Freie Energie – kann es das geben?

Gier nach Ressourcen


Wir benötigen viel Energie und es wird immer mehr. Die Nutzung von Energieträgern wie Gas, Kohle, Öl oder gar radioaktivem Material ist jedoch mit großen Problemen verbunden. Die Ressourcen sind begrenzt und die Folgen der Nutzung für die Umwelt fatal. Zudem ist es nur großen Konzernen möglich, die Rohstoffe zu gewinnen, aufzubereiten und die Energie zu verteilen. Dadurch sind wir von den Konzernen abhängig. Wir sind nicht frei.
Doch möglicherweise gibt es eine Alternative. Vielleicht gibt es eine Energieform, die in unvorstellbaren Mengen überall im Universum verfügbar ist. Eine Energie, die an jedem Ort genutzt werden kann und mit der wir unabhängig von den Öllieferanten und Stromproduzenten sein könnten. Spricht man diese Möglichkeit an, wird aber kaum jemand zuhören. Für solch esoterische Spinnereien möchte niemand seine Zeit verschwenden. Die meisten Menschen halten solche Denkansätze für Unfug. Energie, die jederzeit an jedem Ort kostenlos genutzt werden kann, um zu heizen, Meerwasser zu entsalzen oder ein Fahrzeug zu betreiben kann es ihrer Meinung nach nicht geben. Dies widerspricht den Erfahrungen und in einer Welt, in der wir „glauben“, alles zu „wissen“, sind viele Menschen neuen Ansätzen gegenüber eher verschlossen.


Wir tun allwissend und geben uns doch dem Glauben hin


Da gibt sich jeder gerne als Bodenständig. Was den bisherigen Erkenntnissen und Erfahrungen widerspricht wird abgelehnt! Nun ja, nicht alles. Beachtlich viele Menschen gehören religiösen Glaubensgemeinschaften, wie etwa dem Christentum an und finden es nicht hinterfragenswert, wenn deren Lehre lautet, ein Gott habe die Welt und alle Lebewesen in sieben Tagen erschaffen und die Menschheit stammt von Adam und Eva ab, die aus dem Paradies vertrieben wurden, nachdem sie der Versuchung erlagen, eine ihnen verbotene Frucht zu naschen. Absurder geht es kaum noch und dennoch folgen Millionen Menschen diesen Glaubenssätzen. Katholische und evangelische Religion wird sogar an den staatlichen Schulen gelehrt. Hier werden auch keine größeren Bedenken zur Diskussion gestellt, dass man eventuell einem Irrglauben aufgesessen ist, obwohl die Lehren in der Bibel zur Entstehung der Welt den Erkenntnissen der Menschen und der modernen Wissenschaft widerspricht. Dass die Erde in sieben Tage von einem allmächtigen Wesen erschaffen wurde, wird als völlig normal angesehen und die Religion, die dies lehrt an den Schulen unterrichtet. Aber das Thema „Freie Energie“ ist zu unvorstellbar, um wahr zu sein und findet keinen Platz im Schulunterricht. Wie kann das sein?
In einer Stunde müssen die Schüler Physik, Chemie oder Biologie pauken und in der nächsten Stunde müssen Sie die fragwürdigen Lehren einer Religion lernen. Aber was soll man in einem Land auch erwarten, das sich für ein fortschrittliches Industrieland hält, in dem die Bundeskanzlerin aber die Tochter eines Pfarrers ist und der Bundespräsident evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär war? Wir vertrauen unser Leben und unsere Zukunft Führungspersönlichkeiten an, die sich möglicherweise mehr dem Glauben als dem Wissen verbunden fühlen.
Bis hin zu den oberen Etagen der Politikdarsteller sind wir von Glaubensgemeinschaften umgeben, die wirre Geschichten verbreiten und kaum jemand findet es bedenklich. Aber die Frage nach einer bislang nur wenig erforschten Energieform, wird als Blödsinn abgetan.


Ist die Annahme der Existenz Freier Energie tatsächlich so abwegig?


