Illusion der schwarzen Null

„Die schwarze Null“ ist ein Werbeslogan der CDU mit der sie betonen möchte, dass im Jahr 2015 im Bundeshaushalt erstmals seit 1969 keine neuen Schulden aufgenommen wurden. Und dies soll möglichst auch in den nächsten Jahren so bleiben. Aufgrund des Zinseszinssystemes, das ein ständiges exponentielles Wachstum erfordert, um durch die Vergabe von Krediten das Geld für die Zinsen zu erschaffen (ja, bei der Kreditvergabe durch Banken entsteht neues Geld; Stichwort „Geldschöpfung“), kann es jedoch für die Gesellschaft im Gesamten und auf Dauer natürlich nicht möglich sein, ohne die Anhäufung neuer Schulden auszukommen (die [Zins-]Gewinne des einen sind die Schulden des anderen). Wenn sich „der Bund“ nicht verschuldet, dann muss es jemand anderes sein, der den schwarzen Peter hat. Privatpersonen oder Firmen etwa. Am Ende muss also immer der Konsument und Steuerzahler, also der normale arbeitende Bürger für die Kosten dieses irrsinnigen Finanzsystems aufkommen und sich mindestens in dem Maße verschulden, wie die Zins- und Zinseszinsgewinne für die Banken und Kapitaleigner wachsen.
Seitens der Politik wird nur die „schwarze Null“ im Bundeshaushalt beworben, aber mit keinem Wort erwähnt, über welchen Weg die Bürger stattdessen verschuldet werden. Es wird nichteinmal erwähnt, dass die Schulden überhaupt wachsen müssen und stattdessen wird suggeriert, dass keine neuen Schulden mehr hinzukommen.
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G7-Gipfel und Bilderberg-Konferenz 2015

Auch dieses Jahr findet wieder eine Bilderberg-Konferenz statt. Hierbei handelt es sich um ein informelles, privates Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel. Im Gegensatz zum G7-Treffen, werden beim Bilderbergtreffen, das übrigens nur wenige Tage nach dem G7-Treffen und nicht weit entfernt vom G7-Treffen stattfindet, die wirklich einflussreichen Personen erscheinen. Ein paar Informationen gibt es aber immerhin in Form einer Pressemitteilung des Österreichischen Bundesministerium des Inneren:

http://www.bmi.gv.at/cms/cs03documentsbmi/1631.pdf

Das Bilderberg-Treffen findet natürlich wie auch das G7-Treffen in einem Luxushotel unter Ausschluss der Öffentlichkeit und geschützt durch ein großes Polizeiaufgebot statt. Und die Besonderheit ist, dass die Medien, die sonst ihre Reporter in Scharen anreisen lassen, wenn mal ein Prominenter irgendwo auftaucht, kaum ein Wort über diese Veranstaltung mit über 100 der einflussreichsten Menschen der Welt berichten. Das Treffen ist trotz seiner Bedeutung so geheim, dass viele Menschen noch nichteinmal davon gehört haben … obwohl wir alle die Kosten für die Bilderberg-Konferenzen (die immer an unterschiedlichen Orten in verschiedenen Ländern stattfinden) über die zu bezahlenden Steuern tragen müssen und von den Ergebnissen der Konferenzen direkt betroffen sind. Da merkt man mal wieder, wie wenig wir wirklich über die angeblich so qualitativ hochwertigen Mainstream-Medien erfahren. Es mag zwar eine gesetzlich geregelte Pressefreiheit geben. Aber es gibt gewiss keine freie Presse. Denn auch, wenn es nicht verboten ist, über die Bilderberg-Konferenz zu berichten, so tut dies fast keine etablierte Zeitung. Und wenn, dann wird eher über unwichtige Nebensächlichkeiten berichtet. Dabei gehören Chefredakteure von großen Zeitungen sogar zu den geladenen Gästen und könnten aus erster Hand vom Treffen berichten. Leider hüllen sie sich in Schweigen und die nicht-eingeladenen Redakteure, die vielleicht etwas schreiben würden, werden von der Polizei vom Veranstaltungsgelände ferngehalten.

Die Kosten für den Schutz der Bilderberg-Gäste dürften wie beim G7-Treffen, recht hoch sein. Allerdings werden hierfür dieses Jahr wohl die österreichischen Steuerzahler den Großteil tragen müssen.

