Griechenland, die verwirrte Nation?

„Ja, sie nerven, die Griechen“, schreibt Roland Nelles im Artikel „Referendum in Griechenland: Die verwirrte Nation„, Ressortleiter Politik und Leiter des Berliner Büros sowie Mitglied der Chefredaktion von SPIEGEL ONLINE.
Nein, sie nerven nicht, die Griechen! Es ist nicht die Bevölkerung Griechenlands, die für die Dinge verantwortlich sind, die in diesen Tagen passieren.
„Ein Elf-Millionen-Volk hält seit Jahren halb Europa in Atem“, schreibt der Autor weiter.
Auch das ist eine unfaire Anschuldigung. Wir alle leben mit einem Geldsystem, das durch Zins und Zinseszins ein grenzenloses exponentielles Wachstum der Verschuldung zur Folge hat. In einem solchen System wird das Geld automatisch von den armen fleißigen Menschen zu den reichen nicht unbedingt so fleißigen Menschen umverteilt. Ein zinsbasiertes Geldsystem ermöglicht das Anhäufen von immensen Geldvermögen und fördert Machtstrukturen und Korruption. Früher oder später muss ein solches System zusammenbrechen. Daran ist nicht die Bevölkerung Griechenlands schuld. Der Zusammenbruch ist systemimmanent. Die Frage ist eigentlich nur, wo der Zusammenbruch zuerst sichtbar wird und nun scheint es Griechenland zu ein. Es hätte auch andere treffen können. Es mag sein, dass griechische Politiker besonders korrupt sind und der Zusammenbruch deshalb dort zuerst besonders deutlich wird. Und man mag der griechischen Bevölkerung vorwerfen, dass sie nicht so diszipliniert war, wie die Menschen in manch anderen Ländern. Aber durch harte Arbeit und höhere Steuern, wie es andernorts üblich ist, kann man am Ende den Zusammenbruch ohnehin nicht verhindern. Mehr Arbeit und höhere Steuern hätte bestenfalls etwas zusätzliche Zeit gebracht, aber gewiss keine nachhaltige Lösung. Dann wäre Griechenland halt erst in ein paar Monaten oder ein paar Jahren zahlungsunfähig. Oder ein anderer Staat wäre zuerst kollabiert. Irgend jemanden muss es zuerst treffen.
Roland Nelles schreibt, dass Hundertschaften von Politikern und Beamten in den anderen Ländern mit kaum etwas anderem beschäftigt sind, als eine Lösung für das Pleite-Land zu finden. Er fragt, ob in Athen eigentlich noch irgendjemand merkt, wie sehr die griechische Sturheit den Rest Europas quält.
Auch diese Aussage ist sehr … fragwürdig. Die Politiker in Europa sind gewiss nicht damit beschäftigt, eine LÖSUNG zu finden. Die Politiker sind lediglich damit beschäftigt, die SYMPTOME zu kaschieren. Ein Geldsystem, das unter der Schuldenlast zusammenzubrechen droht aber dennoch erzwingt, dass immer neue Schulden gemacht werden müssen, um alte Zinsen tilgen zu können, muss im Chaos enden. Würden die Politiker wirklich eine Lösung anstreben, müssten sie das gesamte Geldsystem infrage stellen. Das jedoch passiert nicht. Die Politiker sind nur damit beschäftigt, die Schulden umzuverteilen um damit wieder etwas Zeit zu gewinnen. Somit sind nicht nur die griechischen Politiker schuld an der Misere, sondern alle. Die Politiker aller Länder schützen das zinsbasierte Geldsystem und behaupten es wäre alternativlos. Alternative Geldsysteme werden von den einflussreichen Kreisen aus Politik und Wirtschaft nicht angesprochen oder zur Diskussion gestellt. Es geht immer nur darum neue Tricks zu finden, die es ermöglichen, dieses System fortzuführen. Und das ist KEINE LÖSUNG, sondern bestenfalls INSOLVENZVERSCHLEPPUNG!

