Griechenland, die verwirrte Nation?

„Ja, sie nerven, die Griechen“, schreibt Roland Nelles im Artikel „Referendum in Griechenland: Die verwirrte Nation„, Ressortleiter Politik und Leiter des Berliner Büros sowie Mitglied der Chefredaktion von SPIEGEL ONLINE.
Nein, sie nerven nicht, die Griechen! Es ist nicht die Bevölkerung Griechenlands, die für die Dinge verantwortlich sind, die in diesen Tagen passieren.
„Ein Elf-Millionen-Volk hält seit Jahren halb Europa in Atem“, schreibt der Autor weiter.
Auch das ist eine unfaire Anschuldigung. Wir alle leben mit einem Geldsystem, das durch Zins und Zinseszins ein grenzenloses exponentielles Wachstum der Verschuldung zur Folge hat. In einem solchen System wird das Geld automatisch von den armen fleißigen Menschen zu den reichen nicht unbedingt so fleißigen Menschen umverteilt. Ein zinsbasiertes Geldsystem ermöglicht das Anhäufen von immensen Geldvermögen und fördert Machtstrukturen und Korruption. Früher oder später muss ein solches System zusammenbrechen. Daran ist nicht die Bevölkerung Griechenlands schuld. Der Zusammenbruch ist systemimmanent. Die Frage ist eigentlich nur, wo der Zusammenbruch zuerst sichtbar wird und nun scheint es Griechenland zu ein. Es hätte auch andere treffen können. Es mag sein, dass griechische Politiker besonders korrupt sind und der Zusammenbruch deshalb dort zuerst besonders deutlich wird. Und man mag der griechischen Bevölkerung vorwerfen, dass sie nicht so diszipliniert war, wie die Menschen in manch anderen Ländern. Aber durch harte Arbeit und höhere Steuern, wie es andernorts üblich ist, kann man am Ende den Zusammenbruch ohnehin nicht verhindern. Mehr Arbeit und höhere Steuern hätte bestenfalls etwas zusätzliche Zeit gebracht, aber gewiss keine nachhaltige Lösung. Dann wäre Griechenland halt erst in ein paar Monaten oder ein paar Jahren zahlungsunfähig. Oder ein anderer Staat wäre zuerst kollabiert. Irgend jemanden muss es zuerst treffen.
Roland Nelles schreibt, dass Hundertschaften von Politikern und Beamten in den anderen Ländern mit kaum etwas anderem beschäftigt sind, als eine Lösung für das Pleite-Land zu finden. Er fragt, ob in Athen eigentlich noch irgendjemand merkt, wie sehr die griechische Sturheit den Rest Europas quält.
Auch diese Aussage ist sehr … fragwürdig. Die Politiker in Europa sind gewiss nicht damit beschäftigt, eine LÖSUNG zu finden. Die Politiker sind lediglich damit beschäftigt, die SYMPTOME zu kaschieren. Ein Geldsystem, das unter der Schuldenlast zusammenzubrechen droht aber dennoch erzwingt, dass immer neue Schulden gemacht werden müssen, um alte Zinsen tilgen zu können, muss im Chaos enden. Würden die Politiker wirklich eine Lösung anstreben, müssten sie das gesamte Geldsystem infrage stellen. Das jedoch passiert nicht. Die Politiker sind nur damit beschäftigt, die Schulden umzuverteilen um damit wieder etwas Zeit zu gewinnen. Somit sind nicht nur die griechischen Politiker schuld an der Misere, sondern alle. Die Politiker aller Länder schützen das zinsbasierte Geldsystem und behaupten es wäre alternativlos. Alternative Geldsysteme werden von den einflussreichen Kreisen aus Politik und Wirtschaft nicht angesprochen oder zur Diskussion gestellt. Es geht immer nur darum neue Tricks zu finden, die es ermöglichen, dieses System fortzuführen. Und das ist KEINE LÖSUNG, sondern bestenfalls INSOLVENZVERSCHLEPPUNG!

Idyllische Freilandhaltung?

