Die wundersame Geldvermehrung als Thema in den Mainstream-Medien

Die Mainstream-Medien sind nicht dafür bekannt, frühzeitig und vorausschauend über wichtige Entwicklungen zu berichten, sondern publizieren tendenziell eher das, was bereits vergangen ist. Sie berichten also eher über das Kind, das in den Brunnen gefallen und ertrunken ist, als über die Kinder, die auf dem Brunnenrand herumturnen und drohen abzustürzen (in Anspielung auf die Redensart „Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen“ – jetzt ist das Befürchtete passiert bzw. es ist für eine Verhinderung zu spät).
Wenn nun in den Mainstream-Medien über die Gefahren der hemmungslosen Geldschöpfung aus dem Nichts geschrieben wird, lässt das sehr deutlich erkennen, dass der Zerfall des Systems bereits weit fortgeschritten ist. Vermutlich so weit, dass eine Verhinderung des drohenden Unheils bereits zu spät ist. Die Problematik war zwar auch schon vor vielen Jahren erkennbar, aber da wurde sie in den Medien ignoriert und Menschen, die bereits damals warnend den Finger hoben, bekamen keine Möglichkeiten, ihre Vermutungen zu veröffentlichen. Jetzt aber berichten auch die großen Zeitungen und Zeitschriften ganz selbstverständlich immer häufiger über Themen, die vor einiger Zeit noch „undenkbar“ waren.
Ein aufschlussreicher Artikel ist gestern bei Focus Online Money erschienen: Wie uns die wundersame Geld-Vermehrung ruiniert