Amtliche Veterinäre ignorieren Tierquälerei

Die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Erfahrungen und die Bildungschancen würden es der Menschheit heutzutage ermöglichen, in Sicherheit und Frieden zu leben. Gewalt wäre weder gegen andere Menschen noch gegen Tiere notwendig. Dennoch scheint die Welt mit jeden Tag irrsinniger zu werden. Probleme werden nicht mit wissenschaftlichen Herangehensweisen analysiert und gelöst, sondern mitunter völlig plan- und ziellos angegangen. Mitgefühlt ist vielen Menschen ein Fremdbegriff und Augenmaß und Toleranz verlieren zunehmend an Bedeutung.

Auf der seinen Seite bleiben amtliche Veterinäre, die Tierquälerei nicht verhindern, sondern ignorieren straffrei. So wurden die Verfahren gegen drei Tierärztevon der Staatsanwälte eingestellt. Die Begründung war ebenso bizarr wie typisch: Die Veterinäre, die Vertreter der Behörden auf dem Schlachthof, hätten die Verstöße gar nicht verhindern können.

Auf der anderen Seite wird gegen einen Mountainbike-Fahrer, welcher sicherlich nur Gutes im Sinn hatte und einem jungen Wildschein das Leben retten wollte, aufgrund des Anfangsverdachts der Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Als der Mountainbiker eine Panne flickte, hatte sich ein kleines Wildschwein zu ihm gesellt. Nach 20 Minuten war der Reifen wieder einsatzbereit und das kleine Wildschwein noch immer bei dem Radsportler. Aus Sorge das Tier könnte alleine nicht überleben, habe der Mann es in seinen Rucksack gepackt. Er hatte dann einen Zoo und die Polizei kontaktiert und wird nun schlimmer behandelt, als skrupellose Tierquäler und Veterinäre, die richtige Tierquälerei tolerieren.

Es mag sein, dass die Ermittlungen nun mal in einem solchen Fall ein ganz normaler Prozess sind und möglicherweise sind strenge Maßnahmen und Vorgehensweisen sinnvoll, um der Tierquälerei Einhalt zu gebieten. Wenn aber – und das wird kein Ausnahmefall sein – Tierquälerei in Schlachthöfen behördlich ignoriert wird, dann sollte im Gegenzug bei offensichtlichen Versuchen, in Not geratenen Tieren zu helfen, mit Augenmaß gehandelt und von unsinnigen Anzeigen und Ermittlungen abgesehen werden.

Corona rafft die Alten dahin

Das Satireformat „Bohemian Browser Ballett“ der ARD-Jugendwelle Funk bezeichnet das Coronavirus als „schönen und sinnvollen Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Schließlich habe diese Generation den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“, wie beispielsweise Die Welt schreibt.

Die öffentlich rechtlichen Sender schaffen es immer wieder, die Messlatte bei ihrem peinlichen Niveaulimbo noch ein Stück tiefer zu legen (während die Latte der Zwangsgebühren immer weiter nach oben gelegt wird). Bei der Aussage, dass das Positive an der Corona-Erkrankung ist, dass hauptsächlich die Alten sterben, welche angeblich für die Zerstörung der Welt verantwortlich sind, handelt es sich natürlich um eine überspitzte satirische Darstellung. Die Ironie ist jedoch, dass auch die Öffentlich-Rechtlichen ihren Teil an den Zuständen beitragen, die sie selbst kritisieren!
Schon vor Jahren musste man feststellen, dass die Öffentlich-Rechtlichen Gebührengelder für seichte Unterhaltungssendungen verschwenden, während sie zu den Problemen, die beispielsweise die Folge des grenzenlosen exponentiellen Wachstumszwangs durch das Zinseszins-System sind, meistens schweigen.
„Corona rafft die Alten dahin“ weiterlesen

Vegetarische und vegane Alternativen

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
Von verschiedenen Herstellern, wie Rügenwalder, Soja Fit, Valess, Quorn oder Beyond Meat werden immer mehr vegetarische und vegane Alternativprodukte zu Fleisch- und Wurstwaren angeboten. Immer wieder hört man daraufhin die Aussage „Wenn ich kein Fleisch essen will, dann esse ich halt kein Fleisch. Warum sollte man ein „Schnitzel“ essen, das so aussieht wie ein Schnitzel, aber fleischlos ist?“.
„Vegetarische und vegane Alternativen“ weiterlesen

