Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds

Immer wieder wird gefordert, das Bargeld abzuschaffen. Das hat natürlich weitreichende Folgen. Da sind zum Beispiel die technischen Probleme. Wenn die Internet-Verbindung ausfällt, dann kann man nichteinmal mehr ein Kaugummi für ein paar Cent kaufen. Außerdem wird jeder Bürger umfassend überwachbar. Wer hat wann in welchem laden welche Produkte gekauft? Alles digital erfasst und maschinell auswertbar. Und eine ganz besonders große Gefahr ist, dass man jeden Menschen per Knopfdruck aus umfassend aus der Gesellschaft ausschließen kann. Wer im virtuellen Zahlungsverkehr, aus welchen Gründen auch immer, gesperrt ist, hat keine Möglichkeit mehr, etwas einzukaufen. Man kann auch nicht eine Geldmenge unabhängig von einem Konto in einem geheimen Versteck lagern, um darauf in Notzeiten zurückzugreifen. Und auch ein anonymer Gold- oder Silberkauf wird nahezu unmöglich. Der Staat kann also jederzeit wissen, wer wann wieviel Edelmetall gekauft hat. Im Falle einer Währungskrise weiß er dann, wer sich einen materiellen Vorteil verschafft hat.
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Neue Konzepte für die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage

Die etablierten Print-Medien wurden von der Entwicklung des Internets überrollt und sehen nun ihr Geschäftsmodell in Gefahr. In Zeiten, in denen man Nachrichten bequem im Webbrowser lesen kann und das auch noch ohne dafür bezahlen zu müssen, wird es immer schwieriger, gedruckte Zeitungen und Zeitschriften am Kiosk gegen Geld zu verkaufen. Nun ist das Internet aber auch wieder eine gute Werbeplattform. Wer hier nicht mit aktuellen Berichten vertreten ist, verschwindet aus dem Bewusstsein der potentiellen Kunden. Die Verlage sind also gezwungen, im Internet präsent zu sein und aktuelle Nachrichten zu publizieren. Damit gefährden sie aber ironischerweise den Verkauf ihrer Print-Produkte.
Die Lösung des Dilemmas sehen die Verantwortlichen bei den Verlagen im Einsatz von Bezahl-Schranken, die den Zugang zu einigen oder allen Artikeln nur nach vorheriger Bezahlung ermöglichen. Ein ähnliches Konzept, wie am Kiosk. Alternativ dazu wird über eine Zwangsabgabe ähnlich dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nachgedacht. Hierbei handelt es sich jedoch um Konzepte aus einer Zeit vor dem Internet. Neue und moderne Ansätze werden leider weder diskutiert, noch ausprobiert. Das verwundert etwas, denn es sind doch gerade die Zeitungen, die von sich behaupten, ihre Leser über die neusten Entwicklungen auf der Welt zu berichten. Und nun haben diese Medien, bei denen Aktualität das Kernelements des Erfolges ist, die Entwicklung über viele Jahre verpasst und schlagen nun Konzepte aus dem vorherigen Jahrhundert zur Lösung moderner Probleme vor.
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Wie Hersteller die Besitzrechte der Kunden durch smarte Technik einschränken können

Wenn es nach der Industrie geht, dann soll in naher Zukunft möglichst jedes Gerät miteinander vernetzt sein und miteinander Kommunizieren können. „Smart“ nennt man dies auf neudeutsch. „Smart“ kann man mit „intelligent“, „klug“ oder „gerissen“ übersetzen. Aber auch mit „Brennen“, „Schmerz“ oder „Leiden“. Und natürlich soll die Kommunikation über das öffentliche Internet laufen. Falls der Internet-Anschluss für die Funktionalität der Geräte eigentlich nicht notwendig ist, ist angedacht, zumindest die Steuerzentrale ans Internet anzubinden und möglichst alle Daten in die sogenannte „Cloud“ auszulagern. „Cloud“ ist der englische Begriff für „Wolke“. Die Daten liegen dann aber nicht in irgend einer Wolke, sondern auf irgend einem fremden Server, der vielleicht sogar in einem Land steht, in dem dem Begriffe wie „Datenschutz“ oder „Privatsphäre“ eher unbekannt sind. Zumindest ist der verbleib der Daten dann für den Nutzer ähnlich nebulös, wie eine Wolke und damit ist der Begriff „Cloud“ nicht unbedingt verkehrt.
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