Ölwechsel ist überflüssig

Jahr für Jahr bringen unzählige Fahrzeugbesitzer ihre Fahrzeuge zur regelmäßigen Wartung, wie es von den Fahrzeugherstellern vorgeschrieben wird. Dazu gehört üblicherweise auch ein Ölwechsel, der ganz besonders teuer ist und routinemäßig unabhängig vom Zustand des Öles durchgeführt wird. Nicht nur die Arbeitsstunden sind in der Werkstatt kostspielig, sondern auch das Öl. In der Werkstatt zahlt man für das Öl häufig deutlich mehr, als für ein gleichwertiges Öl aus dem Baumarkt.
Besonders ärgerlich ist dies, weil Ölwechsel heutzutage eigentlich kaum noch notwendig sind. Moderne Öle können sehr lange verwendet werden. Ohne den unnötigen Ölwechsel wird man aber jegliche Garantieansprüche verlieren, die einem die Hersteller bei Einhaltung der regelmäßigen Wartung nach ihren Vorgaben versprechen. Dass diese Praxis des überflüssigen Ölwechsels eine starke Belastung für die Umwelt darstellt, scheint niemanden zu interessieren. Auch nicht die Politiker, die sich sonst um jedes kleinste vermeintliche Umweltschutzpotential kümmern. Stattdessen werden lieber Glühlampen verboten und die Leistung von Staubsaugern wird reduziert. Da bleibt keine Zeit, sich um die mehr als 200 Millionen Liter altes Motorenöl zu kümmern, die alleine in Deutschland anfallen.

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