Elektrofahrzeuge subventionieren sollen. Besonders unschön ist es, dass vermutlich nicht nur kleine Elektrofahrzeuge für den Alltag von einer solchen Subvention profitieren werden, sondern eben auch die unnötig großen und schweren Elektrofahrzeuge mit mächtig PS unter der Haube.
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Das nächste Geld

Das nächste Geld
Wenn Banken einen Kredit vergeben, schöpfen sie das dafür notwendige Geld zum Zeitpunkt der Kreditvergabe. Die Geldmenge steigt an. Wenn der Kredit nach einiger Zeit wieder getilgt wird, wird das Geld wieder dem Kreislauf entzogen und die Geldmenge sinkt. Allerdings muss üblicherweise nicht nur das geliehene Geld zurück gezahlt werden. Zusätzlich sind auch Zinsen zu bezahlen. Das Geld für die Zinsen wurde bei der Kreditvergabe nicht geschöpft und existiert somit nicht. Die Forderungen der Banken sind also zu jedem Zeitpunkt höher, als die verfügbaren Vermögen. Somit ist es nicht möglich, alle Schulden zu begleichen. Wie Christoph Pfluger in seinem Buch „Das nächste Geld“ anschaulich erläutert, gibt es nun zwei Wege. Eine lange und eine kurze Sackgasse.
Die kurze Sackgasse: Der Kreditnehmer verdient sich das Geld von den übrigen Wirtschaftssubjekten, die dadurch um den entsprechenden Betrag ärmer werden. Da ihr Geld jedoch ebenfalls auf Kredit basiert, werden sie gezwungen, entsprechend mehr zu verdienen. Entsteht dieses zusätzliche Geld nicht (durch neue Kreditvergabe mit entsprechender Verschuldung), ist das Ende der kurzen Sackgasse bald erreicht.
Die lange Sackgasse: Die Bank vergibt einen weiteren Kredit an einen Wirtschaftsteilnehmer und damit ist das Geld nun vorhanden, damit es der erste Kreditnehmer nutzen kann, um seine Zinsschulden zurückzubezahlen. Natürlich hat dann der zweite Kreditnehmer ein Problem und es ist nicht kleiner geworden, denn irgendwann muss ja auch der zweite Kreditnehmer seinen Kredit samt Zinsen zurückbezahlen. Das Geld ist aus dem großen Topf aber bereits wieder verschwunden, als der erste Kreditnehmer seine Schulden beglichen hat. Beim Weg der „langen Sackgasse“ sieht die Lösung nun so aus, dass die Banken einfach noch einen weiteren Kredit an einen Wirtschaftsteilnehmer vergeben, wodurch die vorhandene Geldmenge im großen Volkswirtschaftlichen Topf wieder steigt, so dass das nötige Geld für die Rückzahlung der zuvor bestehenden Schulden im System vorhanden ist. Und dann muss noch ein Kredit vergeben werden und noch einer und so weiter. Es besteht also ein Zwang zur ständig wachsenden Verschuldung.
Die zweite Sackgasse lässt sich noch ein wenig verlängern: man lässt einige Schulden einfach stehen und erzwingt nicht die Rückzahlung der Kreditsumme. So müssen die Schuldner immer nur das Geld für die Zinsen aufbringen. Kurzfristig gesehen ist die Last dann natürlich geringer. Langfristig bedeutet dies aber auch, dass natürlich so lange Zinsen bezahlt werden müssen, wie der Kredit besteht. Dadurch können die Zinslasten leicht auf ein Vielfaches der eigentlichen Kreditsumme anwachsen und theoretisch sogar unendlich hoch werden.
Dass ein solches Geldsystem, welches grenzenloses exponentielles Wachstum mit grenzenlos wachsendem Ressourcenverbrauch und der damit ein hergehenden Zerstörung der Umwelt erzwingt und die Menschen in einen ständigen zerstörerischen Wettbewerb zwingt, nicht die Grundlage für eine friedliche Gesellschaft sein kann, dürfte einleuchten. Christoph Pfluger beschreibt die Problematik sehr verständlich und stellt Überlegungen an, wie das Geldsystem beschaffen sein müsste, damit es nicht die fatalen Wirkungen hat, wie wir sie immer stärker erleben.


Titel: Das nächste Geld
Untertitel: Die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden
Autor: Christoph Pfluger
Verlag: edition ZE!TPUNKT
Veröffentlichung: 24.08.2015
Sprache: Deutsch
Seiten: 246
ISBN-13: 978-3-9523955-3-0
Preis: 21,00 Euro

Unnötige Energieverschwendung bei Kühlregale im Einzelhandel

Die Kühlung stellt im Lebensmitteleinzelhandel mit 41 % den größten Energieverbraucher dar, wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft am 13. März 2013 als Antwort zu einer Anfrage der Abgeordneten Rosa Grünstein von der SPD schreibt. Der Energieverbrauch zur Kühlung wiederum teilt sich auf in 42 % Normalkühlung, 31 % Tiefkühlung, 6 % Obst und Gemüse, 10 % Bedientheken, 11 % sonstiges und non-food-Bereich.