Ausgesetzter Hund verendet vor Neubrandenburger Tierheim

Ein junger unterernährter Terrier-Mischling wurde vor dem Neubrandenburger Tierheim mit zugebundenem Maul an einen Pfahl gebunden. Er hatte keine Chance sich zu befreien oder auf sich aufmerksam zu machen und ist bei den kalten Temperaturen gestorben.
In Anbetracht einer solch abartigen Tat fehlen mir die Worte und ich habe lange überlegt, einen Blog-Eintrag darüber zu schreiben. Ich kann mir kaum vorstellen, wie schlimm es ist, gefesselt in der Kälte zu liegen, im wahrsten Sinnes des Wortes der Redensart „wie ein Schlosshund (ein angeketteter/festgeschlossener Hund) zu frieren“ und nicht zu wissen, warum man so leiden muss und ob vielleicht Hilfe kommt. Ob die Person, die dies getan hat, sich vorstellen kann, wie es der kleinen Fellnase ging und was der junge Hund gedacht hat, als er qualvoll im Sterben lag?
Es mag ja sein, dass jemand (möglicherweise unverschuldet) in Not gerät und sich nicht mehr um das bei ihm lebende Tier kümmern kann. Aber dann gibt es immer noch Möglichkeiten, das Tier abzugeben. Tierheime, Tierschutzvereine, Freunde, Verwandte, Bekannte oder ein Inserat in Zeitungen oder im Internet können dabei helfen, ein neues Herrchen oder Frauchen zu finden. Und wenn man ein Tier vor einem Tierheim aussetzt (weil man keinen anderen Ausweg sieht, aber die möglicherweise anfallenden Kosten nicht zahlen kann oder will), dann kann man das Tier wenigstens direkt vor der Tür absetzen und zumindest klingeln und schauen, ob jemand öffnet und das Tier sieht.

Weitere Informationen:

Nordkurier: Hund verendet in der Nähe des Neubrandenburger Tierheims
Nordkurier: Ermittlung zu totem Hund in Neubrandenburg läuft
Nordkurier: Paar soll an Hunde-Tod vor Tierheim schuld sein
Nordkurier: Tierschützer verbittert über zunehmende Tierquälerei

Mit welchem Recht beuten wir Menschen Tiere aus?

Für uns erscheint es völlig selbstverständlich, dass unzählige Tiere ihr Dasein in überfüllten Ställen, engen Boxen oder winzigen Käfigen fristen, um uns Milch, Fleisch, Eier und andere Produkte zu liefern. Was aber berechtigt uns eigentlich dazu, andere Lebewesen, die einen eigenen Willen, Sorgen, Freuden und Hoffnungen haben, so zu behandeln? Haben wir das Recht dazu, weil diese Tiere schwächer sind und wir es deshalb können? Wohl kaum. Die Versklavung schwächerer Menschen ist glücklicherweise ja mittlerweile (zumindest in weiten Teilen der Welt) verpönt und wird nicht mehr akzeptiert. Hier hat man erkannt, dass niemand einfach anderen Individuen schaden darf, nur weil er es kann.
„Mit welchem Recht beuten wir Menschen Tiere aus?“ weiterlesen

English Muffin mit Ei, vegetarischem Würstchen und Käse

English Muffin
Unter der Bezeichnung „McMuffin Sausage & Egg“ gibt es bei einem amerikanischen Burgertempel mit schottisch klingendem Namen ein Frühstücksgericht, das auf einem Englisch Muffin, einer Bratwurstauflage, Ei und Käse basiert. Bei einem English Muffin handelt es sich nicht wie beim Muffin um einen süßen Küchlein, sondern um ein flaches Brötchen, das üblicherweise getoastet gegessen wird. Auch wenn das angesprochene Burger-Unternehmen vor einiger Zeit die Hintergrundfarbe des Logos „aus Respekt vor der Umwelt“ von Rot zu Grün wechselte, scheint der Umweltschutz bei einem Unternehmen, das auf Verpackungen statt auf wiederverwendbares Geschirr setzt und bei dem die Ressourcenverschwendende Nutzung tierischer Produkte im Vordergrund steht, keine große Priorität zu haben. Das Unternehmen könnte Fleisch an vielen Stellen durch vegetarische oder gar vegane Alternativen ersetzen. Dies geschieht jedoch nicht. Offenbar nimmt man die eigenen Werbesprüche nicht so ernst.
„English Muffin mit Ei, vegetarischem Würstchen und Käse“ weiterlesen

