English Muffin mit Ei, vegetarischem Würstchen und Käse

English Muffin
Unter der Bezeichnung „McMuffin Sausage & Egg“ gibt es bei einem amerikanischen Burgertempel mit schottisch klingendem Namen ein Frühstücksgericht, das auf einem Englisch Muffin, einer Bratwurstauflage, Ei und Käse basiert. Bei einem English Muffin handelt es sich nicht wie beim Muffin um einen süßen Küchlein, sondern um ein flaches Brötchen, das üblicherweise getoastet gegessen wird. Auch wenn das angesprochene Burger-Unternehmen vor einiger Zeit die Hintergrundfarbe des Logos „aus Respekt vor der Umwelt“ von Rot zu Grün wechselte, scheint der Umweltschutz bei einem Unternehmen, das auf Verpackungen statt auf wiederverwendbares Geschirr setzt und bei dem die Ressourcenverschwendende Nutzung tierischer Produkte im Vordergrund steht, keine große Priorität zu haben. Das Unternehmen könnte Fleisch an vielen Stellen durch vegetarische oder gar vegane Alternativen ersetzen. Dies geschieht jedoch nicht. Offenbar nimmt man die eigenen Werbesprüche nicht so ernst.
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Kokosnussdrink

Die Produktion von Milch ist leider sehr ressourcenintensiv und üblicherweise auch mit dem Leid von Tieren verbunden. Zunächst muss unter Einsatz von Energie, Wasser und Dünger das Futter für Tiere angebaut werden. Dieses wird nach der Ernte zum Verfüttern zu den Ställen transportiert. Darüber hinaus benötigen die Tiere natürlich große Mengen an Wasser und gegebenenfalls auch Medikamente. Dier Tiere werden dann mehr oder weniger lange ausgebeutet und irgendwann geschlachtet, wenn sie nicht mehr ausreichend produktiv sind. Dieses Verhalten den Tieren gegenüber ist nicht unbedingt etwas, worauf wir Menschen stolz seien können und somit sollten wir uns überlegen, den Konsum tierischer Produkte zumindest reduzieren.
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Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
Die panierten Hühnchen-Nuggets, die man beim Burger-Brater mit dem schottisch klingenden Namen kaufen kann, schmecken ja durchaus nicht schlecht. Besonders mit der süß-sauren-Sauce habe ich diese recht gerne gegessen. Abgesehen davon, dass diese … Füllstoffe … nicht unbedingt gesund sind, werden für die Nuggets leider Tiere getötet. Dies kann ich nicht befürworten und so versuche ich auf Fleischprodukte zu verzichten. Folglich muss ich auch auf diese leckeren Nuggets verzichten.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr fleischfreie Alternativen von verschiedenen Herstellern, unter anderem auch panierte Nuggets. Und von Develey gibt es eine süß-saure Sauce, die recht nahe an die Sauce des Burger-Braters herankommt. Damit lassen sich die Chicken-Nuggets des Fast-Food-Unternehmens recht gut nachmachen.
Gesund wird das Essen dadurch gewiss nicht, das zeigt schon ein Blick auf die Zutatenliste und die Hersteller der vegetarischen Nuggets sind üblicherweise hauptsächlich im fleischverarbeitenden Gewerbe tätig. Es ist also zu überlegen, ob man diese Unternehmen tatsächlich finanziell unterstützen möchte, indem man deren Produkte kauft. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht schlecht, wenn der Markt für vegetarsiche und vegane Nahrungsmittel, beziehungsweise Füllstoffe wächst und die Hersteller verstärkt auf Produkte setzen, die mit weniger Tierleid verbunden sind oder noch besser gänzlich ohne tierische Produkte auskommen.

