Fatale Entwicklung für die Sicherheit der IT-Infrastruktur

Das Zusammenspiel dreier Entwicklungen könnte in Zukunft fatale Folgen haben.

Entwicklung 1) Digitale Straftaten, wie etwa Betrugsversuche oder Angriffe auf IT-Infrastrukturen, werden von den Strafverfolgungsbehörden weitgehend ignoriert. Erpressungen mit Verschlüsselungstrojanern, Passwort- und Identitätsdiebstähle mit Phishing-Mails, Spam oder DDoS-Angriffe werden nicht ernsthaft verfolgt. Oder wann hat man das letzte mal nach einer Angriffswelle davon gehört, dass die Behörden umfassend ermitteln oder Straftäter gar gefasst und vor Gericht gestellt wurden? Das Risiko erwischt oder gar bestraft zu werden ist gering.

Entwicklung 2) Immer mehr Geräte, wie etwa Kühlschränke, Kameras oder gar Spielzeuge erhalten eine Online-Anbindung. Ebenso Alarmanlagen, Hausautomationsanlagen, Fahrzeuge und Smartphones (Stichwort „Internet der Dinge“). Aus Kostengründen und oftmals auch mangels Kompetenz durch Hersteller und Anwender sind viele Geräte jedoch nur unzureichend gegen Angriffe gesichert. Bekannte Sicherheitslücken werden häufig nicht mittels nachträglicher Patches geschlossen und bestehen somit so lange, bis das Gerät entsorgt wird.

Entwicklung 3) Immer mehr Unternehmen verlassen sich bei ihren Dienstleistungen auf Online-Anwendungen. Bankfilialen werden geschlossen und durch Online-Banking ersetzt. Flugtickets gibt es im Buchungs-Portal. Bücher kauft man nicht mehr beim Buchhändler des Vertrauens, sondern lädt sich die Texte übers Internet auf den E-Book-Reader. Computerspiele kauft man nicht mehr auf DVD im Laden, sondern lädt sich über Internet-Vertriebsplattform auf den Rechner.
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Merkel will Schleppern jetzt Jobs verschaffen um den Flüchtlingsstrom zu stoppen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die illegale Migration von Afrika nach Europa Schritt für Schritt reduzieren. Dazu sollen alternative Einkommensquellen für Schleuser in der nigrischen Stadt Agadez gesucht werden, wie der Focus berichtete.

Das Risiko für Schleuser erwischt zu werden scheint nicht groß zu sein und die Strafen fallen mitunter sehr gering aus, wie einem Artikel bei Welt/N24 entnommen werden kann. Sofern Schleuser aber kein hohes Risiko haben, das es wert ist, reduziert zu werden, müsste das Einkommen im neuen Job höher sein als das Einkommen, das die Schleuser bisher erhalten. Bei einer geringer entlohnten legalen Tätigkeit wäre es sonst ein Verlustgeschäfft für den Schleuser. Wenn dann ein Schleuser seine kriminelle Tätigkeit zu Gunsten der ehrlichen Arbeit aufgibt, entsteht jedoch eine „Versorgungslücke“, die schnell von eine anderen Person ausgefüllt wird, die gerne das mit der Schleusertätigkeit verbundene Einkommen hätte oder benötigt.
So lange also die Fluchtursachen nicht behoben sind, wird es Menschen geben, die Schlepper für ihre Tätigkeit bezahlen. Dementsprechend wir es auch weiterhin Schlepper geben. Während die Menschen in Deutschland mit immer höheren Steuern belastet werden, sollen Kriminelle aus fernen Ländern, die möglicherweise nicht einmal relevante Qualifikationen vorweisen können, auf Kosten der deutschen Bürger lukrative Jobs erhalten. Wenn dann aber ein Deutscher in seiner Verzweiflung Pfandflaschen aus einem Glascontainer fischen, um sie gegen ein paar Cent einzutauschen, wird er vor Gericht gezerrt. Dabei gehören die Pfandflaschen ja ohnehin nicht in den Glascontainer, sondern zurück in den Kreislauf.