Kokosnussdrink

Die Produktion von Milch ist leider sehr ressourcenintensiv und üblicherweise auch mit dem Leid von Tieren verbunden. Zunächst muss unter Einsatz von Energie, Wasser und Dünger das Futter für Tiere angebaut werden. Dieses wird nach der Ernte zum Verfüttern zu den Ställen transportiert. Darüber hinaus benötigen die Tiere natürlich große Mengen an Wasser und gegebenenfalls auch Medikamente. Dier Tiere werden dann mehr oder weniger lange ausgebeutet und irgendwann geschlachtet, wenn sie nicht mehr ausreichend produktiv sind. Dieses Verhalten den Tieren gegenüber ist nicht unbedingt etwas, worauf wir Menschen stolz seien können und somit sollten wir uns überlegen, den Konsum tierischer Produkte zumindest reduzieren.
„Kokosnussdrink“ weiterlesen

Kapital Fehler

Kapital Fehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Der Kapitalismus in der heutigen Form scheitert immer wieder daran, den Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen. In ihrem neuen Buch untersuchen Matthias Weik und Marc Friedrich, warum der Kapitalismus immer wieder zu Finanzmarktblasen und periodisch auftretenden Krisen führt. Während ein kleiner Teil der Menschen immer reicher wird, verliert ein großer Teil der Menschheit immer schneller an Lebensqualität und sozialer Sicherheit. Es zählen immer stärker die Interessen der globalen Konzerne und der Superreichen, die sich von der Realwirtschaft immer weiter entkoppeln.
Die Autoren schildern die Gefahren der unregulierten Finanzwirtschaft und zeigen auf, dass das Kapital ohne Regulierungen nicht an die für den allgemeinen Wohlstand besten Stellen gelangt. Wenn 0,1 Prozent der Weltbevölkerung darüber entscheiden, wie 80 Prozent des Weltvermögens investiert werden, kann von freien Märkten und von Wettbewerb keine Rede sein.


Titel: Kapital Fehler
Untertitel: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Verlag: Eichborn
Veröffentlichung: 13.05.2016
Sprache: Deutsch
Seiten: 349
ISBN-13: 978-3847906056
Preis: 19,99 Euro

Fleischersatzprodukte

Gericht: Spätzle mit Rahmsauce und vegetarischem Schnitzel
Bei vegetarischen oder gar veganen Fleischersatzprodukten scheiden sich die Geister. Für die einen ist es eine gute Alternative zu Produkten aus toten Tieren, andere sehen diese Ersatzprodukte als Unsinn an. Weit verbreitet scheint die Meinung, dass man doch einfach echtes Fleisch essen kann, wenn man ein Schnitzel möchte. Warum sollte man zu einem vegetarischen Schnitzel greifen, das lediglich ein „Imitat“ ist. Wer auf Fleisch verzichten möchte, braucht doch nicht auf Produkte zurückzugreifen, die Fleisch imitieren.
Bei dieser oberflächlichen und egoistischen Sichtweise wird jedoch beispielsweise nicht berücksichtigt, dass man als Vegetarier oder Veganer zwar durchaus gerne ein paniertes Schnitzel, eine Leberwurstbrot oder Nudeln mit einer Bolognesesauce essen möchte, jedoch möglichst ohne dass dadurch Tiere leiden müssen. Mit vegetarischen und veganen Ersatzprodukten muss man nicht auf ein leckeres Schnitzel verzichten, hat dafür aber weniger Tierleid zu verantworten.
„Fleischersatzprodukte“ weiterlesen

Idyllische Freilandhaltung?

Kühe auf der Wasserkuppe
Saftige Wiesen und natürliche Haltung von „Nutztieren“, das verstehen wir gemeinhin unter „Freilandhaltung“. Doch Freilandhaltung hat mit diesem idyllischen und durch die Werbung geprägten Bild nicht immer viel gemeinsam. In Deutschland mag diese Art der Tierhaltung noch einigermaßen mit den Vorstellungen übereinstimmen, da Freilandhaltung gewöhnlich mit einer eher niedrigen Besatzdichte einhergeht. Dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Man kann Tiere auch dicht gedrängt im Freien halten. Eine hohe Besatzdichte führt schnell zu einer Schädigung der Grasnarbe, sodass die anfallenden Nährstoffe aus dem Kot nicht mehr gebunden werden und ins Grundwasser gelangen können, wenn der Betrieb den Auslauf nicht entsprechend pflegt, wie bei Wikipedia nachzulesen ist.
Vor allem in den USA ist das Verständnis von Freilandhaltung eine gänzlich andere. Gigantische Massenbetriebe unter freiem Himmel sind im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht unüblich. Dies zeigt beispielsweise der Betrieb Coronado Feeders bei Dalhart, Texas. Tausende Rinder stehen hier in großen Gehägen auf staubigem Wüstenboden. Direkt daneben ein Güllesee, der mehrere hundert Meter Durchmesser hat.