Herstellung eines gesunden kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränkes

Zitrus-Erfrischungsgetränk
Kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke mit Fruchtgeschmack erfrischen eigentlich nicht wirklich. Sie täuschen bestenfalls eine gewisse „Frische“ vor. Normalerweise handelt es sich bei diesen Getränken nur um ungesunde Flüssig-Zuckerbomben, die den Körper ruinieren. Hin und wieder wird anstelle von Zucker ein anderer Süßstoff verwendet, der aber vermutlich ebenfalls sehr bedenklich ist und dem Körper eventuell schadet.

Als Erfrischungsgetränke (engl. soft drink, eingedeutscht Softdrink, in Abgrenzung zu alkoholhaltigen hard drinks) produziert die Lebensmittelindustrie verschiedene Kaltgetränke, die meist kohlensäurehaltig und süß-sauer aromatisiert sind.

Sowohl nach dem Deutschen Lebensmittelbuch als auch nach dem Codex Alimentarius Austriacus[1] handelt es sich um Getränke auf Wasserbasis mit geschmacksgebenden Zutaten. Zusätzlich enthalten dürfen sie Kohlensäure, Mineralstoffe, Vitamine, Zucker, Fruchtkonzentrat, Aromen, Süßstoffe und weitere Zutaten.

Zu den Erfrischungsgetränken gehören laut Lebensmittelbuch
  • Fruchtsaftgetränke,
  • Fruchtschorlen,
  • Limonaden und
  • Brausen.

Koffeinhaltige Erfrischungsgetränke enthalten zwischen 6,5 und 25 mg Koffein pro 100 Milliliter. Energy-Drinks zählen ebenfalls zu den Erfrischungsgetränken und enthalten bis zu 32 mg Koffein pro 100 Milliliter.

Quelle: Wikipedia

Unglücklicherweise schmecken diese süßen sprudeligen Getränke so gut. Wenn man aber seine Gesundheit erhalten möchte, sollte man auf diese industriell gefertigten Getränke verzichten, zumal sie meist auch nur noch in Plastikflaschen im Handel zu finden sind. Zu den ungesunden Zutaten in den Getränken dürften also auch noch Schadstoffe aus den Kunststofflaschen kommen, die sich während der längeren Zeit seit der Abfüllung aus dem Plastik lösen.
Süße Erfrischungsgetränke ohne schädliche Inhaltsstoffe wird man im Handel kaum finden. Möchte man dennoch nicht auf den Genuss verzichten, bleibt nur die Möglichkeit, sich diese Getränke selbst zu mischen und statt der ungesunden Inhaltsstoffe frische und gesunde Zutaten zu verwenden.
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Vanilla Coke

Vanillearoma
Manch einer erinnert sich vielleicht noch an die gute alte Vanilla Coke, die von 2003 bis 2012 auch in Deutschland von einem großen Konzern verkauft wurde.

Fast 20 Jahre nach dem Desaster mit New Coke kommt eine neue Geschmacksrichtung von Coca-Cola auf den Markt – Vanilla Coke. Die Premiere wird für den weltgrößten Getränke-Konzern zur Herausforderung: Mit einem Minimum an Ideen will er trotzdem innovativ erscheinen.[1]

Quelle: Der Spiegel

Mittlerweile ist diese Sorte hierzulande nicht mehr in den Regalen der Getränkeabteilungen und -märkte zu finden. Die ungesunde, aber wohlschmeckende Brause, lässt sich jedoch recht leicht nachbilden: einfach Cola eines beliebigen Herstellers mit reichlich Butter-Vanillearoma vermischen.
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Vegane Hot Dogs (Classic)