Kühe auf der Wasserkuppe
Saftige Wiesen und natürliche Haltung von „Nutztieren“, das verstehen wir gemeinhin unter „Freilandhaltung“. Doch Freilandhaltung hat mit diesem idyllischen und durch die Werbung geprägten Bild nicht immer viel gemeinsam. In Deutschland mag diese Art der Tierhaltung noch einigermaßen mit den Vorstellungen übereinstimmen, da Freilandhaltung gewöhnlich mit einer eher niedrigen Besatzdichte einhergeht. Dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Man kann Tiere auch dicht gedrängt im Freien halten. Eine hohe Besatzdichte führt schnell zu einer Schädigung der Grasnarbe, sodass die anfallenden Nährstoffe aus dem Kot nicht mehr gebunden werden und ins Grundwasser gelangen können, wenn der Betrieb den Auslauf nicht entsprechend pflegt, wie bei Wikipedia nachzulesen ist.
Vor allem in den USA ist das Verständnis von Freilandhaltung eine gänzlich andere. Gigantische Massenbetriebe unter freiem Himmel sind im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht unüblich. Dies zeigt beispielsweise der Betrieb Coronado Feeders bei Dalhart, Texas. Tausende Rinder stehen hier in großen Gehägen auf staubigem Wüstenboden. Direkt daneben ein Güllesee, der mehrere hundert Meter Durchmesser hat.

Die Verhältnisse werden im nachfolgend verlinkten Luftbild sichtbar:

Coronado Feeders, Dalhart, Texas, USA

Automatisierte KFZ-Hauptuntersuchungen

Auf Deutschlands Autofahrer kommt ab Juli eine Neuerung zu. „Am 1. Juli 2015 startet die Revolution der Prüftechnik bei der Hauptuntersuchung“, sagt TÜV-Nord-Geschäftsführer Hartmut Abeln. Denn dann werden – egal, ob bei Dekra, TÜV, GTÜ oder KÜS – neuartige elektronische Prüfinstrumente einsetzt. Vorbei sind die Zeiten, als der Sachverständige mit kritischem Hammerschlag nach maroden Stellen forschte. Die neuen Geräte – HU-Adapter – werden im Auto an den Bordcomputer angeschlossen und zeigen dem Prüfer alle relevanten Fahrzeugdaten an. Teurer soll die bei Autobesitzern gefürchtete Hauptuntersuchung dadurch aber nicht werden.[1]

Qielle: Heise

Wenn moderne Fahrzeuge so viele Informationen speichern, dass der TÜV bei der Hauptuntersuchung alle relevanten Fahrzeugdaten auslesen kann, dann wäre es schön, wenn die Fahrzeughersteller auch gleich eine Möglichkeit vorsehen würden, dass die Fahrzeughalter die Daten ebenfalls angezeigt bekommen können. Hierfür könnte man beispielsweise die großen Displays der Entertainment-Systeme nutzen, die in immer mehr Fahrzeugen verbaut werden. Würden die Fahrzeugdaten und Fehlermeldungen dem Fahrzeughalter in verständlicher Form präsentiert, kann er bei Problemen gleich reagieren und muss dafür nicht bis zu zwei oder drei Jahre warten, damit ein TÜV-Prüfer einen Computer anschließt und ihm erzählt, was mit dem Fahrzeug nicht stimmt. Außerdem könnten die Fahrzeuge die gemessenen Daten für eine spätere Auswertung auch gleich auf einen USB-Stick schreiben.
Automatisierte KFZ-Hauptuntersuchungen weiterlesen

Konkursverschleppung durch die EZB

Besser spät als nie: solch klare Worte waren früher in der Mainstream-Presse undenkbar …

Konkursverschleppung durch die EZB

Griechenlands Banken brauchen immer mehr Nothilfen. Doch damit verlängert die Europäische Zentralbank nur das Schuldendrama. Und die Steuerzahler haften.[1]

