Drogendealer in Berlin

Dass im Görlitzer Park im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg intensiv mit illegalen Drogen gehandelt wird, scheint ein offenes „Geheimnis“ zu sein. Polizei und Justiz interessieren sich offenbar nicht dafür. Lediglich, als der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer einen Besuch ankündigte, war die Polizei zuvor „gezielt“ im Park unterwegs. Die Aufmerksamkeit der Brennpunkt- und Präsenzstreife (BPS) galt jedoch auch diesmal weniger den Dealern, sondern befürchteten Störaktionen durch Linksextreme, wie die Berliner Morgenpost am 21.02.2019 berichtete.[1] Auch wenn zwar nicht „mehr Beamte im Dienst“ waren. So hat die erhöhte Präsenz der verfügbaren Polizisten die Dealer wohl vorübergehend aus dem Park vertrieben und die Anlage war in dieser Zeit dann auch „ungewöhnlich leer“.
Im allgemeinen ist also offensichtlich bekannt, dass im Park öffentlich illegalen Geschäften nachgegangen wird. Die Behörden gehen dagegen jedoch nicht gezielt vor.
Selbst der Parkmanager duldet das illegale Treiben und überlegt sogar, den Dealern „Stellplätze“ zuzuweisen, wie Die Welt am 09.05.2019 berichtete.[2]
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