Konkursverschleppung durch die EZB

Besser spät als nie: solch klare Worte waren früher in der Mainstream-Presse undenkbar …

Konkursverschleppung durch die EZB

Griechenlands Banken brauchen immer mehr Nothilfen. Doch damit verlängert die Europäische Zentralbank nur das Schuldendrama. Und die Steuerzahler haften.[1]

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung


Literaturverzeichnis:
[1]
Griechische Schuldenkrise – Konkursverschleppung durch die EZB; Frankfurter Allgemeine Zeitung; Philip Plickert; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/konkursverschleppung-durch-die-ezb-in-griechenland-13666305.html; 25.02.2012

Mit Vorratsdatenspeicherung und Samthandschuhen gegen Einbrecherbanden

Mit dem Schengener Abkommen wurden die Grenzen in Europa geöffnet und kriminelle Banden können weitgehend ungehindert ins Nachbarland fahren, die Menschen dort beklauen und mit LKW-Ladungen an Beute wieder über die Grenzen verschwinden. Mitunter werden gleich ganze landwirtschaftliche Maschinen gestohlen. Die Betroffenen erhalten nicht genug Geld von den Versicherungen, um die Verluste ersetzen zu können und wer in Grenznähe lebt, der muss zudem auch noch mit steigenden Versicherungsbeiträgen rechnen.[1]
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Zinsbasierte Geldsysteme sind nicht kompatibel zum Umweltschutz

Der Schutz der Umwelt ist nicht möglich, solange wir ein zinsbasiertes Schuldgeldsystem haben und immer neue Kredite von Bürgern, Unternehmen und Staaten aufgenommen werden müssen, um mit dem bei der Kreditvergabe durch die Banken geschöpften neuen Geld die Zinsen auf alte Schulden bezahlen zu können. In einem solchen Geldsystem ist eine nachhaltige ressourcenschonende Wirtschaft nicht möglich. Das Zinssystem erzwingt ein exponentielles Wirtschaftswachstum mit entsprechendem Verbrauch an Energie und Rohstoffen und es führt zu einer exponentiell wachsenden Verschuldung.
Bürger, Unternehmen und Staaten müssen Tag für Tag darum kämpfen, die Zinsen für die Schulden bezahlen zu können und somit steht jeder mit jedem in Konkurrenz um das vorhandene Geld und die Möglichkeiten, neue Kredite aufzunehmen. Da wundern dann auch Regeln nicht, wie etwa der umstrittene Gesetzesentwurf der regierenden Konservativen in Spanien, der Gebühren für Strom aus Solarzellen vorsieht. Den Überlegungen nach sollen Bürger Steuern für den Strom zahlen, den sie mit eigenen Solarzellen erzeugen und in Batterien für den späteren Verbrauch zwischenspeichern, wie der Standard im Artikel „Die Sonne in Spanien wird besteuert“ schreibt.
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Geldschöpfung aus dem nichts … besser als ein Goldesel!

Mit „Geld“ bezahlen wir zwar jeden Tag die Waren und Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen, dennoch ist vielen Menschen nicht bekannt, wie das Geldsystem funktioniert und wie das Geld entsteht. Das ist fatal, denn nur mit diesem Wissen ist es möglich zu verstehen, warum die Schulden entgegen der Beteuerungen der Politiker immer weiter ansteigen. Und nur mit diesem Wissen ist es verständlich, warum die Wirtschaft immer weiter wachsen und immer mehr Ressourcen verbrauchen muss, obwohl die Politiker uns dazu anhalten, Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Nur mit diesem Wissen über die Funktionsweise des Geldsystems wird auch klar, warum wir immer mehr Steuern bezahlen sollen und ein Handwerker fünf bis acht Stunden arbeiten muss, um sich eine Stunde Arbeitszeit eines anderen Handwerkers leisten zu können.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, dass Banken das Geld verleihen, das andere Kunden auf ihr Konto eingezahlt haben. Dies ist nicht der Fall. Wenn Banken einen Kredit vergeben, dann schöpfen sie das Geld aus dem Nichts. Für dieses auf Knopfdruck erzeugte Geld erwarten die Banken dann aber ganz reale Sicherheiten, wie etwa den Zugriff auf eine Immobilie im Falle der Unfähigkeit des Schuldners, die Forderungen der Bank zu begleichen. Zudem muss der Kreditnehmer nicht nur den geliehenen Betrag und eventuell eine Bearbeitungsgebühr zurückzahlen, er muss auch Zinsen und Zinseszinsen bezahlen.