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung


Literaturverzeichnis:
[1]
Griechische Schuldenkrise – Konkursverschleppung durch die EZB; Frankfurter Allgemeine Zeitung; Philip Plickert; http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/konkursverschleppung-durch-die-ezb-in-griechenland-13666305.html; 25.02.2012

Mit Vorratsdatenspeicherung und Samthandschuhen gegen Einbrecherbanden

Mit dem Schengener Abkommen wurden die Grenzen in Europa geöffnet und kriminelle Banden können weitgehend ungehindert ins Nachbarland fahren, die Menschen dort beklauen und mit LKW-Ladungen an Beute wieder über die Grenzen verschwinden. Mitunter werden gleich ganze landwirtschaftliche Maschinen gestohlen. Die Betroffenen erhalten nicht genug Geld von den Versicherungen, um die Verluste ersetzen zu können und wer in Grenznähe lebt, der muss zudem auch noch mit steigenden Versicherungsbeiträgen rechnen.[1]
Mit Vorratsdatenspeicherung und Samthandschuhen gegen Einbrecherbanden weiterlesen

Zinsbasierte Geldsysteme sind nicht kompatibel zum Umweltschutz

Der Schutz der Umwelt ist nicht möglich, solange wir ein zinsbasiertes Schuldgeldsystem haben und immer neue Kredite von Bürgern, Unternehmen und Staaten aufgenommen werden müssen, um mit dem bei der Kreditvergabe durch die Banken geschöpften neuen Geld die Zinsen auf alte Schulden bezahlen zu können. In einem solchen Geldsystem ist eine nachhaltige ressourcenschonende Wirtschaft nicht möglich. Das Zinssystem erzwingt ein exponentielles Wirtschaftswachstum mit entsprechendem Verbrauch an Energie und Rohstoffen und es führt zu einer exponentiell wachsenden Verschuldung.
Bürger, Unternehmen und Staaten müssen Tag für Tag darum kämpfen, die Zinsen für die Schulden bezahlen zu können und somit steht jeder mit jedem in Konkurrenz um das vorhandene Geld und die Möglichkeiten, neue Kredite aufzunehmen. Da wundern dann auch Regeln nicht, wie etwa der umstrittene Gesetzesentwurf der regierenden Konservativen in Spanien, der Gebühren für Strom aus Solarzellen vorsieht. Den Überlegungen nach sollen Bürger Steuern für den Strom zahlen, den sie mit eigenen Solarzellen erzeugen und in Batterien für den späteren Verbrauch zwischenspeichern, wie der Standard im Artikel „Die Sonne in Spanien wird besteuert“ schreibt.
Zinsbasierte Geldsysteme sind nicht kompatibel zum Umweltschutz weiterlesen

Grexit? Nein! Nein! Nein! Doch … ?

Schäuble schließt Euro-Austritt Griechenlands aus

[..]

„Es wird nicht passieren, dass es in Griechenland einen Staatsbankrott gibt“, sagte Schäuble am Sonntag in Singapur auf einer Veranstaltung der deutschen Außenhandelskammer. Wenn Griechenland den Euro verlassen würde, resultierten daraus „riesige Probleme für alle“.[1]

Quelle: Handelsblatt, 14.10.2012

Und nun, keine drei Jahre später:

Banken müssten zeitweise schließen
Eurogruppe bereitet sich auf Grexit vor[2]

Quelle: n-tv, 16.06.2015

Griechenland vor „Grexit“?
Varoufakis schlägt erneut Schuldenerlass vor[3]

Quelle: Stuttgarter Zeitung, 15.06.2015

Drachmen-Klauseln: Reiseveranstalter bereiten sich auf den Grexit vor[4]

Quelle: derStandard, 15.06.2015
Grexit? Nein! Nein! Nein! Doch … ? weiterlesen

Geldschöpfung aus dem nichts … besser als ein Goldesel!

