Die Vermögen sind schon weg

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, was man machen könnte, um sein Vermögen in diesen unsicheren Zeiten zu erhalten. Die Antwort darauf ist schwer, denn die Vermögen sind eigentlich gemäß der Verschuldung schon verausgabt, wie Professor Schachtschneider es ausdrückt. Sie sind also bereits weg, wir haben es nur noch nicht so richtig gemerkt.
Konten können jederzeit gesperrt werden, Immobilien können mit Zwangshypotheken belegt werden und Gold kann verboten werden. Zocken an den Börsen kommt für viele Menschen ohnehin nicht in Frage, weil sie weder das Wissen, noch die Mittel haben. Versicherungen hängen direkt am Geldsystem Deflation und Inflation wird auch vor diesen Dienstleistern nicht Halt machen und das dort investierte Geld ist schnell verloren.


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=tKU09Bq8EOs

Kein Recht zum Widerstand

Laut Grundgesetzt, Artikel 20, ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat und alle Deutschen haben das Recht, Widerstand zu leisten, wenn jemand versucht, diese Ordnung zu beseitigen. Solle also jemand versuchen, eine Diktatur einzuführen, so dürften sich die Bürger dagegen wehren. Das klingt doch gut, oder? Schauen wir einmal etwas genauer nach. Der Wortlaut im Grundgesetz hierzu:

Grundgesetz, Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Quelle: http://http://dejure.org/

Im letzten Abschnitt steht „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, …“ Soweit, so gut, aber hinter dem Komma ist folgender Zusatz zu lesen, worauf die Wissensmanufaktur aufmerksam macht: „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“. Und damit hat die Aussage in der Realität jegliche Bedeutung verloren. Da es grundsätzlich nicht möglich ist, zu beweisen, „dass eine andere Abhilfe nicht möglich ist“, kann man praktisch niemals einen Widerstand begründen. Abgesehen davon würde sich der Widerstand auf die üblichen zulässigen und weitgehend unwirksamen Mittel beschränken, beispielsweise Demonstrationen.

Widerstandsrecht gegen Fiskalpakt und ESM

Mit unglaublichem Eifer arbeiten die Darsteller auf der politischen Bühne, wenn es darum geht, eine der gravierendsten politischen Veränderungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte, Fiskalpakt und ESM, schnellstmöglich ungeprüft durchzuwinken.
Die meisten als „Volksvertreter“ bezeichneten Personen erkennen hierin offenbar eine sehr wichtige Aufgabe, die sie gerne wahrnehmen. Aber offensichtlich wissen sie nicht, was sie da abnicken. Selbst die größten Experten müssen noch größere Experten fragen, um die vorgelegten Papierberge einigermaßen beurteilen zu können. Eines ist jedoch von Beginn an klar. Damit Guthaben und Schulden noch ein wenig länger exponentiell wachsen können, müssen Rechtsstaatlichkeit und „Demokratie“ (was auch immer man darunter verstehen mag) immer weiter beseitigt werden.

Quelle: Wissensmanufaktur


Quelle: http://www.wissensmanufaktur.net/widerstandsrecht

Die perfiede Ausbeutung der Griechen

In einer gesunden und nachhaltigen Wirtschaft würde nur Güter produziert werden, welche die Menschen benötigen (ohne dass durch übermäßige Werbung eine künstliche Nachfrage für eigentlich unnötige Produkte geschaffen wurde) und diese Güter wären natürlich möglichst langlebig und leicht wartbar und reparierbar. So kann der Bedarf mit einem minimalen Aufwand an Energie und Ressourcen kostengünstig gedeckt werden. Eine nachhaltige Wirtschaft bedeutet, dass man das Produktangebot dem Markt anpasst und nicht den Markt an ein ständig wachsendes Angebot anpasst. Bei diesem Vorgehen wären die Menschen gewiss ausreichend mit wichtigen, nützlichen und schönen Gütern versorgt, es gäbe aber deutlich weniger Produkte als heute.
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Deutschland ist kein souveräner Staat

