Illumiroom

Eigentlich versuche ich Produkte aus dem Hause Microsoft zu meiden, so gut es geht. Die meisten Dinge, die Microsoft produziert, sind nicht wirklich gut. Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen, wie etwa einer modernen Linux-Distribution ist das Betriebssystem Windows, was die Funktionalität und durchaus auch die Benutzerfreundlichkeit betrifft, immer weit hinter der Zeit und die Software wird seit Jahren auch nicht wesentlich besser. Microsoft ändert zwar immer die Grafik, aber der Unterbau taugt nicht viel. Microsoft hat lediglich den Vorteil der Marktmacht. Trotz der großen Mängel können sie das Betriebssystem und andere Software, wie etwa den Internet Explorer, in den Markt drücken.
Darüber hinaus verbinde ich mit Microsoft die Gängelung der Benutzer, beispielsweise durch die erzwungene Produktaktivierung für Software. Nachdem die Firma die Online-Aktivierung von Programmen mit dem Aktivierungszwang für Windows XP Salonfähig gemacht hat, haben andere Hersteller nachgezogen und mittlerweile gibt es kaum noch eine Software ohne digitale Fesseln zu kaufen.
Und ein neuer Coup des amerikanischen Softwarekonzerns ist die Einführung eines Mechanismus, der es verhindert, dass auf einem Rechner beliebige Betriebssysteme gebootet werden können. Die Technik nennt sich „Secure Boot„. Damit soll angeblich eine Sicherheitslücke geschlossen werden, über die Schadsoftware bereits vor dem Start eines Betriebssystems aktiviert werden kann. Diese Lücke wird eigentlich kaum ausgenutzt und betrifft im Wesentlichen nur Microsoft-Produkte. Dieser Schutzmechanismus hat ironischerwesie jetzt aber gerade zur Folge, dass die eher unsicheren Microsoft-Betriebssysteme aufgrund der engen „Zusammenarbeit“ Microsofts mit den Hardwareherstellern weiterhin problemlos starten, die deutlich sichereren Systeme, wie etwa Linux, hingegen nur noch gestartet werden können, wenn Microsoft dies ausdrücklich erlaubt. Die Firma wird durch diesen Kunstgriff zukünftig unliebsame Konkurrenzprodukte einfach ausschalten können.

Obwohl ich mit der Firma Microsoft wenig Positives verbinde, möchte ich an dieser dennoch ein Forschungsprojekt dieser Firma vorstellen, das sehr faszinierend ist. Dabei handelt es sich um das Projekt „Illumiroom„. Hierbei wird die virtuelle Welt, die auf einem Fernseher dargestellt wird, mittels eines Projektors in den Raum hinein erweitert.


Microsoft hat geniale Mitarbeiter mit Potential, viel Geld und sehr viel Einfluss. Schade dass die Firma diese wertvollen Gaben nicht so sehr zum Wohl der Kunden nutzt, sondern stattdessen viel Energie, Zeit und Geld für die Gängelung der ehrlichen Kunden investiert und die Welt mit vergleichsweise schlechten Produkten überhäuft, die eigentlich niemand braucht.