Dabei ist diese Frage nicht so abwegig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Sie ist zumindest fundierter als die Grundlagen so manch einer etablierten Religion, wie ich im Folgenden aufzeigen möchte. Es könnte also lohnen, sich mit der Thematik zu befassen

Die Beschäftigung mit der Freien Energie macht natürlich nur Sinn, wenn es sie tatsächlich gibt. Falls es diese Energie nicht gibt, müssen wir uns nicht damit befassen. Das wäre Zeitverschwendung. Aber wir sollten es riskieren, unsere Zeit dafür zu verwenden, weil der Lohn erheblich sein könnte. Wenn wir es uns leisten können, uns mit Adam und Eva oder anderen fragwürdigen Lehren aus der Bibel zu befassen, dann können wir doch auch ein wenig Zeit für die Erforschung dieser unbekannten Energieform aufbringen, oder nicht?
Nur weil wir etwas nicht kennen und es nicht anfassen oder begreifen können, heißt das nicht, dass es dies nicht gibt. Zur Zeit der Erfindung des Düsentriebwerks konnte man sich auch nicht vorstellen, dass die Konstruktion solch einer Turbine möglich oder nötig wäre. Propeller waren trotz ihrer Unzulänglichkeiten das Maß aller Dinge. Hätten sich die Pioniere mit diesen unqualifizierten Kommentaren von ihrem Weg abbringen lassen, könnten wir heute nicht in zehn Kilometern Höhe um die Erde jetten oder Satelliten ins All schießen, welche uns die moderne Autonavigation oder die Übertragung hunderter (niveauloser) Fernsehprogramme ermöglichen. Bestimmt hat es zu allen Zeiten vor den großen Entdeckungen Menschen gegeben, die das Kommende für unmöglich hielten. Sie lagen immer wieder falsch. Warum soll das heute anders sein? Weil wir uns als Wissensgesellschaft bezeichnen und der Täuschung erlegen sind, unser Wissen sei so umfassend, dass es nichts Unbekanntes mehr geben kann? Doch wissen wir wirklich so viel? Wohl eher nicht. Einige Beispiele mögen dies verdeutlichen.


Licht, das unbekannte Mysterium


Betrachten wir (im wahrste wahrsten Sinne des Wortes) das Licht. Es gab Zeiten, da glaubten die Menschen, die Augen würden Licht ausstrahlen, und das Umfeld damit abtasten. Und als man erkannte, dass das Licht nicht von den Augen, sondern von anderen Lichtquellen ausgestrahlt wird, kannte man die Geschwindigkeit mit der sich das Licht ausbreitet nicht. Die gängige Meinung war, das Licht sei unendlich schnell, schließlich ist es immer gleich hell, wenn man die Augen öffnet. Mit primitivsten Methoden versuchten Wissenschaftler wie Galileo Galilei, welche die Vermutung hatten, das Licht bewege sich nicht unendlich, sondern nur endlich schnell, ihre Gedanken zu beweisen … und scheiterten anfangs. Ihre Möglichkeiten zu Messung waren schlicht zu ungenau. Heute weiß man es besser. Licht breitet sich mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 Metern pro Sekunde aus. Zumindest im leeren Raum. In der Atmosphäre oder gar im Wasser wird das Licht langsamer. An diesem Beispiel sehen wir, dass die Menschheit viel dazugelernt hat. Heute ist uns das Konzept von Licht selbstverständlich. Es wird nichts neues mehr geben, das wir noch lernen könnten. Wir wissen nun alles über Licht. Oder? Nein! Wir wissen noch einiges nicht. Betrachten wir ein Licht-Photon. Ein Photon ist die elementare Anregung (Quant) des elektromagnetischen Feldes und besitzt gleichermaßen die Eigenschaften von klassischen Wellen wie die von klassischen Teilchen. Bei Wikipedia kann zu diesem Wellen-Teilchen-Dualismus dazu nachgelesen werden:

  • Klassische Wellen breiten sich im Raum aus. Sie schwächen oder verstärken sich durch Überlagerung und können gleichzeitig an verschiedenen Stellen mit verschiedener Stärke einwirken.
  • Ein klassisches Teilchen kann zu einem Zeitpunkt nur an einem bestimmten Ort anwesend sein. Nur dort wirkt es, aber stets mit seiner gesamten Energie, Ladung, Impuls etc.

