Räum- und Streupflicht bei Eis und Schnee

Auf dem Markt sind unterschiedliche Streumittel erhältlich – Granulat und Salz sind die gebräuchlichsten. Fraglich ist, welches Mittel zu benutzen ist. Viele Kommunen verbieten nämlich durch Satzungen den privaten Gebrauch von Salz oder schränken ihn ein.
Hintergrund ist, dass der übermäßige Gebrauch von Salz das Grundwasser verschmutzt und Tieren und Pflanzen schadet. An dieser Stelle tut sich ein Spannungsfeld zwischen der Verkehrssicherungspflicht und den kommunalen Satzungen auf, die Salz verbieten. Denn kommt es zu einem Schaden, der durch Streuen mit Salz verhindert worden wäre, kann eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorliegen. Dies kann wie dargestellt zu einem Schadensersatzanspruch führen. So entschied es das Amtsgericht München (Az.: 261 C 11411/98). In einem solchen Fall wäre unter Umständen die Kommune in Regress zu nehmen.[1]

Quelle: Focus

Kommune verpflichte die Bürger zum Winterdienst auf Gehwegen. Die Bürger haben hierfür üblicherweise keine fachliche und juristische Ausbildung und werden auch nicht für die Arbeit bezahlt. Das Streuen mit Salz wird von vielen Kommunen darüber hinaus verboten, während die Kommunen selbst die Straßen und Radwege ungeachtet der negativen Auswirkungen mit Salz abstreuen. Wenn es zu einem Unfall auf einem von einem Bürger zu sichernden Gehweg kommt, der durch das Streuen von Salz zu verhindern gewesen wäre, haftet der Bürger. Er ist schließlich seiner Verkehrssicherungspflicht nicht ausreichend nachgekommen.
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Kokosnussdrink

Die Produktion von Milch ist leider sehr ressourcenintensiv und üblicherweise auch mit dem Leid von Tieren verbunden. Zunächst muss unter Einsatz von Energie, Wasser und Dünger das Futter für Tiere angebaut werden. Dieses wird nach der Ernte zum Verfüttern zu den Ställen transportiert. Darüber hinaus benötigen die Tiere natürlich große Mengen an Wasser und gegebenenfalls auch Medikamente. Dier Tiere werden dann mehr oder weniger lange ausgebeutet und irgendwann geschlachtet, wenn sie nicht mehr ausreichend produktiv sind. Dieses Verhalten den Tieren gegenüber ist nicht unbedingt etwas, worauf wir Menschen stolz seien können und somit sollten wir uns überlegen, den Konsum tierischer Produkte zumindest reduzieren.
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Bullshit made in Germany – So hosten Sie Ihre De-Mail, E-Mail und Cloud direkt beim BND!

Beim 30. Chaos Communication Congress [30c3] des Chaos Computer Club [CCC] hielt Linus Neumann einen spannenden und aufschlussreichen Vortrag zum Thema De-Mail, der auf YouTube unter der Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde.

Die technischen Probleme der De-Mail lassen sich juristisch lösen, und auch bei der E-Mail setzen deutsche Provider bald Sicherheitsstandards der Neunziger Jahre um. Auch für „die Cloud“ hat das BSI einen feinen Standard parat – natürlich ohne Verschlüsselung. Wofür bräuchten wir die auch im Schlandnet?
Die mediale Aufmerksamkeit auf die NSA-Leaks nutzen deutsche Unternehmen für PR-Kampagnen, in denen „made in Germany“ als Gütesiegel für IT-Sicherheit etabliert werden soll. Aus Security-Perspektive reicht ein kurzer Blick, um zu erkennen, dass die Konzepte meist zumindest fahrlässig unsicher, wenn nicht sogar absichtliche Mogelpackungen sind. Im Vortrag werden die Design-Schwächen dargestellt und die Rollen der im Hintergrund wirkenden Behörden und Konzerne beleuchtet.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Qun9wdSPFME

VPN – Sichere Netzwerkverbindung über ein fremdes unsicheres WLAN aufbauen

Auch auf Geschäftsreisen oder im Urlaub möchte der ein oder andere gerne eine Internetverbindung nutzen. Sei es, um Freunden eine E-Mail mit Urlaubsbildern zu senden, den Wetterbericht nachzuschauen, Sehenswürdigkeiten zu finden oder um zu prüfen, ob der gebuchte Rückflug stattfindet oder aufgrund eines Streiks ausfällt. Da ist es sehr angenehm, dass viele Hotels ihren Gästen mittlerweile einen Internetzugang über das WLAN des Hotels anbieten. Selbst in Zügen und Straßencafés wird man vielerorts mit einer mehr oder weniger guten Internetverbindung versorgt.
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Kapital Fehler