Da stellt sich die Frage, warum die Teilnehmer dieser Veranstaltungen sich nicht in einem Bunker treffen. Diese Räumlichkeiten sind darauf ausgerichtet, in schweren Zeiten abgeschirmt von außen längere Zeit zu überleben, zu arbeiten und zu planen. Eine Bunkeranlage kann besser geschützt werden, als eine freistehende Hotelanlage und die Kosten wären somit deutlich niedriger. Verhandeln kann man auch hinter meterdicken Betonwänden. Dazu muss man sich nicht in einem Luxushotel treffen. Und letzten Endes sind es ja die einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, die dafür sorgen, dass wir ein Finanz- und Wirtschaftssystem haben, das zu so großen Spannungen in der Gesellschaft führt, dass gerade die Verantwortlichen ihres Lebens nicht mehr sicher sind.

Interessant ist auch, dass wir normale Bürger immer stärker überwacht und kontrolliert werden sollen und man uns erzählt, dass Privatsphäre ein längst überholtes Konzept sei, während sich die herrschende Machtelite hinter hohen Zäunen und geschützt durch die von Steuergeldern bezahlte Polizei treffen. Diejenigen, die aufgrund ihrer Macht wirklich großen Schaden anrichten können, dürfen völlig unbehelligt von demokratischen Kontrollen schalten und walten, während Oma Tüddelbeck ihre Brötchen mit der Kreditkarte bezahlen soll, damit man die Zahlung nachvollziehen kann. Bargeld ist schließlich nur was für Kriminelle. Der ehrliche Bürger zahlt elektronisch.

Warum habt ihr nichts getan, um den Krieg zu verhindern?

Als im Radio die Meldung kam, die auch auf der Website der Bundesregierung nachgelesen werden kann,[1] dass Israels Präsident Reuven Rivlin zum 50-jährigen Jubiläum der „Partnerschaft und Freundschaft“ zwischen Deutschland und Israel im Kanzleramt zu Besuch ist, war mein erste Gedanke: Warum bemüht sich denn ein israelischer Politiker nach Deutschland? Braucht Israel mal wieder ein neues Kriegs-U-Boot auf Kosten der deutschen Steuerzahler und ist nun hier, um das Kriegsgerät persönlich zu bestellen?
Nun, ein U-Boot stand diesmal nicht auf der Wunschliste. Davon hat Israel scheinbar genug vom deutschen Steuerzahler geschenkt oder subventioniert bekommen. Diesmal will der israelische Präsident Kriegsschiffe. Vier Stück. Die deutschen Steuerdeppen, also wir, sollen ein Drittel der Kosten bezahlen und damit das Geld, das Israel beisteuert möglichst gleich wieder ins Heilige Land zurückfließt, hat sich die Werft verpflichtet, Gegenkäufe in Israel zu tätigen. In fünf Jahren sollen die Schiffe ausgeliefert werden.[2] Ob jeweils eine schicke rote Geschenkschleife um die Schiffe gebunden sein soll, war leider keiner Pressemeldung zu entnehmen. Die wirklich wichtigen Dinge gehen in der Mainstreampresse irgendwie immer unter.
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Die einsamen Politiker inmitten der Gesellschaft

Das Bild, das einen Artikel zum Anschlag auf die Redaktion einer französischen Satire-Zeitschrift mit mehreren Todesopfern beim Focus eröffnet, zeigt tausende Menschen auf einem Platz versammelt. Als Bildunterschrift ist zu lesen „Beeindruckende Bilder: Hunderttausende gedenken der Attentatsopfer“. Weiter unten steht dann:

Nach dem großen Gedenkmarsch für die Anschlagsopfer in Frankreich hat Staatschef François Hollande zusammen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu die Große Synagoge von Paris besucht.[1]

Quelle: Focus

und

Bei den Gedenkmärschen für die Anschlagsopfer und gegen den Terror sind am Sonntag in Frankreich so viele Menschen auf die Straßen gegangen wie noch nie zuvor in der Geschichte des Landes.[1]

Quelle: Focus

Unter der Überschrift „Merkel, Hollande und Netanjahu führen den Zug untergehakt an. Gemeinsam gedenken sie der Opfer des Terrorismus“ wird dann ein Bild gezeigt, auf dem mehrere Reihen von Personen aus Politik und Wirtschaft zu sehen sind. Unter anderem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy, Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita, Francois Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Ratspräsident Donald Tusk und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.[1]
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Das geheuchelte Trauerspiel der Politiker

