Monolog beim Sonntags-Jazzbrunch

Wir sind ohnehin schon überregelmentiert und bürokratisiert. Du darfst selbst fast nichts mehr entscheiden, für fast alles gibt es ein Regelwerk, Gesetze und Verbote. So viele, und vor allem unverständlich für Nichtjuristen formuliert, dass sie erstens kaum jemand verstehen kann und zweitens du einen Experten, einen Rechtsanwalt, benötigst um zu deinen Recht zu kommen. Dabei solltest du alles an Gesetzen kennen, denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!

Was ist eigentlich mit dem Flugzeug von Flug MH17 passiert?

Nach dem Absturz eines Flugzeuges der Fluglinie „Malaysia Airlines“ über der Ukraine beherrschten Meldungen darüber die Nachrichten. Bei einem solchen Vorfall ist dies nicht unbedingt verwunderlich, zumal kurz zuvor ein Flugzeug dieser Airline mehr oder weniger spurlos verschwunden ist. Es gab Spekulationen über Spekulationen. Vermutungen und Anschuldigungen. Vor allem gegen Russland wurde gewettert.
Dann wurde der Flugschreiber geborgen und könnte endlich Aufschluss geben, was passiert ist. Ebenso könnten die Gespräche mit den Fluglotsen hinweise auf die Ursache und den Hergang des Absturzes liefern. Seltsamerweise ist seit der Bergung nur noch wenig in den Medien zu hören. Es scheint, als würde es niemanden mehr interessieren, was passiert ist und was der Flugschreiber aufgenommen hat. Auch die Gespräche mit den Fluglotsen werden von Seite der Ukraine geheim gehalten. Nur Russland fordert nach wie vor, dass der Hergang aufgeklärt wird. Welch Ironie, wurde doch Russland in den Medien sofort als der Täter hingestellt. Und jetzt ist der angebliche Täter derjenige, der am meisten Ambitionen für die Aufklärung zeigt, während die Ukraine und die westlichen Medien scheinbar längst das Interesse an dem Fall verloren haben.

Der Zorn der Trolle

Troll-Kommentare – Meine Tage im Hass

Ich arbeite in der Online-Redaktion. Von manchen Lesern bekomme ich jeden Tag was zu hören: „Neunmalkluge“, „Hetzpresse“, „widerliche Kriegstreiber“. Kritik, so scheint es, war gestern, heute herrscht Kampf. Soll ich das persönlich nehmen?[1]

Quelle: FAZ

So beginnt eine Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen einen Artikel darüber, wie sie von den Lesern Tag für Tag beleidigt und beschimpft wird. Redakteure von Zeitungen werden sich viele Beschimpfungen anhören müssen. Durch die Kommentarfunktionen zu den Berichten im Internet kann jeder ohne großen Aufwand seine Meinung äußern und so manch eine der Meinungen befindet sich auf beachtlich niedrigem Niveau.
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Steuern, die nichts steuern

Einkommenssteuer, Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer, Grunderwerbssteuer, Körperschaftssteuer, Versicherungssteuer, KFZ Steuer, Mineralölsteuer/Energiesteuer, Stromsteuer, Tabaksteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Vermögenssteuer, …

Die Liste an Steuer in Deutschland ist lang. Wir alle müssen Tag für Tag Steuern bezahlen. Jedoch dienen diese Zahlungen nicht dazu, etwas konkret zu steuern, wie eventuell der Name vermuten lässt. So wäre es naheliegend, schädliche Handlungsweisen mit hohen so Abgaben zu belasten, dass es unrentabel wird, diese durchzuführen. Dadurch würden Anreize entstehen, ein weniger schädliches Verfahren zu finden, ein konkretes Problem zu lösen. Tatsächlich ist es aber so, dass auch wünschenswerte Dinge, wie etwa eine umweltfreundliche Produktion vegetarischer oder gar veganer Lebensmittel mit hohen Steuern belegt werden, während die Produktion von zumeist ungesunden Lebensmitteln, die mit einem hohen Arbeits- und Energieaufwand verbunden sind, subventioniert werden.
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Das Ende der Geduld

