Globalisierung … New World Order

Der Überwachungsstaat


Den meisten Menschen wird nicht aufgefallen sein, dass sich die Situation in der wir uns befinden, in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Im Zuge der Bekämpfung des Terrorismus wurden immer schärfere Gesetzte zur Kontrolle der Menschen erlassen und nach und nach Überwachungsmaßnahmen eingeführt, die an den Roman „1984“ von George Orwell aus dem Jahr 1948 erinnern. Bis spätestens 2009 soll nun auch der EU-Reformvertag von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden, der unter anderem die militärische Aufrüstung zwingen vorsieht und gleichzeitig die Möglichkeiten der einzelnen Staaten zur Selbstbestimmung einschränkt.


Kriege für Öl


Ebenso wie England und Frankreich wird auch Deutschland immer stärker in die rechtswidrigen Angriffskriege der USA eingebunden. In diesen Kriegen werden große Mengen abgereichertes Uran (depleted uranium) verschossen. Dieses Metall, dass bei der Anreicherung von Brennstäben für Atomkraftwerke als Abfallprodukt anfällt, ist sehr schwer und hat damit eine enorme Durchschlagskraft – allerdings werden radioaktiv strahlende Partikel, die beim Aufschlag entstehen, über große Gebiete verteilt. Das genetische Erbmaterial der dort lebenden Bevölkerung wird durch die Strahlung unwiderruflich zerstört, ähnlich den Folgen bei einem Atombombenabwurf. Die Kinder, die in den betroffenen Regionen geboren werden, sind häufig schwer behindert, sterben mitunter nach wenigen Stunden. Durch die Unterstützung mit Truppen und Ausrüstung, macht sich auch Deutschland an diesen perversen Kriegsverbrechen schuldig.
Nun zeichnet sich immer deutlicher ab, dass ein Angriff auf den Iran bevorsteht. Auch wenn die Gefahr vorübergehend gebannt zu sein scheint. Die USA sind hoch verschuldet, haben ein großes Außenhandelsbilanzdefizit und der Dollar verliert Tag für Tag an Wert. Das bereitet auch europäischen Firmen wie etwa Airbus Probleme, da diese Einkäufe gegen Euro tätigen, ihre Produkte jedoch auf dem Markt gegen Dollar anbieten. Außerdem wenden sich immer mehr Staaten vom Dollar als Reservewährung (Schatzmittel) und auch vom Dollar als Zahlungsmittel (Tauschmittel) ab. Bislang konnte der Dollar gehalten werden, weil die USA dafür sorgten, dass an den Rohölbörsen ausschließlich in Dollar gehandelt werden durfte und so der Wert des Dollars an das Öl gebunden wurde. Dadurch ist sichergestellt, dass andere Nationen Dollarreserven besitzen müssen, auch wenn sie diese eigentlich nicht wollen, denn ohne Dollar könnten sie kein Öl erwerben. Den Schutz des Dollars setzten die Vereinigten Staaten unter anderem mit Kriegen durch. Versuchte ein Land, sein Öl in Euro oder Yen auf den Markt zu bringen und konnte davon nicht abgebracht werden, wurde es mit Kriegen überzogen, wie zum Beispiel der Irak. Dort wurden anschließend amerikanische Konzerne in das Land gebracht und auch die Gesetze wieder zugunsten der USA und dem Dollar geändert. Darüber wird natürlich nicht in den Nachrichten berichtet.

Der Dollar könnte zusammenbrechen, wenn die OPEC auch nur daran denke, das Erdölgeschäft künftig in einer anderen Währung wie etwa dem Euro abzurechnen, warnte Saudi-Arabiens Außenminister Prinz Saud el Faisal seine Kollegen in einer vertraulichen Sitzung – die allerdings nicht vertraulich blieb.
Es war vergessen worden, die Mikrofone der Minister während der internen Beratungen abzuschalten, berichtete das britische Wirtschaftsmagazin „The Business“. Ihre Konferenz wurde 40 Minuten lang in den Pressebereich des OPEC-Gipfels übertragen.