Als die islamistische Terrormiliz Boko Haram bei einem Massaker in der nigerianischen Stadt Baga etwa 2000 Menschen abgeschlachtet haben[1], gab es keinen Trauermarsch und keine Solidaritätsbekundungen.
Nachdem in Frankreich 13 Journalisten erschossen wurden, gingen tausende Menschen auf die Straße und auch die Bundeskanzlerin Angelika Merkel ließ es sich nicht nehmen, nach Frankreich zu reisen, um mit den Franzosen zu trauern. Keine Frage, auch das Ermorden von 13 Journalisten ist ein grausames Verbrechen, das unentschuldbar ist. Wenn sich unsere Politiker aber nichteinmal zu einem Trauermarsch bemühen, nachdem eine kleine Stadt brutal ausgelöscht wurde, dann stellt sich die Frage, warum sie sie bei der Ermordung von 13 Journalisten zu einer solchen Kundgebung bemühen. Geht es ihnen vielleicht weniger um die Menschen, als viel mehr um den Schutz der Pressefreiheit (Pressefreiheit, nicht mit freier Presse zu verwechseln. Aber das ist ein anderes Thema), die bei der Ermordung von Journalisten in Gefahr zu sein scheint, nicht jedoch bei der Ermordung von Zivilisten? Nun, dann bieten sich viele Gelegenheiten für einen Trauermarsch. Alleine im Jahr 2014 sind nach Angaben der Reporterorganisation Press Emblem Campaign (PEC) mindestens 128 Journalisten während oder sogar wegen der Ausübung ihres Berufes getötet worden.[2]
Für diese vielen getöteten Journalisten ist kein Politiker am Ende des Jahres auf die Straße gegangen. Nach dem Anschlag in Frankreich, so berichtet es der Focus, haben dann plötzlich fast 50 Staats- und Regierungschefs an der Spitze des Gedenkzuges teilgenommen, um ihre Solidarität mit Frankreich auszudrückten und für Meinungsfreiheit und Frieden zu demonstrierten.[3] Wenn Frau Merkel nun für die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit und für den Frieden spazieren geht, entbehrt dies nicht einer gewissen tragischen Ironie. So titelte der Spielgel einst sehr treffend:
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Monolog beim Sonntags-Jazzbrunch

Wir sind ohnehin schon überregelmentiert und bürokratisiert. Du darfst selbst fast nichts mehr entscheiden, für fast alles gibt es ein Regelwerk, Gesetze und Verbote. So viele, und vor allem unverständlich für Nichtjuristen formuliert, dass sie erstens kaum jemand verstehen kann und zweitens du einen Experten, einen Rechtsanwalt, benötigst um zu deinen Recht zu kommen. Dabei solltest du alles an Gesetzen kennen, denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!

Griechlands Schuldenberg wächst weiter

Die Propaganda, mit der versucht wird, das bestehende Geldsystem zu schützen und zu stützen, wird mit jedem Tag, der vergeht, absurder und dreister. So ist heute beispielsweise im Online-Portal des Focus zu lesen „Schuldenkrise – Griechenland erzielt erstmals wieder Haushaltsüberschuss“.[1] Damit habe Griechenland eine wichtige Hürde genommen, um auch zukünftig weitere Finanzhilfen zu erhalten.
Das klingt auf den ersten Blick doch recht gut, oder? Weiter ist dann aber zu lesen, dass es sich um einen sogenannten „Primärüberschuss“ handelt. Dabei sind Zinszahlungen, etwa für internationale Hilfskredite und andere Sonderkosten nicht mit eingerechnet. Beachtet man auch diese Kosten, nehmen die Schulden weiter zu.
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Fragwürdige Beweise der USA um Angriffskriege zu rechtfertigen

Die USA haben keinen Zweifel daran, dass das Assad-Regime die Schuld für das Chemiewaffen-Massaker in Damaskus trägt.[1]

  • Die USA hatten angeblich auch keinen Zweifel daran, dass 1964 im Golf von Tonkin, vor der Küste Nordvietnams, ein Kriegsschiff der US-Marine von einem nordvietnamesischen Schnellbooten angegriffen wurde. Die USA begründete auf die Annahme den Vietnamkrieg. Erst später stellte sich heraus, dass dieser vermeintliche Angriff eine Falschmeldung war und nicht stattgefunden hat.

