Ausgesetzter Hund verendet vor Neubrandenburger Tierheim

Ein junger unterernährter Terrier-Mischling wurde vor dem Neubrandenburger Tierheim mit zugebundenem Maul an einen Pfahl gebunden. Er hatte keine Chance sich zu befreien oder auf sich aufmerksam zu machen und ist bei den kalten Temperaturen gestorben.
In Anbetracht einer solch abartigen Tat fehlen mir die Worte und ich habe lange überlegt, einen Blog-Eintrag darüber zu schreiben. Ich kann mir kaum vorstellen, wie schlimm es ist, gefesselt in der Kälte zu liegen, im wahrsten Sinnes des Wortes der Redensart „wie ein Schlosshund (ein angeketteter/festgeschlossener Hund) zu frieren“ und nicht zu wissen, warum man so leiden muss und ob vielleicht Hilfe kommt. Ob die Person, die dies getan hat, sich vorstellen kann, wie es der kleinen Fellnase ging und was der junge Hund gedacht hat, als er qualvoll im Sterben lag?
Es mag ja sein, dass jemand (möglicherweise unverschuldet) in Not gerät und sich nicht mehr um das bei ihm lebende Tier kümmern kann. Aber dann gibt es immer noch Möglichkeiten, das Tier abzugeben. Tierheime, Tierschutzvereine, Freunde, Verwandte, Bekannte oder ein Inserat in Zeitungen oder im Internet können dabei helfen, ein neues Herrchen oder Frauchen zu finden. Und wenn man ein Tier vor einem Tierheim aussetzt (weil man keinen anderen Ausweg sieht, aber die möglicherweise anfallenden Kosten nicht zahlen kann oder will), dann kann man das Tier wenigstens direkt vor der Tür absetzen und zumindest klingeln und schauen, ob jemand öffnet und das Tier sieht.

Weitere Informationen:

Nordkurier: Hund verendet in der Nähe des Neubrandenburger Tierheims
Nordkurier: Ermittlung zu totem Hund in Neubrandenburg läuft
Nordkurier: Paar soll an Hunde-Tod vor Tierheim schuld sein
Nordkurier: Tierschützer verbittert über zunehmende Tierquälerei

Mit welchem Recht beuten wir Menschen Tiere aus?

Für uns erscheint es völlig selbstverständlich, dass unzählige Tiere ihr Dasein in überfüllten Ställen, engen Boxen oder winzigen Käfigen fristen, um uns Milch, Fleisch, Eier und andere Produkte zu liefern. Was aber berechtigt uns eigentlich dazu, andere Lebewesen, die einen eigenen Willen, Sorgen, Freuden und Hoffnungen haben, so zu behandeln? Haben wir das Recht dazu, weil diese Tiere schwächer sind und wir es deshalb können? Wohl kaum. Die Versklavung schwächerer Menschen ist glücklicherweise ja mittlerweile (zumindest in weiten Teilen der Welt) verpönt und wird nicht mehr akzeptiert. Hier hat man erkannt, dass niemand einfach anderen Individuen schaden darf, nur weil er es kann.
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Vegane Milch

Die Produktion von Fleisch, Milch und anderen Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist mit einem hohen Ressourcen- und Energieverbrauch verbunden. Zudem müssen Krankheitserreger, die sich in der dichte Stallhaltung leicht ausbreiten, mit großen Mengen Antibiotika eingedämmt werden, was die Resistenzbildung der Erreger gegen die Medikamente fördert. Darüber hinaus sind die erheblichen Mengen an Gülle, die auf den Feldern „entsorgt“ werden, eine Gefahr für die Qualität des Grundwassers. Abgesehen davon ist die Tierhaltung (vor allem in der heutigen hocheffizienten auf maximalen Profit ausgerichtete) Tierhaltung mit enormen Stress, Qualen und einem gewaltsamen Tod für die Tiere verbunden.
Jede Möglichkeit, tierische Produkte durch vegane Produkte zu ersetzen, solle also besondere in einer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft Beachtung finden und angestrebt und gefördert werden. Jeder mag dafür andere Gründe haben. Umweltschutz, Vermeidung von Leid oder auch die Erhaltung der eigenen Gesundheit spielen eine Rolle. Es mag einen Zeit gegeben haben, in der das Überleben der Menschheit vom Verzehr tierischer Produkte abhing. Mittlerweile ist es jedoch möglich, immer mehr Bestandteile des täglichen Speiseplanes auf tierfreie Zutaten umzustellen, ohne Mangelerscheinungen zu riskieren.
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Anstand, die aussterbende Tugend