Da ich zwar viele Dinge gerne esse, die aus toten Tieren hergestellt sind, ich es jedoch moralisch und ethisch für verwerflich halte, Lebewesen für eine kurzfristige (Gaumen-)Freude zu quälen und zu töten, bin ich immer auf der Suche nach Produkten, die den herkömmlichen tierischen Lebensmitteln in Bezug auf Geschmack und Konsistenz ähnlich sind, bei deren Herstellung aber möglichst keine Tiere zu Schaden kommen. Deshalb fahre ich zum Einkaufen hin und wieder in den Globus-Markt. Der ist zwar etwas weiter entfernt, als andere geeignete Geschäfte, hat aber ein überraschend gutes Sortiment an vegetarischen und veganen Produkten, welche den Fleischprodukten nachempfunden sind.
An dieser Stelle möchte ich nun auf eine vegane Wurst für die Zubereitung von Hot-Dogs verweisen, die derzeit beim Globus in Neutraubling im Sortiment zu finden ist. Gut, Hot-Dogs zählen nicht unbedingt zu den Nahrungs- oder gar Lebensmitteln, sondern fallen eher unter die Rubrik „Füllstoffe“. Aber hin und wieder kann man sich ja auch mal einen Snack gönnen, der vielleicht nicht so gesund ist, aber gut schmeckt.
Sehr gut geeignet für einen Hot-Dog ist das Produkt „Vegane Hot Dogs (Classic)“ von der Firma Hobelz Veggie World.
Bei der Zubereitung der Würstchen ist allerdings darauf zu achten, die Plastikhülle um die Würstchen zu entfernen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass diese Verpackung zu den Würstchen gehört und der Hinweis auf der Umverpackung ist wirklich leicht zu übersehen. Ansonsten hat die scheinbar noch recht kleine Firma aber ein gutes fleischloses Produkt in die Regale gebracht mit dem auch ein Vegetarier den ein oder anderen „heißen Hund“ verspeisen kann.

Xylit-Kakao-Trinkschokolade

Xylit-Kakao.png
Wenn man sich die Produktbilder und Marketing-Worthülsen der Lebensmittel-, bzw. Füllstoffindustrie anschaut und anhört, könnte man meinen, die Verantwortlichen wären sehr um unsere Gesundheit besorgt. Überall sind frische Zutaten, wie Obst, Gemüse und Getreide abgebildet. „Functional Food“ soll gar durch besondere Zusatzstoffe besonders förderlich für die Gesundheit sein. Schaut man sich dann die kleingedruckte Inhaltsangabe an, stellt man häufig fest, dass man eine Zucker-Fett-Mischung kauft, deren Aussehen durch Farbstoffe zustande kommt und die versprochenen gesunden Inhaltsstoffe kommen nicht selten nur in geringen Mengen vor. Wenn überhaupt. Manchmal werden sie komplett durch billigere Stoffe ersetzt.
Wenn die Verantwortlichen der Nahrungsmittelindustrie es so gut mit unserer Gesundheit meinen würden, wie sie uns auf den Packungen glaubend machen wollen, wäre es naheliegend, wenn sie die ungesunden Inhaltsstoffe tatsächlich gegen bessere Produkte austauschen würden. Anstelle von Zucker können beispielsweise deutlich gesündere Alternativen verwendet werden. Beispielsweise Stevia oder Xylit. Die Industrie setzt aber lieber weiterhin auf Zucker. Sollte doch einmal Stevia in einem Produkt verwendet sein, lohnt es sich, das Kleingedruckte besonders genau zu lesen. Meist enthält das Produkt dennoch große Mengen an Zucker und natürlich andere ungesunde Inhaltsstoffe. Es wurde lediglich ein wenig Stevia hinzugesetzt, um dies bewerben zu können. Die mangelnde Qualität versucht man im Allgemeinen durch Marketinglügen zu kompensieren.
Es ginge aber auch anders. Das Pulver zum Anrühren einer Trinkschokolade besteht beispielsweise in erster Linie aus Zucker und Kakao. Anstelle von Zucker könnte man Xylit verwenden. Das ist ebenfalls süß, bietet aber den säureproduzierenden Bakterien im Mund keine Nahrung und trägt somit im Gegensatz zum Zucker nicht zur Kariesbildung bei. Es bringt auch den Insulinhaushalt beim Menschen nicht durcheinander (Achtung: Bei einigen Tierarten, wie Hunde, Rinder, Ziegen und Kaninchen ist dies anders. Für diese Tiere ist Xylit gefährlich!) und „macht nicht so dick“. Leider verwenden es die Hersteller von Getränkepulvern nicht.
Das wird natürlich auch am Preis liegen. Xylit kostet derzeit ein Vielfaches von handelsüblichem Zucker. Da Xylit aber aus den Resten von Masikolben nach dem Abernten der Körner gewonnen werden kann, dürften sich die Kosten für das Ausgangsmaterial in engen Grenzen halten. Der Hohe Preis ist also eher auf die geringe Verbreitung zurückzuführen. Würde die Industrie mit ihrem Kapital und der Marktmacht hier einsteigen, könnte sich das schnell ändern und die Preise fallen. Da dies aber in absehbarer Zeit nicht geschehen wird und die Industrie uns auch weiterhin mit wohlklingenden Werbephrasen abspeisen wird, bleibt uns nur, die minderwertigen Produkte der Konzerne zu ignorieren und uns selbst bessere Lebensmittel zusammenzustellen, auch wenn das leider noch sehr teuer ist. Aber unsere Gesundheit wird davon profitieren.
Für eine Trinkschokolade müssen wir nicht auf die Zuckermischungen der großen Hersteller zurückgreifen. Xylit mit Kakao vermengt, eignet sich ebenfalls für ein leckeres Getränk. Das Mischungsverhältnis kann man dabei auch gleich auf seinen Geschmack abstimmen. Wenn das Getränk süßer sein soll, nimmt man mehr Xylit. Soll es schokoladiger sein, dann nimmt man mehr Kakao.

