W-LAN-Einstellungen in Windows 8.1 ändern … Wuuusaaa!

Wusa. Ich treibe mir die Wut in die Wüste.

Im Film Bad Boys 2 übersteht der genervte Polizeichef den Tag nur mit seinem Anti-Aggressionstraining. Wuuusaaaa. Genau so geht es mir, wenn ich mit Windows 8.1 arbeiten muss. Nach einem Routerwechsel war ein neues W-LAN-Passwort zu verwenden. Auf dem Billig-Smartphone ließ sich die Aufgabe in zwei Minuten bewältigen und das obwohl die Schreibtastatur auf dem Display so klein ist, dass man kaum einen Buchstaben trifft. Nun war auch ein Notebook mit Windows 8.1 an die neuen Anforderungen anzupassen. Aber wo mag das gehen? Nachdem ich alle auffindbaren Einstellungen vergeblich durchsucht hatte, bat ich Dr. Google um Hilfe. Wusa!
Die meisten Rezepte, die mir der Doktor mitteilte, brachten mich nicht weiter. Bis ich glücklicherweise auf die Seite „Windows 8.1: WLAN-Verbindungen löschen, Passwort ändern usw.“ stieß. Hier war zu lesen:

Windows 8.1 macht vieles besser als sein Vorgänger, aber nicht alles. Bei der WLAN-Konfiguration wurde ein wichtiges Kontextmenü entfernt, mit dem man bequem WLAN-Verbindung ändern oder auch löschen konnte. Wo sich diese Funktionen nun bei Windows 8.1 verstecken bzw. mit welchen Tricks man dieselbe Wirkung erzielt, verrät dieser Artikel.
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Kann man das Geldsystem mit einer Reichensteuer retten?

Man erschafft ein Geldsystem, bei dem Geld nur als Kredit in die Welt kommt. Somit steht dem Geldvermögen eine entsprechende Schuld gegenüber. Das von den Banken geschöpfte und an Kreditnehmer verliehene Geld muss früher oder später zurückbezahlt werden, zuzüglich Zins und Zinseszins. Folglich sind die tatsächlichen Schulden immer höher, als die vorhandenen Vermögen. Um die fälligen Zinszahlungen leisten zu können, ohne dass die vorhandene Geldmenge schrumpft, müssen ständig neue Kredite vergeben werden. Dadurch steigt allerdings im Gesamten die Verschuldung weiter an. Wenn ein Kredit getilgt wurde, gleichen sich Schuld und Tilgung aus. Ein Nullsummenspiel. Die bislang angefallenen Zinsen erhöhen aber das vorhandene Geldvermögen in Form von Gewinnen für die Banken.
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Zensurheberrecht

Vor jeder Wahl werben die Parteien mit blumigen Floskeln, dass wir wählen gehen sollen. Als „Nichtwähler“ muss man sich so einige Vorwürfe anhören. Um aber wählen gehen zu können, muss man informiert sein, andernfalls kann man sich kein fundiertes Urteil bilden. Nun steht man vor dem Problem, dass viele wichtige Dinge von den Politikern im Geheimen hinter verschlossenen Türen besprochen wird. Folglich können wir uns über wesentliche Inhalte der Politik nicht informieren.
Damit aber nicht genug. Selbst Dokumente, die eigentlich jeder Bürger einsehen darf, werden uns mitunter vorenthalten, wie das folgende Beispiel drastisch zeigt:
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Battlegroups – Krieg ist Frieden

„Europa“ sei ein tolles Konzept, dass uns bereits seit vielen Jahrzehnten Frieden bringt. So wird es zumindest über die Mainstream-Medien suggeriert. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass wir keineswegs in Frieden leben. Solange das Geldsystem auf Zinseszins als Umlaufsicherung basiert, wird es soziale Spannungen, durch den ständigen Wachstumszwang und die Umverteilung der Vermögen geben. Kriege sind eine Folge dieses Systems und gleichzeitig sind sie nötig, um dieses Geldsystem funktionsfähig zu halten, denn Krieg geht einher mit hohen Kosten für die Zerstörung und anschließend für den Wiederaufbau. Die Kriege, an denen auch deutsche Soldaten beteiligt sind, wurden – der Globalisierung sei Dank – lediglich in andere Teile der Welt ausgelagert.
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Deutschland Verbrecherland?