Erschreckend ist, dass viele Kühlregale in den Läden nicht geschlossen sind und somit unnötig viel Energie verschwendet wird. Die Einzelhändler befürchten wohl Umsatzverluste, wenn sich die Kunden nicht schnell und bequem bedienen können. Zu Hause würde aber bestimmt niemand auf die Idee kommen, den Kühlschrank Tag und Nacht einfach offen zu lassen, um leichter an die Butter zu kommen.
Während aber Glühlampen nicht mehr verkauft werden dürfen, weil sie nicht effizient genug sind, gibt es offensichtlich keine Regeln, nach denen die Händler verpflichtet wären, auf energiesparendere Techniken bei den Kühleinrichtungen zurückzugreifen. Dabei könnte in diesem Bereich viel Energie gespart werden, ohne dass die Lebensqualität der Menschen eingeschränkt wäre, schließlich können die Kunden alle Produkte auch dann kaufen, wenn die Kühlregale mit Türen versehen sind.
Nun macht es nicht unbedingt Sinn, ein funktionierendes offenes Kühlregal auszutauschen, nur um eines mit Türen zu erwerben. Der Ressourcenverbrauch für Herstellung neuer Geräte, Transport und Entsorgung der alten Kühlregale würde möglicherweise schwerer wiegen, als die Energieeinsparung. Spätestens aber, wenn ein Kühlregal ohnehin ausgetauscht wird, sollte ein neues eingebaut werden, welches Türen besitzt.
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Was sollen die auch sonst machen außer kaufen?

Es ist mir ein Anliegen zu vermitteln, dass es ein Widerspruch ist, auf der einen Seite ein Finanz- und Wirtschaftssystem zu akzeptieren, das aufgrund der eingebauten Zinseszinsfunktion zu einem grenzenlosen exponentiellen Wachstum mit dem damit einhergehenden Ressourcenverbrauch und der Zerstörung der Umwelt führt, während auf der anderen Seite über eben diese Zerstörung der Umwelt lamentiert wird. Sehr schön hat diesen Widerspruch ein Leser beim Zeitschriftenverlag Heise im Forum zum Ausdruck gebracht:

Was sollen die auch sonst machen außer kaufen?

In einer Gesellschaft, der es an geistigen Werten immer mehr fehlt, bleibt doch nichts anderes übrig, als seine Sinne mit Kaufen von irgendwelchem Krempel zu betäuben.

Und damit meine ich nicht nur die USA, sondern alle, die den neuen Gott Mammon anbeten, ohne sich dessen bewußt zu sein.

Die Religion heißt Kapitalismus und das Stundengebet:

Kaufen, Kaufen,Kaufen.
Wachstum, Wachstum, Wachstum.

Auf der nächsten Klimakonferenz wird dann wieder gezetert, daß Umweltschutz nicht geht, ohne der Wirtschaft zu schaden.

Quelle: Metronomicon; Heise-Forum: Was sollen die auch sonst machen außer kaufen?
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Der Schweizer Journalist und Verleger Christoph Pfluger über den systemischen Wahnsinn des Geldsystems

Mit legalen und demokratischen Methoden sei das globale Finanzsystem nicht mehr zu retten. Zu diesem Schluss kommt Christoph Pfluger in seinem soeben erschienenen Buch „Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden“. Die primäre Ursache ortet der Autor, der seit mehr als 25 Jahren über Geldfragen schreibt, in der Geldschöpfung durch die privaten Banken. Wenn sie einen Kredit verleihen, entsteht neben einem gleich bleibenden Guthaben nämlich auch eine Forderung, die mit dem Zins über die Zeit wächst.

Diese seit Jahrhunderten wirkende Asymmetrie ist die Ursache einer ganzen Reihe unerwünschter Entwicklungen mit Umverteilungen und Konflikten, die das globale Finanzsystem heute an die Grenze der Belastbarkeit gebracht haben. Sie ist auch der Grund, warum die weltweiten Geldschulden rund viermal größer sind als die kumulierte Geldmenge aller Volkswirtschaften.

Nach Ansicht des Autors befindet sich die Welt bereits in einem Zustand der Konkursverschleppung, in dem Vermögenswerte beschleunigt und unter Umgehung legaler und demokratischer Wege verschoben werden, und deren Fortentwicklung die Bürger inzwischen mit der Entscheidung konfrontiere: Diktatur oder Neubeginn.

Das aufschlussreiche Interview kann bei Telepolis nachgelesen werden: „Unser Geldsystem als ein kolossales Betrugs- und Irrtumssystem“

Idyllische Freilandhaltung?