Kapital Fehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Der Kapitalismus in der heutigen Form scheitert immer wieder daran, den Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen. In ihrem neuen Buch untersuchen Matthias Weik und Marc Friedrich, warum der Kapitalismus immer wieder zu Finanzmarktblasen und periodisch auftretenden Krisen führt. Während ein kleiner Teil der Menschen immer reicher wird, verliert ein großer Teil der Menschheit immer schneller an Lebensqualität und sozialer Sicherheit. Es zählen immer stärker die Interessen der globalen Konzerne und der Superreichen, die sich von der Realwirtschaft immer weiter entkoppeln.
Die Autoren schildern die Gefahren der unregulierten Finanzwirtschaft und zeigen auf, dass das Kapital ohne Regulierungen nicht an die für den allgemeinen Wohlstand besten Stellen gelangt. Wenn 0,1 Prozent der Weltbevölkerung darüber entscheiden, wie 80 Prozent des Weltvermögens investiert werden, kann von freien Märkten und von Wettbewerb keine Rede sein.


Titel: Kapital Fehler
Untertitel: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Verlag: Eichborn
Veröffentlichung: 13.05.2016
Sprache: Deutsch
Seiten: 349
ISBN-13: 978-3847906056
Preis: 19,99 Euro

Anstand, die aussterbende Tugend

Phantasialand: Taron in Klugheim
Gutes Benehmen ist ein Zeichen des Respekts und der gegenseitigen Achtung. Damit ist gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung für das friedvolle Zusammenleben in einer Gesellschaft. Dies wiederum ist Grundlage für unsere Existenz, denn nur noch die wenigsten Menschen dürften auf sich alleine gestellt überlebensfähig sein. Um so verwunderlicher ist es, dass anständige Umgangsformen einem beängstigend großen Teil der Menschen fremd zu sein scheinen.
Der moralische Verfall dieser Gesellschaft zeigte sich deutlich bei einem Besuch im Freizeitpark „Phantasialand“.
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Inflation ist für das Kreditgeldsystem ein Lebenselixier

Inflation gehört ganz selbstversändlich zum heutigen Geldsystem und es wird nicht hinterfragt, warum die Inflation notwendig ist und welche Folgen diese Entwicklung langfristig hat. Bei einer Inflation von zwei oder drei Prozent wird der Geldwert einfach als stabil angesehen. Dass dabei die Ersparnisse fürs Alter der hart arbeitenden Menschen entwertet werden, wird nicht diskutiert.

Thomas Mayer, der bis 2012 Chefvolkswirt der Deutschen Bank war, thematisiert nun die Bedeutung der Inflation für das Geldsystem.

Notenbanker beteuern, dass sie alles tun, um die Inflation niedrig zu halten. Doch das ist scheinheilig. Denn ohne Geldentwertung würde unser Finanzsystem zusammenbrechen [..][1]

Quelle: Focus
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Roaming in einer globalisierten Welt

Gigabyte große Downloads für Betriebssystem-Updates und Spiele-Patches gehören mittlerweile zur Normalität. Das Streaming von Musik und Filmen über das Internet ist bei vielen Menschen im Alltag angekommen. Wo die Server stehen, von denen die Daten kommen, wissen wir normalerweise nicht und es ist auch kaum von Bedeutung. Die Kosten für die Übertragung der Daten um den halben Planeten sind verschwindend gering. Dennoch verlangen Mobilfunkanbieter horrende Gebühren für Datenübertragungen und Telefonate, wenn man sein Smartphone im Ausland benutzt. Paradoxerweise kostet ein Telefonat über eine Strecke von 150 Kilometer von Salzburg nach München dabei mehr, als ein Telefonat von München ins 1000 Kilometer entfernte Flensburg, nur weil im ersten Fall eine Ländergrenze zwischen den Orten liegt. Natürlich möchte auch der Anbieter im Ausland an den Umsätzen beteiligt werden. Die Verhältnismäßigkeit der Zusatzkosten darf jedoch in Frage gestellt werden.
Wenn ein Benutzer in Deutschland über einen deutschen Mobilfunkanbieter beispielsweise auf einen Server zugreift, der in den USA steht, anstatt in Deutschland, hat dies keinen Einfluss auf die für ihn anfallenden Kosten. Lädt er aber mit seinem Smartphone bei einem Aufenthalt in den USA Daten von einem amerikanischen Server, der vielleicht sogar in der gleichen Stadt steht, dann ist mit hohen Kosten zu rechnen. Diese Beispiele zeigen die absurde Situation der Nutzung von Datenverbindungen über Ländergrenzen hinweg. Die Entfernung spielt kaum eine Rolle. Und auch die Tatsache, dass die Daten auf ihrem Weg über die Netze verschiedener Dienstleister geleitet werden, bevor sie ihr Ziel erreichen, ist kaum von Belang. Sobald jedoch Mobilfunkanbieter ins Spiel kommen, steigen die Preise schnell beachtlich an.