Beide Eigenschaften scheinen sich gegenseitig zu widersprechen. Trotzdem wurde in mehreren Schlüsselexperimenten für verschiedene Quantenobjekte belegt, dass beide Eigenschaften vorliegen. Es ist daher unmöglich, eine anschauliche, auf klassischen Sichtweisen beruhende Vorstellung zu entwickeln, die dem Welle-Teilchen-Dualismus gerecht wird. Die Frage, ob beispielsweise Elektronen oder Lichtquanten „wirklich“ Teilchen oder Wellen im Sinne der üblichen Anschauung seien, ist demnach nicht zu beantworten. Es handelt sich vielmehr um eine eigene Klasse von Quantenobjekten, die je nach der Art der Messung, die man an ihnen durchführt, entweder nur ihre Wellen- oder nur ihre Teilcheneigenschaft in Erscheinung treten lassen, aber nie beide gleichzeitig.

Noch schwerer nachvollziehbar wird es, wenn man Experimente mit verschränkten Photonen durchführt. Von Verschränkung spricht man, wenn zwei einzelne Quantenobjekte auf bestimmte Weise miteinander verbunden sind. Die Quantenobjekte werden dazu in einer Quelle gemeinsam als Paar erzeugt. Dabei wird ein Photon mit einer gewissen Energie in einem Kristall in zwei Photonen mit jeweils der halben Energie gespalten. Interessante Versuche mit verschränkten Teilchen werden auf einer Homepage des QuantuumLabs der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vorgestellt.

Die Grundlage für ein Experiment, dass ich hier exemplarisch erwähnen möchte, ist eine Quelle, die Photonen erzeugt. Diese Photonen werden durch einen Polarisationsdreher und einen dahinterliegenden Strahlteiler geschickt. Der Strahlteiler transmittiert oder reflektiert die ankommenden Photonen abhängig von ihrer Polarisation. Wenn der Polarisationsdreher so eingestellt ist dass die Photonen horizontal (Winkel = 0°) polarisiert auf den Strahlteiler treffen, dann werden 100% der Photonen transmittiert. Erhöht man den Winkel der Polarisation der Photonen mit Hilfe des Polarisationsdrehers, werden immer weniger Photonen transmittiert und stattdessen reflektiert. Bei einem Winkel von 45° werden nur noch 50% der Photonen transmittiert und 50% der Photonen reflektiert. Bei einer weiteren Erhöhung des Winkels werden mehr Photonen reflektiert als transmittiert und bei einem Winkel von 90° werden schließlich 100% der Photonen reflektiert. Um festzustellen, ob ein Photon transmittiert wurde, befindet sich hinter dem Strahlteiler ein Detektor, der anschlägt, wenn ein Photon vom Strahlteiler transmittiert wurde und dann natürlich diesen Detektor trifft. Mit einem Detektor vor dem Strahlteiler werden die reflektierten Photonen erfasst.
Soweit der grundlegende Aufbau. In einem nächsten Schritt werden jeweils zwei Photonen erzeugt und durch jeweils eigene Polarisationsdreher geschickt und treffen auf eigene Strahlteiler. Bei jedem Strahlteiler wird mit zwei eigenen Detektoren gemessen, ob das Photon transmittiert oder reflektiert wurde. Wichtig dabei ist, dass die aus den beiden Polarisationsdrehern austretenden Photonen identisch polarisiert sind, wenn sie auf ihren Strahlteiler treffen. Wenn die beiden Photonen einen Polarisationswinkel von 0° haben, werden sie beide zu 100% transmittiert. Es werden nur die Detektoren hinter den Strahlteilern eintreffende Photonen registrieren. Haben die Photonen nach passieren des Polarisationsdrehers einen Winkel von 10° werden nur noch fast alle Photonen transmittiert. Das ein oder andere Photon wird also reflektiert. Meistens registrieren nach wie vor die Detektoren hinter den Strahlteilern eintreffende Photonen. Nur ab und an treffen Photonen auf einem oder gleichzeitig auf beiden Detektoren vor den Strahlteilern ein.
Haben beide Photonen einen Winkel der Polarisationsebene von 45° werden auf allen vier Detektoren gleichermaßen Photonen eintreffen. Es gibt aber keinen Zusammenhang und keine Abhängigkeiten. Die beiden erzeugten Photonen werden unabhängig voneinander mal transmittiert und mal reflektiert. Bei einem Polarisationswinkel von 90° werden schließlich beide Photonen immer reflektiert.
Bis hierhin sind die Erkenntnisse noch nicht ungewöhnlich und entsprechen unseren Erwartungen. Deswegen verwenden wir bei gleichem Versuchsaufbau anstatt zweier unabhängiger Photonen, verschränkte Photonen. Bei einem Winkel von 45° werden diese auch zufällig mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% transmittiert oder reflektiert. Aber während beim vorhergehenden Versuch mit unabhängigen Photonen das eine Photon transmittiert werden konnte, während das andere Photon reflektiert wurde, werden nun beide Photonen gleichermaßen entweder transmittiert oder reflektiert. Das was dem einen Photon passiert, passiert auch mit dem anderen Photon. Das ist überraschend. Und noch überraschender wird es, wenn man die Polarisationebenen der beiden Photonen auf 0° oder auf 90° verändert. Wir erinnern uns: bei unabhängigen Photonen konnte der Strahlteiler zuverlässig alle Photonen mit einem Winkel von 0° transmittieren und bei einem Winkel von 90° reflektieren. Bei verschränkten Photonen ist das nicht mehr der Fall. Völlig unabhängig vom Winkel werden beide Photonen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% gleichzeitig entweder transmittiert oder reflektiert. Das eine Photon verhält sich genau wie das andere Photon. Es spielt dabei keine Rolle, wie weit die beiden Photonen auseinander sind, wenn sie auf einen Strahlteiler treffen. Selbst wenn die Strahlteiler 1000 Kilometer voneinander entfernt sind, wird das eine Photon so reagieren, wie sein Partnerphoton.
Man kann das Experiment noch weiter führen und mit unterschiedlichen Winkeln arbeiten. Hierfür verweise ich auf das Kapitel „Verschränkung“ auf der Homepage des QuantumLab der Friedrich-Alexander-Universität. Ausführliche Erläuterungen und interaktive virtuelle Versuchen können dort unter dem Link http://www.didaktik.physik.uni-erlangen.de/quantumlab/index.html?/quantumlab/Verschraenkung/Erzeugung/index.html durchgeführt werden.