Phantasialand: Taron in Klugheim
Gutes Benehmen ist ein Zeichen des Respekts und der gegenseitigen Achtung. Damit ist gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung für das friedvolle Zusammenleben in einer Gesellschaft. Dies wiederum ist Grundlage für unsere Existenz, denn nur noch die wenigsten Menschen dürften auf sich alleine gestellt überlebensfähig sein. Um so verwunderlicher ist es, dass anständige Umgangsformen einem beängstigend großen Teil der Menschen fremd zu sein scheinen.
Der moralische Verfall dieser Gesellschaft zeigte sich deutlich bei einem Besuch im Freizeitpark „Phantasialand“.
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Fleischersatzprodukte

Gericht: Spätzle mit Rahmsauce und vegetarischem Schnitzel
Bei vegetarischen oder gar veganen Fleischersatzprodukten scheiden sich die Geister. Für die einen ist es eine gute Alternative zu Produkten aus toten Tieren, andere sehen diese Ersatzprodukte als Unsinn an. Weit verbreitet scheint die Meinung, dass man doch einfach echtes Fleisch essen kann, wenn man ein Schnitzel möchte. Warum sollte man zu einem vegetarischen Schnitzel greifen, das lediglich ein „Imitat“ ist. Wer auf Fleisch verzichten möchte, braucht doch nicht auf Produkte zurückzugreifen, die Fleisch imitieren.
Bei dieser oberflächlichen und egoistischen Sichtweise wird jedoch beispielsweise nicht berücksichtigt, dass man als Vegetarier oder Veganer zwar durchaus gerne ein paniertes Schnitzel, eine Leberwurstbrot oder Nudeln mit einer Bolognesesauce essen möchte, jedoch möglichst ohne dass dadurch Tiere leiden müssen. Mit vegetarischen und veganen Ersatzprodukten muss man nicht auf ein leckeres Schnitzel verzichten, hat dafür aber weniger Tierleid zu verantworten.
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Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität
Naturheilkundliche Ansätze, wie Akupunktur oder Homöopathie zur Behandlung von Krankheiten, werden häufig belächelt und als unwissenschaftlich abgetan. Bei Krankheiten wird üblicherweise geraten, eine schulmedizinische Behandlung durchzuführen und suggeriert, hier würde (abgesehen von wenigen negativen Ausnahmen) nach streng wissenschaftliche Kriterien und neuesten Erkenntnissen gehandelt und behandelt werden.
Wie wenig seriös und wissenschaftlich die Schulmedizin aber tatsächlich ist, wird beim Lesen des Buche „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ von Peter C. Gøtzsche sehr deutlich. Der Autor zeigt anhand unzähliger Beispiele auf, wie korrupt und kriminell Pharmaunternehmen, Behörden und Politiker vorgehen, um ihre Produkte auf den Markt zu bringen. Dabei handelt es sich offensichtlich nicht um unrühmliche negative Ausnahmen, sondern um ein weltweit verbreitetes System. Mitunter werden neue Medikamente extrem teuer verkauft, obwohl durchgeführte Studien zeigen, dass die Medikamente nicht besser wirken, als ältere Präparate, dafür aber mehr Nebenwirkungen haben. Wenn es dem Gewinn dient, nehmen die Verantwortlichen bei den Konzernen gleichgültig hin, dass ihre Produkte hunderttausende Menschen töten. Mit rechtlichen Konsequenzen müssen sie in der Regeln nicht rechnen.
Damit Patienten Medikamente einnehmen, die nicht besser wirken, als die bisher verwendeten Medikamente, dafür aber mehr und gefährlichere Nebenwirkungen haben und zudem auch noch deutlich mehr Geld für die neuen Mittel bezahlen, bedarf es überaus krimineller Strukturen und Vertriebswege.
Beim Lesen des Buches wird schnell deutlich, dass es in der Medizinindustrie sicher nicht um das Wohl der Patienten geht und die so sehr gelobten wissenschaftlichen Untersuchungen und Tests sind häufig eine Farce. Ein Blick in eine Glaskugel scheint mehr Aussagekraft über ein Medikament zu haben, als die gefälschten Ergebnisse in den Veröffentlichungen der Konzerne. So werden nachträglich Zieldefinitionen an die Testresultate angepasst und es werden an den Nebenwirkungen gestorbene Patienten als Betriebsgeheimnis bewertet und aus den Statistiken gelöscht. Veröffentlicht werden nur die Ergebnisse, welche für den Verkauf förderlich sind. Ärzte werden belogen, bestochen oder gar bedroht. Das Verhalten der Konzerne erinnert stark an die Machenschaften in der organisierten Kriminalität.
Möchte man solchen skrupellosen Verantwortlichen wirklich seine Gesundheit oder gar sein Leben anvertrauen?


