Jeder ist ein Ausländer – fast überall auf der Welt

Jeder ist ein Ausländer – fast überall auf der Welt. Dieser nachdenklich stimmende Spruch wurde in meiner Heimatstadt auf eine Fassade gesprüht. So wenig es sich gehört, die Gebäude anderer Leute zu besprühen, so sehr lohnt es sich über den Spruch nachzudenken. In der Tat sind wir alle fast überall Ausländer. Und vermutlich möchte jeder, der in ein fremdes Land reist, dort auch als Ausländer nicht feindselig behandelt werden. Dementsprechend sollten wir auch Ausländer in diesem Land freundlich und respektvoll behandeln – unabhängig davon, ob sie als zahlende Touristen, als Arbeitssuchende oder als arme Flüchtlinge hier ankommen.
Es kann jedoch erwartet werden, dass sich die Gäste oder zugezogenen Mitmenschen ebenfalls anständig verhalten und versuchen, sich in die bestehende Gesellschaft zu integrieren. Ein schönes Beispiel hierfür ist eine Flüchtlingsfamilie aus dem Bürgerkriegsland Syrien, die in Radeburg Zuflucht suchte und dort freundlich aufgenommen wurde. Der Familienvater, der es Leid ist, auf eine Arbeitserlaubnis zu warten, wurde dabei gesehen, dass er am Meißner Berg Unkraut zwischen den Gehwegplatten entfernte, „um ein Zeichen zu setzen“, wie der Radeburger Anzeiger berichtete. Und beim Auf- und Abbauen des Festgeländes für das Wohngebietsfest packte er einfach mit an.
Dass Menschen, die arbeiten wollen, um Erlaubnis betteln müssen, um arbeiten zu dürfen, ist eine Schande für diese doch so moderne Gesellschaft, zumal ja in den Medien immer wieder betont wird, wie wichtig (ausländische) Fachkräfte sind. Aber der geschilderte Fall zeigt auch, dass es Menschen gibt, die trotz der irrsinnigen bürokratischen und rechtlichen Hürden versuchen, sich für die Gesellschaft einzubringen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Menschen nicht irgendwann entnervt aufgeben, weil sie durch die Behörden bei jeder Gelegenheit ausgebremst werden und es dann anderen Zuwanderern gleichtuen, die sich garnicht erst um Gesetze und Regeln kümmern. So wird in dem Artikel des Radeburger Anzeigers auch von einer Gruppe männlicher Ausländer berichtet, welche nur durch Zerstörung der ihnen zur Verfügung gestellten Wohnungen und durch Belästigung der Nachbarschaft aufgefallen sind. Kleiderspenden haben sie zum Fenster hinausgeworfen, weil ihnen die Kleider nicht gut genug waren. Ebenso, wie die leergetrunkenen Alkoholflaschen.
Weiter schreibt der Autor: Dass sie andere Ansprüche hatten, war nach Aussage der Anwohner auch schon daran zu sehen, dass sie dicke Rollen von Geldscheinen bei sich hatten, wohl die meisten waren mit Smartphones ausgestattet. Auch musste man sich vor Islamisierung hier weniger fürchten, denn wohl kamen die mutmaßlichen Flüchtlinge aus Libyen, doch Muslime waren sie eher nicht. Sie tranken nicht nur Alkohol, was Muslimen strikt verboten ist, sie rauchten auch Zigaretten. Muslimen ebenfalls verboten.
Solche „Flüchtlinge“ werden vermutlich nichteinmal in ihrem Heimatland willkommen sein.

Der gesamte Artikel kann hier gelesen werden: Asyl in Radeburg: Das beste gehofft – das Schlimmste trat ein