Photonen halten noch viele weitere Überraschungen bereit und sind bei weitem auch in unserer modernen Welt nicht verstanden. Dennoch wird wohl niemand ernsthaft abstreiten, dass es Photonen gibt und es ist klugen Menschen sogar gelungen, die Photonen mittels Solarzellen zur Stromproduktion zu nutzen.


Gibt es Hinweise auf die Existenz der Freien Energie


Nach diesem Exkurs möchte ich wieder zurück zur möglicherweise vorhandenen „Freien Energie“ kommen. Auch hier sollte es kein Grund sein, keine Forschung diesbezüglich zu betreiben, nur weil man sich die Existenz nicht vorstellen kann und die Zusammenhänge nicht versteht. Das Düsentriebwerk wurde in einer Zeit erfunden, in der sich die Menschen auch nicht vorstellen konnten, dass dies möglich ist. Glücklicherweise haben nicht die Zweifler die Oberhand behalten, sondern die „Macher“. Und dass wir Dinge nutzen können, die wir nicht verstehen, das zeigt die Solarenergiegewinnung. Und mehr noch: es gibt tatsächlich auch in der etablierten „Schulwissenschaft“ die Vermutung, dass ein großer Teil des Universums aus einer völlig unbekannten Form von Energie und unbekannter Materie besteht. Hierauf möchte ich im Folgenden eingehen.