Wilmersburger Käse-Alternative

Wilmersburger Logo
abc
Es gibt viele Lebensmittel in den Läden zu kaufen, die mir zwar gut schmecken, auf die ich aber verzichten möchte, weil ihre Herstellung mit dem Leid von Tieren verbunden ist. Dementsprechend bin ich immer auf der Suche nach Produkten, die dem Geschmack und der Konsistenz der tierischen Produkte nahe kommen, aber vegan hergestellt wurden.
Auf besonders gelungene Produkte möchte ich an dieser Stelle hinweisen: die Wilmersburger Käsealternativen. Die Homepage des Herstellers ist unter http://www.wilmersburger.de/ zu erreichen.
So manch ein Käse-Ersatz schmeckt nicht so, wie man es von üblichen Käsesorten gewohnt ist und hat auch keine vergleichbare Konsistenz. Zum Überbacken auf Pizza oder Lasagne eignen sich die meisten Alternativen kaum. Hier spielen die Wilmersburger-Produkte ihre Stärke aus.
Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit die Käsealternative umfangreicher zu testen, da es in der Nähe keinen Laden gibt, in dem diese Sorten verkauft werden. Aber vielleicht hat der ein oder andere Leser mehr Glück und findet den Käseersatz in einem Laden in seiner Nähe. Eine Liste mit Bezugsquellen ist auf der Homepage des Herstellers verfügbar.

