Fußball für ein friedliches zusammenleben?

Vor einigen Tagen wurde im Radio einen Bericht über die Idee gesendet, Fußballspiele für Flüchtlinge zu veranstalten. Die Idde dafür beruhte auf dem Gedanken, dass Sport verbindet und die Kommunikation fördert. Auch wenn Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen, so können si doch gemeinsam der sportlichen Aktivität nachgehen.
Die Idee ist nicht unbedingt schlecht, den menschen eine schöne Freizeitbeschäftigung zu bieten, die sie auch gleich näher zusammenbringt. Allerdings ist Fußball eine Sportart, die sehr stark auf primitives urzeitliches Stammesdenken abzielt und daraus auch seine Faszination schöpft. Man fühlt sich einer Mannschaft zugehörig und hat einen Gegener, den es zu bekämpfen und zu besiegen gilt. Eine gute Basis für Aggression und Rivalitäten. Da stellt sich die Frage, ob Fußball wirklich so geeignet ist, die Menschen näher zusammenzubringen. Offensichtlich nicht, wie wenige Tage später hier nachzulesen ist:

70 Polizisten müssen schlichten – Fußballspiel eskaliert: Mehrere Dutzend Flüchtlinge liefern sich Massenschlägerei

Dokumentation zum Plug-In „metapicture“

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Blume

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TIERSCHUTZWelt 07-08/2015

TIERSCHUTZWelt 07-08_2015
Viele Menschen hierzulande würden sich vermutlich als „tierlieb“ bezeichnen und man ist schnell empört darüber, wie beispielsweise in Mauretanien, einem Wüstenstaat an der Westküste Afrikas, Tag für Tag bei der Verrichtung von Arbeiten für die Menschen geschunden und gequält werden.

Aber seien wir einmal ehrlich. Werden Tiere bei uns besser behandelt? Wir leben in einem Land, in dem Zeitschriften, wie etwa „BEEF!“ in dem sich alles um den kritiklosen Konsum von Fleisch dreht als „für Männer mit Geschmack“ beworben werden, dabei dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass für den Fleischkonsum Tiere gequält und getötet werden. Wo bleibt die Zeitschrift „für Männer mit Mitgefühl“, wenn wir uns doch so gerne als tierlieb betiteln? Eventuell könnte sich die Zeitschrift TIERSCHUTZWelt so betiteln. In der aktuellen Ausgabe 07-08/2015 wird auch eine Studie zu diesem Thema unter dem Titel Fleischkonsum & „Männlichkeit“ vorgestellt.

Ebenfalls berichtet wird in der Zeitschrift über die Auswirkungen der Massentierhaltung und dem notwendigen hemmungslosen Einsatz von Antibiotika, mit der Folge der Bildung multiresistenter Keime, welche die Wunderwaffe Antibiotikum stumpf werden lassen.

Milch kommt von lilafarbenen Kühen, die auf einer wunderschönen Weide stehen, so suggerierte es zumindest die Werbung. Tatsächlich kommen große Mengen der Milch von gequälten Tieren, zum beispiel aus Massenanbindehaltung. Gut, mittlerweile hat man erkannt, dass dies wenig artgerecht ist und der Trend geht nun eher Richtung „Freilauf“-Stallungen. Wirklich „frei“ sind die Tiere dort natürlich nicht. Sie können sich lediglich etwas mehr bewegen. Dennoch bleiben sie auf dichtem Raum gedrängt. Dort kommen sie sich immer wieder gefährlich nahe und so stellen die Hörner der Kühe eine Gefahr dar. Normalerweise verwenden Kühe die Hörner zur Kommunikation, zur Körperpflege und haben andere wichtige Funktionen. Darauf kann man aber keine Rücksicht nehmen, wenn man den Liter Milch für 69 Cent ins Kühlregal stellen will oder muss. Also werden die Hörner entfernt. Da die knöchernen Hornzapfen stark durchblutet und mit Nerven durchzogen sind, ist es für die Kuh natürlich äußerst schmerzhaft, wenn beim Enthornen mittels Brennstab die Blut- und Nervenbahnen durchtrennt werden. immerhin hat man festgestellt, dass man den entsprechenden Schmerzen, die dieser Prozess mit sich bringt, mit einer Betäubung entgegenwirken kann. Welche Folgen eine Enthornung für das Tier hat, spielt jedoch schon keine Rolle mehr. Hat sie vielleicht Phantomschmerzen, wie es auch Menschen mitunter kennen, denen beispielsweise ein Arm amputiert wurde? Wie sieht es mit der Körperpflege aus, wenn die Kuh sich nicht mehr Kratzen kann? Welche Auswirkung hat das Entfernen der Hörner für das Sozialverhalten? Egal, hauptsache die Milch steht für 69 Cent im Kühlregal!