Assassin’s Creed Unity Meets Parkour in Real Life

Assassins’s Creed ist eine Computerspieleserie. Diese startet mit dem Barkeeper Desmond Miles, der in der im Jahr 2012 angesiedelten Rahmenhandlung von Assassin’s Creed von Abstergo Industries, einer modernen Templer-Organisation, entführt wird. Er wird einem Verfahren unterworfen, bei dem er mittels eines Computers die genetischen Erinnerungen seiner Vorfahren durchlaufen muss. Bei seinen Ahnen handelt es sich um diverse Assassinen, deren Abenteuer der Spieler in den verschiedenen Teilen erlebt.
Grundlegendes Element der Spieleserie ist die Möglichkeit, Fassaden emporzuklettern und über die Dächer der Gebäude in den Städten zu rennen und springen, ähnlich der Sportart „Parkour„. Dabei handelt es sich um eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und ‑kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.
Im folgenden Video haben sich Parkourläufer im Stil der Charaktere des Computerspieles gekleidet und eine Verfolgungsszene durchgespielt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=S8b1zWOgOKA
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Föhn stufenlos regulieren

Fön stufenlos regulieren
Ein Föhn ist überaus praktisch, um die Haare schnell zu trocknen. Während ein moderner Föhn die angesaugte Luft mitunter ionisieren kann, um die Haare mit negativ aufgeladenen Atomen zu belüften, was statisches Aufladen verhindern soll, bieten viele Geräte einfache und naheliegende Funktionalitäten nicht. Üblicherweise kann beispielsweise nur zwischen wenige Leistungsstufen umgeschaltet werden und manch ein Föhn erzeugt selbst auf niedrigster Stufe gefühlt fast einen Orkan heißer Luft. Schön wäre es, wenn man den Föhn stufenlos regulieren könnte.
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Bankgeheimnis? Abgeschafft!

Mit dem Erlassen des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes und Abschaffung des §30a der Abgabenordnung, brauchen die Finanzbehörden, Arbeitsagenturen, Sozialämter und andere Behörden auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden keinerlei Rücksicht mehr zu nehmen. Zum Zweck der allgemeinen Überwachung dürfen diese nun alle Auskünfte von den Banken erhalten. Hierbei spielen Indizien oder Beweise für mögliche Steuerdelikte oder andere Delikte keine Rolle mehr, sondern zukünftig sind so z.B. auch Rasterfahndungen über Konten aller Bürger möglich.

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Lächerliche Justiz

Schwerverbrecher und polizeibekannte Intensivstraftäter haben in Deutschland offensichtlich nicht viel zu befürchten und sind oft nach kurzer Zeit wieder frei, falls sie überhaupt erwischt werden. Die Bevölkerung wird den Kriminellen ausgeliefert und ist weitgehend wehrlos.

Autodieb rast in das Fahrzeug einer fünfköpfigen Familie


Mit über 200 Kilometern pro Stunde rast ein dunkler Pkw auf der A4 Richtung Görlitz. Das Auto war zuvor im hessischen Freigericht gestohlen worden. Der Dieb liefert sich daraufhin eine wilde Verfolgungsjagd mit der Zivilpolizei.

Erst ein Auto klauen, dann mit 240 km/h vor der Polizei flüchten und bei einem Unfall fast eine Familie töten. Das ist nichts, was der normale Bürger mal eben am Nachmittag als Freizeitbeschäftigung macht, sondern ein überaus rücksichtsloses und gefährliches Verhalten basierend auf einer beachtlichen Menge an krimineller Energie. Der Täter wurde gefasst und verurteilt. In ein paar Jahren wird er wieder frei sein. Auf eine reguläre Arbeit mit solidem Einkommen wird der Mann bei der Vorgeschichte nicht rechnen können und damit dürfte er seine kriminelle Karriere an der Stelle fortsetzen, an der sie zeitweise unterbrochen wurde. In vier Jahren wird er wahrscheinlich die nächsten Autos fremder Leute über die offenen Grenzen fahren.