Die Verhältnisse werden im nachfolgend verlinkten Luftbild sichtbar:

Coronado Feeders, Dalhart, Texas, USA

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
Die panierten Hühnchen-Nuggets, die man beim Burger-Brater mit dem schottisch klingenden Namen kaufen kann, schmecken ja durchaus nicht schlecht. Besonders mit der süß-sauren-Sauce habe ich diese recht gerne gegessen. Abgesehen davon, dass diese … Füllstoffe … nicht unbedingt gesund sind, werden für die Nuggets leider Tiere getötet. Dies kann ich nicht befürworten und so versuche ich auf Fleischprodukte zu verzichten. Folglich muss ich auch auf diese leckeren Nuggets verzichten.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr fleischfreie Alternativen von verschiedenen Herstellern, unter anderem auch panierte Nuggets. Und von Develey gibt es eine süß-saure Sauce, die recht nahe an die Sauce des Burger-Braters herankommt. Damit lassen sich die Chicken-Nuggets des Fast-Food-Unternehmens recht gut nachmachen.
Gesund wird das Essen dadurch gewiss nicht, das zeigt schon ein Blick auf die Zutatenliste und die Hersteller der vegetarischen Nuggets sind üblicherweise hauptsächlich im fleischverarbeitenden Gewerbe tätig. Es ist also zu überlegen, ob man diese Unternehmen tatsächlich finanziell unterstützen möchte, indem man deren Produkte kauft. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht schlecht, wenn der Markt für vegetarsiche und vegane Nahrungsmittel, beziehungsweise Füllstoffe wächst und die Hersteller verstärkt auf Produkte setzen, die mit weniger Tierleid verbunden sind oder noch besser gänzlich ohne tierische Produkte auskommen.

Typisch Vegetarier

Im nachfolgenden Video zeigt Joyce Ilg auf humorvolle Art, Ausschnitte aus dem Alltag eines Vegetariers in Gesprächen mit Fleischessern. Das Video wurde jedoch von einem Unternehmen gesponsert, das hauptsächlich im Fleischgeschäft tätig ist. Das führt natürlich zu der Frage, wie man dies bewerten soll.

„Typisch Vegetarier“ weiterlesen

Sind Pharmakonzerne, Ärzte und Politiker wirklich um unser Wohl besorgt?

Derzeit werden die Menschen in den Medien wiedereinmal massiv zu Impfungen gedrängt. Auslöser ist ein gehäuftes Auftreten von Masern in Berlin. Ob hier jedoch wirklich die Sorge um die Gesundheit im Vordergrund steht, ist jedoch mehr als fraglich. Wenn in den Nachrichten über einen großen Pharmakonzern berichtet wird, dann sind sicher nicht selbstlose Wohltätigkeitsaktionen das Thema, sondern der Börsenkurs, der Quartalsgewinn und die Dividende für die Aktionäre. Wenn Pharmakonzerne ein neues Medikament auf den Markt bringen, dann legen sie den Preis nicht so fest, dass sie zwar noch faire Gewinne machen, die Produkte aber für die Patienten gut zu bezahlen sind. Die Preise werden eher so hoch angesetzt, dass die Schmerzgrenze für eine kritische Masse gerade noch nicht überschritten ist und möglichst viele, aber natürlich bei weitem nicht alle Menschen, das Medikament zu einem möglichst hohen Preis gerade noch kaufen können. Dabei kommt ihnen zusätzlich zu Gute, dass viele Medikamente von der Krankenkasse bezahlt werden und die Kosten für die Medikation eines Patienten dadurch auf viele Menschen verteilt werden, die ihrerseits das Medikament derzeit nicht benötigen und somit eigentlich auch nicht bezahlen müssten. Dies ist eine geschickte Verschleierungstaktik, welche noch höhere Profite ermöglicht. Zum einen können so Medikamente doch noch an Menschen verkauft werden, welche die hohen Kosten nicht aus eigener Kraft stemmen könnten und zum anderen erregen die hohen Preise kaum aufsehen, weil es ja „eh die Krankenkasse bezahlt“. Nein, die Pharmakonzerne sind wahrlich keine Wohltäter.
Aber nicht nur die Pharmakonzerne sind auf maximalen Profit aus. Das ganze System in dem wir leben ist umfassend auf Profitmaximierung auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit ausgerichtet. Der Drang zur Gewinnmaximierung und der Zwang zum Wirtschaftswachstum ist durch das zinseszinsbasierte Geldsystem vorgegeben, das nur so lange funktionieren kann, wie es gelingt immer neue Nachschuldner zu finden, die neue Kredite aufnehmen um alte Zinsen zu bezahlen.
„Sind Pharmakonzerne, Ärzte und Politiker wirklich um unser Wohl besorgt?“ weiterlesen

