Der Handel mit dem schlechten Gewissen

Ablasshandel im Mittelalter


In der römisch-katholischen Kirche ist es seit etwa dem 9. Jahrhundert möglich, nach dem Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung, das Bußsakrament zu empfangen, welches als Wiederherstellung der Taufgnade wirkt. Fünf Voraussetzungen müssen für eine gültige Beichte gegeben sein: Gewissenserforschung, Reue, guter Vorsatz, Bekenntnis und Wiedergutmachung. Über Jahrhunderte hatte sich im Zusammenhang mit dem Bußsakrament der Ablass herausgebildet. Tat der Sünder seine Reue bei der Beichte vor dem Priester kund, konnte er die Absolution erhalten und musste einer auferlegten Buße nachkommen. Mit einer Ablasszahlung konnte die Strafe getilgt werden.
Das Ablasswesen entartete jedoch im späten Mittelalter und kam zu einem Höhepunkt, als Papst Julius II im Jahre 1507 den sogenannten Petersablass ausrief um den Neubau des Petersdoms in Rom zu finanzieren. Besonders berüchtigt war der Dominikaner Johann Tetzel, der durch Städte und Dörfer zog und marktschreierisch Ablass feil bot.

Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.

Johann Tetzel

Es dauerte nicht lange, da waren auch schon Gerüchte über ihn im Umlauf. Es hieß, man könne bei ihm durch den Kauf von Ablassbriefen sogar Ablass für die Sünden bereits Verstorbener Verwandter erlangen und auch Ablass für Sünden, die man in erst Zukunft begehen würde.
Den Gläubigen wurde ein bequemer und oberflächlicher Weg versprochen, der es ihnen ermöglichen sollte, sich von ihren Sünden freizukaufen. Ohne wahrhafte innere Reue und ohne Buße zu tun.[1]
Der Theologieprofessor Martin Luther sprach sich in seinen Predigten immer wieder gegen den Ablasshandel aus und schrieb im Jahre 1517 an seine kirchlichen Vorgesetzen in der Hoffnung, den Missstand beheben zu können. Den Briefen legte er 95 Thesen als Grundlage für eine Disputation bei.[2]


Moderner Ablasshandel


Seit dem Mittelalter hat sich vieles geändert. Das Leben der Menschen wurde immer schneller und der Glaube findet in der heutigen Wissensgesellschaft immer weniger Platz. Normen und Werte haben sich gewandelt und nur noch die wenigsten Menschen versuchen ihr Verhalten vor einer höheren Macht zu rechtfertigen. Folglich ist auch mit dem Ablasshandel kein Geld mehr zu verdienen. Zumindest könnte man das meinen. Schaut man jedoch genauer hin, wird der Trugschluss offensichtlich. Der Handel mit dem schlechten Gewissen ist in einem neuen Gewand wieder zurückgekehrt.
Die Lebensweise der Menschen der Industrieländer bringt einen hohen Bedarf an Energie mit sich. Wohnungen werden im Winter geheizt und im Sommer gekühlt, Straßen werden nachts beleuchtet und Wege werden bequem mit Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen zurückgelegt. Elektronische Geräte dienen der Kommunikation und der Unterhaltung. Strom und Öl halten unsere Welt in Bewegung. Dabei verbraucht die Menschheit weit mehr Energie, als es zum Überleben notwendig wäre. Dass dadurch das natürliche Gleichgewicht zerstört wird, dürfte offensichtlich sein. Natur und Umwelt nehmen durch den Raubbau bei der Energiegewinnung erheblichen Schaden. Von Nachhaltigkeit kann keine Rede sein.
Da die unzähligen Annehmlichkeiten, die das Leben vereinfachen, seit Jahrzehnten allgegenwärtig sind, fällt das Übermaß kaum auf. Es ist ganz normal, dass warmes Wasser aus der Leitung fließt, wenn man unter der Dusche steht (es sei denn man gehört zu den wenigen unglücklichen Leuten, deren Boiler ständig kaputt ist). Lebensmittel warten in handlichen Dosen und Päckchen im Supermarkt auf einen Käufer. Sie sind einfach immer da. Leere Regale sind unbekannt. Obst und Gemüse ist auch dann reichlich vorhanden, wenn es zu dieser Jahreszeit in der Region gar nicht wächst. Es wird bei Bedarf einfach in großen Kontainern um die halbe Welt transportiert. All das fällt nicht mehr auf und so hat auch niemand ein schlechtes Gewissen.
Damit ist jetzt Schluss. Durch Medien und Propaganda ist es in jüngster Zeit wieder gelungen, den Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden. Im Grunde ist das nicht unbedingt verwerflich, denn die heutige Lebensweise ist kaum zu rechtfertigen, wenn man die Natur und andere Lebewesen achtet. Reue und Wiedergutmachung wären – wie ursprünglich im Mittelalter bei der Beichte – mehr als angebracht. Davon ist allerdings nicht viel zu sehen. Kaum jemand möchte auf den allgegenwärtigen Luxus verzichten und wieder über offenem Feuer Kochen, anstatt den Elektroherd einzuschalten. Viel einfacher ist es, sich durch Zahlung ein reines Gewissen zu erkaufen, anstatt sein Leben zu wandeln und den Einklang mit der Natur zu suchen. Windige Geschäftemacher haben die Zeichen der Zeit rasch erkannt und tun es Johann Tetzel gleich. Sie verkaufen jedoch keine Ablassbriefe, sondern CO2-Zertifikate.