Das Ende der Geduld
Gewalt gehört in vielen Familien zum Alltag. Wenn die Eltern arbeitslos sind, sich den ganzen Tag über besaufen und kein Interesse an der Entwicklung ihrer Kinder haben, lernt der Nachwuchs, der in einem solchen Umfeld aufwächst, sehr schnell, die Probleme mit Schlägen und Tritten zu lösen. Recht bald wird der Konsum von Alkohol, Zigaretten und vielen weiteren Drogen hinzukommen. Die Gewalttaten werden immer brutaler und die Täter immer jünger.
Die Opfer können sich häufig nicht wehren, zumal damit das Gewaltmonopol des Staates in Frage gestellt wird und der Verteidiger riskiert darüber hinaus, selbst bestraft zu werden, wenn er den Angreifer ernsthaft verletzt. Wer auf der Straße angegriffen wird, kann nur versuchen, seine Gesundheit und sein Leben durch Flucht zu retten. Und er kann darauf hoffen, dass der Staat alles in seiner Macht stehende tut, um dafür zu sorgen, dass solche Übergriffe nicht wieder vorkommen
Doch von staatlicher Seite tut sich leider wenig. Vor allem wenn sie noch sehr jung sind, müssen die Täter nicht mit Konsequenzen rechnen. Ein Dreizehnjähriger kann einem Opfer den Schädel mit einer Eisenstange einschlagen, ohne dass er dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Und wenn er etwas älter ist, wird in erster Linie versucht, erzieherisch auf den Gewalttäter einzuwirken. Mangels Kooperationsbereitschaft der Täter und auch deren Familien, ist dies ein eher aussichtsloses Unterfangen. Zumal durch diese Maßnahmen nichts am gewalttätigen Umfeld geändert wird, so dass die gewalttätigen Kinder und Jugendlichen schnell wieder in ihre gewohnten Muster verfallen. Ein großes Problem ist auch, dass zwischen der Tat und einer eventuellen Gerichtsverhandlung, beziehungsweise den zu ergreifenden Maßnahmen häufig so viel Zeit vergeht, dass eine erzieherische Wirkung kaum erzielt werden kann.
Es ist auch zu bedenken, dass aufgrund der Umverteilung der Vermögen von den armen arbeitenden Menschen zu den reichen Menschen mit großen Zinseinkünften, zukünftig immer mehr Menschen unter prekären Verhältnissen leben müssen, weil sie in die Armut abrutschen. Ohne Perspektive und ohne Geld für gemeinschaftliche Aktivitäten werden die Kinder gelangweilt auf der Straße herumlungern und sich die Zeit mit Straftaten vertreiben. Aufgrund des Umverteilungsmechanismus durch Zins und Zinseszins muss jedoch auch der Staat immer mehr Geld für Zinszahlungen aufwenden, wodurch in der Folge weniger Geld von den Steuereinkünften für soziale Projekte und den Schutz der Bevölkerung bleibt. Aus Spargründen werden Polizeistellen abgebaut und dadurch sinkt natürlich das Risiko, bei Straftaten erwischt zu werden. Auch bei den Richtern kann durch Stellenabbau gespart werden, der Zeitdruck wird dadurch aber für die verbleibenden Richter immer höher. Sie können sich nicht mehr angemessen mit jedem Fall befassen. Nicht zu vergessen, die sozialen Einrichtungen. Natürlich kann auch hier gespart werden. Dann müssen sich aber immer weniger Betreuer um die schwerkriminellen Jugendlichen kümmern, die niemals Grenzen kennengelernt haben, keinerlei Hemmschwellen aufweisen und jeglichen Respekt anderen Menschen gegenüber verloren haben.
Im Buch „Das Ende der Geduld“ schildert die Jugendrichterin Kirsten Heisig ihre Erfahrungen und macht Vorschläge, wie man mit den Problemen umgehen könnte. Sie stört sich vor allem an der langen Zeit, die bei Jugendlichen zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung vergeht und entwickelte das „Neuköllner Modell“. Zumindest bei einfachen Delikten findet hier sehr schnell die Verhandlung statt und die Strafen werden schnell verhängt. So soll zumindest ein erzieherischer Effekt erreicht werden.
Natürlich ändert sich dadurch nichts an den Ursachen und aufgrund der Sparzwänge wird der Staat auch immer weniger auf die kriminellen Kinder und Jugendliche einwirken können. Wenn immer mehr Menschen verarmen und dadurch die Kriminalität eher zunimmt und der Staat immer weniger Geld für Gegenmaßnahmen zur Verfügung hat, dann kann sich jeder ausmalen, wie die Zukunft aussehen wird. Mit Maßnahmen, wie etwa den im „Neuköllner Modell“ beschriebenen, kann man die Entwicklung vielleicht etwas verzögern, aber man wird sie nicht aufhalten können. Hierfür wären grundsätzliche Änderungen im Geldsystem und im sozialen Zusammenleben der Menschen notwendig. Nichts desto trotz ist das Buch sehr lesenswert, um einen Einblick zu erhalten, warum Kinder und Jugendliche, vor allem solche aus sozial benachteiligten Familien, kriminell werden. Das Buch verdeutlicht auch, wie versucht wird, mit immer weniger finanziellen Mitteln der fatalen Entwicklung entgegenzuwirken.


