Es ist ein Geben und Nehmen

Ein gewöhnlicher Bürger bekommt von einer Bank gewiss kein Geld geschenkt. Wo kämen wir denn da hin? Jeden Cent, den er leiht, muss er zurück zahlen und dazu natürlich noch Zinsen. Auch das neue Auto muss er selbstverständlich bezahlen und kann sich nicht darauf berufen, dass er kein Geld hat um eines geschenkt zu bekommen.
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Grundrechte aushebeln leicht gemacht

Das Atomenergie eine gefährliche Angelegenheit ist, habe ich bereits in dem Artikel Atomstrom, der saubere Dreck ausführlich begründet. Die Risiken und die Kosten im Falle eines größeren Unglücks sind so hoch, dass Atomkraftwerke nicht versichert werden können, da keine Versicherung bereit ist, Versicherungen für Schäden durch Kernenergie anzubieten.[1]
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Du sollst nicht lügen?

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht – weiß der Volksmund zu berichten. Nun ist es jedoch so, dass die Menschen jeden Tag aufs neue belogen werden und dennoch immer wieder auf die Lügen „hereinfallen“. Scheinbar verliert die überlieferte Weisheit ihre Gültigkeit mit der Anwendung immer neuer Erkenntnisse der Massenpsychologie. Am Beispiel der allgegenwärtigen Werbung, wird dies deutlich. Die Darstellung der beworbenen Produkte hat oftmals wenig mit dem eigentlichen Produkt gemeinsam. Den potentiellen Konsumenten wird bewusst eine völlig falsche Vorstellungen von der Realität gegeben. Mit bunten Bildern und falschen Versprechen wird der unbedarfte Kunde in eine Welt der Lügen entführt, wie mit dem Projekt PUNDO3000 „Werbung gegen Realität“ gezeigt wird. Das Projekt vergleicht 100 Produkte mit ihren Werbefotos.
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Die Frachtraten brechen ein

Die Wirtschaftskrise schreitet voran und macht sich nun auch beim Gütertransport bemerkbar. Die Frachtraten über See brechen ein, wie der Baltic Dry Index deutlich zeigt.[1][2] Ein Chart zu den Container-Schiffscharterraten, der am 20. Oktober 2008 als Leserzuschrift bei Hartgeld.com einging, deckt sich mit diesen Angaben.[3][4][5] Je größer die Menge der zu verschiffenden Güter ist, desto höher ist der Verschiffungspreis, also die Charterrate.
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Ein neues Geldsystem

Die Ursachen der aktuellen Finanzkrise sind im Geldsystem fest verankert. Das Zinssystem bewirkt einen beständigen Anstieg an Geldvermögen, das jedoch nur über Kredite in die Welt kommt. Dadurch steigen auch die Schulden. Man spricht hier von Geldvermögen/Schulden Paaren. Zu Beginn ist der Zinsanteil gering, wächst jedoch exponentiell. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Wirtschaft rasant und es ging den Menschen immer besser. Kaum jemand dürfte geahnt haben, welche Folgen dieses Geldsystem zwangsläufig haben wird. Die Probleme waren noch nicht sichtbar und bei der Freude über den zunehmenden Wohlstand machten sich die Menschen im Allgemeinen keine Gedanken über die Theorie hinter dem System. Erst als die Zinslasten in den letzten Jahrzehnten unverhältnismäßig große Dimensionen erreichte, begann die Zeit der Krisen.
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Mangelnder Sachverstand bei Politikern?

Es ist immer wieder verwunderlich, was für fragwürdige Aussagen hoch bezahlte Politiker von sich geben. Letztendlich stellt sich natürlich die Frage, ob dies mit Absicht geschieht, oder ob den entsprechenden Politikern tatsächlich der nötige Sachverstand fehlt. Einige Aussagen von SPD-Chef Franz Müntefering, in dem Artikel Kapitalistisch Roulette auf MMnews nachzulesen, sollen einer genaueren Betrachtung unterzogen werden.[1]
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Der Mittelstand ist Schuld an der Krise?