Quelle: http://www.orf.at/071117-18769/index.html


Finanzkrise und Weltkrieg


Trotz aller Gegenmaßnahmen wenden sich immer mehr Staaten vom Dollar ab und alle bisherigen Methoden der Sicherung des Greenback als Weltreservewährung wird immer schwerer für die Vereinigten Staaten. Irgendwann werden auch die Plunge Protection Teams nichts mehr retten können, die im Moment noch steuernd eingreifen, wenn die Börsenkurse zu sehr aus dem Ruder laufen. Der Dollar verliert immer schneller an Wert und wird voraussichtlich ganz zusammen brechen, was eine weltweite Wirtschaftskrise und völlige Entmachtung der USA zur Folge haben wird. Um dies zu verhindern, werden die USA jedoch mit allen Mitteln dagegen ankämpfen und der Iran dürfte recht weit oben auf der Liste für einen Krieg stehen. Die USA hat einige Gründe, dieses Land – bildlich gesprochen – von der Karte zu bomben und jeder einzelne ist aus Sicht der USA ein Grund, einen 3. Weltkrieg zu beginnen. George Bush hat bereits Andeutungen gemacht, dass es zu einem solchen Krieg kommen kann.
Dieser könnte ganz schnell zu einem Atomkrieg ausarten, wenn er nicht gar von vorne herein so konzipiert ist. Nuklearwaffen bieten sich schon aus logistischen Gründen an. Sie sparen den Transport vieler tausend Tonnen konventioneller Sprengstoffe, da bei einer Atombombenexplosion Energie zwischen 20 und 100 Kilotonnen TNT (Trinitrotoluol) äquivalent frei wird. So ganz abwegig, wie viele meinen, ist die Verwendung von Atombomben nicht. Ein Großteil des freiwerdenden Materials sind bei diesen Waffen kurzlebige Isotope, die schnell zerfallen, so dass das Gebiet nicht tausende Jahre unbewohnbar ist, sondern nur vorübergehend. Hiroshima und Nagasaki sind auch wieder aufgebaut und die Menschen leben dort ganz normal.


Propaganda


Nun stellt sich die Frage, warum von dieser Entwicklung kaum jemand etwas mitbekommt. Ist die Gefahr für einen Weltkrieg tatsächlich gegeben, wo es doch offiziell nur darum geht, Terroristen zu fangen. Für viele Leute scheint dies unmöglich, schließlich leben wir in einer soliden Demokratie, umgeben von Freunden. Oder vielleicht etwa doch nicht?
Die meisten Menschen nehmen das, was ihnen Tag für Tag über die Massenmedien, wie etwa Zeitungen, Fernsehen und Radio eingetrichtert wird hin, ohne darüber nachzudenken. Die Medien blenden Informationen jedoch weitgehend aus, die Aufschluss über die tatsächlichen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen geben. So werden ganze Bereiche des Wissens aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt und ein falsches Bild von der Realität erzeugt.

Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud, veröffentlichte im Jahr 1928 ein Buch, in welchem er beschreibt, wie die Medien dazu verwendet werden können und sollen, große Menschenmassen zu beeinflussen und zu lenken, weil es seiner Meinung nach für eine Demokratie unbedingt nötig ist. Der Grund ist der, dass Menschen nicht in der Lage sind, sich mit allen komplexen ökonomischen, politischen und ethischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Das Problem ist, dass folglich niemand eine Entscheidung treffen kann. Denn dazu müsste jeder alle Gegebenheiten gegeneinander abwägen. Jeder Mensch würde von der Informationsflut überwältigt sein. Deshalb hat man sich freiwillig darauf geeinigt, das unsichtbare Gremien die Informationen filtern und in verständlichen Portionen weitergeben. Mittels dieser allgegenwärtigen Propaganda wird eine Verstehensillusion erzeugt, wie Bernays es nennt. Dieser Prozess ermöglicht es jedoch erst, dass der Einzelne bei demokratischen Entscheidungen mitwirken kann. Soweit ist das ja auch in Ordnung. Propaganda ist aus Bernays Sicht auch nicht negativ, beziehungsweise sollte seinem Wunsch nach zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt werden.
Das Propaganda jedoch eher zum Schaden der Bevölkerung eingesetzt wird, wird schon dadurch deutlich, dass der Begriff seit Hitler mit hauptsächlich negativen Emotionen verbunden wird. Und auch heute ist es nicht anders. Das was in den Medien berichtet wird, ist durch einige wenige Konzerne, die der Geldmacht sehr nahe stehen, vorselektiert. Entsprechend bekommen wir hauptsächlich Nachrichten, die im Sinne dieser Geldelite sind. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender liefern nicht die unabhängige Berichterstattung, wie sie es ihnen die Gebührenfinanzierung ermöglichen sollte. Sie nehmen ebenfalls viel Geld durch Werbung ein, wodurch sie sich in eine monetäre Abhängigkeit der Werbekunden begeben, die nun Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen können. Außerdem werden häufig nur Meldungen gebracht, die von Presseagenturen eingekauft wurden. Das diese bereits tendenziös sein können ist offensichtlich. So wird im großen Stil manipuliert und den Menschen eine Scheinwelt vorgegaukelt, die einer kleinen Gruppe von Personen dient, nicht jedoch dem Wohle des Volkes. Das funktioniert sehr gut. Bernays hatte schon damals erkannt, dass es schwer ist, einen einzelnen zu beeinflussen, große Massen hingegen kann man leicht manipulieren, ohne dass sie es merken.[1]

Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungsbereich zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein.

Adolf Hitler, Mein Kampf


Moderne Sklaven


So lange die Menschen nur passiv konsumieren und nicht über die Zusammenhänge reflektieren werden sie manipulierbar sein. Sie werden sich darüber ärgern, dass der Sprit immer teurer wird, dass die Preise für Nahrungsmittel weiter ansteigen. Auch werden immer mehr Menschen Jahr für Jahr immer härter arbeiten, immer mehr Überstunden machen und sich dennoch immer weniger leisten können. Verschiedene Erfahrungsberichte von Leuten im Umfeld bestätigen dies. Und auch die Streiks der Bahner sprechen Bände. Die Vorstände der Bahn haben sich ihre Gehälter in den letzten Jahren um viele 100 Prozent auf bis zu 270.000 Euro im Monat erhöht, während ein Lockführer für 1.200 bis 1.500 Euro im Monat Schichtdienst schieben muss und eine gewaltige Verantwortung hat. Viele Menschen verlieren ihre Arbeit gleich ganz und rutschen unter die Armutsgrenze. Die Menschen sind so sehr damit beschäftigt, ihren Pflichten nachzukommen und so sehr von der täglichen Propaganda beeinflusst, dass sie gar nicht merken nur ein Sklavendasein zu führen. Wobei das nicht ganz korrekt ist. Sklaven wussten, dass sie ausgebeutet werden und haben nur die Arbeit geleistet, die von ihnen erwartet wurde. Das heutige moderne System bringt die Leute dazu noch mehr zu leisten und auch unbezahlte Überstunden zu machen und sei es nur, um dem Chef zu imponieren oder um sich irgendwann doch ein größeres Auto leisten zu können, um die Nachbarn zu beeindrucken. Oder man schuftet mehr, als dass der Arbeitsvertrag vorsieht, weil man sonst rausgeworfen und eine andere Arbeitskraft eingestellt wird, wenn man nicht spurt. Das wäre fatal, schließlich haben viele Leute Schulden abzubezahlen oder wollen keine Schulden machen. Denn wer Schulden macht, ist mit Schuld beladen, er verliert seinen Ruf und sein Ansehen. Das spornt zur Arbeit an. Das spornt sogar noch mehr an, als die Peitsche eines Sklaventreibers. Also offensichtlich ein geniales System. Wenn man die Menschen in die Schuldenfalle treibt, schuften sie sich zu Tode, weil sie nicht merken, dass sie für andere Arbeiten.