Titel: Das Ende der Geduld
Untertitel: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
Autor: Kirsten Heisig
Seiten: 205
Verlag: Herder
Veröffentlichung: 23.07.2010
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-451-30204-6
Preis: 14,95 Euro


Weiterführende Informationen:
Personalmangel – Tausende verurteilte Verbrecher [in Berlin] frei

Fritz ter Meer

Der Nationalsozialismus war zweifelsohne eine schlimme Zeit. So schlimm, dass man noch Generationen später den Bürgern in Deutschland ein schlechtes Gewissen einredet, selbst wenn sie damals noch nichteinmal geboren waren und somit auch keine Verantwortung für die Verbrechen der Vorfahren tragen können.

Fritz ter Meer
Fritz ter Meer; Quelle: Wikipedia[1];
Lizenz: public domain
Und wie sieht es mit denen aus, die tatsächlich verantwortlich waren und an den Verbrechen aktiv mitgewirkt haben? Die wurden durchaus mit Samthandschuhen angefasst. Friedrich (Fritz) Hermann ter Meer beispielsweise, war verantwortlich für den Aufbau des I.G.–Farben-Werks bei Auschwitz, in dem zur Substanzprüfung Menschenversuche stattfanden und rund 25.000 Zwangsarbeiter unter grausigen Umständen den Tod fanden. Im April 1945 wurde er festgenommen und im I.G.-Farben-Prozess am 30. Juli 1948 wegen Plünderung und Versklavung im Zusammenhang mit dem KZ Auschwitz III Monowitz als Kriegsverbrecher zu sieben Jahren Haft verurteilt.[2] In Anbetracht seiner schrecklichen Taten, erscheint die Haftzeit von gerade einmal sieben Jahren lächerlich. Solche Menschen müssten lebenslang weggesperrt werden, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten können. Wie kann es sein, dass ein Verbrecher, der am Tod von 25.000 Menschen mitgewirkt hat, wieder auf die Gesellschaft losgelassen wird? Einsicht oder gar Mitgefühl und ehrliche Reue kann man hier wohl kaum erwarten. Als Fritz ter Meer im Prozess befragt wurde, ob er die Versuche an Menschen im KZ Auschwitz für gerechtfertigt gehalten habe, antwortete er, dass dies unerheblich gewesen sei: „Den Häftlingen ist dadurch kein besonderes Leid zugefügt worden, da man sie ohnedies getötet hätte.“[2]
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Können Bürgerwehren die Sicherheit auf lange Sicht erhöhen?