Mittlerweile bin ich ja eine Menge Stuss von den etablierten Medien und den sogenannten Experten gewohnt. Zuweilen verschlägt es mir dann doch immer mal wieder die Sprache. Das war zum Beispiel der Fall, als ich auf der Website von Welt Online die Überschrift „Wie die Mittelschicht die Krise ausgelöst hat“[1] las.
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Der ehrliche Kunde ist der Dumme

Ich erinnere mich noch an einen Gastvortag eines Entwicklers von Crytek an der Universität Koblenz-Landau. Nach dem Vortrag wurde die Frage gestellt, wie die Planungen bezüglich der Kopierschutzmaßnahmen aussehen. Der Entwickler beteuerte, dass keine restriktiven Maßnahmen geplant sind, wie sie Valve mit Steam eingeführt hat. Das war zu einer Zeit, als der Hersteller gerade FarCry entwickelt hatte. Damals war der Publisher noch Ubisoft. Von diesem Spiel war ich sehr begeistert. Vor allem wegen der faszinierenden Grafik. So habe ich den Kauf des Spiels nie bereut.
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Ein Leben ohne Würde

Krieg und Armut sind aus dem Bewusstsein der Bevölkerung in den Industrieländern weitgehend verschwunden. Ein Leben ohne fließendes Wasser, Strom und Heizung ist kaum denkbar. Diskotheken, Kinos und Freizeitparks sorgen für die tägliche Unterhaltung. Die Kriege sind weit weg und der Sozialstaat sorgt dafür, dass es niemandem wirklich schlecht geht. So ist es nun schon seit Jahrzehnten. Nur noch die Großeltern können von einer Zeit erzählen, in der das Leben hart, anstrengend und gefährlich war.
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Die Bahn kommt …

Der Sozialstaat ist verantwortlich für die Bereitstellung und Unterhaltung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für die Bevölkerung. Personenverkehr auf der Schiene ist die Aufgabe staatlicher Daseinsvorsorge.[1]
Seit einigen Jahren zeichnet sich jedoch ein besorgniserregender Trend ab. Privatisierung und Pläne für einen Börsengang werfen ihre Schatten voraus. Dabei wird ein wichtiger Bereich des öffentlichen Lebens zwecks Profitmaximierung zerstört.
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Weise Worte zum EU-Verfassungsvertrag

Der fragwürdige EU-Verfassungsvertrag wurde in den Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt.[1] Daraufhin wurde der Name zu EU-Reformvertrag abgeändert und einige – weitgehend kosmetische – Veränderungen vorgenommen, die nichts daran ändern, dass der Vertrag weitab demokratischer Grundsätze steht. Damit der neue Vertrag nicht wieder am Willen des Volkes scheitert, werden die Franzosen und die Niederländer vorsichtshalber nicht mehr gefragt. Genau so wenig wie alle anderen Bürger, abgesehen von den Iren, deren Verfassung ein Referendum zwingend vorschreibt.[2]
In Deutschland stimmten die Politiker bereits für den EU-Reformvertrag, der 2009 an die Stelle der gescheiterten Verfassung treten soll.[3] Ob die Politiker, die für den Vertrag stimmten, nicht wissen, welchen Schaden sie der Bevölkerung damit zufügen, oder ob sie mit Vorsatz handelten, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht von beidem etwas.
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Spekulanten, die Wegelagerer der heutigen Zeit

Wer viel arbeitet, sollte im Allgemeinen mehr verdienen, als jemand, der wenig für die Gesellschaft tut. Hierbei ist natürlich auch Art und Schwierigkeit der Aufgabe zu berücksichtigen. Leider ist es jedoch so, dass einige Menschen sehr viel Geld bekommen, ohne etwas zum Wohl der Allgemeinheit beizutragen. Durch Spekulationen an der Börse und Zinsgewinne eignen sie sich das Geld anderer an. Geld, für das andere Menschen arbeiten müssen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Sie nehmen denen das Geld weg, die dafür hart arbeiten, ohne eine Gegenleistung zu bringen. Man könnte es auch Diebstahl nennen.
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