Wilmersburger Käsebrot

Bildmaterial: http://www.wilmersburger.de/service

Der Stevia-Ratgeber

Viele Produkte und Lebensmittel, die uns täglich begleiten sind aus gesundheitlicher Sicht bedenklich. Seien es die Chemikalien in der Kleidung oder diverse Zusatzstoffe in der Nahrung, die uns schleichend schädigen. Die global agierenden Konzerne, welche die Märkte mittlerweile beherrschen, haben keinen persönlichen Bezug zu den Kunden. Sie sind weit weg, der Kontakt zum Verbraucher beschränkt sich auf weitgehend anonyme Vertriebswege über diverse Zwischenhändler. Entsprechend gering ist das Verantwortungsbewusstsein der Akteure ausgeprägt. Informationen und Aufklärung sucht der Kunde vergebens. Täuschungen und Desinformationen sind mit Hilfe der Werbung dafür an der Tagesordnung. Für steigende Gewinne wird gerne in Kauf genommen, dass Kunden und Umwelt Schaden nehmen.
Wir können nicht davon ausgehen, dass die Konzerne unser Wohl im Blick haben und ihr Handeln und Wirtschaften auf unsere Gesunderhaltung ausrichten. Ganz im Gegenteil, die angestrebten Gewinnsteigerungen gehen häufig mit Einbußen bei der Qualität und der Sicherheit einher. Nahezu jeder Hersteller von süßen Getränken oder Süßwaren greift auf herkömmlichen Zucker zurück, um den beliebten Geschmack ins Produkt zu bringen. Dies ist günstig (oder besser gesagt „billig“) und etabliert. Dass Zucker ungesund ist und reichlich unerwünschte Wirkungen hat, ist zwar mittlerweile bekannt, aber kein großer Konzern zeigt einen nennenswerten Einsatz, wenn es darum geht, gesunde Alternativen zu finden. Ganz im Gegenteil: man gewinnt eher den Eindruck, als werde versucht, Zucker trotz der offensichtlichen Unzulänglichkeiten als bestes Mittel zum Süßen von Speisen anzupreisen. Bestenfalls künstliche Stoffe, wie Aspartam oder der Nachfolger Neotam, können sich ebenfalls durchsetzten, da hinter diesen Produkten ihrerseits große Konzerne mit ihrer geballten Marktmacht stehen. Auch hier dreht sich natürlich alles um die Maximierung der Gewinne und nicht um die Unbedenklichkeit der Produkte. Somit kann der Verbraucher zunächst einmal nur zwischen verschiedenen Übeln wählen.

Der Stevia-Ratgeber
Aus dem Blickfeld verdrängt werden dabei leider Produkte, die eine echte und gesunde Alternative darstellen. Die unscheinbare Pflanze Stevia rebaudiana findet beispielsweise kaum Beachtung. Aus ihr kann ein Süßstoff gewonnen werden, der gesundheitlich unbedenklich ist. Stevia trägt weder zur Bildung von Karies bei, noch fördert es die Fettleibigkeit und auch Diabetiker sind mit diesem Süßstoff auf der sicheren Seite.
Um an dieser Stelle Aufklärungsarbeit zu leisten und die Vorzüge der Pflanze, die auch Honigkraut genannt wird, ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken, wurde ein umfangreicher Ratgeber verfasst, der auf der Website http://www.steviaratgeber.de/ kostenlos heruntergeladen oder zu einem Preis von 9,95 Euro als gedrucktes Exemplar bestellt werden kann.

Salz

Naturlelassenes Salz
Ohne Salz können wir nicht überleben. Es wird für wichtige Körperfunktionen benötigt und enthält ein großes Spektrum an wichtigen Mineralstoffe und Spurenelementen, sofern es naturbelassen ist. Das Salz, welches wir in den Supermärkten erhalten, ist aber leider gewöhnlich stark behandelt. Es wurde industriell verarbeitet, gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt (raffiniert), und besteht am Ende nur noch aus Natriumchlorid. Bei der Verarbeitung sind also einige Bestandteile verlorengegangen.
Man entzieht dem Salz bei der industriellen verarbeitung jedoch nicht nur Bestandteile, sondern führt andere hinzu. Um die Rieselfähigkeit zu erhalten wir dem Salz beispielsweise Natriumhexacyanidoferrat(II) zugesetzt. Ein paar Reiskörner im Salzstreuer hätten eine ähnliche Wirkung und man könnte auf den im Salz unnatürlichen Zusatzstoff verzichten.
Besonders häufig wird das Speisesalz zudem jodiert. In geringen Mengen benötigt der Körper tatsächlich dieses chemisches Element aus der Gruppe der Halogene. Er kann es aber normalerweise bei einer ausgewogenen Ernährung aus dem Essen gewinnen, selbst wenn die Nahrungsmittel nicht künstlich jodiert sind. Sollte es doch einmal zu einem Mangel kommen, hat man immer noch die Möglichkeit, gezielt gegenzusteuern. Eine großflächige Jodierung eines der wichtigsten nahrungsmittelbestandteile, kann keinesfalls eine Lösung sein, die Menschen mit der richtigen Menge an Jod zu versorgen. Dabei wird nämlich nicht berücksichtigt, wie viel Jod der einzelne Konsument noch benötigt und welche Mengen er durch das jodierte Salz aufnimmt. Es werden alle Menschen identisch behandelt. Individueller Bedarf und Aufnahme von Jod, beides für die Gesunderhaltung maßgeblich, spielt überhaupt keine Rolle. Die Gefahr einer Überversorgung mit Jod, welche gesundheitlich bedneklich ist, wird ignoriert. Um die Gesunderhaltung geht es bei dieser Maßnahme also offensichtlich nicht.
Fluoride werden dem Salz mitunter auch zugesetzt und wie beim Jod werden die individuellen Belange völlig ignoriert. Einem möglichen Schutz vor Karies stehen die gesundheitlichen gefahren gegenüber.[1][2][3]