Wenn Polizei und Justiz ihrer Aufgabe gewachsen wären, die friedlichen Bürger vor kriminellen Zeitgenossen zu schützen, müsste sich niemand sorgen vor Raubüberfällen auf öffentlichen Plätzen oder vor Wohnungseinbrüchen machen. Leider ist das nicht der Fall und so ereignen sich Jahr für Jahr tausende Straftaten, welchen den Opfern nicht nur finanzielle Schäden zufügen, sondern mitunter auch ganz erhebliche psychischen.
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Stoff zum Nachdenken: Der Zinseszinseffekt

Arbeiten – Kaufen – Sterben
Seit vielen Jahren schreibe ich nun darüber, dass Zins und Zinseszins äußerst problematisch sind. Durch den Zins wachsen die Geldansprüche der ohnehin schon Vermögenden ständig weiter und der Rest der Menschheit muss diese Zinsgewinne erarbeiten. Der Zinseszins bringt eine fatale exponentielle Dynamik ins Spiel. Schon einfache Beispielrechnungen, durchgeführt mit einem Zinsrechner, lassen den Umfang des exponentiellen Wachstums erkennen. Bedenkt man nun, dass Energie und Rohstoffe aufgewendet werden müssen, um die Werte zu schaffen, welche die Zinsgewinne mit Werten untermauern, wird schnell klar, dass wir die Rohstoffe der Erde ausbeuten und die Umwelt zerstören müssen, um die beständig wachsenden Forderungen des Geldsystems zu erfüllen. Gleichzeitig wird der Inhalt unseres Daseins auf „Arbeiten – Kaufen – Sterben“ reduziert.
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Der verlassene Staat, der uns verlassen hat

Es ist beunruhigend, dass kriminelle Banden, durch die Städte ziehen und andere Bürger ausrauben, bedrohen, verletzten und sogar töten. Eigentlich wollte ich darüber schon länger ein paar Zeilen schreiben, habe es aber immer wieder verschoben. Das Thema ist frustrierend und es macht traurig zu sehen, wie rücksichtslos und gewalttätig manche Menschen sind.
Dann las ich im Online-Portal der Badischen Zeitung den Artikel „Raubüberfälle in Freiburg: Ermittler fahnden nach Minderjährigen“ und beschloss, nun doch ein paar Zeilen zu diesem Thema zu schreiben.
Der genannte Artikel berichtet davon, dass sich innerhalb kurzer Zeit mehrere Raubüberfälle in der Freiburger Altstadt ereigneten. In den geschilderten Fälle konnten die Täter bislang nicht ermittelt und festgenommen werden, den Aussagen der Opfer und Zeugen geht die Polizei aber davon aus, dass es sich bei den Tätern um möglicherweise teils noch minderjährige Jugendliche handelt, die als sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Freiburg gekommen sind.
Als es dann doch einmal gelungen ist, nachts um 4.15 Uhr drei Diebe zu ertappen und festzunehmen, wurden die Kriminellen zur erkennungsdienstlichen Behandlung aufs Polizeirevier gebracht. Dort zeigte sich, dass die festgenommenen noch minderjährig waren und einer aus dem Trio zur Rückführung ausgeschrieben war. Die Bundespolizei wollte ihn allerdings nicht abholen. Beim zweiten Täter hielt sich der angerufene gesetzliche Betreuer für nicht mehr zuständig und beim Dritten gab es zwar einen zuständigen Betreuer, aber dem dauerte das Prozedere auf dem Revier zu lange. Laut Artikel der Badischen Zeitung musste die Polizei alle drei Ertappten um 7.30 Uhr wieder gehen lassen.
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Die Hölle des Zinssystems