Kühe auf der Wasserkuppe
Saftige Wiesen und natürliche Haltung von „Nutztieren“, das verstehen wir gemeinhin unter „Freilandhaltung“. Doch Freilandhaltung hat mit diesem idyllischen und durch die Werbung geprägten Bild nicht immer viel gemeinsam. In Deutschland mag diese Art der Tierhaltung noch einigermaßen mit den Vorstellungen übereinstimmen, da Freilandhaltung gewöhnlich mit einer eher niedrigen Besatzdichte einhergeht. Dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Man kann Tiere auch dicht gedrängt im Freien halten. Eine hohe Besatzdichte führt schnell zu einer Schädigung der Grasnarbe, sodass die anfallenden Nährstoffe aus dem Kot nicht mehr gebunden werden und ins Grundwasser gelangen können, wenn der Betrieb den Auslauf nicht entsprechend pflegt, wie bei Wikipedia nachzulesen ist.
Vor allem in den USA ist das Verständnis von Freilandhaltung eine gänzlich andere. Gigantische Massenbetriebe unter freiem Himmel sind im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht unüblich. Dies zeigt beispielsweise der Betrieb Coronado Feeders bei Dalhart, Texas. Tausende Rinder stehen hier in großen Gehägen auf staubigem Wüstenboden. Direkt daneben ein Güllesee, der mehrere hundert Meter Durchmesser hat.

Die Verhältnisse werden im nachfolgend verlinkten Luftbild sichtbar:

Coronado Feeders, Dalhart, Texas, USA

Geldschöpfung aus dem nichts … besser als ein Goldesel!

Mit „Geld“ bezahlen wir zwar jeden Tag die Waren und Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen, dennoch ist vielen Menschen nicht bekannt, wie das Geldsystem funktioniert und wie das Geld entsteht. Das ist fatal, denn nur mit diesem Wissen ist es möglich zu verstehen, warum die Schulden entgegen der Beteuerungen der Politiker immer weiter ansteigen. Und nur mit diesem Wissen ist es verständlich, warum die Wirtschaft immer weiter wachsen und immer mehr Ressourcen verbrauchen muss, obwohl die Politiker uns dazu anhalten, Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Nur mit diesem Wissen über die Funktionsweise des Geldsystems wird auch klar, warum wir immer mehr Steuern bezahlen sollen und ein Handwerker fünf bis acht Stunden arbeiten muss, um sich eine Stunde Arbeitszeit eines anderen Handwerkers leisten zu können.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, dass Banken das Geld verleihen, das andere Kunden auf ihr Konto eingezahlt haben. Dies ist nicht der Fall. Wenn Banken einen Kredit vergeben, dann schöpfen sie das Geld aus dem Nichts. Für dieses auf Knopfdruck erzeugte Geld erwarten die Banken dann aber ganz reale Sicherheiten, wie etwa den Zugriff auf eine Immobilie im Falle der Unfähigkeit des Schuldners, die Forderungen der Bank zu begleichen. Zudem muss der Kreditnehmer nicht nur den geliehenen Betrag und eventuell eine Bearbeitungsgebühr zurückzahlen, er muss auch Zinsen und Zinseszinsen bezahlen.

Nachfolgend beziehe ich mich auf Informationen von der Deutschen Bundesbank, welche die Problematik verdeutlichen.

Zunächst wollen wir die Aussage betrachten, dass bei einer ganz gewöhnlichen Kreditvergabe durch eine Bank nicht das vorhandene Geld verliehen wird, sondern grundsätzlich neues Geld geschaffen wird.

Im Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ wird unterstellt, dass bei der Kreditvergabe einer Bank generell neues, die Geldmenge erhöhendes Buchgeld geschaffen werde. Ist das zwingend? Kann die Bank nicht auch altes, schon früher geschaffenes Geld, z. B. Spareinlagen, weiterreichen, wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird? Die Refinanzierung durch Spareinlagen ist doch gängige Praxis der Banken.

Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass eine Bank „auch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z.B. Spareinlagen, weiterreichen“ (könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu.

[..]

Die Bank gewährt einem zweiten Kunden einen Kredit von 1.000. Dies führt wiederum zu einer Bilanzverlängerung (Aktivseite: Forderungen steigen um 1.000; Passivseite: Sichteinlage des Kreditnehmers nimmt um 1.000 zu). Durch den Vorgang nimmt die Geldmenge M3 um 1.000 zu, da die Sichteinlagen des Kreditnehmers zu M3 gehören.[1]

Quelle: Deutsche Bundesbank
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Griechenland droht Geldgebern mit Zahlungsstopp

Griechenland droht Geldgebern mit Zahlungsstopp. So betitelt die Presseagentur Reuters einen Artikel zu den finanziellen Problemen Griechenlands. Der ein oder andere Leser wird sich fragen, wie Politiker eines Landes mit so hohen Schulden, ganz selbstbewusst solche gewagten Drohungen aussprechen können. Nun, es gibt folgendes Sprichwort: Wenn du 5.000 Euro Schulden bei der Bank hast, dann hast du ein Problem. Wenn du 50.000.000 Euro Schulden bei der Bank hast, dann hat die Bank ein Problem.
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Typisch Vegetarier

Im nachfolgenden Video zeigt Joyce Ilg auf humorvolle Art, Ausschnitte aus dem Alltag eines Vegetariers in Gesprächen mit Fleischessern. Das Video wurde jedoch von einem Unternehmen gesponsert, das hauptsächlich im Fleischgeschäft tätig ist. Das führt natürlich zu der Frage, wie man dies bewerten soll.

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