Klimaerwärmung


In Anbetracht der Tatsache, dass es beim Stand der heutigen Wissenschaft bestenfalls möglich ist, das Wetter für zwei oder drei Tage vorherzusagen und die Vorhersagen für weitere Tage einem Blick in die magische Glaskugel gleichen, erscheint es wie Hohn, wenn behauptet wird, man könne die Klimaveränderung für die nächsten hundert Jahre berechnen. Klima ist das langjährige Mittel des Wetters und von kaum erforschten Einflüssen wie zum Beispiel der Sonnenaktivität abhängig. Unzählige Faktoren, die möglicherweise noch gar nicht bekannt sind, wirken auf das tägliche Wettergeschehen ein und verändern es. So ist auch das Klima ständig schwankungen unterworfen, deren Ursachen nicht geklärt sind. Mal steigen die weltweiten Durchschnittstemperaturen ein paar hundert Jahre lang an, mal sinken sie. Der Prozess ist zwar kaum verstanden aber die Ursache der Erwärmung – sofern sie überhaupt stattfindet – war schnell auf einen überschaubaren und allgemein verständlichen Einfluss eingeschränkt: Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre.
Messungen des CO2-Gehaltes in der Luft haben Schwankungen aufgezeigt, die Teilweise mit den Temperaturveränderungen korrelieren, also in etwa übereinstimmen und daraus wurde die Theorie konstruiert, dass ein Anstieg des Kohlendioxid-Gehaltes eine Klimaerwärmung zur Folge hat. Tatsächlich ist jedoch bislang unklar ob die Änderung des CO2-Gehaltes dem Klima folgt, oder das Klima dem CO2-Gehalt. Beides kam bereits vor. Aber selbst wenn das Kohlendioxid der Temperatur vorläuft, ist dies noch kein Beweis dafür, dass das CO2 für die Temperaturveränderung allein beziehungsweise maßgeblich verantwortlich ist.[3] Mit einem Anteil von gerade mal etwa 0,034 Volumenprozent ist die Menge an Kohlendioxid in der Atmosphäre auch eher gering. Die Hauptanteile machen Stickstoff mit 78,08 Prozent und Sauerstoff mit 20,95 Prozent aus.[4]
Auch ist die Temperatur seit etwa zehntausend Jahren von, gewöhnlichen Schwankungen abgesehen, relativ konstant geblieben, beziehungsweise sogar leicht gesunken. Von einer ungewöhnlichen Erwärmung kann kaum die Rede sein, wie Professor Bob Carter in einem Vortrag im September 2007 in Melbourne zeigt.[5]
Fraglich ist also, ob eine Klimaerwärmung tatsächlich stattfindet und wie weitreichend der Einfluss des CO2-Gehaltes auf die Erwärmung ist, ist ebenfalls nicht sicher geklärt. Dennoch wird die Angst vor einer Klimaerwärmung in den Medien geschürt und das CO2 dafür verantwortlich gemacht.