Deutschland Verbrecherland?
Unser Leben ist umfassend durch Gesetze reglementiert. Diese Gesetze sind so umfangreich, komplex und mitunter widersprüchlich, dass selbst ein Anwalt oder ein Richter nicht mehr in der Lage ist, alle Gesetze zu kennen, zu verstehen und korrekt anzuwenden. Bei jeder Handlung, die wir unternehmen oder unterlassen, kann es sein, dass wir gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen. Zum Glück fällt nicht jedes Vergehen auf, denn dann käme die Justiz nicht mehr mit dem Verhängen von Strafen nach.
Leider ist es aber so, dass ein Online-Händler, der einen vorgeschriebenen Hinweis im Impressum vergessen oder einen Hinweis zuviel in der Widerrufsbelehrung stehen hat, mit teuren Abmahnungen und unverschämten Unterlassenserklärungen rechnen muss, während manch ein Intensivtäter (laut Statistik sehr häufig mit Migrationshintergrund), der immer wieder von der Polizei wegen schwerer Verbrechen aufgegriffen wird, nur lächerliche Strafen erhält. Banden aus Osteuropa können hier erpressen, betrügen, rauben und brandschatzen, ohne mit ernsthaften Sanktionen rechnen zu müssen. So nehmen Trickdiebe ältere Menschen aus oder schicken Kinder auf Diebestouren in die Einkaufsstraßen, wohlwissend, dass sie nicht strafmündig sind.
In seinem Buch „Deutschland Verbrecherland?“ gibt der ehemalige Staatsanwalt Egbert Bülles den geneigten Lesern Einblicke in die skurrile Welt der Justiz und zeigt, wie Mitglieder großer Verbrecherorganisationen in Deutschland mit Samthandschuhen angefasst werden. Der Autor macht aber auch darauf aufmerksam, mit welchen personellen, finanziellen und technischen Schwierigkeiten die Strafverfolgungsbehörden zu kämpfen haben und wie Anwälte der Kriminellen deren Taten decken, indem sie Gerichtsverhandlungen so lange torpedieren, bis die Richter bereit sind, den Verbrechnern beim Strafmaß entgegenzukommen.
Ein Thema, das im Buch immer wieder aufgegriffen wird, ist die Vorratsdatenspeicherung. Egbert Bülles legt dar, dass die Verbindungen zwischen den Mitgliedern krimineller Organisationen mit längerfristig gespeicherten Telekommunikationsdaten nachvollzogen werden kann und es so möglich wird, an die Hintermänner zu kommen. Er beklagt, dass diese für die Ermittlungen so wichtige Daten aus Datenschutzrechtlichen Gründen nur kurz gespeichert werden und häufig schon wieder gelöscht sind, wenn die Behörden einem Verbrecherring auf die Schliche gekommen sind und nachträglich die Verbindungen zwischen den Mitgliedern erforschen möchten, welche ihre Kommunikation zudem durch das schnelle Wechseln von Handys und SIM-Karten verschleiern.
Dem Leser stellt sich bald die Frage, ob es nicht vielleicht besser wäre, diese Daten aller Telefon- und Internetnutzer länger zu speichern, vielleicht sogar über Jahre. Leider wird im Buch aber auch deutlich, dass die Ganoven, die mit Hilfe dieser Daten von den Ermittlern ins Visier genommen werden können, dann häufig nicht festgenommen werden, weil sie längst wieder im Ausland sind. Und wenn die Täter doch einmal hinter Gitter landen, wird der Aufenthalt nicht sehr lange dauern. Manch ein Täter wird trotz schwerer Verbrechen am Ende der Verhandlungen mit einer Bewährungsstrafe frei gelassen und erhält sogar noch eine finanzielle Entschädigung, weil er zu lange in Untersuchungshaft festgehalten wurde.
Für eine solch lasche Verbrechensbekämpfung lohnt es wohl kaum, die Daten von Millionen Bürgern auf Verdacht zu speichern. Diese digitalen Vorratsdaten wecken zudem sogar ganz und gar unredliche Begehrlichkeiten, können sie doch finanziell lukrativ verwendet werden. Um einen potentiellen Missbrauch zu verhindern, gibt es zwar den sogenannten Richtervorbehalt, aber dieser erwies sich bislang als wenig zuverlässig. Der Richtervorbehalt soll sicherstellen, dass die Kommunikationsdaten nicht missbräuchlich verwendet werden. Es ist beispielsweise nicht einfach so erlaubt, die Postanschrift eines Anschlussinhabers zu ermitteln, der zu einer bestimmten Zeit mit einer ihm zugeordneten Internetadresse auf eine Webseite zugegriffen hat. Wie wenig aber dieser Richtervorbehalt als „Schutz“ geeignet ist, zeigt ein aktueller Fall. So schickte jüngst ein Anwalt kurz vor Weihnachten 2013 im Auftrag windiger Geschäftsleute Abmahnungen an zehntausende Menschen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen für das anschauen von Pornofilmen im Internet. Ob es sich in diesen Fällen tatsächlich um Urheberrechtsverletzungen handelt, ist mehr als fragwürdig. Vielmehr dürfte es sich lediglich um das legale Zwischenspeichern von Videoströmen zum Abspielen handeln. Im schlimmsten Fall um eine legale Privatkopie. Zum Verständnis: Wenn dieses Verhalten illegal wäre, würden sich jeder Internetnutzer schon strafbar machen, wenn er irgend eine Internetseite auch nur aufruft. Für jeden Zeitungsartikel, den er im Internet ließt und jedes Video, dass er in der offiziellen und mit rundfunkgebühren finanzierten Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender anschaut, könnte er abgemahnt werden.
Das wussten wohl auch die Abmahner, weshalb sie ihr Anliegen etwas verschleierten. Was vorgefallen ist und wie die Abmahner vorgegangen sind, kann hier nachgelesen werden: Geldmaschine Streaming-Abmahnung – Anwaltsschreiben aus Regensburg schüchtern tausende Internet-Nutzer ein.
Da es (naheliegenderweise) legal ist, Videos auch nicht offensichtlich illegalen Quellen anzuschauen, besteht eigentlich kein Rechtsverstoß und damit auch kein Grund, die Postanschriften für die Zusendung von Abmahnungen freizugeben. Aus diesem Grund wurde zwar nicht behauptete, wohl aber suggeriert, dass es sich bei den Taten um illegales Filesharing handelt, bei dem die Benutzer die Videos selbst zum Tausch anboten. Wie die Firmen überhaupt an die Internetadressen kamen ist auch nach Veröffentlichung des Gutachtens der verwendeten Software nicht zuverlässig nachvollziehbar. Möglicherweise wurden die Internetadressen illegal ermittelt. Die Unstimmigkeiten und auch die Tatsache, dass die Anfrage für die Freigabe von zigtausend Adressen auf eine möglicherweise illegale Massenabmahnung hinweist (die Anfrage für die Freigabe von mehr als gerade einmal 100 oder 200 Adressen giltdurchaus schon als verdächtig), hinderten die betroffenen Richter nicht daran, die Abgabe der Adressen zu genehmigen.
Erst als Internetnutzer begannen die mysteriösen Hintergründe, Abläufe und Zusammenhänge in diesem Abmahnfall in Eigenarbeit zu ermitteln und die Zeitungen zumindest auf ihren Webseiten darüber berichteten, wurden die Behörden aufmerksam. Die Reaktionen hielten sich aber in Grenzen. Anstelle von schnellen Hausdurchsuchungen um Beweise zu sichern und dem Einfrieren der Konten schickte man erst einmal Warnungen in Richtung der Abmahner. Diese hatten mittlerweile genug Zeit, ihre Gewinne in Sicherheit zu bringen und weitgehend von der Bildfläche zu verschwinden. Die Opfer der Abmahnungen, die schon bezahlt haben, werden ihr Geld nicht wiedersehen und diejenigen, die ihrerseits einen Anwalt einschalteten, mussten auch dafür bezahlen.
Aus diesen Erfahrungen kann man schließen: Selbst wenn die Vorratsdaten genutzt werden sollten, um Kriminelle zu fassen, werden diese kaum mit ernsthaften Strafen rechnen müssen. Dafür kann die Vorratsdatenspeicherung für die normalen Bürger, die keine kriminellen Absichten haben, zur Falle werden. Zigtausend Menschen wurden mit der Herausgabe der Adressen an die Abmahner an den Pranger gestellt und sollten eine hohe Strafe zahlen und zudem eine Unterlassenserklärung unterzeichnen. Dabei haben diese Menschen nichts unrechtmäßiges getan. Es ist sogar nichteinmal sicher, dass die Betroffenen tatsächlich diese Videos sahen. Und wenn sie die entsprechende Internetseite kontaktierten, wurden sie möglicherweise sogar ohne deren Wissen dorthin geleitet.
Bei diesem Fall deutet alles auf einen großen Betrug hin, der nur funktionierte, weil die Verbindungsdaten gespeichert werden und weil Richter, denen es offensichtlich an Fachkompetenz mangelt, die Daten freigaben, während die wirklich Kriminellen noch immer frei herumlaufen. Da stellt sich schon die Frage, ob es wünschenswert ist, Verbindungsdaten über einen längeren Zeitraum zu speichern. Diese Informationen könnten zwar die Ermittlungen in verzwickten Fällen organisierter Kriminalität erleichtern oder sogar überhaupt erst ermöglichen, aber solange nicht sichergestellt ist, dass die Daten wirklich nur zur Verfolgung richtiger Straftaten verwendet werden und die Kriminellen dann auch einer gerechten Strafe zugeführt werden, sollte auf dieses Instrument verzichtet werden. Die Gefahr des Missbrauchs überwiegt möglicherweise dem Nutzen für die Gesellschaft.

