Dämmschäden, Teil 2

Im Artikel „Kostspielige energetische Sanierung“ habe ich auf mögliche Schäden infolge der Wärmedämmung von Gebäuden hingewiesen, die selbst dann auftreten können, wenn die Dämmung fachgerecht und fehlerfrei durchgeführt wurde. Konkrete Beispiele zeige ich in dieser Serie auf.

Die folgenden Bilder zeigen ein Haus in Bad Abbach, bei dem die Wände in den Bereichen, in denen sie dem Schlagregen ausgesetzt sind, bereits stark veralgt sind.

Da die Außenseite gedämmter Wände kaum durch Heizenergie aufgewärmt wird und auch die Sonnennerergie nur in sehr geringem Umfang speichern kann, ist die Oberfläche weitgehend kühl. Dadurch trocknen die Wände nur schlecht und sind lange feucht. Ein guter Nährboden für Algen und Schimmel.

Dämmschaden

Dämmschaden

An manchen Stellen haben sich kleinere Risse gebildet. Das ist aufgrund des unterschiedlichen Ausdehnungsverhaltens der Dämmplatten und des relativ dünnen Putzes kaum zu vermeiden. Dies muss kein Baumangel sein, sofern durch die Rissbildung die Schlagregenschutzfunktion und Dauerhaftigkeit des Putzes nicht beeinträchtigt ist.

Dämmschaden

Bei einem andere Gebäude, nicht weit entfernt, beginnen die Wände ebenfalls zu veralgen.

Dämmschaden

An mindestens einer Stelle wurde scheinbar ein Loch in Putz und Dämmaterial verschlossen. Möglicherweise hatte sich auch bei diesem Haus ein Specht in der Dämmung eingenistet.

Dämmschaden


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