Immerhin sollen die Roaming-Gebühren für Mobilfunkdienstleistungen innerhalb der EU nun abgeschafft werden. Dies ist eine erfreuliche Nachricht für die Nutzer und die Anbieter werden deshalb vermutlich nicht am Hungertuch nagen müssen. In einer globalisierten Welt ist dieser erste Schritt längst überfällig. Die Vorzüge der Globalisierung enden jedoch für den Endkunden sehr schnell wieder:

„Wir haben entschieden, dass es keine täglichen Begrenzungen geben soll“, sagte der zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip in Brüssel. Stattdessen solle jeder Nutzer „wie daheim“ Roaming nutzen können. Allerdings müsse Missbrauch verhindert werden können. Anbietern solle dafür eine Reihe von Möglichkeiten an die Hand gegeben werden.

[..]

Anbieter von Telekommunikationsdiensten sollen daher einschreiten können, wenn ein Nutzer sich in seinem Heimatland aufhält – aber dennoch dauerhaft auf günstigere Roaming-Tarife aus dem Ausland zurückgreift. Die Telekom-Konzerne sollen solche Nutzer darauf ansprechen und für sie einen Aufpreis einführen können.[1]

Quelle: Spiegel Online

Konzerne können dank der Globalisierung Waren problemlos dort produzieren, wo die Herstellung am billigsten ist, die Waren dann dort verkaufen, wo die höchsten Einnahmen erzielt werden und die Steuern können sie in dem Land zahlen, in dem der Steuersatz am niedrigsten ist. Dadurch konkurriert jeder Arbeiter mit den Arbeitern in weit entfernten Ländern. Wenn die Schneider in Bangladesch billiger nähen, als die Schneider in Deutschland, werden die Waren für den deutschen Markt in Bangladesch produziert. Und wenn der Steuersatz in den Niederlanden niedriger ist, wird dort ein Firmensitz angemeldet, um die Einnahmen zum niedrigen Satz zu versteuern.
Sollte aber ein Endkunde auf die Idee kommen, den günstigsten Anbieter zu wählen, wird ihm schnell ein Riegel vorgeschoben, falls der Anbieter im Ausland ansässig ist. Nicht dass noch ein Endkunde einen günstigen Tarif im Ausland nutzt. Nur die Konzerne sollen schließlich auf günstige Ressourcen im Ausland zurückgreifen können.
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Droht der Deutschen Bank die Pleite?

Das heutige finanz- und Wirtschaftssystem ist – bildlich gesprochen – auf Sand gebaut und äußerst fragil. Der zinsbedingte grenzenlose Zwang zu exponentiellem Wachstum kann in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft funktionieren. Stabilität erhält das System lediglich durch die immense Größe, die eine beachtliche Trägheit zur Folge hat. Die Größe basiert jedoch zu weiten Teilen auf der globalen Vernetzung der lokalen Finanz- und Wirtschaftsräume. Diese Vernetzung wiederum hat eine nicht zu unterschätzende Schattenseite: Verwerfungen in einem Teil der Welt können fatale Auswirkungen auf die gesamte Menschheit haben.
Dementsprechend problematisch ist es, wenn eine Bank pleite geht. Die Folgen können unvorhergesehene Konsequenzen haben. Getrieben vom Zwang nach immer größerer Rendite schöpfen Banken bei Kreditvergaben immer mehr Geld aus dem Nichts und versuchen ihre Gewinne mit windigen Geschäften zu maximieren. Das mag eine Weile gut gehen, früher oder später aber werden die damit verbundenen Probleme Oberhand gewinnen. Wenn nun die Deutsche Bank, die bereits mit etwa 7800 Rechtsstreitigkeiten belastet ist, nun auch noch eine Zahlung von 14 Milliarden US-Dollar leisten soll, um einen Hypothekenstreit mit einem Vergleich beizulegen, wie es das US-Justizministerium fordert, dann steht ein großer Spieler in diesem Netz der Abhängigkeiten vor dem Aus.
Auch hier werden dann gewiss wieder einmal die Steuerzahler zur Kasse gebenden, beziehungsweise gezwungen, nachdem sich die Verantwortlichen ihre eigenen Taschen mit den riskanten Geschäften gefüllt haben. Es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Folgen zu erwarten sind, denn die Bank wird die Strafe nicht bezahlen können.