Um mit dem Salz die natürlichen Zusatzstoffe aufzunehmen und die Zwangsmedikation zu umgehen, empfiehlt es sich, naturbelassene Ur-Salze zu verwenden.
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Alternative Zahncreme ohne Fluoride und Tenside

Jahrelang war es für mich selbst verständlich, dass in eine Zahncreme Fluoride gehören, da sie angeblich die Zähne härten und sie dadurch resistenter gegen Karies machen.
Fluoride sind die gebundene Form des stark reaktionsfähigen Fluor. Fluor selbst ist ein nichtmetallisches, hochgiftige, brandförderndes und ätzendes Gas aus der Gruppe der Halogene. Und auch die Salze, also die Fluoride, wie Calcium- und Natriumfluorid sind giftig. Die wasserlöslichen Fluoride mehr, die wasserunlöslichen etwas weniger. Die giftige Wirkung hat verschiedene Ursachen und beruht zum Beispiel auf der Wirkung als Protoplasma- und Zellgift, das bestimmte Enzymsysteme und die Proteinsynthese hemmt. Da Fluoride metallische, anorganische Eigenschaften haben, lagern sie sich im menschlichen Gewebe ab. Bei oraler Aufnahme erfolgt eine schnelle und nahezu vollständige Resorption löslicher Fluoride über die Magenschleimhaut, da die Salze durch die Salzsäure des Magens Fluorwasserstoff bilden, ein stark ätzendes und giftiges Gas. Selbst geringe Mengen Florid können bei chronischer Aufnahme zu einer Vergiftung, Fluorose genannt, führen, die zu Schäden von Skelett, Zähne, der Lungenfunktion und der Haut oder Stoffwechselstörungen führen kann.[1][2][3][4]
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Xucker statt Zucker

Wir benutzen im Alltag viele Produkte, weil sie gewisse erwünschte Eigenschaften haben und nehmen wissentlich oder unwissentlich negative Wirkungen in Kauf, die mit der Verwendung oftmals einhergehen. Es ist also naheliegend, andere Produkte zu finden, welche zwar die erwünschten Wirkungen ebenfalls zeigen, aber nicht die unerwünschten Wirkungen haben.
Zucker beispielsweise wird gerne konsumiert, weil es das menschliche Geschmacksempfinden angenehm stimuliert. Das dürfte evolutionär begründet sein. Reife Früchte schmecken meistens süß. Süße ist also ein Hinweis auf ein genießbares Lebensmittel und wird daher vom Geschmackssinn bevorzugt.
Unglücklicherweise werden heutzutage extrem viele Nahrungsmittel (oder besser gesagt Füllstoffe) mit großen Mengen an Zucker versetzt, um sie schmackhaft zu machen. Das ist vor allem deshalb schlecht, weil Zucker von Bakterien im Mund zu Säure zersetzt wird, welche die Zähne angreift und zerstört. Außerdem hat der Stoff starke Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, was den Körper aus dem Gleichgewicht bringt. Und darüber hinaus verzichtet der Körper auf die Fettverbrennung, wenn er stattdessen leicht zugänglichen Zucker zur Energiegewinnung verfügbar hat, was zu einer meist unerwünschten Volumen- und Gewichtszunahme führt.