  • Die USA hatten angeblich auch keinen Zweifel daran, dass irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im Jahr 1990 kuwaitische Säuglinge in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt töteten. Die USA begründete auf die Annahme den zweiten Golfkrieg. Die Behauptung stellte sich später als haltlos heraus.

  • Die USA hatten angeblich auch keinen Zweifel daran, dass der irakischen Diktators Saddam Hussein mit Massenvernichtungsmittel die Sicherheit bedroht. Die USA begründete auf die Annahme den Irakkrieg. Massenvernichtungswaffen wurden nicht gefunden.
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Ein Angriffskrieg ist (nicht) verwerflich

Die israelische Regierung plant ganz offen, den Iran militärisch anzugreifen und auch in den Medien wird über das Vorhaben, einen Angriffskrieg zu starten, berichtet. In Anbetracht der Tatsache, dass tausenden Schülern Jahr für Jahr im Geschichtsunterricht beigebracht wird, dass es verwerflich ist, ein anderes Land anzugreifen, kann man erwarten, dass solche Drohungen seitens Israels auf das schärfste verurteilt werden. Das ist allerdings nicht der Fall. Es scheint selbstverständlich zu sein, dass Israel ein anderes Land mit Krieg überziehen darf – und das auf Basis einer fadenscheinigen Begründung, die nicht einmal bewiesen ist. Angeblich wolle die iranische Regierung Atomwaffen bauen.
Und selbst wenn es so wäre und tatsächlich nukleare Waffen im Iran konstruiert werden, wodurch sich die israelische Regierung bedroht fühlt, dann ist das noch kein Grund, den Iran deswegen anzugreifen. Auch andere Länder haben solche Waffen vorrätig und bedrohen verschiedene Nationen. Es gibt sogar ein Land, dass Atombomben bereits gegen die Zivilbevölkerung in Japan angewendet hat und dennoch würde es nicht auf Akzeptanz stoßen, wenn ein Angriff gegen dieses hochgerüstete Land gestartet würde. Warum also darf seitens Israel mit einem Angriff gedroht werden, ohne dass dies für Empörung sorgt?
Der Spiegel berichtet aktuell zwar darüber, wie lange ein möglicher Krieg dauern wird und wie viele Israelis dabei ihr Leben als Bauernopfer verlieren[1],die Rechtmäßigkeit wird nicht in Frage gestellt. Und so müssen die Menschen einmal mehr gleichzeitig zwei gegensätzliche Dinge als Wahr annehmen:
  • Ein Angriffskrieg ist verwerflich.
  • Ein Angriffskrieg ist nicht verwerflich.
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Wir sind reich … zumindest statistisch gesehen

Nachfolgend ein Beispiel, wie die Medien die Sachverhalte verdrehen:

Deutsche reich wie nie: Private horten weiter Geldvermögen[1]

Quelle: T-Online

Die Aussage ist gewiss nicht grundlegend falsch. Es klingt aber, als wäre die deutsche Bevölkerung im Großen und Ganzen sehr wohlhabend. Tatsächlich ist es aber so, dass nur wenige Menschen sehr reich und dafür viele arm sind. 10 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen etwa 50 Prozent der Vermögen. Die „unteren“ 50 Prozent der Menschen müssen sich 4 Prozent der Vermögen teilen. Nachfolgende Grafik[2] und auch weitere Armuts- und Reichtums-Berichte, wie etwa der Bericht von 2009 der Stadt Herten[3] zeigen deutlich die Tendenzen:
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Was gesagt werden muss

Wie man es macht, ist es falsch. Als sich der Schriftsteller Günter Grass im Jahr 2006 dazu bekannte, mit 17 Jahren der Waffen-SS angehört zu haben, wurde er für sein Mitwirken am Zweiten Weltkrieg scharf kritisiert. Nun setzt er sich mit dem Gedicht „Was gesagt werden muss“[1] gegen einen bevorstehenden Krieg ein und wird dafür ebenfalls kritisiert. Die Frankfurter Rundschau schreibt gar, dass er mit seinem Gedicht gegen den drohenden Iran-Krieg eine weltweite Empörung hervorrief.[2]
Die Menschen lassen sich in der heutigen Zeit durch die mediale Hetze für einen Krieg gewinnen, wie die Menschen vor etwa 70 Jahren aber gleichzeitig verurteilen sie die Menschen, die sich damals für einen Krieg mobilisieren ließen.
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Propaganda der Atomlobby