Mit „Geld“ bezahlen wir zwar jeden Tag die Waren und Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen, dennoch ist vielen Menschen nicht bekannt, wie das Geldsystem funktioniert und wie das Geld entsteht. Das ist fatal, denn nur mit diesem Wissen ist es möglich zu verstehen, warum die Schulden entgegen der Beteuerungen der Politiker immer weiter ansteigen. Und nur mit diesem Wissen ist es verständlich, warum die Wirtschaft immer weiter wachsen und immer mehr Ressourcen verbrauchen muss, obwohl die Politiker uns dazu anhalten, Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Nur mit diesem Wissen über die Funktionsweise des Geldsystems wird auch klar, warum wir immer mehr Steuern bezahlen sollen und ein Handwerker fünf bis acht Stunden arbeiten muss, um sich eine Stunde Arbeitszeit eines anderen Handwerkers leisten zu können.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, dass Banken das Geld verleihen, das andere Kunden auf ihr Konto eingezahlt haben. Dies ist nicht der Fall. Wenn Banken einen Kredit vergeben, dann schöpfen sie das Geld aus dem Nichts. Für dieses auf Knopfdruck erzeugte Geld erwarten die Banken dann aber ganz reale Sicherheiten, wie etwa den Zugriff auf eine Immobilie im Falle der Unfähigkeit des Schuldners, die Forderungen der Bank zu begleichen. Zudem muss der Kreditnehmer nicht nur den geliehenen Betrag und eventuell eine Bearbeitungsgebühr zurückzahlen, er muss auch Zinsen und Zinseszinsen bezahlen.

Nachfolgend beziehe ich mich auf Informationen von der Deutschen Bundesbank, welche die Problematik verdeutlichen.

Zunächst wollen wir die Aussage betrachten, dass bei einer ganz gewöhnlichen Kreditvergabe durch eine Bank nicht das vorhandene Geld verliehen wird, sondern grundsätzlich neues Geld geschaffen wird.

Im Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ wird unterstellt, dass bei der Kreditvergabe einer Bank generell neues, die Geldmenge erhöhendes Buchgeld geschaffen werde. Ist das zwingend? Kann die Bank nicht auch altes, schon früher geschaffenes Geld, z. B. Spareinlagen, weiterreichen, wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird? Die Refinanzierung durch Spareinlagen ist doch gängige Praxis der Banken.

Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass eine Bank „auch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z.B. Spareinlagen, weiterreichen“ (könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu.

[..]

Die Bank gewährt einem zweiten Kunden einen Kredit von 1.000. Dies führt wiederum zu einer Bilanzverlängerung (Aktivseite: Forderungen steigen um 1.000; Passivseite: Sichteinlage des Kreditnehmers nimmt um 1.000 zu). Durch den Vorgang nimmt die Geldmenge M3 um 1.000 zu, da die Sichteinlagen des Kreditnehmers zu M3 gehören.[1]

Quelle: Deutsche Bundesbank
Geldschöpfung aus dem nichts … besser als ein Goldesel! weiterlesen

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce

Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
Die panierten Hühnchen-Nuggets, die man beim Burger-Brater mit dem schottisch klingenden Namen kaufen kann, schmecken ja durchaus nicht schlecht. Besonders mit der süß-sauren-Sauce habe ich diese recht gerne gegessen. Abgesehen davon, dass diese … Füllstoffe … nicht unbedingt gesund sind, werden für die Nuggets leider Tiere getötet. Dies kann ich nicht befürworten und so versuche ich auf Fleischprodukte zu verzichten. Folglich muss ich auch auf diese leckeren Nuggets verzichten.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr fleischfreie Alternativen von verschiedenen Herstellern, unter anderem auch panierte Nuggets. Und von Develey gibt es eine süß-saure Sauce, die recht nahe an die Sauce des Burger-Braters herankommt. Damit lassen sich die Chicken-Nuggets des Fast-Food-Unternehmens recht gut nachmachen.
Gesund wird das Essen dadurch gewiss nicht, das zeigt schon ein Blick auf die Zutatenliste und die Hersteller der vegetarischen Nuggets sind üblicherweise hauptsächlich im fleischverarbeitenden Gewerbe tätig. Es ist also zu überlegen, ob man diese Unternehmen tatsächlich finanziell unterstützen möchte, indem man deren Produkte kauft. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht schlecht, wenn der Markt für vegetarsiche und vegane Nahrungsmittel, beziehungsweise Füllstoffe wächst und die Hersteller verstärkt auf Produkte setzen, die mit weniger Tierleid verbunden sind oder noch besser gänzlich ohne tierische Produkte auskommen.

