Balkan-Pop-Straßenkünstler

Eine Mischung aus traditioneller Volksmusik der osteuropäischen Sinti und Roma und westlicher Dance-Music wird in Deutschland als Balkan-Pop bezeichnet. Nachfolgend ein Video eines ausgefallen Straßenkünstlers, der mit dieser Musikrichtung auftritt.

Space Oddity

Auf der Erde begegnet man immer wieder Menschen, die nichts gelernt und die Hälfte wieder vergessen haben. Menschen, die nur herumpöbeln und anderen Lebewesen das Leben schwer machen. Menschen, die sich zweimal angestellt haben, als die Dummheit verteilt wurde. Das ist zuweilen überaus frustrierend.
Aber es gibt auch Künstler und Genies unter uns, die etwas außergewöhnliches leisten und deren Gegenwart eine Bereicherung für viele andere ist. Diese Leute stellen das Gegengewicht zur erstgenannten Gruppe dar. Zuweilen entfliehen diese Menschen aber dem Elend auf der Welt in die Schwerelosigkeit des Weltalls*, so wie der kanadischen Astronauten Chris Hadfield, der auf der Raumstation ISS ein sehenswertes Musikvideo produzierte: eine Coverversion von David Bowies Space Oddity. Anlässlich des Rückflugs zur Erde wurde das Musikvideo veröffentlicht.



* Anmerkung: Der Ausdruck „Schwerelosigkeit im Weltall“ ist eigentlich nicht korrekt. Jedes massereiche Objekt krümmt den Raum und die Zeit. Dieser Einfluss reicht theoretisch unendlich weit, was bedeutet, dass überall im Universum die Gravitation aller vorhandenen Objekte wirkt. „Schwerelosigkeit“ gibt es somit nicht. Ab einer bestimmten Entfernung ist die Schwerkraft aber so gering, dass sie keinen merklichen Einfluss mehr hat und vernachlässigt werden kann.
Die Raumstation ISS ist übrigens so nahe an der Erde, dass die Gravitation unseres Heimatplaneten noch sehr groß ist und bei weitem nicht vernachlässigt werden darf. Würde die Station nicht mit hoher Geschwindigkeit um die Erde kreisen, fiele sie samt Astronauten wie ein Stein herunter.
Der Stein, der direkt uns zur Erde fällt, wenn wir ihn loslassen, fliegt ein Stück, wenn wir ihn werfen. Wenn man ihn fester wirft, fliegt er weiter. Wirft man ihn noch fester, fliegt er noch weiter. Und wenn man nur feste genug wirft, könnte er sogar die Erde umrunden, bevor er ganz zu Boden gefallen ist. Zumindest, wenn es keine Atmosphäre gäbe. Die Luft bremst den Stein nämlich nicht nur ab, sondern würde bei der nötigen hohen Geschwindigkeit des Steines diesen durch die Reibung so weit erhitzen, dass er verglüht. Die Raumstation hat dieses Problem nicht. Sie ist weit genug von der Erde entfernt. In ihrer Umlaufbahn sind kaum Luftmoleküle vorhanden.
Die Raumstation fällt also eigentlich permanent zur Erde. Die Kraft der Beschleunigung, die tangential zur Kreisbahn wirkt, sorgt für den Ausgleich. Und die Astronauten? Die bewegen sich mit ihrem Bezugssystem, der Raumstation und fallen mit dieser gemeinsam im Kreis um den Planeten ohne aufzuschlagen. In ihrem Bezugssystem, der Raumstation, schweben sie. Auf Station und Astronauten wirken die gleichen Kräfte. Somit bewegen sich die Astronauten relativ zur Station nicht.

Gitarrenspiel mit einem Teelöffel

Eine kreative Erweiterung des Gitarrenspiels kann in nachfolgend verlinktem Video bewundert werden. Der Musiker verwendet einen Teelöffel, um über die Gitarrensaiten zu „sliden“ was dem Instrument interessante Klänge entlockt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=e28G35HnREs

Hang

Die Treffsicherheit von Google ist mitunter regelrecht erschreckend. Neulich sah ich in der Stadt einen jungen Straßenmusiker, der ein sehr ungewöhnliches Instrument spielte. Im Nachhinein interessierte es mich dann doch sehr, was dies für ein Musikinstrument war. Zum Spaß gab ich „ungewöhnliches musikinstrument“ in die Suchmaske von Google ein. In Anbetracht der Tatsache, dass es unzählige ungewöhnliche Instrumente auf der Welt gibt, rechnete ich nicht damit, dass diese vagen Suchbegriffe ein brauchbares Ergebnis zutage fördern würden. Viel unpräziser kann man schließlich kaum beschreiben, was man sucht.
Erstaunlicherweise war gleich das zweite Bild, das Google durch die Bildersuche einblendete, das gesuchte Instrument. Es nennt sich „Hang„, wird aber häufig auch falsch als „Hang Drum“ bezeichnet.

Dies möchte ich zum Anlass nehmen, und in diesem Blog zukünftig neben Inhalten zu Politik, Wirtschaft und dem Finanzsystem auch ungewöhnliche musikalische und künstlerische Leistungen vorzustellen. Nachfolgend ein Hang-Solo von Daniel Waples.