Titel: Deutschland Verbrecherland?
Untertitel: Mein Einsatz gegen die organisierte Kriminalität
Autor: Egbert Bülles
Seiten: 297
Verlag: Econ
Veröffentlichung: 11.10.2013
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-430-20159-9
Preis: 18,99 Euro

Herr Lanz und Frau Wagenknecht im Streitgespräch

Man kann zu dem Eindruck kommen, dass Markus Lanz ein Moderator mit eher mäßigem Talent und beschränkten Fähigkeiten zu sein scheint, wenn man die Berichte beispielsweise über seine Moderationen von „Wetten dass …?“ verfolgt. Und auch in der nach ihm benannten Talksendung, die am 16. Januar, im ZDF zu sehen war war, gibt sich Lanz alle Mühe, seinen schlechten Ruf zu bestätigen.
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Kultureller Verfall der Dschungelgesellschaft

Auf unzähligen Nachrichtenportalen wird derzeit auf Berichte zur Reality-Show „Dschungelcamp“ verwiesen. Es ist schon schlimm genug, dass bei Nachrichtenportalen Berichte über die bedeutungslosen Ereignisse dieser Show geschrieben und veröffentlicht werden. Dass diese Berichte aber in der Rubrik „Kultur“ eingeordnet werden, ist wirklich erschreckend.
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Wer viel fahren muss, soll viel zahlen

„Wer viel fährt, zahlt viel“ – SPD schlägt streckenbezogene Pkw-Maut vor[1]

Quelle: Focus Online

Ein Millionär, der sein Vermögen von 1.000.000 Euro zu fünf Prozent Zinsen anlegt, erhält 50.000 Euro Zinsen im Jahr ohne einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen. Er muss somit nicht viel fahren und damit auch nicht viel bezahlen. Das Geld für die Zinsen muss aber von anderen Menschen erarbeitet werden, denn Geld arbeitet nur in der Werbung der Banken. Im richtigen Leben wird man kein Geld arbeiten sehen, sondern immer Menschen, Tiere und Maschinen. Letzten Endes wird also der ganz normale Arbeitnehmern, der mit seiner Kraft Leistungen bringt und Waren produziert, die Zinsen erwirtschaften. Leider sind viele der entsprechenden Arbeitsplätze nicht immer in der Nähe des Wohnortes der Arbeitnehmer, so dass ein großer Teil der Bevölkerungen, der die vielen Zinsen der nicht arbeitenden Reichen erwirtschaftet, Tag für Tag pendeln muss.
Ein Umzug mit Kind und Kegel in die Nähe des Arbeitsplatzes kommt häufig nicht in Frage. Die Kosten sind hoch, der Freundeskreis ist dann weit weg und die Kinder müssen die Schule wechseln. Zudem ist ein Umzug teuer und darüber hinaus ist es nicht einfach, eine Mietwohnung zu finden oder gar ein eigenes Haus zu kaufen oder zu bauen. Sollte der Arbeitsplatz in einer großen Stadt gelegen sein, sind die dortigen Wohnungen häufig viel zu teuer für normale Angestellt (Stichwort „Gentrifizierung„), so dass nur eine Wohnung im Umland der Stadt in Frage kommt, was wieder mit entsprechenden längeren Wegen zum Arbeitsplatz verbunden ist. Abgesehen davon weiß so manch ein Angestellter nicht, ob er bei der unsicheren Arbeitsmarktlage im nächstes Jahr noch bei der jetzigen Firma arbeiten kann oder vielleicht schon wieder an einem ganz anderen Ort einen Job annehmen muss.
Kurzum, wir müssen ständig individuell mobil sein und teilweise sehr weite Wege zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen. Und wer viel fährt, soll nach den Wünschen der Politiker der SPD viel zahlen. Derjenige, der also für den stetig wachsenden Reichtum der Menschen arbeitet, die allein durch Zins und Zinseszins immer reicher werden, ohne mobil sein zu müssen, wird auch noch durch ständig höhere Abgaben für die geforderte Mobilität belastet. Klingt für nicht nicht sehr sozial, wird aber von einer Partei vorgeschlagen, die sich Soziale Partei Deutschland nennt.
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Rente mit 63 ist schlecht für Einkommen der Superreichen