Nachfolgend beziehe ich mich auf Informationen von der Deutschen Bundesbank, welche die Problematik verdeutlichen.

Zunächst wollen wir die Aussage betrachten, dass bei einer ganz gewöhnlichen Kreditvergabe durch eine Bank nicht das vorhandene Geld verliehen wird, sondern grundsätzlich neues Geld geschaffen wird.

Im Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ wird unterstellt, dass bei der Kreditvergabe einer Bank generell neues, die Geldmenge erhöhendes Buchgeld geschaffen werde. Ist das zwingend? Kann die Bank nicht auch altes, schon früher geschaffenes Geld, z. B. Spareinlagen, weiterreichen, wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird? Die Refinanzierung durch Spareinlagen ist doch gängige Praxis der Banken.

Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass eine Bank „auch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z.B. Spareinlagen, weiterreichen“ (könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu.

[..]

Die Bank gewährt einem zweiten Kunden einen Kredit von 1.000. Dies führt wiederum zu einer Bilanzverlängerung (Aktivseite: Forderungen steigen um 1.000; Passivseite: Sichteinlage des Kreditnehmers nimmt um 1.000 zu). Durch den Vorgang nimmt die Geldmenge M3 um 1.000 zu, da die Sichteinlagen des Kreditnehmers zu M3 gehören.[1]

Quelle: Deutsche Bundesbank
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GEZ will kein Geld … zumindest nicht in bar

Norbert Häring startete ein interessantes Experiment.[1] Er entzog dem ARD, ZDF, Deutschlandradio Beitragsservice die Einzugsermächtigung und erkundigte sich in Folge einer Mahnung mit Verweis auf das Bundesbankgesetz, dass auf Euro lautende Banknoten „das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“ sind, wo er den Rundfunkbeitrag zukünftig in Bar bezahlen könne. [Anmerkung: Bei einem Vertragsabschluss kann die Barzahlung ausgeschlossen werden. Der Gebührenservice handelt also durchaus eventuell rechtmäßig. Es ist höchstens moralisch verwerflich, dass jeder Mensch in Deutschland gezwungen werden kann, das Programm der öffentlich rechtlichen Sender zu finanzieren und dann nicht einmal mit Geldmünzen und Geldscheinen bezahlen darf.]
Nachdem die ehemalige GEZ auf die Anfrage nicht reagierte, weder mit einer Antwort noch mit weiteren Mahnungen, und auch eine Presseanfrage im Zuge einer Handelsblatt-Berichterstattung zu den um sich greifenden Einschränkungen für die Bargeldnutzung, verbreitete er das Experiment im Internet. Die Anfragen beim Beitragsservice nahmen zu und so wurde der Beitragsservice zum Handeln gezwungen. Endlich erhielt Norbert Häring eine überraschende Antwort:
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G7-Gipfel und Bilderberg-Konferenz 2015

Auch dieses Jahr findet wieder eine Bilderberg-Konferenz statt. Hierbei handelt es sich um ein informelles, privates Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel. Im Gegensatz zum G7-Treffen, werden beim Bilderbergtreffen, das übrigens nur wenige Tage nach dem G7-Treffen und nicht weit entfernt vom G7-Treffen stattfindet, die wirklich einflussreichen Personen erscheinen. Ein paar Informationen gibt es aber immerhin in Form einer Pressemitteilung des Österreichischen Bundesministerium des Inneren:

http://www.bmi.gv.at/cms/cs03documentsbmi/1631.pdf

Das Bilderberg-Treffen findet natürlich wie auch das G7-Treffen in einem Luxushotel unter Ausschluss der Öffentlichkeit und geschützt durch ein großes Polizeiaufgebot statt. Und die Besonderheit ist, dass die Medien, die sonst ihre Reporter in Scharen anreisen lassen, wenn mal ein Prominenter irgendwo auftaucht, kaum ein Wort über diese Veranstaltung mit über 100 der einflussreichsten Menschen der Welt berichten. Das Treffen ist trotz seiner Bedeutung so geheim, dass viele Menschen noch nichteinmal davon gehört haben … obwohl wir alle die Kosten für die Bilderberg-Konferenzen (die immer an unterschiedlichen Orten in verschiedenen Ländern stattfinden) über die zu bezahlenden Steuern tragen müssen und von den Ergebnissen der Konferenzen direkt betroffen sind. Da merkt man mal wieder, wie wenig wir wirklich über die angeblich so qualitativ hochwertigen Mainstream-Medien erfahren. Es mag zwar eine gesetzlich geregelte Pressefreiheit geben. Aber es gibt gewiss keine freie Presse. Denn auch, wenn es nicht verboten ist, über die Bilderberg-Konferenz zu berichten, so tut dies fast keine etablierte Zeitung. Und wenn, dann wird eher über unwichtige Nebensächlichkeiten berichtet. Dabei gehören Chefredakteure von großen Zeitungen sogar zu den geladenen Gästen und könnten aus erster Hand vom Treffen berichten. Leider hüllen sie sich in Schweigen und die nicht-eingeladenen Redakteure, die vielleicht etwas schreiben würden, werden von der Polizei vom Veranstaltungsgelände ferngehalten.

Die Kosten für den Schutz der Bilderberg-Gäste dürften wie beim G7-Treffen, recht hoch sein. Allerdings werden hierfür dieses Jahr wohl die österreichischen Steuerzahler den Großteil tragen müssen.

Da stellt sich die Frage, warum die Teilnehmer dieser Veranstaltungen sich nicht in einem Bunker treffen. Diese Räumlichkeiten sind darauf ausgerichtet, in schweren Zeiten abgeschirmt von außen längere Zeit zu überleben, zu arbeiten und zu planen. Eine Bunkeranlage kann besser geschützt werden, als eine freistehende Hotelanlage und die Kosten wären somit deutlich niedriger. Verhandeln kann man auch hinter meterdicken Betonwänden. Dazu muss man sich nicht in einem Luxushotel treffen. Und letzten Endes sind es ja die einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, die dafür sorgen, dass wir ein Finanz- und Wirtschaftssystem haben, das zu so großen Spannungen in der Gesellschaft führt, dass gerade die Verantwortlichen ihres Lebens nicht mehr sicher sind.

Interessant ist auch, dass wir normale Bürger immer stärker überwacht und kontrolliert werden sollen und man uns erzählt, dass Privatsphäre ein längst überholtes Konzept sei, während sich die herrschende Machtelite hinter hohen Zäunen und geschützt durch die von Steuergeldern bezahlte Polizei treffen. Diejenigen, die aufgrund ihrer Macht wirklich großen Schaden anrichten können, dürfen völlig unbehelligt von demokratischen Kontrollen schalten und walten, während Oma Tüddelbeck ihre Brötchen mit der Kreditkarte bezahlen soll, damit man die Zahlung nachvollziehen kann. Bargeld ist schließlich nur was für Kriminelle. Der ehrliche Bürger zahlt elektronisch.

Einbruchssicherung für 12 Cent

30-Millionen-Zuschuss für Einbruchssicherung

Der Bund will den Schutz gegen Einbrüche in Häuser und Wohnungen stärker fördern. Dafür hat der Haushaltsausschuss nun für das laufende und die beiden nächsten Jahre jeweils zehn Millionen Euro bereitgestellt.[1]

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bei 80 Millionen Bürger wird hier etwas über 12 Cent pro Jahr und Bürger bereitgestellt. Natürlich besitzt nicht jeder Bürger ein Haus und die Zuschüsse richten sich ja nur an die Menschen, die ein Haus ihr Eigene nennen. Bildlich gesprochen kann man jedoch sagen, dass fast jeder Bürger in einem Haus lebt und dass nun jeder Bürger mit 12 Cent im Jahr zur Absicherung gegen Einbrüche in dem Haus, in dem er lebt, beitragen kann. Wer sich mal die Preise für einbruchshemmende Türen und Fenster angeschaut hat, der wird erkennen, dass sich mit Beträgen, für die man nichteinmal mehr ein Kaugummi bekommt, wohl eher keine Festung bauen kann. Die Politiker wissen das und so wundert es nicht, dass beispielsweise für den G7 Gipfel nicht so gekleckert, sondern geklotzt wird. Die hohen Damen und Herren gönnten sich auf Kosten der Steuerzahler eine Sicherheit, die pro Stunde mit über 150.000 Euro alleine für Polizei und Technik zubuche schlug. Für die zweitägige Veranstaltung musste der Steuerzahler mit über 10 Millionen Euro so viel zum Schutz von wenigen Politikern bezahlen, wie die Bundesregierung nun für 80 Millionen Menschen bereitstellen möchte.[2]
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Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds

Immer wieder wird gefordert, das Bargeld abzuschaffen. Das hat natürlich weitreichende Folgen. Da sind zum Beispiel die technischen Probleme. Wenn die Internet-Verbindung ausfällt, dann kann man nichteinmal mehr ein Kaugummi für ein paar Cent kaufen. Außerdem wird jeder Bürger umfassend überwachbar. Wer hat wann in welchem laden welche Produkte gekauft? Alles digital erfasst und maschinell auswertbar. Und eine ganz besonders große Gefahr ist, dass man jeden Menschen per Knopfdruck aus umfassend aus der Gesellschaft ausschließen kann. Wer im virtuellen Zahlungsverkehr, aus welchen Gründen auch immer, gesperrt ist, hat keine Möglichkeit mehr, etwas einzukaufen. Man kann auch nicht eine Geldmenge unabhängig von einem Konto in einem geheimen Versteck lagern, um darauf in Notzeiten zurückzugreifen. Und auch ein anonymer Gold- oder Silberkauf wird nahezu unmöglich. Der Staat kann also jederzeit wissen, wer wann wieviel Edelmetall gekauft hat. Im Falle einer Währungskrise weiß er dann, wer sich einen materiellen Vorteil verschafft hat.
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Warum habt ihr nichts getan, um den Krieg zu verhindern?

Als im Radio die Meldung kam, die auch auf der Website der Bundesregierung nachgelesen werden kann,[1] dass Israels Präsident Reuven Rivlin zum 50-jährigen Jubiläum der „Partnerschaft und Freundschaft“ zwischen Deutschland und Israel im Kanzleramt zu Besuch ist, war mein erste Gedanke: Warum bemüht sich denn ein israelischer Politiker nach Deutschland? Braucht Israel mal wieder ein neues Kriegs-U-Boot auf Kosten der deutschen Steuerzahler und ist nun hier, um das Kriegsgerät persönlich zu bestellen?
Nun, ein U-Boot stand diesmal nicht auf der Wunschliste. Davon hat Israel scheinbar genug vom deutschen Steuerzahler geschenkt oder subventioniert bekommen. Diesmal will der israelische Präsident Kriegsschiffe. Vier Stück. Die deutschen Steuerdeppen, also wir, sollen ein Drittel der Kosten bezahlen und damit das Geld, das Israel beisteuert möglichst gleich wieder ins Heilige Land zurückfließt, hat sich die Werft verpflichtet, Gegenkäufe in Israel zu tätigen. In fünf Jahren sollen die Schiffe ausgeliefert werden.[2] Ob jeweils eine schicke rote Geschenkschleife um die Schiffe gebunden sein soll, war leider keiner Pressemeldung zu entnehmen. Die wirklich wichtigen Dinge gehen in der Mainstreampresse irgendwie immer unter.
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Wo man singt, da lass dich nieder, …

… denn nur frohe Menschen kennen Lieder.