Titel: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität
Untertitel: Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert
Autor: Peter C. Gøtzsche
Verlag: riva
Veröffentlichung: 14.11.2014
Sprache: Deutsch
Seiten: 512
ISBN-13: 978-3-86883-438-3
Preis: 24,99 Euro

Bill Gates: Hunger kann in 15 Jahren besiegt sein

Die Menschheit hat nach Ansicht von Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates gute Chancen, in den nächsten 15 Jahren den Hunger zu besiegen.[1] So ist es derzeit in den Nachrichten zu lesen.
Welch Ironie. Essen und Trinken gibt es bereits jetzt schon im Überfluss. Es sit nur sehr ungleichmäßig verteilt. Während die Menschen in den westlichen Industriestaaten Unmengen an Nahrungsmitteln wegwerfen oder dadurch verschwenden, dass sie große Mengen an planzlicher Nahrung in Tiere stopfen um anschließend einen Bruchteil der Nahrungsmenge in Form von Fleisch zu erhalten, verhungern die Menschen in anderen Teilen der Welt. Die Verteilung der vorhandenen Lebensmittel richtet sich vor allem nach der Verteilung der Geldvermögen. Wo viel Geld ist, ist auch viel Essen. Regionale und klimatische Bedingungen spielen natürlich auch eine Rolle. In einer Steinwüste wächst naheliegenderweise nicht viel. Aber auf der anderen Seite wachsen hierzulande auch keine Bananen und dennoch sind die Supermarktregale voller Bananen. Und in einem Luxushotel in der arabischen Wüste wird auch niemand hungern, obwohl Lebensmittel in der Region nur schlecht angebaut werden können.
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Narkolepsie durch Schweinegrippe-Impfung? Pharmakonzerne kassieren, Steuerzahler kommen für die Schäden auf!

Für Narkolepsie-Patienten gibt es keine Heilung: Manche schlafen bis zu 40 Mal am Tag ein. Hunderte Fälle sollen Folge der Schweinegrippeimpfung in der Grippesaison 2009/2010 sein.

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Weitere Analysen in Finnland, Irland, Frankreich und England stützten den Verdacht, dass Pandemrix in seltenen Fällen die unheilbare Schlafkrankheit auslösen kann. Inzwischen fließen Entschädigungszahlungen – von Behörden, nicht vom Hersteller.[1]

Quelle: Die Welt
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Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
Die panierten Hühnchen-Nuggets, die man beim Burger-Brater mit dem schottisch klingenden Namen kaufen kann, schmecken ja durchaus nicht schlecht. Besonders mit der süß-sauren-Sauce habe ich diese recht gerne gegessen. Abgesehen davon, dass diese … Füllstoffe … nicht unbedingt gesund sind, werden für die Nuggets leider Tiere getötet. Dies kann ich nicht befürworten und so versuche ich auf Fleischprodukte zu verzichten. Folglich muss ich auch auf diese leckeren Nuggets verzichten.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr fleischfreie Alternativen von verschiedenen Herstellern, unter anderem auch panierte Nuggets. Und von Develey gibt es eine süß-saure Sauce, die recht nahe an die Sauce des Burger-Braters herankommt. Damit lassen sich die Chicken-Nuggets des Fast-Food-Unternehmens recht gut nachmachen.
Gesund wird das Essen dadurch gewiss nicht, das zeigt schon ein Blick auf die Zutatenliste und die Hersteller der vegetarischen Nuggets sind üblicherweise hauptsächlich im fleischverarbeitenden Gewerbe tätig. Es ist also zu überlegen, ob man diese Unternehmen tatsächlich finanziell unterstützen möchte, indem man deren Produkte kauft. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht schlecht, wenn der Markt für vegetarsiche und vegane Nahrungsmittel, beziehungsweise Füllstoffe wächst und die Hersteller verstärkt auf Produkte setzen, die mit weniger Tierleid verbunden sind oder noch besser gänzlich ohne tierische Produkte auskommen.

