Wie verwenden die öffentlich-rechtlichen Sender die Zwangsgebühren?

Die öffentlich-rechtlichen Sender publizieren durchaus kritische Berichte, für welche die geforderten Zwangs-Gebühren berechtigt sein mögen. Nicht akzeptabel ist jedoch, das mit dem Geld auch Sendungen ausgestrahlt werden, die nur der seichten Unterhaltung dienen und besser bei den privaten Sendern aufgehoben wären. Ebenso ist die Überheblichkeit der Verantwortlichen nicht tolerierbar, die zwar die Hand aufhalten und von jedem Bürger Geld haben möchten, sich aber nicht verpflichtet fühlen, diejenigen, die bezahlen an der Programmgestaltung zu beteiligen oder sie auch nur darüber zu informieren, wie die Gelder verwendet werden. Ein Interview zu der Thematik mit der Rundfunkrätin Andrea Verpoorten kann auf der Homepage der WirtschaftsWoche nachgelesen werden: Rundfunkrätin Verpoorten – „Den nächsten Volksaufstand organisiere ich mit“

Sahra Wagenknecht zum Fiskalvertrag und dem Europäischen Stabilitätsmechanismus

Die meisten Fernseh- und Radiosender haben rund um die Uhr ein volles Programm mit wichtigen Themen. Glücksspirale, Lotto, offensichtliche Werbung, versteckte Werbung oder unglaublich spannende Fernsehserien, wie die 1563. Folge von „Sturm der Liebe“ oder die 1293. Folge von „Rote Rosen“ bestimmten auch am Wochenende oder gestern und heute wieder bei den gut bezahlten öffentlich-rechtlichen Sendern den Tagesablauf. Und bei den Privaten darf man sich von ausgedachten und niedergeschriebenen Dokumentations-Seifen (Scripted Doku-Soap) mit imaginären Betrugsfällen berieseln lassen. Mehr zum Thema Seifenopern können Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenoper nachlesen.
Während sich die Fernsehsender mit allen möglichen Dingen befassen, bis hin zu den bereits genannten ausgedachten Betrugsfällen, die sie in Form von Dauerwerbesendungen in die Welt strahlen, bleibt leider keine Zeit, von den ganz realen großen Betrugsfällen zu berichten, die sich täglich ereignen und jeden, auch Sie, betreffen.
Sahra Wagenknecht von der Partei DIE LINKE hielt in der 188. Sitzung vor dem Bundestag einen 15-minütigen Vortrag zu den aktuellen Betrügereien, mit denen wir unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um die hart erarbeiteten Ersparnisse gebracht werden. Weder die öffentlich-rechtlichen, noch die privaten Sender werden sich mit solchen Dingen abgeben können. Sie wissen ja, die Sendeplätze sind begrenzt und bereits für unglaublich wichtige Belanglosigkeiten reserviert. Aber Sie können diese Informationen zum Glück über das Internet beziehen. Hier gibt es keine Sendeplätze, die eingeteilt werden müssten. Wobei ja mittlerweile auch die traditionellen Sendeanstalten „ins Internet drängen“. Das tun sie aber ganz bestimmt nicht, um die Programmvielfalt und vor allem die Qualität zu erhöhen. Diese Sender (bzw. die Menschen dahinter) haben bislang ja nicht einmal die bisherigen Möglichkeiten zu Gunsten ihrer Zuschauer ausgeschöpft. Nein, die öffentlich-rechtlichen und die privaten Sender möchten über das Internet gewiss nur neue Einnahmequellen erschließen. Erwarten Sie also auch in Zukunft nicht allzuviele und umfassende Informationen wie die Folgenden Fakten bei Ihrem Lieblings-Fernsehsender (von den wenigen guten Reportagen, die auch im Fernsehen hin und wieder ausgestrahlt werden, einmal abgesehen):

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=_w7b5bSbEqw

Der Bürger bezahlt dafür, dass er für Dumm verkauft wird … und freut sich darüber