Im Artikel „Umverteilung von Arm nach Reich bei der GEMA“ habe ich auf einen Text verwiesen, der schildert, wie das Umverteilungssystem der GEMA, also der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, das Geld von vielen Menschen vorbei an den vielen unbekannten kreativen Künstlern hin zu den wenigen sogenannten „ordentlichen Mitgliedern“ und den Vorständen der GEMA fließen lässt. Woher das Geld kommt nun …
„Wo man singt, da lass dich nieder, …“ weiterlesen

Umverteilung von Arm nach Reich bei der GEMA

Das Jahr 2010 war gut für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema. Laut Geschäftsbericht hat sie rund 863 Millionen Euro erwirtschaftet und davon 735,9 Millionen Euro an ihre Mitglieder und andere Rechteinhaber ausgeschüttet. Etwa 127 Millionen Euro hat die Gema 2010 selbst verbraucht für ihre mehr als 1000 Mitarbeiter, den Unterhalt der beiden Generaldirektionen in Berlin und München sowie der sieben Bezirksdirektionen. Und die Gehälter des Vorstands wollen schließlich auch bezahlt werden. Der Vorstandsvorsitzende Harald Heker erhielt 484000 Euro, den Vorstandsmitgliedern Rainer Hilpert und Georg Oeller wurden 332000 Euro und 264000 Euro überwiesen. Die pensionsvertraglichen Bezüge der früheren Vorstände betrugen 554000 Euro. Da wundert es nicht, dass frühere Vorstandsmitglieder bis ins hohe Alter auf ihren Stühlen sitzen geblieben sind.

Weiter lesen: Die Wahrheit über die GEMA

Betreut und Betrogen

Wer im Alter auf andere angewiesen ist, möchte häufig gerne von den nächsten Verwandten versorgt werden, denen er vertraut. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Gerichte einfach über die Köpfe der Betroffenen hinwegentscheiden und den angehörigen die Rechte entziehen und stattdessen Berufsbetreuer einsetzen. Diese müssen sich allerdings um so viele Klienten kümmern, dass sie nicht viel mehr als einen halben Tag im Monat für jede ihrer anvertrauten Personen aufbringen können. Um möglichst wenig Arbeit mit den zu betreuenden Personen zu haben, werden sie diese schnellstmöglich in ein Heim verfrachten und möglichst die Wohnung auflösen. Anstatt von einem Familienangehörigen im eigenen Heim gepflegt und versorgt zu werden, müssen die alten Menschen dann die letzten Tage ihres Lebens in einem anonymen Heim weitab der eigenen Wohnung und der Familie verbringen. Das Wohl der Menschen interessiert die Richter offensichtlich nicht, auch wenn diese Regelung eigentlich dazu geschaffen wurde, das Wohl der Menschen zu erhalten und zu verhindern, dass alte Menschen unsachgemäß versorgt werden und die Verantwortlichen betonen, dass sie nur um das Wohl der Betroffenen besorgt waren. Wie sehr die Verantwortlichen tatsächlich um das Wohl besorgt sind, sieht man, wenn man schaut, wie oft Richter, Anwälte und Betreuer (Verwalter) bei den Menschen vorbeikommen. Mitunter überhaupt nicht. Es ist diesen Verantwortlichen egal, wie es den Alten ergeht. Es ist ihnen gleichgültig, ob die Betroffenen unter der Situation leiden. Wenn man aber danach fragt, dann wird der vorgetragene Kummer ignoriert und rotzfrech behauptet, man habe das alles nur getan, damit des den Alten gut geht. Selbst Schreiben mit der Bitte zur Familie zurück zu dürfen werden beiseite gewischt. Begründung: der Alte weiß nicht mehr was er sagt oder schreibt. Seine Schreiben muss man nicht ernst nehmen oder ihnen eine tiefere Bedeutung zumessen. Und Angehörige, die sich nur um die Betreuungsbedürftige Person in ihrer Familie kümmern wollten, landen durchaus auch schon mal im Gefängnis.
„Betreut und Betrogen“ weiterlesen

Mit mir wird es keine Maut geben!

Wenn man bei Google „mit mir w“ eingibt, schlägt die Suchmaschine direkt vor, nach „mit mir wird es keine maut geben“ zu suchen. Eine Aussage von Frau Merkel aus dem Jahr 2013.

Mit mir wird es keine Maut geben

2.9.2013: „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben.“ (Merkel im TV-Duell mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück)[1]

Quelle: Spiegel Online

Wir schreiben nun das Jahr 2015 und mittlerweile ist den Nachrichten folgende Aussage zu entnehmen:

Die umstrittene Pkw-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist endgültig beschlossen.[2]

Quelle: Focus Online
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