Beim Abschluss einer Versicherung kauft man immer „die Katze im Sack“

Lebensversicherungen, Bausparverträge, … Banken und Versicherungsunternehmen bieten viele Produkte an, die angeblich das Leben der Kunden (finanziell) sicherer machen und sich für den Kunden lohnen.
Ist das wirklich so? Es ist zu bedenken, dass solche Finanzprodukte nicht von Menschen kreiert werden, wie das Bedürfnis haben, damit ihren Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Vielmehr geht es darum, Produkte zu erschaffen, welche die Gewinne der Anbieter dieser Produkte erhöhen. Dies Gewinne der Finanzkonzerne, muss natürlich jemand bezahlen. Wenn jemand eine solche Versicherung abschließt und dem Versicherungsunternehmen dann Geld zur Verfügung stellt, dann wird der Finanzkonzern das Geld wahrscheinlich für Gewinnträchtige Geschäfte einsetzten. Das Risiko für Verluste trägt aber der Kunde, der dem Versicherungsunternehmen oder der Bank einen Kredit ohne nennenswerte Sicherheiten gegeben hat. Sollte sich das Unternehmen verzocken, ist das Geld weg. Falls das Geld aber tatsächlich erfolgreich gewinnbringend eingesetzt wurde, wird das Unternehmen zumindest einen winzigen Teil an den Kunden weiterreichen, damit er motiviert ist, noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Für diese Gewinne muss dann leider ein anderes Opfer bezahlen.

Natürlich kann eine Versicherung einem Kunden tatsächlich nutzen, beispielsweise, wenn doch einmal ein Versicherungsfall eintritt, bei dem er mehr Geld erhält, als er eingezahlt hat. Der Kunde, muss sich also überlegen, ob der mögliche Nutzen beziehungsweise der Gewinn für ihn in einem akzeptablen Verhältnis zu den Kosten und den Risiken steht, die er auf jeden Fall zu tragen hat, wenn er Geschäfte mit Unternehmen abschließt, deren Aufgabe es ist, das Geld anderer Menschen so zu verwenden, dass die eigentliche Rendite maximiert wird. Hierzu müsste er sich aber ausführlich mit den Strukturen der beteiligten Firmen und der Finanzmärkten auseinandersetzen. Um sich ein wirklich umfassendes Bild machen zu können, wären zudem Insider-Informationen nötig. Dieses Wissen wird kein normaler Kunde eines Finanzinstitutes erlangen und am Ende muss er immer „die Katze im Sack kaufen“, wenn er eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag abschließt.