Die Frage soll aber in dieser Abhandlung weniger sein, ob sich das Klima ändert und welche Ursachen dafür verantwortlich sind, das lässt sich ohnehin nicht klären. Viel interessanter ist die Frage, warum überhaupt Angst erzeugt erzeugt wird, anstatt über den Stand der Wissenschaft aufzuklären. Warum wird behauptet, das Klima erwärmt sich und CO2 ist daran schuld, anstatt zu erklären, dass dies lediglich eine Möglichkeit ist, die aber nicht sicher nachweisbar ist? Warum wird nicht darauf hingewiesen, dass es bei dem heutigen Stand der Technik gar nicht möglich ist Vorhersagen über weltweite Zusammenhänge zu machen und das auch noch für die nächsten Jahrhunderte?


Nachhaltigkeit oder Wirtschaftswachstum?


Auch wenn dies hervorgehoben wird, scheint es bei der Klimahysterie nicht darum zu gehen, die Menschen zu einem bewussteren Leben im Einklang mit der Natur zu bewegen und dadurch den Emissionsausstoß zu reduzieren. Ganz im Gegenteil, Konsum und Energieverbrauch werden mit allen Mitteln immer weiter voran getrieben und ein ständiges Wirtschaftswachstum als Maß aller Dinge angesehen. Anstatt die Gesellschaft, die durch Werbung zu einer Begierdegesellschaft geworden ist, zu einem bewussteren Leben zu animieren und den Prozess umzukehren, wird der Konsum nach wie vor immer weiter animiert. Von Reue keine Spur. Aber mit dem Aufkommen der Klimadebatte werden fadenscheinige und kaum wirksame Projekte zur Reduzierung von Kohlendioxid ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, die in erster Linie Geld kosten und somit die Wirtschaft weiter ankurbeln. Es werden neue Motoren für Fahrzeuge entwickelt, die weniger Sprit verbrauchen, was zunächst durchaus positiv ist, aber die Fahrzeuge werden im Allgemeinen nicht verkleinert, obwohl sie weit größer und schwerer sind, als nötig ist. Dabei wäre das ein logischer Schritt und es ließe sich hier tatsächlich viel Energie einsparen. Das würde jedoch der Wirtschaft schaden und so werden weiterhin schwere SUVs über die Straßen rollen anstatt leichte Kleinwagen.
Nein, um Reue geht es nicht. Kaum jemand möchte auf den Luxus verzichten. Lediglich das Gewissen macht immer mehr Menschen zu schaffen, denn wer möchte schon an einem dramatischen Klimawandel Schuld sein?

Und hier setzt der moderne Ablasshandel an. Den Menschen wird eine (konstruierte) Verfehlung vor Augen geführt und sie haben fortan ein schlechtes Gewissen, weil sie der Umwelt schaden, sind jedoch nicht bereit, Reue zu zeigen und mit den Konsequenzen zu leben, beziehungsweise ihr Leben entsprechend umzustellen. Glücklicherweise wurde das CO2 als Ursache allen Übels ausgemacht und somit ist das Problem schon mal gefunden und für die Allgemeinheit verständlich auf einen einfachen Sachverhalt reduziert. Die Verschmutzung der Flüsse mit Chemikalien, die Zerstörung von großen Waldflächen für Plantagen, die Ausrottung von Tieren und Pflanzen und vieles mehr wird gleichzeitig aus dem kollektiven Gedächtnis gestrichen während die Aufmerksamkeit auf das C02-Problem gelenkt wird. So wird ein simples Bild von der Realität in den Köpfen der Menschen geschaffen, das aufgrund seiner Einfachheit dazu geeignet ist, große Menschenmassen zu beeinflussen. Die tatsächlichen Sachverhalte wären dazu viel zu kompliziert.
Um das neuerdings eingeredete schlechte Gewissen wieder loszuwerden, ohne sein Leben ändern zu müssen, wird den Menschen ebenfalls eine einfache Lösung vorgestellt, die niemanden überfordert. Nein, nicht die Reduktion von CO2, wie es naheliegend wäre, sondern den Erwerb von C02-Zertifikaten. Diese ermöglichen weiterhin die Zerstörung der Umwelt, jetzt allerdings mit einem reinen Gewissen.


