Kultureller Verfall der Dschungelgesellschaft

Auf unzähligen Nachrichtenportalen wird derzeit auf Berichte zur Reality-Show „Dschungelcamp“ verwiesen. Es ist schon schlimm genug, dass bei Nachrichtenportalen Berichte über die bedeutungslosen Ereignisse dieser Show geschrieben und veröffentlicht werden. Dass diese Berichte aber in der Rubrik „Kultur“ eingeordnet werden, ist wirklich erschreckend.

Dschungelcamp-Kultur
Quelle des Screenshots: FOCUS Online

Wenn man unter dem Begriff Kultur das jeweils lebendige Selbstverständnis und den Zeitgeist einer Epoche versteht, dann sind wir mittlerweile Tief gesunken, bedenkt man, dass bei dieser Sendung die primitivsten Eigenschaften und Triebe der Menschen zelebriert und angesprochen werden. Beispiel gefällig?

Skandal des Tages?

Julian F.M. Stöckel fühlte sich beim geruhsamen Stuhlgang von nachdrängenden Kollegen gestört, die ein ähnliches Bedürfnis zum dann halt nicht mehr ausreichend stillen Örtchen trieb. Gefühlte 20 Minuten der Sendezeit wurden mit dem daraus resultierenden Konflikt gefüllt. Großes Fernsehen.[1]

Quelle: SpiegelOnline


Literaturverzeichnis:
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