Britische Schulen drohen Eltern mit Gewalt, falls Kinder Gewaltspiele spielen

Grand Theft Auto, Call of Duty und Co.: Sollten ihre Kinder Zugang zu solchen Spielen haben, drohen Schulen in einer britischen Grafschaft den Eltern mit Einschaltung des Jugendamts.

16 Schulen in der britischen Grafschaft Cheshire haben offenbar brieflich den Eltern der Schulkinder Konsequenzen angedroht, sollten die Minderjährigen Zugang zu ab 18 freigegebenen Spielen haben. Konkret würden in solchen Fällen Polizei und Jugendamt eingeschaltet, zitiert der Guardian aus den kursierenden Briefen.[1]

Quelle: Heise

Vermutlich dürfte es in jeder Generation etwas geben, das der älteren Generation fremd ist und daher gefährlich auf sie wirkt. Es gab mal eine Zeit, da galt Rockmusik als gefährlich für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Jetzt sind es immer wieder die Computerspiele, die für Panik bei der älteren Bevölkerung sorgen.
Beängstigend ist hier aber weniger, dass Kinder Ballerspiele am Computer spielen. Im Prinzip ist das auch nur eine Variante von „Indianer und Cowboy“ oder „Räuber und Gendarm“. Also eigentlich nur Spiele, wie sie früher noch auf der Straße gespielt wurden. In Zeiten, in denen aber der Schwerlastverkehr durch die Straßen rollt, um von chinesischen Sklaven hergestellte Billigprodukte pünktlich in die Ladenregale zu bringen und unzählige Berufspendler die Straßen verstopfen, müssen die Kinder auf Aktivitäten in den Wohnungen ausweichen. Da ist die Bewegungsfreiheit natürlich sehr eingeschränkt und Computer oder Spielekonsolen bieten viele Reize, welche die Kinder und Jugendlichen ansprechen, ohne sich bewegen zu müssen. Natürlich ist auch in diesen Spielen wieder der Kampf zwischen Gut und Böse ein großes Thema. Und dieses Thema fasziniert doch nicht nur die Kinder. Auch erwachsene Menschen, also die Eltern welchen das Schulamt mit der Polizei und dem Jugendamt drohte, wenn sie ihren Kindern Zugang zu gewaltlastigen Spielen gewähren, werden Abends beim Fernsehkrimi mitfiebern, ob der Mörder gefasst wird. Und sie werden sich am Wochenende auch mal im Kino einen Actionfilm mit wilden Schießereien ansehen.
Nicht Computerspiele drehen sich um Gewalt. Auch viele andere Spiele, welche von erwachsenen Menschen gespielt werden, basieren auf gewalttätigen Szenarien. Schach zum Beispiel. Beim Schach wird ein Kriegsszenario durchgespielt, bei dem sich zwei Heere mit dem Ziel gegenüberstehen, den gegnerischen König zu töten.
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Von guter und böser Spionage

Nur selten wird deutlicher, dass die USA mit zweierlei Maß misst, als in folgendem Beispiel. Was die Regierenden der USA für sich als legitime Selbstverständlichkeit betrachten, ist in ihren Augen ein schwerwiegendes Verbrechen, wenn andere sich so verhalten. Während es völlig legitim ist, das die amerikanischen Geheimdienste Zugriff auch auf verschlüsselte Daten der Bürger haben sollen, mahnen amerikanische Politiker dieses Ansinnen bei der chinesischen Regierung an.
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Jeder ist ein Ausländer – fast überall auf der Welt