C02-Zertifikate


Das Prinzip von CO2-Zertifikaten, wie sie zum Beispiel der Verein COOL e.V. ausstellt, ist recht simpel. CO2-Emissionen an einem Ort sollen durch Gegenmaßnahmen an einem anderen Ort neutralisiert werden. Im Kyoto-Protokoll[6] und den Weltklimakonferenzen sind die offiziell anerkannten Neutralisierungsmaßnahmen festgelegt.[7] CO2OL e.V. forstet nach eigener Aussage Wälder in Panama auf um den CO2 Ausstoß zu kompensieren. Beim Wachsen binden Pflanzen CO2 und entziehen es damit der Atmosphäre. So kann jeder eine hinreichend große Menge an Zertifikaten erwerben, für die entsprechend viele Bäume gepflanzt werden, um seinen persönlichen CO2 Ausstoß zu neutralisieren. Was er an einem Ort frei setzt, soll andernorts gebunden werden. Die Globalisierung macht es möglich und das Wettergeschehen findet ohnehin global statt. Klingt auf den ersten Blick logisch. CO2-Neutral wohnen, reisen, einkaufen, telefonieren, Konzerte besuchen und vieles weitere ist kein Problem mehr. Auf Wunsch ist auch eine repräsentative Urkunde erhältlich, quasi als Ablassbrief. Leben wie bisher ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt und dennoch ein gutes Gewissen haben ist mit den Zertifikaten kein Problem.


Wirksamkeit


Studien im Auftrag des WWF zufolge zeigen, dass ein großer Teil der Klimaschutzprojekte keine zusätzliche Treibhausgasreduktion bewirken. In vielen Fällen sei fraglich, ob die geforderten Kriterien tatsächlich erfüllt werden. Mitunter wird nur lückenhaft dokumentiert, welche Anforderungen erreicht wurden und viele Projekte wären auch ohne den Verkauf von Zertifikaten realisiert worden.[8]

Die grundlegende Problematik ist jedoch eine Andere. Betrachten wir die Entstehung von Erdöl, Gas und Kohle. (Dabei wird von einer biotischen Enstehung ausgegangen und die Theorie der abiotischen Entstehung[9] außen vor gelassen. Sollte sich Erdöl auf anorganischen Weise bilden, müssen nachfolgende Aussagen überarbeitet werden.)
Die Entstehung von Erdöl begann vor rund zwei Milliarden Jahren. Pflanzen und Lebewesen, die nach dem Absterben auf den Grund eines Gewässers sanken und von Sedimenten bedeckt unter Sauerstoffabschluss (anaerob) konserviert wurden, konnten sich nicht zersetzen. Durch weiteres Absenken dieses Faulschlamms bildete sich unter dem Druck darüberliegender Schichten das Muttergestein von Erdöl und Erdgas, sofern der Anteil an organischen Resten ausreichend hoch war. Durch weitere Umlagerungen gelang das Ausgangsmaterial in noch größere Tiefen, wo es unter hohem Druck und hoher Temperatur zur Bildung von Erdöl und Erdgas kam.[10]
Das CO2, das Pflanzen und Tiere über fast zwei Milliarden Jahre gebunden haben wurde so konserviert. Durch das Verbrennen dieser Rohstoffe innerhalb weniger Jahrhunderte, wird das CO2 in einem sehr viel kürzeren Zeitraum wieder frei. In Anbetracht dieser unvorstellbaren Zeiträume, erscheint es wenig sinnvoll, das freigewordene CO2 durch Pflanzen von Bäumen zu kompensieren. Möglicherweise nehmen sie sogar tatsächlich die äquivalente Menge an CO2 auf, wie es die Zertifikat-Vergabestelle versprechen. Allerdings wird kann niemand sagen, was in 50 oder 100 Jahren mit den Bäumen geschieht. Irgendwann werden sie absterben und höchstwahrscheinlich nicht unter Sauerstoffabschluss unter die Erdoberfläche gelangen, so dass das gebundene CO2 rasch wieder frei wird. Damit wäre die Problematik von heute um gerade mal 100 Jahre in die Zukunft verschoben. Eine winzige Zeitspanne im Vergleich zu den zwei Milliarden Jahren der Entstehung. CO2-Zertifikate sind keine Problemlösung, sondern bestenfalls ein Verschieben der Probleme, so dass sich spätere Generationen darum kümmern müssen – sofern Kohlendioxid tatsächlich schädlich ist. Falls dies nicht der Fall ist, handelt es sich ohnehin nur um ein Spiel mit der Angst um schnell Profite zu machen.


