Mit aller Gewalt gegen die Gewalt

15.000 Freiwillige, ehemalige Polizisten oder Militärangestellte, werden die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen überwachen. Dazu kommen 40.000 Polizisten, 10.000 Sicherheitspezialisten und 30.000 schwer bewaffneten Polizeikämpfer. Weitere Kämpfer der Volksbefreiungsarmee kommen noch hinzu, die Zahlen werden jedoch geheim gehalten. Außerdem sind 300 Mann der Elitetruppe der „Schneeleoparden“ ab sofort in Alarmbereitschaft.[1]
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Finanzkrise … kein Grund zur Beunruhigung?

Als ich gestern im Globus einkaufen war, wurde die Musik, die unablässig aus den Lautsprechern dudelt und die Leute zum Verweilen und Kauf von Waren, die sie brauchen (und vor allem dem Kauf von Waren, die sie eigentlich nicht brauchen) animieren soll, von den Nachrichten unterbrochen. Die Sprecherin erklärte ganz sachlich, dass die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten kein Grund zur Beunruhigung sind und die Bundesregierung zur Ruhe mahnt. Weiter ging es mit dem Sport, als wäre das eben gesagte völlig belanglos …
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Atomstrom, der saubere Dreck

Atomstrom, ja oder nein? In der Ausgabe vom 04. Februar 2008 betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) einen Artikel zu diesem Thema mit „Atomstrom ist grün“ und beruft sich darauf, dass bei der Erzeugung von Atomstrom kein Kohlendioxid freigesetzt wird.[1] Studien werden in dem Artikel lächerlich gemacht und Zwischenfälle in Kraftwerken heruntergespielt. Immer wieder wird von sauberer und sicherer Stromerzeugung gesprochen. Und so kommt der Autor auch schnell zu dem Schluss, dass ein jeder, der seine Scheuklappen ablegt, die Atomenergie befürworten wird.
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Virtuelle und reale Gewalt

Virtuelle Killerspiele
Ego-Shooter sind Computerspiele bei denen man einen virtuellen Charakter aus der ich-Perspektive (First Person) durch virtuelle Gebäude und Landschaften steuert. Der Reiz dabei sind – neben der immer ansprechenderen Graphik – die Überraschungsmomente. Denn auf dem Weg durch die Level werden sich dem Spieler unzählige computergesteuerte Gegner in den Weg stellen um ihn aufzuhalten. Diese sind gewöhnlich bewaffnet und machen von ihren Waffen auch gebrauch. Der Spieler ist ebenfalls mit einem größeres Arsenal an Waffen und Munition ausgestattet, mit denen er sich der Gegner entledigen kann.
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Die Armen werden immer ärmer

Die Armen werden immer ärmer, die Reichen werden immer reicher. Statistiken belegen, was der Volksmund schon lange weiß.[1] Die Entwicklung ist eine logische Konsequenz des heutigen Geldsystems, das es den Wohlhabenden ermöglicht, Menschen zu erpressen, die wenig Geld haben. Wer mehr Geldvermögen besitzt als er zum Leben braucht, wird das Geld sparen. Dadurch entzieht er das Geld der Wirtschaft und das ehemalige Tauschmittel liegt ungenutzt als Schatzmittel auf einem Konto. Die Vermögenden entziehen also das Geld durch ansparen dem Markt, so dass es den anderen Menschen nicht mehr zur Verfügung steht. Diese Menschen können somit nicht mehr Geld haben, weil nicht mehr zur Verfügung steht. Allerdings benötigen sie das Geld um beispielsweise ihre Einkäufe zu tätigen. Ohne Geld als Tauschmittel käme die Wirtschaft zum erliegen. Geld, dass jedoch als Schatzmittel gehortet wird, kann verständlicherweise nicht als Tauschmittel zur Verfügung stehen. Das bringt die vermögenden Personen in eine vorteilhafte Position: Sie können das Geld, das sie der Allgemeinheit entzogen haben, an diejenigen verleihen, die nun wenig haben. Dafür verlangen die Vermögenden natürlich eine Verleihgebühr in Form von Zinsen.
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Raubtiere ohne Krallen

Menschen sind den Tieren in vielerlei Hinsicht unterlegen. Kein Fell schützt sie im Winter vor dem Erfrieren und im Sommer vor schädlicher Sonnenstrahlung. Menschen haben nicht die Kraft eines Bären und nicht die Schnelligkeit eines Leoparden. Können nicht schwimmen wie ein Fisch oder fliegen wie ein Vogel. Menschen können kein Gift produzieren, um sich zu verteidigen und haben kein Krallen zum jagen.
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Der Handel mit dem schlechten Gewissen

Ablasshandel im Mittelalter


In der römisch-katholischen Kirche ist es seit etwa dem 9. Jahrhundert möglich, nach dem Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung, das Bußsakrament zu empfangen, welches als Wiederherstellung der Taufgnade wirkt. Fünf Voraussetzungen müssen für eine gültige Beichte gegeben sein: Gewissenserforschung, Reue, guter Vorsatz, Bekenntnis und Wiedergutmachung. Über Jahrhunderte hatte sich im Zusammenhang mit dem Bußsakrament der Ablass herausgebildet. Tat der Sünder seine Reue bei der Beichte vor dem Priester kund, konnte er die Absolution erhalten und musste einer auferlegten Buße nachkommen. Mit einer Ablasszahlung konnte die Strafe getilgt werden.
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Das blinde Medium

In seinem Essay “Das erblindete Medium“, schrieb Roger Willemsen Gedanken zur Entwicklung des Fernsehens und die Auswirkungen auf die Gesellschaft nieder. Er zeigt darin auf, dass die Erwartungen, welche die Menschen einst an dieses Medium stellten, nicht mehr erfüllt werden. Das Fernsehen dient in der heutigen Zeit weder als Volksbildungsanstalt, noch gewährleistet es eine unabhängige Grundversorgung an Informationen. Stattdessen beanspruchen niveaulose Unterhaltungssendungen einen Großteil der Sendezeit.
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Doppeldenk – Klimaschutz & Wirtschaftswachstum

Klimaschutz


Da mittlerweile der Anteil von C02 in der Atmosphäre als stark klimawirksam ausgemacht ist (ob dies tatsächlich der Fall ist, sei einmal dahingestellt), soll der Ausstoß dieses Gases bis zum Jahr 2020 um 21 Prozent unter den Wert von 2005 gesenkt werden. So möchte es die EU-Kommision durchsetzen.[1] Zu diesem Zweck sollen zum Beispiel Fahrzeuge je nach CO2 Ausstoß besteuert werden, wobei es besonders hart Besitzer älterer Fahrzeuge treffen wird.[2] Kraftwerke werden umgebaut[3] und der Handel mit C02-Zertifikaten kommt in Schwung.
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Globalisierung … New World Order

Der Überwachungsstaat


Den meisten Menschen wird nicht aufgefallen sein, dass sich die Situation in der wir uns befinden, in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Im Zuge der Bekämpfung des Terrorismus wurden immer schärfere Gesetzte zur Kontrolle der Menschen erlassen und nach und nach Überwachungsmaßnahmen eingeführt, die an den Roman „1984“ von George Orwell aus dem Jahr 1948 erinnern. Bis spätestens 2009 soll nun auch der EU-Reformvertag von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden, der unter anderem die militärische Aufrüstung zwingen vorsieht und gleichzeitig die Möglichkeiten der einzelnen Staaten zur Selbstbestimmung einschränkt.
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