Jeder ist ein Ausländer – fast überall auf der Welt. Dieser nachdenklich stimmende Spruch wurde in meiner Heimatstadt auf eine Fassade gesprüht. So wenig es sich gehört, die Gebäude anderer Leute zu besprühen, so sehr lohnt es sich über den Spruch nachzudenken. In der Tat sind wir alle fast überall Ausländer. Und vermutlich möchte jeder, der in ein fremdes Land reist, dort auch als Ausländer nicht feindselig behandelt werden. Dementsprechend sollten wir auch Ausländer in diesem Land freundlich und respektvoll behandeln – unabhängig davon, ob sie als zahlende Touristen, als Arbeitssuchende oder als arme Flüchtlinge hier ankommen.
Es kann jedoch erwartet werden, dass sich die Gäste oder zugezogenen Mitmenschen ebenfalls anständig verhalten und versuchen, sich in die bestehende Gesellschaft zu integrieren. Ein schönes Beispiel hierfür ist eine Flüchtlingsfamilie aus dem Bürgerkriegsland Syrien, die in Radeburg Zuflucht suchte und dort freundlich aufgenommen wurde. Der Familienvater, der es Leid ist, auf eine Arbeitserlaubnis zu warten, wurde dabei gesehen, dass er am Meißner Berg Unkraut zwischen den Gehwegplatten entfernte, „um ein Zeichen zu setzen“, wie der Radeburger Anzeiger berichtete. Und beim Auf- und Abbauen des Festgeländes für das Wohngebietsfest packte er einfach mit an.
Dass Menschen, die arbeiten wollen, um Erlaubnis betteln müssen, um arbeiten zu dürfen, ist eine Schande für diese doch so moderne Gesellschaft, zumal ja in den Medien immer wieder betont wird, wie wichtig (ausländische) Fachkräfte sind. Aber der geschilderte Fall zeigt auch, dass es Menschen gibt, die trotz der irrsinnigen bürokratischen und rechtlichen Hürden versuchen, sich für die Gesellschaft einzubringen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Menschen nicht irgendwann entnervt aufgeben, weil sie durch die Behörden bei jeder Gelegenheit ausgebremst werden und es dann anderen Zuwanderern gleichtuen, die sich garnicht erst um Gesetze und Regeln kümmern. So wird in dem Artikel des Radeburger Anzeigers auch von einer Gruppe männlicher Ausländer berichtet, welche nur durch Zerstörung der ihnen zur Verfügung gestellten Wohnungen und durch Belästigung der Nachbarschaft aufgefallen sind. Kleiderspenden haben sie zum Fenster hinausgeworfen, weil ihnen die Kleider nicht gut genug waren. Ebenso, wie die leergetrunkenen Alkoholflaschen.
Weiter schreibt der Autor: Dass sie andere Ansprüche hatten, war nach Aussage der Anwohner auch schon daran zu sehen, dass sie dicke Rollen von Geldscheinen bei sich hatten, wohl die meisten waren mit Smartphones ausgestattet. Auch musste man sich vor Islamisierung hier weniger fürchten, denn wohl kamen die mutmaßlichen Flüchtlinge aus Libyen, doch Muslime waren sie eher nicht. Sie tranken nicht nur Alkohol, was Muslimen strikt verboten ist, sie rauchten auch Zigaretten. Muslimen ebenfalls verboten.
Solche „Flüchtlinge“ werden vermutlich nichteinmal in ihrem Heimatland willkommen sein.

Der gesamte Artikel kann hier gelesen werden: Asyl in Radeburg: Das beste gehofft – das Schlimmste trat ein

Das geheuchelte Trauerspiel der Politiker

Als die islamistische Terrormiliz Boko Haram bei einem Massaker in der nigerianischen Stadt Baga etwa 2000 Menschen abgeschlachtet haben[1], gab es keinen Trauermarsch und keine Solidaritätsbekundungen.
Nachdem in Frankreich 13 Journalisten erschossen wurden, gingen tausende Menschen auf die Straße und auch die Bundeskanzlerin Angelika Merkel ließ es sich nicht nehmen, nach Frankreich zu reisen, um mit den Franzosen zu trauern. Keine Frage, auch das Ermorden von 13 Journalisten ist ein grausames Verbrechen, das unentschuldbar ist. Wenn sich unsere Politiker aber nichteinmal zu einem Trauermarsch bemühen, nachdem eine kleine Stadt brutal ausgelöscht wurde, dann stellt sich die Frage, warum sie sie bei der Ermordung von 13 Journalisten zu einer solchen Kundgebung bemühen. Geht es ihnen vielleicht weniger um die Menschen, als viel mehr um den Schutz der Pressefreiheit (Pressefreiheit, nicht mit freier Presse zu verwechseln. Aber das ist ein anderes Thema), die bei der Ermordung von Journalisten in Gefahr zu sein scheint, nicht jedoch bei der Ermordung von Zivilisten? Nun, dann bieten sich viele Gelegenheiten für einen Trauermarsch. Alleine im Jahr 2014 sind nach Angaben der Reporterorganisation Press Emblem Campaign (PEC) mindestens 128 Journalisten während oder sogar wegen der Ausübung ihres Berufes getötet worden.[2]
Für diese vielen getöteten Journalisten ist kein Politiker am Ende des Jahres auf die Straße gegangen. Nach dem Anschlag in Frankreich, so berichtet es der Focus, haben dann plötzlich fast 50 Staats- und Regierungschefs an der Spitze des Gedenkzuges teilgenommen, um ihre Solidarität mit Frankreich auszudrückten und für Meinungsfreiheit und Frieden zu demonstrierten.[3] Wenn Frau Merkel nun für die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit und für den Frieden spazieren geht, entbehrt dies nicht einer gewissen tragischen Ironie. So titelte der Spielgel einst sehr treffend:
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SUV und Hacksteak