Die bisherigen Nationalstaaten verlieren immer mehr an Souveränität, das heißt, sie verlieren ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung. Demnach schwindet auch der Einfluss der Bevölkerung auf die politischen Entscheidungen zusehends. Die Gesetze werden mittlerweile von einem Rat der Europäischen Union für die einzelnen Länder festgelegt. Dieser Rat kann aber aufgrund seiner internationalen Zusammensetzung für kein Land vom jeweiligen Land vollständig demokratisch legitimiert sein. Es ist beispielsweise möglich, dass ein französischer Politiker, der natürlich nicht von italienischen Bürgern gewählt wurde, über Gesetze entscheidet, die dann in Italien befolgt werden müssen – oder umgekehrt. Außerdem wurde den Menschen in den einzelnen Ländern die lokalen Währungen genommen und nun sollen die Staaten, auch noch die letzten Möglichkeiten verlieren über ihren eigenen Finanzhaushalt zu bestimmen. Als Notwendigkeit begründet wird dieser Schritt mit der Hoffnung auf Eindämmung der ausufernden Finanzkrise.
Unerwartet deutlich formulierte auch Wolfgang Schäuble in seiner Funktion als Bundesminister der Finanzen im Kabinett Merkel II beim European Banking Congress Ende 2011 den Abbau der Souveränität konkret für Deutschland:

Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Kongruenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Rechtsordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens in den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.

Quelle: Wolfgang Schäuble beim European Banking Congress Ende 2011
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Dirk Müller zum Krisen-Gipfel

Die Vergemeinschaftung von Schulden der einzelnen Staaten ist nach den EU-Reformverträgen verboten (No-Bailout-Klausel). Dennoch wurde dieses Ziel angestrebt und schrittweise realisiert. Den Bürgern wurden immer wieder versichert, dass eine gemeinschaftliche Haftung auch gar nicht so schlimm oder gar gefährlich sei. Länder, die Hilfe in Anspruch nehmen, müssen sich schließlich restriktiven Regeln unterwerfen. Jetzt ist es soweit. Diese Regeln, die noch ein Mindestmaß an Einhalten erzwangen, wurden mittlerweile auch abgeschafft. Es bricht ein Damm nach dem anderen und viele Menschen im Land, bzw. in Europa, interessieren sich nur für die Fußballergebnisse.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=H311SNGWPGo

Atomenergie wird uns in die Zukunft begleiten

Das die Nutzung von Atomenergie zur Stromerzeugung nicht nur gefährlich, sondern auch sehr teuer ist, erkennen mittlerweile immer mehr Menschen. So verwundert es kaum, dass die Akzeptanz für diesen hoch subventionierten Wirtschaftszweig abnimmt. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann für unzählige Menschen, die sich heute noch auf ein langes und spannendes Leben freuen schon morgen den sicheren Tod bedeuten. Vor der zerstörerischen Strahlung zu fliehen ist kaum möglich, zumindest wenn man zu den Menschen gehört, die aufgrund fehlender Beziehungen zu spät informiert werden und darüber hinaus keinen startbereiten Jet im Hangar stehen haben. Das dürften über 99 Prozent der Bevölkerung sein. Selbst ohne einen schwerwiegenden Zwischenfall hat die Nutzung der Atomenergie weitreichende Folgen für uns und die zukünftigen Generationen in den nächsten zigtausend Jahren. Der strahlende Abfall kann noch so tief vergraben sein. Irgendwann wird er wieder an die Oberfläche treten und seine Wirkung entfalten. Heutige moderne „Endlager“ sind schon nach wenigen Jahrzehnten am Ende und müssen saniert werden.
Aus Sicht der Bevölkerung sind Atomkraftwerke ein hochgefährlicher, aberwitziger Unsinn. Es gibt jedoch auch Menschen, die mit diesen Anlagen unglaublich reich werden.
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Entscheidungen werden zunehmend über die Köpfe der Menschen hinweg gefällt

Italiens Regierung wurde nicht von der Bevölkerung gewählt[1], sondern mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung besetzt. Begründet wird dies damit, dass die Abwesenheit von Politikern der Regierung die Arbeit erleichtert, da sie einen Grund für Befangenheit beseitigt.[2]
Ebensowenig ist die derzeitige Übergangsregierung in Griechenland durch das griecische Volk legitimiert, sondern von Regierungschef Pikrammenos ernannt.[3]
Und auch die Zusammensetzung der europäischen Kommision, die bezüglich ihrer Funktionalität vergleichbar mit den Regierungen der Nationalstaaten ist, liegt nur sehr begrenzt in den Händen der Bevölkerung der Länder. Die Mitglieder der Kommission werden von den Regierungen der Mitgliedstaaten nominiert und vom Europäischen Parlament bestätigt.[4] Jeder Mitgliedsstaat entsendet ein Kommissionsmitglied, was bedeutet, dass für jedes Land nur eine Person aus diesem Land und (derzeit) 26 Personen aus anderen Ländern Entscheidungen treffen. Dadurch wird es sehr leicht, über die Köpfe der Menschen in einem Land hinweg zu bestimmen und ihnen beliebige Maßnahmen zu diktieren.
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Fiskalpakt und Demokratie