Diese und viele weitere Themen werden in der Zeitschrift TIERSCHUTZWelt vorgestellt. Eine Zeitschrift für Männer und Frauen mit Mitgefühl.


Zeitschrift: TIERSCHUTZWelt
Untertitel: Magazin für tierschutzbewusste Lebensweise
Herausgeber: Dr. Hans Mosser
Verlag: Petmedia
Homepage: https://www.facebook.com/tierschutzwelt/info?tab=page_info
Veröffentlichung: 05.06.2015
Sprache: deutsch
Seiten: 66
Preis: 3,90 Euro

Eine Bahnfahrt, die ist teuer, eine Bahnfahrt, die ist …

… kompliziert!

Wenn man die Werbung der Deutschen Bahn betrachtet, dann scheint eine Bahnfahrt super einfach, besonders flexibel und zudem auch noch günstig zu sein. So ganz stimmt der Eindruck dann aber wohl doch nicht, denn in der Praxis ist Bahnfahren nicht „flexibel UND günstig“, sondern bestenfalls „flexibel ODER günstig“. Aber so richtig flexibel ist man mit der Bahnfahrt ohnehin nicht und einfach gestaltet sich der Prozess auch nicht. Und günstig ist eine Bahnfahrt selbst mit einem Sparticket nicht unbedingt, sofern man überhaupt eines kaufen kann.
Beim Versuch eine Fahrkarte für zwei Personen für eine Strecke von hin und zurück insgesamt etwa 660 Kilometer zu kaufen wurden die Tücken schnell offenbar.

Bahnpreise im Internet
Bahnpreise im Internet
Im Internet wurde für die gewünschte Strecke ein „Sparpreis“ von 78,00 Euro angegeben. Am Automaten betrug der angezeigte günstigste Preis 138,00 Euro und am Schalter wurde auf die Frage nach dem günstigsten Sparpreis ebenfalls eine Summe von 138,00 Euro genannt. Der Preisunterschied wurde damit begründet, dass sich „die Preise in fünf Minuten ändern können“. Eine erneute Recherche im Internet ergab dann wieder den Sparpreis von 78 Euro. Der Preis hatte sich also nicht geändert, die Frau am Schalter von Agilis, die auch für Fahrkarten der DB zuständig war, hat einfach nicht den tatsächlich günstigsten Preis gefunden.

Bahnpreise am Automaten
Bahnpreise am Automaten
Offensichtlich blicken selbst die Mitarbeiter bei den Bahnunternehmen nicht mehr durch. Wie soll da ein normaler Fahrgast ohne spezielle Ausbildung noch eine Fahrkarte zu einem günstigen Preis kaufen, wenn weder die Automaten noch die Mitarbeiter den tatsächlich günstigsten Preis mitteilen? Der Normalpreis bei der Bahn beträgt gar 404,00 Euro.

Bei der Fahrt mit dem Auto würden etwa 60 Euro Kosten für den Sprit anfallen. Im Vergleich zum Normalpreis für eine Bahnfahrt, den man bezahlen muss, wenn man nicht lange im Voraus eine Karte kauft und so flexibel und spontan losfahren möchte, wie es mit dem vollgetankten Auto möglich ist, zahlt man also für diese Reise bei der Bahn etwa 340 Euro mehr, als für die Autofahrt. Fährt man mit dem Auto, kann man das gesparte Geld für KFZ-Versicherungen, Wartungs- und Reparaturarbeiten oder eine neues Fahrzeug zur Seite legen. Und bei der Fahrt mit dem Auto kann man auch noch zwei Hunde (kosten bei der Bahn noch einmal über 200 Euro zusätzlich) und viel Gepäck mitnehmen und am Zielort ist man ebenfalls mobil. Zudem muss man nicht erst zu einem kilometerweit entfernten Bahnhof kommen und kann wirklich dann losfahren, wann man möchte. Um einen Sitzplatz muss man im Auto auch nicht bangen. Der Stress den Anschlusszug zu erreichen, wenn der aktuelle Zug mal wieder Verspätung hat, entfällt ebenfalls. Außerdem muss man sich keine Sorgen machen, dass die Fahrt wegen spontaner Streiks kaum möglich ist.