Sport Utility Vehicles, kurz SUVs, sind ähnlich aufgebaut, voluminös und schwer wie Geländewägen, werden aber nicht auf unwegsamen Pisten in entlegenen Gegenden eingesetzt, sondern im normalen Straßenverkehr auf gut ausgebauten Straßen. Im Gelände könnten sie auch garnicht genutzt werden, da sie nicht die wesentlichen Stärken eines Geländewagens oder deren Stauraum haben. Dafür verbrauchen SUVs wie die echten Geländewägen leider sehr viel Sprit und sind zudem für andere Verkehrsteilnehmer gefährlicher als weniger massige Fahrzeuge.
Kein Wunder, dass solche Fahrzeuge eher kritisch gesehen werden und man sich fragt, warum die SUV-Fahrer mit solchen Fahrzeugen durch die Gegend fahren müssen, anstatt einen Kleinwagen oder eine normale Limousine mit weniger Spritverbrauch zu verwenden. Solche Fahrzeuge würde den Fahrer ebenso an sein Ziel bringt. Wenn dann ein Fahrer folgenden Gedanken sagen würde, müsste man sich ernsthaft fragen, was das für ein rücksichtsloser Mensch der SUV-Fahrer ist: „Ich weiß, dass das Fahrzeug Unmengen an Sprit verbraucht und für andere Verkehrsteilnehmer besonders gefährlich ist, aber das ist mir egal. Mir gefällt das Fahrgefühl und ich werde nicht mit einem anderen Fahrzeug umherfahren, auch wenn es mich ebenso gut an mein Ziel bringt.“.
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Fritz ter Meer

Der Nationalsozialismus war zweifelsohne eine schlimme Zeit. So schlimm, dass man noch Generationen später den Bürgern in Deutschland ein schlechtes Gewissen einredet, selbst wenn sie damals noch nichteinmal geboren waren und somit auch keine Verantwortung für die Verbrechen der Vorfahren tragen können.

Fritz ter Meer
Fritz ter Meer; Quelle: Wikipedia[1];
Lizenz: public domain
Und wie sieht es mit denen aus, die tatsächlich verantwortlich waren und an den Verbrechen aktiv mitgewirkt haben? Die wurden durchaus mit Samthandschuhen angefasst. Friedrich (Fritz) Hermann ter Meer beispielsweise, war verantwortlich für den Aufbau des I.G.–Farben-Werks bei Auschwitz, in dem zur Substanzprüfung Menschenversuche stattfanden und rund 25.000 Zwangsarbeiter unter grausigen Umständen den Tod fanden. Im April 1945 wurde er festgenommen und im I.G.-Farben-Prozess am 30. Juli 1948 wegen Plünderung und Versklavung im Zusammenhang mit dem KZ Auschwitz III Monowitz als Kriegsverbrecher zu sieben Jahren Haft verurteilt.[2] In Anbetracht seiner schrecklichen Taten, erscheint die Haftzeit von gerade einmal sieben Jahren lächerlich. Solche Menschen müssten lebenslang weggesperrt werden, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten können. Wie kann es sein, dass ein Verbrecher, der am Tod von 25.000 Menschen mitgewirkt hat, wieder auf die Gesellschaft losgelassen wird? Einsicht oder gar Mitgefühl und ehrliche Reue kann man hier wohl kaum erwarten. Als Fritz ter Meer im Prozess befragt wurde, ob er die Versuche an Menschen im KZ Auschwitz für gerechtfertigt gehalten habe, antwortete er, dass dies unerheblich gewesen sei: „Den Häftlingen ist dadurch kein besonderes Leid zugefügt worden, da man sie ohnedies getötet hätte.“[2]
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