In einer Fiskalunion treffen die Regierungen ihre Finanzentscheidungen gemeinsam. Dadurch können die Länder nicht mehr eigenständig über ihren Haushalt entscheiden. Das hat zur Folge, dass die Finanzpolitik noch weiter entfernt von denen stattfindet, die letzten Endes die Konsequenzen bezahlen müssen. Damit geht wieder ein Teil dessen verloren, was man früher als selbstverständlich für eine Demokratie empfand. Die Demokratie ist marode und zerfällt immer schneller. Um so bezeichnender ist es auch, dass lediglich die Iren abstimmen dürfen. Die Menschen in den anderen Ländern werden überhaupt nicht mehr gefragt.
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Auf dem Weg in eine neue Diktatur

Die aktuelle politische Entwicklung ist überaus bedenklich. Tendenziell bewegen wir uns europaweit auf eine neue Diktatur zu. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war der Europäische Reformvertrag und wird der Europäische Stabilitätsmechanismus sein.

Ein großer Schritt für die Elite … und ein kleiner Schritt für die Menschheit

Wissenswertes zum geplanten Vertrag des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Einen weiteren Aspekt zeigt Alexander Kissler in dem Beitrag „Weniger Freiheit in Europa: Rettet das Bargeld!“ auf:

Immer mehr Länder schränken den Gebrauch von Bargeld drastisch ein. Der gläserne Bürger rückt dadurch näher. Aus dem mündigen Konsumenten wird eine durchleuchtete Marionette.[1]

Quelle: Focus Online


Literaturverzeichnis:

Was ist ACTA?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine kleine Gruppe von Menschen über das Leben von Milliarden anderen Bewohnern dieses Planeten entscheidet, ohne die Pläne mit ihnen abzusprechen. Die Masse wird oftmals nicht einmal informiert und muss einfach ertragen, was man ihr aufbürdet. Die Verhandlungen werden im Geheimen geführt und kaum ein Betroffener hat überhaupt ein Mitspracherecht. Ein weiteres Beispiel dieses skrupellosen Vorgehens, stellt ACTA dar:

Quelle: Youtube

Wissenswertes zum geplanten Vertrag des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Schuldenkrise. Dieses Wort gehört mittlerweile zu den täglichen Nachrichten wie das Amen zum Gottesdienst in der Kirche. Es dürfte wohl kaum noch jemanden geben, der nicht mitbekommen hat, dass es irgendwie Probleme gibt. Das Geld wird immer weniger Wert, was an den ständig steigenden Preisen bei weitgehend gleichbleibenden oder gar fallenden Löhnen deutlich wird. Immer mehr Staaten drohen zahlungsunfähig zu werden und eigentlich ist sowieso jeder Staat, viele Firmen und einige Privatpersonen hoch verschuldet.
Die tatsächlichen Ursachen finden in der öffentlichen Diskussion keine Beachtung. Dafür werden immer neue Einrichtungen und Mechanismen ersonnen, die mehr macht bei immer weniger Personen konzentrieren um angeblich die Kontrolle über die anscheinend ausweglose Situation zu erlangen. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) zählt hierzu und soll ab Mitte 2012 die Stabilität der Eurozone sichern und ist ein geplanter Teil der umgangssprachlich als „Euro-Rettungsschirm“ bezeichneten Maßnahmenpakete, wie man auf Wikipedia nachlesen kann.[1] Weiter steht dort: Die ESM-Unterstützungsregelung der Mitgliedstaaten der Eurozone soll dazu dienen, „Staatspleiten“ in der Eurozone aufgrund der Überschuldung von Staatshaushalten einzelner Mitgliedsstaaten und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung Euro abzuwenden. Sie ist als Ablösung der vorläufigen Maßnahmen des Euro-Rettungsschirms unter Beibehaltung der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) geplant.
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