Rösler will das Tafelsilber anderer Leute verscherbeln

Philipp Rösler, der vor kurzem noch Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr war, dann zum Gesundheitsminister umschulte und später zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie umgelernt hat, möchte die Bahn (die ohnehin schon viel zu sehr renditeorientiert ist) und andere Staatsbetriebe verkaufen. Angeblich soll dadurch der Bundeshaushalt entlastet werden.[1][2] Aber welcher Konzern übernimmt den ein Unternehmen, das den Haushalt belastet und eine Verlustgeschäft ist?
Konzerne werden nur in Unternehmen investieren, wenn große Renditen zu erwarten sind. Und wenn ein Konzern mit einem aufgekauften Unternehmen Gewinne erwirtschaften kann, dann ist das Unternehmen für den Staat sicher auch kein Verlustgeschäft. Somit ist es also für den Staat und damit für den Bürger sicher kein Gewinn, wenn öffentliche Unternehmen privatisiert werden. Denn letzten Endes müssen die Bürger auf lange Sicht dann nicht nur den Betrieb des Unternehmens finanzieren, sondern auch noch die hohen Gewinne der Konzerne. Kurzfristig kann der Bundeshaushalt möglicherweise entlastet werden, wenn das Tafelsilber verkauft wird. Irgendwann ist aber nichts mehr zum verkaufen vorhanden. Die finanziellen Probleme werden dann jedoch nicht verschwunden sein. Spätestens dann stehen die Bürger völlig enteignet und verarmt da und müssen fortan auch noch die abgehobenen Renditevorstellungen der globalen Konzerne erwirtschaften. Philipp Rösler weiß dies sicher.


Literaturverzeichnis:
[1]
Philipp Rösler; Wikipedia; http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_R%C3%B6sler; 21.12.2012
[2]
Rösler will Bahn und andere Staatsbetriebe verkaufen; GMX; Deutsche Presse-Agentur; http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/02a2kuu-roesler-bahn-staatsbetriebe-verkaufen#.A1000146; 25.12.2012