Von guter und böser Spionage

Nur selten wird deutlicher, dass die USA mit zweierlei Maß misst, als in folgendem Beispiel. Was die Regierenden der USA für sich als legitime Selbstverständlichkeit betrachten, ist in ihren Augen ein schwerwiegendes Verbrechen, wenn andere sich so verhalten. Während es völlig legitim ist, das die amerikanischen Geheimdienste Zugriff auch auf verschlüsselte Daten der Bürger haben sollen, mahnen amerikanische Politiker dieses Ansinnen bei der chinesischen Regierung an.
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Existenzielle Bedrohung Israels und die endgültige Lösung

Ben Eliyahu scheint panische Angst zu haben. Angst vor der Zerstörung Israels, wie er im Artikel „Meinung: existenzielle Bedrohung und die endgültige Lösung“ auf der Webseite von Arutz Scheva, auch Arutz Sheva, (hebräisch ‏ערוץ שבע‎) (Kanal Sieben) schreibt. Sorgen bereitet ihm, dass der Iran möglicherweise am Bau von Atomwaffen arbeitet. Solche Waffen darf der Iran seiner Meinung nach nicht besitzen, weil er damit Israel angreifen könnte. Um die mögliche Zerstörung Israels zu verhindern, muss der Iran zuvor zerstört werden.
Und auch Deutschland sieht Ben Eliyahu als Gefahr. Während er dem Iran keine Atomwaffen zugesteht, weil er sich dadurch bedroht fühlt, fordert er selbst, man möge 20 bis 30 Atombomben auf Deutschland werfen. Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund usw. wären seiner Meinung nach gute Ziele.

Nachzulesen ist der hebräische Artikel hier: http://www.inn.co.il/Articles/Article.aspx/13312

Armut und Unbildung sind die Grundlagen für Gewalt

In Deutschland wurden 2013 pro Stunde etwa vier Autos geklaut, also über 100 Fahrzeuge am Tag.[1] Wie der Panorama-Reportage „Die Autoklauer“ zu entnehmen ist, werden viele der gestohlenen Fahrzeuge nach Tatschikistan verfrachtet und dort relativ billig verkauft. Der dortige Zoll kontrolliert zwar die Papiere der eingeführten Fahrzeuge, diese lassen sich jedoch leicht fälschen. Ein Abgleich der schwer zu fälschenden Fahrgestellnummer mit einer Datenbank, in der die gestohlenen Fahrzeuge vermerkt sind, wird nicht durchgeführt. Die Begründung: Die absurde Papiere sind alle in Ordnung, es werden also ohnehin keine gestohlenen Fahrzeuge ins Land gebracht. Ein solcher Abgleich ist also nicht notwendig.
Die Reporter konnten relativ schnell nachweisen, dass einige der dortigen Fahrzeuge in Deutschland als gestohlen gemeldet waren. Dies stört die Regierungsträger in Tadschikistan jedoch nicht im geringsten. Während man in Deutschland kein Eigentum an gestohlenen Dingen erwerben kann, sieht die Regierung im fernen Tadschikistan dies so, dass die Bürger, die ein gestohlenes Auto gekauft haben, ja normalerweise nicht wissen, dass es gestohlen ist. Sie dürfen das Fahrzeug also behalten. Wer in Deutschland ein gestohlenes Fahrzeug kauft, darf es nicht behalten, selbst wenn er beim Kauf nicht wusste, dass es sich um Diebesgut handelt.
Die Haltung der Regierung in Tadschikistan führt dazu, dass es mit keinen großen Risiken verbunden ist, in Deutschland Fahrzeuge zu klauen und dort gewinnbringend zu verkaufen. Der normale Bürger ist selbst dann völlig machtlos, wenn sein Fahrzeug in Tadschikistan wiedergefunden wird.
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