Wirtschaftswachstum und die Schuldenfalle


Es ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, warum man für andere arbeitet. Schließlich arbeitet man für sein eigenes Gehalt. Nun, in der Schuldenfalle landen die Menschen heutzutage immer schneller, schließlich muss Jahr für Jahr mehr Geld vom verdienten Gehalt in Form von Steuern an den Staat gezahlt werden, damit dieser seinerseits, die exponentiell wachsenden Staatsschulden bedienen kann. Für den Normalbürger bleibt immer weniger, von dem er immer teurere Lebensmittel kaufen muss. Man arbeitet mehr, das Geld wird aber direkt wieder abgezogen (z.B. in Form von Steuern) um Schulden abzubezahlen. Da die Schulden, also auch die Staatsschulden, exponentiell wachsen, müsste auch die Arbeitsleistung exponentiell wachsen, weshalb unsere Politiker immerzu auf steigendes Wirtschaftswachstum aus sind. Damit bedeutet Wirtschaftswachstum nicht auch ein Wachstum des Wohlstandes, wie häufig suggeriert wird. Das Wirtschaftswachstum ist nötig, um den Wohlstand zu halten. Der klare Menschenverstand besagt jedoch, dass die Wirtschaft aus verschiedenen Gründen nicht grenzenlos exponentiell wachsen kann, so wie es die Schulden tun, die ja nur ein mathematisches Konstrukt sind. Irgendwann sind die Ressourcen vollständig ausgebeutet, von Nachhaltigkeit kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein. Seit der Erfindung des Fließbandes wurden die Menschen zu einer Begierde- und Wegwerfgesellschaft erzogen, da von da an mehr produziert werden konnte als zum leben benötigt wird. Das ist bis heute so. Bei einem neuen Handyvertrag gibt es ein neues Handy dazu, auch wenn das alte noch funktioniert. Autos werden ein paar Jahre gefahren und dann ausrangiert. Der Gesetzgeber sorgt schon durch Steuervergünstigungen auf Neuwagen für Anreize häufig neue Fahrzeuge zu erwerben. Umweltschutz lässt sich damit gewiss nicht unter einen Hut bringen, die Unternehmungen zur Minderung des CO2-Ausstoßes sind unter diesen Aspekten ebenfalls nur Nebelkerzen zur Volksverdummung.
Irgendwann ist aber eine Grenze erreicht und es wird trotz massiver Werbung nicht mehr konsumiert. Außerdem können Menschen nicht grenzenlos mehr leisten. Irgendwann sind sie erschöpft, brauchen Pausen, müssen essen, trinken und schlafen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis es gänzlich unmöglich ist, die Schulden durch Ausquetschen der Bevölkerung und durch Tricks wie Umschuldungen zu bedienen. Aber bis dahin werden die mächtigen dieser Welt ihre Finanzmittel in Immobilien und ähnliche handfeste Güter umgewandelt haben. Die öffentlichen Einrichtungen, die Telekommunikationseinrichtungen, die Infrastruktur, die Energieversorgung und vieles mehr wird durch Privatisierung in den Händen dieser machtbesessenen Geldelite sein und dann kann aus ihrer Sicht alles zusammenbrechen. Das wird ihnen nur noch mehr Macht verleihen. Aber bis dahin werden die Menschen weiter brav schuften und ihr Leben als Sklaven führen, ohne es zu merken.