Folgen: Gefängnisaufenthalt für voraussichtlich 3 Jahre und 9 Monate

Quelle: Dramatische Verfolgungsjagd! Autodieb rast mit [bis zu] 240 km/h [über die Autobahn und fährt] in [das Fahrzeug] eine[r] fünfköpfige[n] Familie
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„Cum Ex“ – der größte Steuerraub der Geschichte

31,8 Milliarden Euro! So hoch wird der Schaden mittlerweile beziffert, welcher durch sogenannte „Cum Ex“ Geschäfte entstanden sind. 20 Jahre schaute der deutsche Staat nicht genau hin, wie Banken mit höchster krimineller Energie den deutschen Steuerzahler ausraubten. Wie konnte das passieren und wer sind die Schuldigen?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Xbm8aaFBnJw


Weitere Informationen: https://nuoviso.tv/steinzeit/

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein. Mit dieser Aussage verteidigt Heiko Maas das umstrittene „Netzwerkdurchsetzungsgesetzt“, das der Bundestag beschlossen hat. Nach diesem Gesetz drohen Plattformbetreibern künftig bis zu 50 Millionen Euro Strafe, wenn sie „Hasskriminalität“ nicht richtig bekämpfen.[1][2]
Dabei ist das Internet ohnehin kein rechtsfreier Raum. Wer beispielsweise in Deutschland eine Website betreibt und sich näher damit befasst hat, welche gesetzlichen Regelungen einzuhalten sind, der hat eine Vorstellung davon, wie penibel die möglichen Spielräume im Internet rechtlich bereits festgelegt sind. Ein falsches Wort im Impressum kann zu teuren Abmahnungen führen. Datenschutzerklärungen müssen sauber formuliert sein und bei Verwendung von Cookies, die nicht unbedingt für den Betrieb der Seite notwendig sind, muss der Besucher der Seite darauf mit einer nervigen Meldung hingewiesen werden.
Woran es jedoch mangelt, ist die Verfolgung schwerer Straftaten durch Behörden. Und dies wird sich mit dem neuen Gesetzt auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Stellt ein Plattformbetreiber einen Gesetzesverstoß fest, ist er verpflichtet, die entsprechenden Inhalte zu löschen und damit die Beweise zu vernichten. Abgesehen davon, dass eine echte juristische Verfolgung dadurch zumindest erschwert wird, stellt sich die Frage, wie ein Plattformbetreiber entscheiden soll, welche Inhalte rechtswidrig und welche noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind. Selbst Gerichtet dürften für die Bearbeitung manch eines Falles Wochen oder gar Monate benötigen. Die Plattformbetreiber sollen diese Entscheidungen hingegen in höchstens zwei Tagen fällen und reagieren.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sorgt also nicht dafür, dass echte Gesetzesverstöße ordnungsgemäß nach rechtsstaatlichen Prinzipien durch Polizei und Justiz verfolgt und geahndet werden. Stattdessen werden normale Bürger dazu gezwungen, über andere Menschen zu richten. Das ist besonders in Hinblick darauf erstaunlich, dass sonst üblicherweise betont wird, dass Selbstjustiz ausdrücklich nicht gestattet ist. Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat.
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Hochhausbrand in London durch Fassadendämmung