Schön wäre es, wenn man bei der Bahn auch spontan eine günstige Karte für eine Strecke von einem Ort zu einem anderen Ort kaufen kann und man die Fahrt in einem gewissen Zeitraum zu einem beliebigen Zeitpunkt antreten darf. Ohne Zugbindung, auf die man sich mitunter schon Wochen oder Monate im Voraus festlegt. Keine versteckten „Sparpreise“. Keine Bahnkarten für Sondertarife. Keine komplizierten Menüs an Automaten. Kein inkompetentes personal. Einfach eine Fahrkarte kaufen und Reisen!

Puerto Pobre – Wie ein Inselstaat in Schulden versinkt

Puerto Rico bedeutet „reicher Hafen“. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wird doch aktuell die Verarmung durch das moderne Zinsgeldsystems am gleichnamigen Inselstaat deutlich.

Kleines Land, viel Sonne, blaues Meer – und die Regierung restlos pleite: Puerto Rico kann seine Schulden von 72 Milliarden Dollar aus eigener Kraft nicht mehr zurückzahlen. Was Griechenland für die Eurozone ist, wird der Inselstaat für die USA werden, sagen schon Experten.[1]

Quelle: Deutschlandfunk

Nehmen wir in einem Gedankenexperiment einmal an, ein Inselstaat wie Puerto Rico, nennen wir ihn Puerto Pobre, was soviel bedeutet, wie „armer Hafen“, soll auf einer neu entdeckten Insel gegründet werden. Weil es dort keine Infrastruktur gibt und auch kein Geldsystem, beschießen die Siedler das Geld von einer Bank vom Festland zu leihen. Das ist bequem und geht schnell. Die bislang nur auf dem amerikanischen Festland umtriebige Bank „Raffke Finanzen“ ist begeistert und stellt einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden Dolleros zur Verfügung. Weil die Finanzproduktverkäufer heute gute Laune haben, verlangen sie nur einen jährlichen Zinssatz von 10 Prozent anstatt einen Zinssatz zwischen 20 und 30 Prozent auszuwürfeln, wie es die Investoren der Bank gerne hätten.
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Droht den griechischen Sparern eine Zwangsabgabe von 30 Prozent?

„Griechischen Sparern droht Zwangsabgabe von 30 Prozent“, titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis dementiert diese Behauptung:

Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis nannte den Bericht ein „bösartiges Gerücht“. Die Vorsitzende der griechischen Bankenvereinigung, Louka Katseli, sagte dem Sender Skai TV, etwas Derartiges gebe es „nur im Reich der Phantasie“. Solche Szenarien fänden sich bei keiner griechischen Bank – „nicht mal als Übung auf dem Papier“.[1]

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ob die Befürchtungen tatsächlich nur ins Reich der Fantasie gehören, wird die Zukunft zeigen …
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Wie ein Volk mit einem Referendum zum Sündenbock wird

In Griechenland wird das Volk zur Abstimmung über ein paar Reformmaßnahmen wie etwa die Rente mit 67, Änderungen bei der Mehrwertsteuer und Privatisierungen Privatisierungen gebeten. Doch wie der Spiegel schreibt, ist die politische Tragweite des Referendums sehr viel größer. Im Kern geht es um die Frage, ob die Griechen einem weiteren Rettungspaket mit den damit verbundenen Sparauflagen zustimmen – oder ob sie einen kompletten Zusammenbruch des griechischen Wirtschafts- und Finanzsystems riskieren, um die verhassten Gläubiger endlich loszuwerden.[1]
Zunächst einmal klingt es nach einem sehr demokratischen und bürgerfreundlichen Prinzip, dass die Griechen über bedeutsame Themen abstimmen dürfen. Tatsächlich ist der Vorgang jedoch eher kein Ausdruck von Freiheit und Demokratie, sondern die Suche nach einem Sündenbock. Die Abstimmung ist ein taktisch kluger Zug der Verantwortlichen Politiker, um sich geschickt aus der Verantwortung zu winden und dabei noch einen guten Eindruck zu machen.
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Narkolepsie durch Schweinegrippe-Impfung? Pharmakonzerne kassieren, Steuerzahler kommen für die Schäden auf!

Für Narkolepsie-Patienten gibt es keine Heilung: Manche schlafen bis zu 40 Mal am Tag ein. Hunderte Fälle sollen Folge der Schweinegrippeimpfung in der Grippesaison 2009/2010 sein.

[..]

Weitere Analysen in Finnland, Irland, Frankreich und England stützten den Verdacht, dass Pandemrix in seltenen Fällen die unheilbare Schlafkrankheit auslösen kann. Inzwischen fließen Entschädigungszahlungen – von Behörden, nicht vom Hersteller.[1]

Quelle: Die Welt
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