Das Land der schlafenden Affen

Verlassene Industriehalle
In den Flussbetten fließt Milch, Honig oder Wein. Das Essen fliegt vorgegarrt und mundfertig durch die Luft und statt Steine liegen Käsespezialitäten herum. Harte Arbeit und Fleiß werden verachtet und als Sünde betrachtet. Gegen das Altern hilft ein Schluck aus dem Jungbrunnen.
Nun, ganz so extrem wie im Land der faulen Affen, besser Bekannt als „Schlaraffenland“ (mittelhochdeutsch sluraff = Faulenzer), werden wir uns im echten Leben nicht dem Müßiggang hingeben können. Aber mal ehrlich, wer träumt nicht von einem sorgenfreien Leben mit gesichertem Einkommen, einem Dach über dem Kopf und einem gesunden, langen Leben? Und in der Tat wäre ein solches Ziel durchaus erreichbar. Gebratene Tauben werden zwar nicht durch die Luft fliegen (und das ist unter Berücksichtigung von Tierrecht und Tierschutz auch nicht wünschenswert), aber dass zukünftig eine Drohne (oder besser gesagt ein Multikopter) irgendwann die bestellte vegetarische Pizza liefert, ist durchaus denkbar.
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Beyond Burger: Gemüse ist sein Fleisch

Auch als Vegetarier oder Veganer möchte man vielleicht nicht auf den Genuss eines Schnitzels oder auf einen Hamburger verzichten. Nur sollen für diesen Genuss möglichst keine Tiere leiden und sterben. Dementsprechend ist es sehr erfreulich, dass zunehmend an fleischlosen Produkten geforscht wird, die schmecken und sich anfühlen wie Fleischprodukte. Die Kunst dabei ist es, die Stränge aus pflanzlichem Protein so zu orientieren, dass sie sich beim Kochen, Schneiden und Kauen wie tierische Muskelfasern anfühlen. Ein interessanter Artikel hierzu ist bei Heise erschienen:

Beyond Burger: Gemüse ist sein Fleisch

Perfide Verschleierungstechnik für Spam-Links

Links in Spam-Mails können von Spam-Filtern relativ leicht identifiziert und als problematisch eingeordnet werden. Spam-Versender haben nun eine interessante Möglichkeit gefunden, dieses „Problem“ zu umgehen. Ein Link in einer Spam-Mail sieht beispielsweise folgendermaßen aus:

http://www.google.de/search?btnI&hl=de&q=site:sofortvergleich,ru

Dieser Link verweist zunächst lediglich auf die Seite des Suchmaschinen-Unternehmens Google. Für einen Spam filter ist Google (eine Tochter der Aktiengesellschaft Alphabet Inc.) eher unverdächtig. Die angehängten GET-Parameter „?btnI&hl=de&q=“ teilen der Suchmaschine jedoch mit, dass sie den Benutzer direkt auf den besten Treffer weiterleiten soll (Redirect), der bei einer Suche nach dem Suchwort hinter „q=“ erzielt wird. Als Suchwort wurde im Link „site:sofortvergleich,ru“ mitgegeben. Das Schlüsselwort „site“ weist die Suchmaschine an, auf einer bestimmten Website zu suchen, und zwar auf der Website, die hinter dem Doppelpunkt angegeben ist. In diesem Fall handelt es sich um einen Internetauftritt, der über die Adresse „sofortvergleich,ru“ zu erreichen ist. Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass die Top-Level-Domain „ru“ nicht mit einem Punkt, sondern mit einem Komma von der Second-Level-Domain sofortvergleich getrennt. Dies ist natürlich kein gültiger „Fully Qualified Domain Name“. Google korrigiert den „Schreibfehler“ jedoch und interpretiert „sofortvergleich,ru“ als „sofortvergleich.ru“. Darüber hinaus werden spätestens vom Browser weitere Angaben, wie etwa das Protokoll (http, https) und eine Subdomain (www) automatisch ergänzt. Andernfalls könnte man durch die Eingabe von „meineseite.de“ in der Adresszeile nicht bei der Website ankommen, da die vollständige Adresse „http://www.meineseite.de/“, beziehungsweise „http://www.meineseite.de.“ lautet. Durch diesen Mechanismus der „Autovervollständigung“ wird der Benutzer direkt zu „http://www.sofortvergleich.ru“ weitergeleitet und gleichzeitig werden Spamfilter verwirrt, die das Komma nicht als Punk interpretieren.

Der für einen Spamfilter so unscheinbare Link „http://www.google.de/search?btnI&hl=de&q=site:sofortvergleich,ru“ führt also tatsächlich über eine Weiterleitung und verschiedene Autovervollständigungsmechanismen direkt zu „http://www.sofortvergleich.ru“.