Aufrund eines Defekten Kühlschrankes brannte der Grenfell Tower, ein Sozialwohnungs-Objekt, in London nieder. Mindestens 79 Menschen starben, die Überlebenden wurden obdachlos und verloren ihr Hab und Gut.[1][2]
Die Flammen breiteten sich schnell über die brennbare Fassadendämmung aus, so dass der Turm in kurzer Zeit zu einer Fackel wurde. Menschen und Haustiere verbrannten qualvoll bei lebendigem Leib. Anfang 2017 schrieb ich bereits einen Artikel „Gefahr von Stadtbränden durch Fassadendämmung“ über die enorme Brandgefahr der häufig eingesetzten Dämmstoffe. Dass sich die Verantwortlichen der Risiken nicht bewusst waren, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Vermutlich ließen sie sich lediglich dazu verleiten, brennbares Material zu verbauen, weil es billiger ist, als nicht brennbare alternative Dämmstoffe. Es wurde hoch gepokert und viele Menschen haben nun teuer bezahlt. Das Leid und Elend vermag man sich nicht vorzustellen!
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Service-Wüste bei Air Berlin

Air Berlin, A380 Flugzeugmodell
Die Fluggesellschaft Air Berlin rückt zwar in der Werbung den Kundenservice in den Vordergrund, im Alltag fällt das Unternehmen jedoch immer wieder mit einem eher bescheidenen Service auf. Kundenfreundlichkeit gehört scheinbar nicht unbedingt zur Firmenphilosophie. So stehen den Fluggästen beispielsweise bei Flugausfällen, Verspätungen oder Umbuchungen gesetzliche Rechte zu, die eigentlich nicht verhandelbar sind. Bei Air Berlin nimmt man es mit diesen Rechte aber nicht unbedingt so genau, wie ein Team des Bayerischen Rundfunks für die Sendung „kontrovers – DIE STORY“ in Erfahrung bringen konnte.
Bei Stornierungen von Flugtickets sind Fluggesellschaften beispielsweise verpflichtet, gewisse Anteile des Preises wieder zurückzuzahlen. Steuern und Gebühren müssen erstattet werden. Darüber informiert die Airline den Fluggast jedoch mitunter nicht. Der Kunde wird von Seiten der Airline im Unklaren gelassen und muss sein Recht erst offensiv einfordern. Andernfalls erhält er bei einer Stornierung kein Geld oder zuwenig Geld zurück.
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Bilderberg-Treffen 2017

In Chantilly (Virginia), in der Nähe von Washington, DC in den USA, sind im Rahmen des diesjährigen Bilderberg-Treffens vom 1. bis 4. Juni 128 einflussreiche Personen aus Politik und Wirtschaft geladen, um hinter verschlossenen Türen über verschiedene Themen zu sprechen, die großen Einfluss auf weite Teile der Bevölkerung haben.[1][2]

Laut offizieller Pressemitteilung [3] werden folgende Themen behandelt:

  • Die Trump-Administration: Ein Fortschrittsbericht
    (The Trump Administration: A progress report)
  • Transatlantische Beziehungen: Optionen und Szenarien
    (Trans-Atlantic relations: options and scenarios)
  • Das transatlantische Verteidigungsbündnis: Kugeln, Bytes und Kohle
    (The Trans-Atlantic defence alliance: bullets, bytes and bucks)
  • Die Richtung der EU
    (The direction of the EU)
  • Kann die Globalisierung verlangsamt werden?
    (Can globalisation be slowed down?)
  • Jobs, Einkommen und nicht realisierte Erwartungen
    (Jobs, income and unrealised expectations)
  • Der informationskrieg
    (The war on information)
  • Warum wächst der Populismus?
    (Why is populism growing?)
  • Russland in der internationalen Ordnung
    (Russia in the international order)
  • Der nahe Osten
    (The Near East)
  • Die Verbreitung nuklearer Waffen
    (Nuclear proliferation)
  • China
    (China)
  • Aktuelle Ereignisse
    (Current events)

Während die angeblich seriös informierenden Mainstream-Medien umfassend über Sport und Promis berichten und Belanglosigkeiten über bekannte Persönlichkeiten ausgiebig diskutieren, wird dieses bedeutende Treffen einflussreicher Personen weitgehend ignoriert. Auch hier lässt sich wieder eine fragwürdige Prioritätensetzung erkennen, die leider offensichtlich bezeichnend für die heutige Presselandschaft ist.
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