Ich stimme zu

So lautet die Schaltfläche auf der Seite http://www.energiezukunftdeutschland.de/.[1] Darunter wird die Anzahl der Befürworter eingeblendet, die bereits zugestimmt haben: derzeit 15087 Personen. Allerdings muss man sich gegebenenfalls etwas mit der Seite beschäftigt haben, um diese Schaltfläche zu sehen. Sie ist relativ weit unten und auf kleineren Monitoren erst zu sehen, wenn man ein Stück nach scrollt. Gehen wir also zunächst wieder nach oben. Dort verkündet ein Schriftzug über einem horizontalen Balken in den Farben der deutschen Flagge, dass es sich um einen energiepolitischen Appell handelt. Ein wahrer Eye-Catcher, der Seriosität ausstrahlt. Auch die Webseiten der Bundesregierung sind mit einem solchen Balken geschmückt. Dort ist er jedoch vertikal angebracht. Die Ähnlichkeit ist dennoch sehr deutlich. Das Wort Appell begründet sich auf das lateinische Wort appellare und bedeutet so viel wie „anreden“, bzw. „auffordern“. Jetzt wird so manch ein Leser neugierig geworden sein und weiter lesen um zu erfahren, um was es eigentlich geht. Eine verständliche Zusammenfassung liefert ein kurzer Textabschnitt, der sogar noch vor der Überschrift (der Slogan) steht:

Deutschland steht vor einer zentralen Zukunftsfrage: Wie sieht eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung aus? Es gibt keine einfachen Antworten. Wir brauchen Offenheit für neue Technologien, aber auch Vertrauen in bewährte Versorgungs- und Industriestrukturen. Und wir brauchen Mut zum Realismus – um die richtigen Leitplanken für die Zukunft zu setzen. Darauf kommt es aus unserer Sicht jetzt an:
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Bankenstresstest

Heute Abend, nach Börsenschluss, sollen die Ergebnisse des Bankenstresstests bekanntgegeben werden. Durch diesen Test, diese Inszenierung, soll das Vertrauen in die Banken wieder hergestellt werden. Würde der Test nun viele Schwachpunkte zutage fördern, würde das für starke Unsicherheiten sorgen und die eigentliche Idee des Stresstests, die Stabilisierung, wäre untergraben. Dann hätte man den Test besser garnicht durchgeführt.
Es ist also zu erwarten, dass lediglich kleinere unbedeutende Mängel gefunden werden. Wie heißt es so schön? Ein bisschen Show muss sein! Im Allgemeinen wird der Test jedoch „zeigen“ das im großen und ganzen alles in bester Ordnung ist.
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Guter Bulle, böser Bulle

Bereits vor fast zweieinhalb Jahren schrieb ich in meinem ersten Artikel in diesem Blog, dass die Schulden aufgrund der Zinsen und Zinseszinsen immer weiter wachsen werden. Dies wiederum hat eine zunehmende Belastung durch die anfallenden Zinsen zur Folge. Der Kreislauf geht in eine neue Runde. Noch mehr Schulden, noch mehr Zinslasten. Das geht immer weiter und somit müssen die Menschen im Land immer mehr arbeiten. Von dem Geld, das sie erarbeiten wird aber ein ständig größerer Anteil durch Steuern abgezogen, um zumindest die anfallenden Zinsforderungen bedienen zu können. Die Preise steigen und die Reallöhne sinken. Der Ehrliche Bürger erhält also immer weniger Gegenleistung für seine Arbeitskraft.
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Jeder gegen jeden

Nicht nur, dass das vorherrschende Finanzsystem den meisten Menschen auf der Welt unermesslichen Schaden zufügt, nun werden die Bevölkerungen der verschiedenen Ländern auch noch gegeneinander aufgehetzt. Die Griechen gegen die Deutschen, die Deutschen gegen die Griechen.
Die Damen und Herren der Finanzelite, die Profiteure des Systems, werden sich ins Fäustchen lachen – schließlich sind sie fein raus, wenn die Menschen damit beschäftigt sind, sich untereinander die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.