Fazit


Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass es sich bei der Hysterie um den vom CO2 verursachten Klimawandel um eine politische Kampangne handelt, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Angst und ein schlechtes Gewissen machen Menschen kontrollierbar und sie sind bereit, sich für Geld von ihrer Schuld freizukaufen. Das kurbelt die Wirtschaft an.
Sollte das vom Menschen freigesetzte CO2 tatsächlich einen starken und negativen Einfluss auf das Klima haben (Klimaerwärmung ist nicht unbedingt schlecht – Artenreichtum und Artenvielfalt sind in warmen Regionen der Erde deutlich höher als in den Kalten), sind Maßnamen wie das Pflanzen von Bäumen langfristig nicht von Nutzen und kurzfristig völlig irrelevant, weil das Klima bereits ein Mittelwert über einen großen Zeitraum ist. Möchte man Einfluss auf das Klima nehmen, muss man entsprechend weit vorausplanen, also über etliche Jahrhunderte oder gar Jahrtausende.

Des weiteren strömt CO2 in großen Mengen aus Vulkanen und Spalten im Erdboden.[11] Hier käme wohl niemad auf die Idee für jeden Vulkanausbruch einen Wald zu pflanzen um das Klima zu retten.

Abschließend sei noch einmal festgehalten, dass Umweltschutz und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ein hohes Ziel sein sollte. Allerdings ist das Spiel mit der Angst und der Verkauf von sinnbefreiten Zertifikaten, die die Menschen in falscher Sicherheit wiegen, gewiss nicht der richtige Weg. Eine konsequente Entwicklung sparsamer Technologien und die Herstellung langlebiger Produkte anstelle von Wegwerfgeräten, wäre ein besserer Ansatz. Es muss nicht bei jeder Vertragsverlängerung ein neues Handy sein, sondern nur dann, wenn das Alte defekt ist. Dann jedoch würde unser gesamtes Finanz- und Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Somit dürfte ein Leben im Einklang mit der Natur kaum mehr möglich sein, ohne eine vorangehende grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft. Am Ende bleiben doch nur Scharlatane, die den Unwissenden für viel Geld ein reines Gewissen in Form von Zertifikaten verkaufen, während die Zerstörung unserer Umwelt unaufhaltsam voranschreitet.


Weiterführende Artikel:

Tschechiens Staatspräsident Václav Klaus im Interview: Klimawandel ist völlig normal
Klimaneutral nach dem Tod – Beerdigung im Plastiksack
Bürger sollen Klimaabgabe für Politikerreisen zahlen
Steht eine kleine Eiszeit bevor?
What happened to global warming?
Chemienobelpreisträger behauptet, Erdöl sei regenerativer Natur


Literaturverzeichnis:
[2]
Der Thesenanschlag und die Folgen (1517-19); http://www.luther.de/leben/anschlag/; 31.05.2002
[3]
Klimazeugnisse der Erdgeschichte; Monika Huch et al.; Klimazeugnisse der Erdgeschichte; 2001
[4]
Zusammensetzung der Atmosphäre in Volumenprozent ; http://www.hlug.de/start/luft/allgemeines/zusammensetzung-der-luft.html
[5]
Annual Conference of the Australian Environmental Foundation 2007; Bob Carter, Prof.; Annual Conference of the Australian Environmental Foundation on September 8th, 2007 in Melbourne ; 2007
[6]
Kyoto Protocol to the United Nations Framework Convention Climate Change; http://unfccc.int/resource/docs/convkp/kpeng.pdf; 1998
[8]
Moderner Ablasshandel mit Klimaschutz-Zertifikaten funktioniert nicht; http://www.umweltschutz-news.de/123artikel2014rss.html; 29.11.2007
[9]
Der Erdöl-Schwindel; Zentrum der Gesundheit; http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html; 24.01.2007