Verlierer im Zinssystem

Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht freut, wenn sein Guthaben auf dem Bankkonto ohne eigenes Zutun gestiegen ist. Möglich ist dies durch die Zinsen, die das Guthaben wachsen lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil derer, die Guthaben auf dem Konto haben glauben, zu den Gewinnern des Zinssystems zu gehören. Und diejenigen, die zwar kein Erspartes, aber auch keine Schulden haben, wähnen sich in der Sicherheit, zumindest nicht zu den Verlierern zu gehören. Doch ist das tatsächlich der Fall? Oder gehören möglicherweise doch nahezu alle Menschen zu den Verlierern, ohne es zu bemerken? Aber wer profitiert dann von diesem Zinssystem?
Prof. Bernd Senf erläutert die Zusammenhänge und Hintergründe diesbezüglich in dem Vortrag „Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise – Teil 1“ ab 01:41:00.[1] Der Vortrag dient als Grundlage für diesen Artikel, in dem der Sachverhalt noch einmal schriftlich aufgearbeitet werden soll. Die Grafiken sind vereinfacht und sollen in erster Linie die Zusammenhänge verdeutlichen.
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Geldsystem und Weltfinanzkrise

Ein sehr aufschlussreiches Interview von Nicolas Hofer mit Prof. Dr. Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHW Berlin, über die tieferen Ursachen der Weltfinanzkrise.[1]
Bernd Senf erläutert die Zinsproblematik und die damit einhergehenden wachsenden Verschuldung.
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Ein neues Geldsystem

Die Ursachen der aktuellen Finanzkrise sind im Geldsystem fest verankert. Das Zinssystem bewirkt einen beständigen Anstieg an Geldvermögen, das jedoch nur über Kredite in die Welt kommt. Dadurch steigen auch die Schulden. Man spricht hier von Geldvermögen/Schulden Paaren. Zu Beginn ist der Zinsanteil gering, wächst jedoch exponentiell. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Wirtschaft rasant und es ging den Menschen immer besser. Kaum jemand dürfte geahnt haben, welche Folgen dieses Geldsystem zwangsläufig haben wird. Die Probleme waren noch nicht sichtbar und bei der Freude über den zunehmenden Wohlstand machten sich die Menschen im Allgemeinen keine Gedanken über die Theorie hinter dem System. Erst als die Zinslasten in den letzten Jahrzehnten unverhältnismäßig große Dimensionen erreichte, begann die Zeit der Krisen.
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Mangelnder Sachverstand bei Politikern?

Es ist immer wieder verwunderlich, was für fragwürdige Aussagen hoch bezahlte Politiker von sich geben. Letztendlich stellt sich natürlich die Frage, ob dies mit Absicht geschieht, oder ob den entsprechenden Politikern tatsächlich der nötige Sachverstand fehlt. Einige Aussagen von SPD-Chef Franz Müntefering, in dem Artikel Kapitalistisch Roulette auf MMnews nachzulesen, sollen einer genaueren Betrachtung unterzogen werden.[1]
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Ein Leben ohne Würde

Krieg und Armut sind aus dem Bewusstsein der Bevölkerung in den Industrieländern weitgehend verschwunden. Ein Leben ohne fließendes Wasser, Strom und Heizung ist kaum denkbar. Diskotheken, Kinos und Freizeitparks sorgen für die tägliche Unterhaltung. Die Kriege sind weit weg und der Sozialstaat sorgt dafür, dass es niemandem wirklich schlecht geht. So ist es nun schon seit Jahrzehnten. Nur noch die Großeltern können von einer Zeit erzählen, in der das Leben hart, anstrengend und gefährlich war.
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Spekulanten, die Wegelagerer der heutigen Zeit

Wer viel arbeitet, sollte im Allgemeinen mehr verdienen, als jemand, der wenig für die Gesellschaft tut. Hierbei ist natürlich auch Art und Schwierigkeit der Aufgabe zu berücksichtigen. Leider ist es jedoch so, dass einige Menschen sehr viel Geld bekommen, ohne etwas zum Wohl der Allgemeinheit beizutragen. Durch Spekulationen an der Börse und Zinsgewinne eignen sie sich das Geld anderer an. Geld, für das andere Menschen arbeiten müssen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Sie nehmen denen das Geld weg, die dafür hart arbeiten, ohne eine Gegenleistung zu bringen. Man könnte es auch Diebstahl nennen.
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Finanzkrise … kein Grund zur Beunruhigung?

Als ich gestern im Globus einkaufen war, wurde die Musik, die unablässig aus den Lautsprechern dudelt und die Leute zum Verweilen und Kauf von Waren, die sie brauchen (und vor allem dem Kauf von Waren, die sie eigentlich nicht brauchen) animieren soll, von den Nachrichten unterbrochen. Die Sprecherin erklärte ganz sachlich, dass die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten kein Grund zur Beunruhigung sind und die Bundesregierung zur Ruhe mahnt. Weiter ging es mit dem Sport, als wäre das eben gesagte völlig belanglos …
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Globalisierung … New World Order

Der Überwachungsstaat


Den meisten Menschen wird nicht aufgefallen sein, dass sich die Situation in der wir uns befinden, in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Im Zuge der Bekämpfung des Terrorismus wurden immer schärfere Gesetzte zur Kontrolle der Menschen erlassen und nach und nach Überwachungsmaßnahmen eingeführt, die an den Roman „1984“ von George Orwell aus dem Jahr 1948 erinnern. Bis spätestens 2009 soll nun auch der EU-Reformvertag von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden, der unter anderem die militärische Aufrüstung zwingen vorsieht und gleichzeitig die Möglichkeiten der einzelnen Staaten zur Selbstbestimmung einschränkt.
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