Papst Franziskus warnt Mafia vor Qualen der Hölle

Bei einem Gebet für Opfer von Kriminellen hat Papst Franziskus die Angehörigen der italienischen Mafia aufgefordert, ihr Leben zu ändern. „Noch gibt es Zeit, nicht in der Hölle zu enden.“[1]

Quelle: Die Welt

Das sind große Töne für einen Mann, der an der Spitze einer Institution steht, die ihre eigenen grundlegenden Regeln nicht befolgt. So steht im heiligen Buch, in der Bibel, geschrieben:
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Ursula von der Leyen soll Verteidigungsministerin werden

Wenn man sich als normaler Mitarbeiter bei einer Firma bewirbt, wird gewöhnlich einschlägige Erfahrung im zukünftigen Tätigkeitsbereich verlangt. Berufsneueinsteiger und Quereinsteiger habe es entsprechend schwer, sich gegen erfahrene Konkurrenten durchzusetzen. Möchte man gar eine etwas höhere Führungsposition übernehmen sind Erfahrungen noch wichtiger. Selbst wenn man gute Führungsqualitäten besitzt, wird es schwierig, die untergebenen Mitarbeiter zu koordinieren, wenn man der einzige in der Firma ist, der von der Materie keine Ahnung hat.
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Jäger schleift einen Golden Retriever fast zu Tode

Dass Jäger offensichtlich Menschen sind, denen nicht am Wohl anderer Lebewesen gelegen ist und die kein Mitgefühl mit anderen Lebewesen haben, habe ich in verschiedenen Beiträgen bereits angedeutet. Es scheint sogar so, dass viele Jäger große Freude am Töten haben und es für sie das höchste Glück auf Erden ist, ein Tier zu erschießen. Diese Einstellung geht auch sehr deutlich aus den Artikeln in den unzähligen Jagdzeitschriften hervor, die regelmäßig erscheinen und im Kiosk oder Zeitschriftenladen von jedem käuflich erworben werden können.
Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen. Mich schmerzt es zu sehen, wie ein Tier leidet oder sein Leben verliert. Manch einem Jäger genügt es aber offenbar nicht einmal mehr, die Tiere einfach nur zu erschießen. So band jüngst ein Jäger einen Golden Retriever an sein Auto und schleifte das hilflose Tier quer durch den Ort.

Laut Aussage des Kreisjägermeister Walter Greff will der Jäger den Golden Retriever beim Wildern erwischt haben. Dann habe er offenbar versucht, den Hund an der Anhängerkupplung seines Autos zur Polizei zu bringen.
Ein Jäger sollte wissen, dass Golden Retriever ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden. Man setzte diese Hunde ein, um geschossene Vögel – auch aus dem Wasser – zu apportieren (engl.: to retrieve „zurückbringen“).
Jäger züchten sich die Hunde, um bequemer der Jagd nachgehen zu können. Sie schießen bequem nach eigenem Ermessen Tiere tot und die Hunde machen „die drecksarbeit“. Wenn dann ein solcher Hund den antrainierten und genetisch gefestigten Impulsen folgt, wird er von den Jägern, die seine Dienste sonst gerne in Anspruch nehmen, gequält. Das ist doch der reinste Irrsinn! Gerade als Jäger müsste der Mann über die Geschichte dieser Hunderasse informiert sein und zumindest Verständnis für das Verhalten des Hundes aufbringen. Er selbst kann sich nicht zurückhalten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, ein Tier zu jagen. Von einem Hund der zur Jagd gezüchtet wurde, verlangt er es aber.