Das Universum dehnt sich aus. Das ist bekannt. Bekannt ist auch, dass sich die Geschwindigkeit verlangsamen müsste. So verlangen es die aktuell anerkannten Gesetze der Physik und so kennen wir es aus dem Alltag. Wenn man beispielsweise einen Stein in den Tiefen des Weltalls wirft, wird er sich immer weiter in die Richtung bewegen, in die er beschleunigt wurde. Früher oder später gerät er dann aber in das Schwerefeld eines anderen Objekts, wie zum Beispiel ein Planet oder ein Stern. Durch die Gravitation wird er dann von der Bahn abgelenkt und stürzt vielleicht sogar auf das Objekt. Eines wird jedoch nicht passieren: der Stein wird nach dem Werfen nicht eigenständig von anderen Objekten entgegen ihrer Gravitation mit immer höherer Geschwindigkeit wegbeschleunigen. Zumindest könnte man das meinen. Das ginge nur, wenn Planeten oder Sterne abstoßende Kräfte hätten. Seit Newton angeblich ein Apfel auf den Kopf gefallen ist, wissen wir aber, dass die Gravitation „anziehend“ wirkt. Die „anziehende“ Gravitation wird auch jeder erleben, der mutig in einem Selbstversuch von einem Sprungbrett ins Schwimmbecken springt. Er wird nach unten Richtung Wasser zum Massezentrum der Erde hin fallen und nicht immer schneller in den Himmel fliegen.
Auf Basis der Urknalltheorie geht man davon aus, dass das Universum aus einer unvorstellbar dichten Kugel hervorging, die so dich war, das anziehende Kräfte sich zu abstoßenden Kräften kurzzeitig umkehrten. Explosionsartig dehnte sich die Energie aus und wurde zu Materie, aus der sich Sterne und Planeten formten. Je nach vorhandener Masse müsste sich die Expansion des Universums aber aufgrund der Gravitation immer weiter bis zum Stillstand verlangsamen. Wenn genügend Masse vorhanden ist, könnte die Expansion aufgrund der Gravitation vielleich sogar umgekehrt werden und das Universum würde kollabieren. Nun haben aber Messungen der Spektralverschiebung des von weit entfernten Galaxien eintreffenden Lichtes gezeigt, dass sich das Universum scheinbar immer schneller ausdehnt.
Um dies seltsame Phänomen zu erklären, geht die Wissenschaft von der Annahme aus, dass noch weitere Formen von Energie und Materie existieren, die uns unbekannt sind und gegensätzliche Eigenschaften zu den uns bekannten Dingen haben. Nach aktuellen Berechnungen und Vermutungen besteht das Universum sogar zu 75 Prozent aus Dunkler Energie, zu 21 Prozent aus Dunkler Materie und zu gerade einmal 4 Prozent aus der für uns normalen Energie und Materie besteht. Demnach sind uns also nur 4 Prozent der Dinge im Universum bekannt und begreifbar. 96 Prozent können wir nicht sehen oder messen. Das sind wissenschaftliche Annahmen, wie sie beispielsweise auch in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ nachgelesen werden können: What Is Dark Energy? Die NASA geht im Artikel Dark Energy, Dark Matter von ähnlichen Zahlen aus.

Die Frage ist also nicht so sehr, ob es möglicherweise eine unbekannte Energieform gibt. Dass dies der Fall ist, da ist sich auch Vertreter der Schulwissenschaft sicher. Stichpunkte für weitere Recherche hierzu könnten auch sein: Nullpunktenergie, Vakuumenergie und virtuelle Teilchen oder der Casimir-Effekt. Die Frage ist also vielmehr, wie man diese Energie nutzen kann. Damit handelt es sich bei eventuellen Geräten zur freien Energiewewinnung keineswegs um abgeschlossene Perpetuum mobiles, die ohne externe Energiezufuhr unbegrenzt laufen, sondern um offene Systeme, die aus mit einer vorhandenen und sie umgebenden Energie gespeist werden, die wir einfach noch nicht begreifen oder messen können. Seriöse und zudem vielversprechende Experimente hierzu hat meines Wissens nach beispielsweise Prof. Dr. rer. nat. Claus W. Turtur durchgeführt, der an der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften unterrichtet. Leider erhält er von Seiten der Universität wenig Unterstützung.


Fazit


Wir wissen nicht alles und es gibt noch viel zu lernen. Darüber hinaus gibt es selbst seitens der etablierten Wissenschaft Anhaltspunkte für die Existenz unbekannter Energieformen. Diese Energie wird ganz selbstverständlich berücksichtigt, um die beobachtbaren Phänomene mathematisch zu erklären. Nur die Frage, wie wir diese offensichtlich vorhandene Energie nutzen könnten, die wird bestenfalls hinter vorgehaltener Hand gestellt.
So wie wir heute über die falschen Annahmen unserer Vorfahren lächeln, werden nachfolgende Generationen mit ihrem größeren Wissen über das beschränkte Wissen der heutigen Zeit schmunzeln und sich vielleicht sagen: „Wenn die gewusst hätten, welches Potential die Freie Energie bietet“.