Es gibt noch weitere, sehr undurchschaubare Methoden, Menschen in die Schuldenfalle zu treiben und sie so in eine Abhängigkeit zu bringen. Ausländische Investoren kaufen zum Beispiel hierzulande Hypotheken und verlangen neben dem noch offenen Darlehensbetrag noch die Grundschuld und zusätzlich nachträglich 18 Prozent Zinsen auf die Grundschuld. Wenn der Kunde den Vertrag mit der Bank abschließt, um ein Haus bauen zu können ist er vor der Ausnutzung, beispielsweise die Verzinsung der Grundschuld, vertraglich abgesichert. Verkauft die Bank aber die Hypothek an solche Heuschrecken, geht der Sicherungsvertrag nicht an den Investor über und dieser kann richtig abkassieren.
Vor allem in den Entwicklungsländern werden ganze Bevölkerungsteile durch große Konzerne wie die Biotechnologiefirma Monsanto in eine Abhängigkeit gebracht, in dem die Menschen zum Beispiel zum Anbau genmanipulierte Nahrung, die patentrechtlich geschützt ist gebracht werden. Die Nutzungsrechte müssen sie dann aber für viel Geld bei dem Konzern erwerben, was sie sich gewöhnlich nicht leisten können. Bisher konnten sie einfach die Saat der Pflanzen aus dem letzten Jahr verwenden. Bei genmanipulierten Pflanzen geht das oftmals nicht, weil sie künstlich so verändert wurden, dass aus dem Samen der alten Pflanzen keine neuen wachsen. Oder es ist schlicht und einfach nicht erlaubt. Die Bauern müssen also Jahr für Jahr viel Geld bezahlen um ihre Felder zu bestellen. Geld das sie nicht haben. Mitunter sind auch teure Düngemittel nötig, weil diese genmanipulierten Pflanzen nicht wie die über viele Generationen durch die Bauern herangezüchteten Pflanzen an die vorherrschenden Bedingungen angepasst sind. Unnötige Kosten, die nur dazu dienen die Menschen in eine Abhängigkeit zu treiben. Entweder die Landwirte verschulden sich und werden abhängig von den Konzernen, die sie gandenlos ausnutzen oder sie verhungern. Viele Menschen sterben nicht, weil es nicht genug Nahrung auf der Welt gibt. Das ist wieder eine moderne Märchengeschichte, die verbreitet wird. Die Menschen in der 3. Welt verhungern, weil im großen Stil Konzerne wie Heuschrecken über die Länder herfallen und der Bevölkerung jede Lebensgrundlage nehmen. Darüber macht sich kaum jemand Gedanken. Manch einer spendet Geld, weil er glaubt, er könne damit einem Kind in der 3. Welt helfen. Aber das ist oftmals Unsinn. Selbst wenn das Geld dort ankommt, landet es ganz schnell bei den dort agierenden Konzernen, die das Geld nutzen um die Bevölkerung weiter zu versklaven. So lange sich diese Umstände nicht ändern, hat es auch kaum Sinn, den Menschen Geld zu spenden. Aber offensichtlich tun die meisten Leute das eh nur um ihr Gewissen zu beruhigen. Geld spenden ist so viel einfacher, als sich mit der Thematik ernsthaft auseinander zu setzen.

Es kommt nicht darauf an, den Menschen der dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.

Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung


Folgen der Globalisierung


Neben Monsanto haben auch solche Vorzeigefirmen wie Coca Cola und Ikea ordentlich „Dreck am Stecken“. Aber letztendlich gibt es wohl keine Große Firma, die hier eine Ausnahme darstellt. Damit wir billig Cola trinken können, verdursten in Indien die Bevölkerung, weil die dortigen Coca Cola Fabriken mit ihren Hochleistungspumpen das Wasser abpumpen und der Grundwasserspiegel dadurch so weit sinkt, dass sie mit ihren Brunnen nicht mehr dran kommen. Für einen Liter Cola sind zwischen 2,5 und 9 Liter Wasser nötig, von denen der Rest als giftige Produktionsabwässer, wieder in die Umwelt gelassen wird und so Boden und die letzten verbleibenden Gewässer verseucht. Und weil das noch nicht genug ist, verteilt Coca Cola seinen Giftmüll als kostenlosen Dünger, der Kadmium und Blei enthält, an die umliegenden Bauern. Die Bevölkerung in der Nähe einer solchen Fabrik muss die Bevölkerung das Wasser dann mit Eimern viele Kilometer weit heranschleppen, während ihnen dabei die Cola-Laster entgegenkommen, die das Wasser, dass die Menschen dort zum Leben bräuchten, Tonnenweise in die Welt fahren.[2]