Ich wurde gefragt, ob ich vermute, dass Großergeignisse, wie z.B. die Fußball-Europameisterschaft, genutzt werden, um die Menschen von wichtigen Dingen abzulenken. Ja, ich denke, dass diese Ereignisse gezielt von Politikern verwendet werden, um unliebsame Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg zu treffen (bzw. getroffene Entscheidungen durchzusetzen) und dabei größeren Widerstand von vorne herein zu umgehen. Wenn die Menschen mit Belanglosigkeiten beschäftigt sind, machen sie sich weniger Gedanken über wichtige Dinge.
Die Medien (verallgemeinert ausgedrückt) spielen dabei natürlich eine enorm wichtige Rolle. Würden diese die eigentlich unbedeutenden Sportereignisse nicht so stark forcieren, würde kaum jemand Notiz davon nehmen. Die Menschen hätten den Kopf frei, für wichtige Dinge und die Medien hätten Sendeplätze frei, um über wichtiges zu berichten. Leider spielen die Medien dieses Spiel mit und natürlich sind auch die Öffentlich-Rechtlichen ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, die Menschen für Dumm zu verkaufen. So wurden für ARD und ZDF bereits die Übertragungsrechte für die Fußball-Europameisterschaft in vier Jahren in Frankreich gesichert.
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Programmqualität der öffentlich-rechtlichen Sender

„Hin und wieder zeigen auch die öffentlich-rechtlichen Sender ein höherwertiges Programm.“

So oder so ähnlich ist mein Kommentar, wenn die Öffentlich-Rechtlichen mal etwas anderes als „Brot und Spiele für das Volk“ oder plumpe Propaganda an die mehr oder weniger zum Empfang bereitgehaltenen Endgeräte liefern. Im Allgemeinen kommt das eher selten vor. Manch einer geht aber davon aus, dass die Programmqualität durchgehend hochwertig ist und kann meine (zugegebenermaßen sehr subjektive) Aussage nicht nachvollziehen, weshalb ich sie im Folgenden begründen möchte:
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Schleichwerbung – die bösen Anderen

Eine der Aufgaben, die sich die Öffentlich-Rechtlichen auf die Fahne geschrieben haben, ist die „Sicherung der demokratischen Werte“[1] durch einen von staatlichen und wirtschaftlichen Einflüssen unabhängigen Rundfunk[2].

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland entstand aus der unmittelbaren historischen Erfahrung des Missbrauchs der Medien. In diesem Sinne wurde ihm vor allem der Auftrag zur Grundversorgung erteilt.[1]

Quelle: GEZ

In diesem Rahmen ist es unabdingbar, die Menschen an vielen Fronten – auch über unliebsame Themen – aufzuklären. Sendungen diesbezüglich dürfen natürlich keinesfalls durch Werbung finanziert werden, um unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Einflussträgern zu sein. Schließlich bestimmt derjenige die Musik, der bezahlt. Webewirksam schreibt auch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ)

Ihre Rundfunkgebühren sichern einen von staatlichen und wirtschaftlichen Einflüssen unabhängigen Rundfunk.[2]

Quelle: GEZ
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Unabhängigkeit der Öffentlich-Rechtlichen?

Vorweg die Rechtsgrundlagen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland laut Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ):

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die Aufgaben der GEZ basieren auf verschiedenen gesetzlichen Regelungen. Welche das sind, wird hier ausführlich aufgeführt:
Garantien aus Art. 5 des Grundgesetzes

Freiheit und Unabhängigkeit der Berichterstattung von Staat, Wirtschaft, Kirche:
  • es findet kein staatlicher Einfluss auf die Programmgestaltung statt
  • es findet kein staatlicher Einfluss auf die Inhalte von Programmen statt
Quelle: http://www.gez.de/aufgaben/rechtsgrundlagen/

Um die Unabhängigkeit sicherzustellen, hat man sich selbstlos ein ganz spezielles Konzept ausgedacht:
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