Wo man singt, da lass dich nieder, …

… denn nur frohe Menschen kennen Lieder.

Im Artikel „Umverteilung von Arm nach Reich bei der GEMA“ habe ich auf einen Text verwiesen, der schildert, wie das Umverteilungssystem der GEMA, also der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, das Geld von vielen Menschen vorbei an den vielen unbekannten kreativen Künstlern hin zu den wenigen sogenannten „ordentlichen Mitgliedern“ und den Vorständen der GEMA fließen lässt. Woher das Geld kommt nun …
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Umverteilung von Arm nach Reich bei der GEMA

Das Jahr 2010 war gut für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema. Laut Geschäftsbericht hat sie rund 863 Millionen Euro erwirtschaftet und davon 735,9 Millionen Euro an ihre Mitglieder und andere Rechteinhaber ausgeschüttet. Etwa 127 Millionen Euro hat die Gema 2010 selbst verbraucht für ihre mehr als 1000 Mitarbeiter, den Unterhalt der beiden Generaldirektionen in Berlin und München sowie der sieben Bezirksdirektionen. Und die Gehälter des Vorstands wollen schließlich auch bezahlt werden. Der Vorstandsvorsitzende Harald Heker erhielt 484000 Euro, den Vorstandsmitgliedern Rainer Hilpert und Georg Oeller wurden 332000 Euro und 264000 Euro überwiesen. Die pensionsvertraglichen Bezüge der früheren Vorstände betrugen 554000 Euro. Da wundert es nicht, dass frühere Vorstandsmitglieder bis ins hohe Alter auf ihren Stühlen sitzen geblieben sind.

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Das seltsame Rechtsverständnis der GEMA

Die Dreistigkeit der Mitarbeitder der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) kennt offensichtlich keine Grenzen. Diese Leute sind sich nicht zu schade, 36.000 Kindertagesstätten und Kindergärten anzuschreiben und sie aufzufordern, für verteilten Kopien von Weihnachtsliedern zu bezahlen.[1] Die vorschulischen Einrichtungen wurden aufgefordert, genau aufzuschreiben, welche Lieder sie von welchen Komponisten und Musikverlagen sie kopiert und verteilt haben. Ein Grundmaß an sozialer Verantwortung kann ich hier nicht einmal mit viel Fantasie erkennen.
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