Staatsverschuldung


Wenn der Finanzminister mal wieder in den Nachrichten verspricht, die Staatsschulden zu reduzieren, müsste er fairer Weise dazusagen, wer sich anstelle des Staates verschulden muss. Die Firmen? Die Privathaushalte? Denn es ist so, dass Geld immer in Form von Geldvermögen/Schulden-Paaren auftritt. Zu jedem Euro Geldvermögen gibt es einen Euro Schulden. Für alles Geld, das existiert, hat sich jemand verschuldet. Würden nun die Schulden tatsächlich abgebaut werden, hätte dies zur Folge, dass die Geldmenge abnimmt. Wenn alle Schulden bezahlt sind, gäbe es kein Geld mehr. Also muss ein Anderer anstelle des Staates als Schuldner einspringen, damit die Geldmenge nicht reduziert wird. Wobei dieses Beispiel vereinfacht ist. Aufgrund des Zinssystems steigen die Schulden weiter an und übersteigen damit das Geldvermögen sogar noch. Das heißt, selbst, wenn der Finanzminister jeden existierenden Cent nimmt und zurück zahlt, wäre alles Geld weg, aber die Schulden noch längst nicht beglichen. Wir hätten immer noch Schulden aber kein Tauschmittel in Form von Geld mehr. Dann müssen die Waren wieder direkt getauscht werden. Karotten gegen Kartoffeln. Ein Hase gegen Brot, und so weiter. An dieser Stelle müsste der Vollständigkeit wegen noch was zur Geldschöpfung gesagt werden, aber da streiten sich selbst die Fachleute mitunter.
Lange Rede kurzer Sinn: Werden nicht genügend Kredite vergeben, schrumpft die Geldmenge, da die Tilgung der Schulden und deren Zinsen weiterläuft. Die Tilgung der Schulden ohne neue Kreditaufnahme bedeutet ein Geldentzug aus der Wirtschaft. Das System kippt in eine Deflation, dem Warenangebot steht weniger Geldvermögen und damit weniger Kaufkraft gegenüber. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Gewöhnlich springt in solchen Fällen dann doch wieder der Staat mit Kreditaufnahmen ein. Da Kriege immer inflationär sind, ist ein Krieg für den Staat häufig ein Mittel der Wahl, um die Geldmenge wieder zu erweitern. Kriege kurbeln die Wirtschaft an und wie bereits gezeigt wurde, ist Wirtschaftswachstum nötig, damit das System nicht zusammen bricht. Ohne Wirtschaftswachstum kann die durch Zinsen wachsende Verschuldung nicht bedient werden.
Falls der Finanzminister also stolz erklärt, die Staatsverschuldung zu senken, ist sicher, dass es wieder eine Nebelkerze für das dumme deutsche Volk ist. Die Wirtschaft funktioniert nur, wenn die Geldmenge ständig erhöht wird (Stichwort: Zinseszinsproblem) und dies geschieht durch Neuverschuldung, nicht durch Schuldentilgung. Wenn nicht der Staat die Kreditaufnahme übernimmt, muss dies von der Privatwirtschaft oder von Privatpersonen übernommen werden.



Literaturverzeichnis:
[1]
Propaganda; Edward Bernays; Propaganda; 1928
[2]
Cola löscht den Durst nicht; EDITION • LE MONDE diplomatique; Vandana Shiva; taz.genossenschaft; EDITION • LE MONDE diplomatique 02/2007, Die Globalisierungsmacher; 2008

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