Xucker
Es ist also naheliegend, einen Austauschstoff zu finden, der die positiven Eigenschaften von Zucker aufweist aber möglichst nicht die negativen Effekte. Das Pflanzenextrakt Stevia ist ein solches Beispiel, wie bereits mehrfach beschrieben: http://blog.metanox.de/?s=stevia. Stevia ist nicht für die Zähne schädlich, ist für Diabetiker unbedenklich und „macht nicht dick“, aufgrund seiner hohen Süßkraft ist es aber nur schwer zu dosieren und hat außerdem mitunter einen unangenehmen Beigeschmack, so dass es im Alltag eher schwer zu handhaben ist. Deutlich besser eignet sich der Zuckeralkohol Pentanpentol, auch bekannt als Xylit, Xylitol oder Birkenzucker. Die Süßkraft des aus Maisresten oder Birkenrinde hergestellten Süßstoffes ist mit der von üblichem Haushaltszucker vergleichbar und kann entsprechend wie gewohnt verwendet werden. Bakterien im Mund können den Zuckeralkohol nicht verstoffwechseln und wandeln ihn daher nicht in Säure um, welche die Zähne angreift. Darüber hinaus wirkt sich Xylit nur geringfügig auf den Blutzuckerspiegel aus und ist auch weniger kalorienreich als Zucker. Xylit bietet also im Wesentlichen die Vorteile von Zucker weitgehend ohne die gravierenden Nachteile.
Verkauft wird Xylit beispielsweise von der Firma kiwikawa unter der Bezeichnung Xucker. Es gibt natürlich noch weitere Hersteller, bzw. Verkäufer, aber bei kiwikawa habe ich bereits Xylit und Produkte auf Basis von Xylit bestellt, so dass ich diese Firma aus eigener Erfahrung empfehlen kann.

Süße Alternativen

Zucker, der süße Stoff

Der Konsum von Zucker (Saccharose) kann verschiedene unerwünschte Folgen nach sich ziehen. Bereits im Mundraum wandeln Bakterien (Streptokokkenarten) die Kohlenhydrate in der Nahrung zu organischen Säuren um. Die Säuren lösen dann die vorhandenen Mineralien aus den Zähnen und es bildet sich Karies, der immer tiefer in den Zahn vordringt und ihn mit der Zeit zerstört.
Der Körper von Menschen, die an einer Form des Diabetes erkrankt sind, produziert weniger oder gar kein Insulien, bzw. entwickelte eine Insulin-Resistenz. Dieses Hormon transportiert den über die Nahrung aufgenommenen Zucker in die Zellen, wo er verwertet wird. Je kohlenhydratreicher die Nahrung, desto so mehr Insulin wird benötigt, um den ansteigenden Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Fehlt das Insulin, staut sich der Zucker im Blut. Diabetiker müssen also stark darauf achten, den Zuckerkonsum in engen Grenzen zu halten, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigt.
Zucker wird auch in Verbindung mit Übergewicht gebracht, wobei zu bedenken ist, dass Zucker normalerweise sehr schnell abgebaut und verwertet wird. Folglich wird man durch Zucker nicht direkt dick. Wenn dem Körper aber ausreichend Zucker zur Verfügung steht, muss er die Fettreserven nicht zur Energiegewinnung nutzen und kann das Polster vielleicht sogar für schlechte Zeiten weiter ausbauen. Indirekt kann Zucker also durchaus zur erfolgreichen Umfangserweiterung beitragen.
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