Effekte durch die Halbierung des Fleischkonsums

Wenn jeder Deutsche seinen Fleischverbrauch um die Hälfte reduzieren würde, dann würden sich laut Dr. Toni Meier von der Uni Halle folgende Effekte ergeben:

  • Eine Fläche, die größer ist als Nordrhein-Westfalen würde als Acker- und Weideland verschont (34.084 km2).

  • Es würde so viel Wasser eingespart, wie in 800.000 Badewannen passt (etwa 112.000.000 Liter).

  • Die weniger verbrauchte Energie könnte den Bedarf von 1.000.000 Durchschnittsbürgern decken.

  • Ein einzelner Durchschnittsbürger könnte durch die Halbierung seines Fleischkonsums so viel von dem Gas CO2 (das ja angeblich so schädlich ist und zur Klimaerwärmung beiträgt) einsparen, wie entsteht wenn er mit einem Mittelklassenwagen zwanzigmal von München nach Hamburg und wieder zurück fährt (31.000 Kilometer). Jemand, der seinen CO2-Fußabdruck entsprechend reduzieren möchte, könnte somit entweder den Fleischkonsum halbieren, oder von der Strecke, die er üblicherweise mit dem Auto fährt einen Anteil von über 30.000 Kilometern zukünftig mit dem Fahrrad fahren. Wenn man sich entscheiden muss, dann ist es aus Umweltschutzsicht also besser, auf Fleisch zu verzichten, als auf den PKW. Noch besser ist es aber natürlich, weder Fleisch zu essen, noch mit dem Auto zu fahren.

Quelle: WDR, Servicezeit, Reportage Esstrend Vegan

Putenfleisch nur mit Schutzausrüstung zubereiten

Die Gefahren des hemmungslosen Einsatzes von Antibiotika in der Fleischproduktion habe ich bereits vor längerer Zeit in einem Artikel erwähnt. Das das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sah hingegen keinerlei Bedenken.
Ein Bericht von n-tv bestätigt nun meine Bedenken und straft die verantwortungslose Haltung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Lügen:

Günstiges Putenfleisch aus dem Discounter ist fast immer mit multiresistenten Keimen belastet. Woher sie stammen, ist einfach erklärt: Die meisten der Puten erhalten während der Mast Antibiotika. Die Folge für die Verbraucher: Wichtige Medikamente können so ihre lebensrettende Wirkung verlieren.

Quelle: n-tv

Das Video kann hier angesehen werden:

Resistente Keime nachgewiesen – Putenfleisch birgt immense Gefahren

Der Vorschlag, wie er in dem Video unterbreitet wird, Putenfleisch nur mit Schutzhandschuhen zuzubereiten, um eine Infektionsgefahr mit potentiell tödlichen Erregern zu mindern, grenzt schon an Hohn. Menschen brauchen eigentlich kein Fleisch zur Ernährung. Wenn nun sogar die Zubereitung dieses Genussmittels so gefährlich ist, dass empfohlen wird, während der Zubereitung in der Küche Wegwerf-Handschue zu tragen (und damit noch mehr Müll zu produzieren) sollte man eher darüber nachdenken, ganz auf dieses mittlerweile unverhältnismäßig riskante Produkt zu verzichten.
Das unsere Ernährung in Anbetracht der vielen Chemikalien, Zusatzstoffe und Hilfsmittel, gentechnischen Veränderungen und Optimierungen für die maschinelle Massenverarbeitung nicht mehr viel mit natürlichen Lebensmitteln zu tun hat, ist keine Überraschung mehr. Wenn nun aber sogar ausdrücklich gewarnt wird, das Essen, dass wir uns in den Mund schieben nicht mit den Händen anzufassen, ist eine neue Stufe des Irrsinns erreicht. Jahrtausende der Entwicklung und die Menschheit ist an einem Punkt angelangt, an dem selbst Lebensmittel nur noch als Füllstoffe zu bezeichnen sind, die im besten Fall nur dick und träge machen und im schlimmsten Fall lebensgefährlich sind.