Deus ex machina

In Zukunft sollen immer mehr Arbeiten, die heute noch von Menschen verrichtet werden, durch Maschinen und Roboter erledigt werden. Diese Entwicklung ist nicht neu und spätestens seit der Zeit der Industrialisierung haben technische Geräte die menschlichen Arbeitskräfte in vielen Bereichen abgelöst. Und eigentlich ist diese Entwicklung nicht unbedingt schlecht. Wenn Roboter die Arbeit übernehmen, haben die Menschen viel freie Zeit, ihren Hobbys und Vorlieben nachzugehen. Dennoch stehen die gewohnten Konsumgütern weiter zur Verfügung, sie werden lediglich von Maschinen und Robotern anstelle von Lohnsklaven hergestellt. Auch gefährliche und unangenehme Arbeiten wird man gerne an die elektronischen und mechanischen Helfer auslagern. Die Menschen können in der Zeit, in der die Maschinen schuften, den schönen Dingen des Lebens nachgehen: wandern, Theaterstücke proben, musizieren oder im Schwimmbad entspannen. Es ist ja nicht so, dass Menschen nichts mehr zu tun hätten, wenn sie nicht mehr an 257 Tagen im Jahr im Büro Akten knicken, lochen und abheften müssen oder tagein und tagaus Mülltonnen leeren würden.
Deus ex machina weiterlesen

GEZ will kein Geld … zumindest nicht in bar

Norbert Häring startete ein interessantes Experiment.[1] Er entzog dem ARD, ZDF, Deutschlandradio Beitragsservice die Einzugsermächtigung und erkundigte sich in Folge einer Mahnung mit Verweis auf das Bundesbankgesetz, dass auf Euro lautende Banknoten „das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“ sind, wo er den Rundfunkbeitrag zukünftig in Bar bezahlen könne. [Anmerkung: Bei einem Vertragsabschluss kann die Barzahlung ausgeschlossen werden. Der Gebührenservice handelt also durchaus eventuell rechtmäßig. Es ist höchstens moralisch verwerflich, dass jeder Mensch in Deutschland gezwungen werden kann, das Programm der öffentlich rechtlichen Sender zu finanzieren und dann nicht einmal mit Geldmünzen und Geldscheinen bezahlen darf.]
Nachdem die ehemalige GEZ auf die Anfrage nicht reagierte, weder mit einer Antwort noch mit weiteren Mahnungen, und auch eine Presseanfrage im Zuge einer Handelsblatt-Berichterstattung zu den um sich greifenden Einschränkungen für die Bargeldnutzung, verbreitete er das Experiment im Internet. Die Anfragen beim Beitragsservice nahmen zu und so wurde der Beitragsservice zum Handeln gezwungen. Endlich erhielt Norbert Häring eine überraschende Antwort:
GEZ will kein Geld … zumindest nicht in bar weiterlesen

Vanielle-Himbeer-Tee ohne Vanille und Himbeere

Die Firma Teekanne hat auf einer Produktpackung für Tee mit Bildern von Himbeeren und Vanille geworben, obwohl beides nicht enthalten ist. Der Europäische Gerichtshof hat dem Hersteller diese Irreführung von Verbrauchern nun verboten, wie der Spiegel berichtete. Der Hersteller darf nicht den Eindruck erwecken, dass in dem Produkt Zutaten enthalten sind, die tatsächlich fehle. Laut dem Verein Verbraucherzentrale Bundesverband enthält der Tee keine natürlichen Zutaten aus Vanille oder Himbeere oder auch nur aus Vanille oder Himbeere gewonnene Aromen.[1]
Vanielle-Himbeer-Tee ohne Vanille und Himbeere weiterlesen