Der teure Luxus der armen Religionsgemeinschaft

Der zu teure Luxus im Limburger Bischofssitz

Äußerst großzügig nehmen sich die Posten für den neuen Limburger Bischofssitz aus: Einrichtungsgegenstände für zehntausende Euro, Kunstwerke für Hunderttausende und Bauten für Millionen Euro führt die Gesamt-Kostenrechnung auf. Mit 31 Millionen Euro werden die Baukosten für die umstrittene Residenz, mit der das Bistum Limburg seit Wochen für Schlagzeilen sorgt, mittlerweile beziffert.[1]

Quelle: Die Welt Online

Die Frage ist: Wie kann es sein, dass Mitglieder einer Religionsgemeinschaft, die Armut predigt, so viel Geld zur Verfügung haben?

Aber wenn die Kirche als Institution schon viel Geld „zsammenrafft“ und große Reichtümer und Länderreien anhäuft, dann ist es doch eigentlich nicht schlecht, wenn das Geld wieder ausgegeben wird und dadurch anderen Menschen zur Verfügung steht. Schade ist jedoch, dass das viele Geld dazu verwendet wird, hässliche Klötze im Bauhaus-Stil aus der Erde zu stampfen, anstatt solch schönen Bauwerken, wie sie die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten beispielsweise in Form von meisterlichen Kathedralen schufen.


Weiterführende Informationen:
Warum zahlt der Staat eigentlich die Bischofsgehälter?


Literaturverzeichnis:
[1]
Tebartz-van Elst – Der zu teure Luxus im Limburger Bischofssitz; dpa/epd/flo; Die Welt; http://www.welt.de/politik/deutschland/article120841438/Der-zu-teure-Luxus-im-Limburger-Bischofssitz.html; 11.10.2013