Kaum vorstellbar, dass Menschen, die so grausam sind, als „waffenrechtlich zuverlässig“ eingestuft werden und damit einen Waffenschein und Waffen besitzen dürfen. Andere Menschen dürfen nichteinmal eine Spielzugpistole in der Öffentlichkeit tragen, wenn diese einer echten Waffe zu ähnlich sieht und damit als Anscheinswaffe gewertet wird. Und solche Leute laufen mit einem geladenen Gewehr durch die Gegend. Wenn solche Menschen bei der Überprüfung für einen Waffenschein nicht aussortiert werden, dann frage ich mich was für einen miesen Charakter man haben muss, um tatsächlich keinen Waffenschein zu erhalten oder wie zuverlässig diese Prüfungen sind.

Weitere Informationen:
Jäger soll Hund fast zu Tode geschleift haben
Jäger schleift Hund fast zu Tode

Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt

Filmmaterial zeigt Tierquälerei – Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt

Erschütterndes Filmmaterial zeigt die grausame Realität in Schweinezuchtbetrieben – massenhaft werden dort Ferkel kurz nach der Geburt getötet. Nicht weil sie krank sind. Züchter wollen so offenbar überflüssige Tiere entsorgen. Tierschützer sind fassungslos.

[..]

Die Aufnahmen zeigen, dass sie kleine Ferkel hochheben, kurz anschauen und dann mit voller Wucht auf dem Fußboden der Anlage oder an den Zwischenwänden erschlagen. Auf einigen Bildern ist den Angaben zufolge deutlich zu erkennen, dass die Tiere nicht sofort tot sind, sondern minutenlang noch quälend mit dem Tod ringen.

Was geht in den Menschen vor, die soetwas tun? Gut, dass wir Fleisch nicht benötigen, um zu überleben. Wir können also problemlos darauf verzichten und solchen Leuten einen Teil der finanziellen Grundlage entziehen.

Der gesamte Artikel kann bei FOCUS Online nachgelesen werden: Filmmaterial zeigt Tierquälerei – Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt

Wem dient die Überwachung?

Der normale Bürger darf sich nicht bewaffnen und muss bei einem Angriff darauf achten, dass er nicht unverhältnismäßig reagiert. Wenn jemand von einem Schlägertrupp überfallen und fast zu Tode geprügelt wird, muss er damit rechnen, dass er rechtliche Probleme bekommt, sollte er einen oder mehrere Angreifer mit einer Pistole erschießen, da eine Pistole durchaus eine unverhältnismäßige Waffe gegen Unbewaffnete darstellt. Ebenso ist natürlich Selbstjustiz verboten.
In einer zivilisierten Gesellschaft sollte es aber auch nicht nötig sein, mit schwerer Bewaffnung zum Einkaufsbummel zu gehen. Und wenn doch einmal etwas passiert, dann sind Polizei und Justiz dafür da, der Gerechtigkeit zum Erfolg zu verhelfen. In der Theorie. In der Praxis sieht es leider anders aus. Im richtigen Leben sind die Kriminellen unbeachtet der gesetzlichen Regelungen bewaffnet, während die normalen Bürger den Verbrechern wehrlos gegenüber stehen, so wie es das Gesetzt vorsieht. Auf die Hilfe durch Polizei und Justiz kann der normale Bürger aber scheinbar kaum hoffen. Vor allem nicht, wenn es keinen Personenschaden gab, wie mir berichtet wurde. Wenn niemand verletzt wurde, wird die Polizei kaum eingreifen.
Dies deckt sich auch mit den Aussagen von Reportagen, die ich mir zu dem Thema zu Gemüte führte. Es wurde unter anderem berichtet, dass Taschendiebe, die von der Polizei auf frischer Tat ertappt wurden und den Wachleuten aufgrund vieler Delikte bereits bekannt waren, von den Polizisten laufen gelassen werden mussten, war ich schon etwas überrascht. Überrascht war ich auch darüber, dass die Polizei keine Handhabe gegen ausländische Banden hat, die Goldschmuck fälschen, mit denen sie ahnungslose Bürger betrügen.
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