Die Solidargemeinschaft, also wir, müssen ungefragt EU-Abgeordneten in Brüssel Monatsgehälter von 8.000 Euro bezahlen und das Geld erwirtschaften, das den Reichen und Superreichen aufgrund von Zins und Zinseszins automatisch zusteht. Die Solidargemeinschaft musste alleine für den Ersten Weltkrieg 92 Jahre lang Reparationstzahlungen leisten[1] und schon wieder beteiligen sich die Politiker im Namen des Volkes in vielen Teilen der Welt an Kriegen oder finanzieren beispielsweise Kampf-U-Boote für Israel. Wir subventionieren schädliche Industrien und müssen für die Folgekosten des zerstörerischen Handelns global agierender Konzerne aufkommen. Wir zahlen zur Rettung der maroden Banken in aller Welt, die an den natürlichen Folgen ihres selbsgeschaffenen Schneballsystems zerbrechen. Wir müssen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Milliardenbeträgen im Jahr finanzieren, der im Gegenzug aber doch nicht verpflichtet ist hochwertige und unabhängige Inhalte zu liefern, sondern auf Werbekunden zugeschnittene Quotensendungen produziert und den Intendanten Gehälter bezahlt, von denen ein normaler Arbeiter nur träumen kann.
Für all das ist Geld da. Kein Wunder, wir werden ja bei jeder Gelegenheit zur Kasse gebeten. Wir zahlen Jahr für Jahr Unsummen und sollen immer länger arbeiten, um noch mehr zahlen zu können. Wir zahlen Geld an Politiker, Banker, Spekulanten und Intendanten in aller Welt, die sich der Solidargemeinschaft in keiner Weise verpflichtet fühlen. Diese Menschen ziehen das Geld aus der Gemeinschaft ab und horten ihr ständig wachsendes Vermögen auf Konten in fernen Ländern oder legen es in windigen Börsengeschäften an, um immer mehr Geld zusammen zu raffen, während die übrigen Menschen trotz jahrzehnte langem Arbeitsleben zunehmend in Armut versinken.

Und dann liest man in der Franfurter Allgemeinen Zeitung:

Mit 63 in Rente gehen ist schön, aber teuer für die Solidargemeinschaft.[2]

Während die wirklich reichen Menschen nicht arbeiten müssen, weil sie durch Zins und Zinseszins automatisch immer reicher werden und dabei das ihnen zufließende Geld aus der hart arbeitenden Solidargemeinschaft abziehen, sollen die übrigen Menschen immer länger schuften.
Das heißt, wenn jemand als junger Mensch viel Geld geerbt hat und damit keine Minute in seinem Leben für andere arbeiten musste und dennoch immer reicher wird, ist das in Ordnung. Wenn ein Bauarbeiter nach 40 Jahren mit geschundenen Knochen in den wohlverdienten Ruhestand gehen möchte, wird ihm vorgeworfen, er schade der Solidargemeinschaft. Das ist doch pervers!
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Nintendo Wii U – ein Flopp

Wegen der mauen Nachfrage nach der Spielekonsole Wii U rechnet der Konzern aus Japan [Nintendo] in dem noch bis März laufenden Geschäftsjahr nun nur noch mit einem operativen Verlust statt einem Gewinn. Den Absatzausblick für die Wii U strich der japanische Konzern auf ein Drittel der ursprünglichen Schätzung zusammen – das Weihnachtsgeschäft hatte nicht den erhofften Schub gebracht.[1]

Quelle: The Wall Street Journal


Eigene Erfahrungen mit der Konsole


Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung mit der Konsole wundert mich der schlechte Absatz nicht. Nachdem ich bislang nur einmal eine Spielekonsole, den Nintendo DS, für eine Studienarbeit erworben habe, war dies die erste Konsole zum privaten Spielvergnügen. Das Vergnügen dauerte allerdings nur einen Monat an, dann war die Konsole defekt. Nach mehreren Reklamationen wurde das Gerät getauscht und immerhin gab es bislang keine weiteren unangenehmen technischen Überraschungen mehr, wenn man mal von den vielen durchzuführenden Updates und den Hürden bei der Sicherung der Spielstände und den Hürden beim Abspielen von YouTube-Videos absieht.
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Warum benötigen wir ein permantenes Wirtschaftswachstum

Im Artikel „Europa bremst Wirtschaft – Deutschland 2013 nur mit Mini-Wachstum„, der bei Focus Online erschien, wird einmal mehr die bedingungslose Forderung nach dem Wachstum der Wirtschaft deutlich. So ist zu lesen:

Die deutsche Wirtschaft ist 2013 so schwach gewachsen wie seit 2009 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte lediglich um 0,4 Prozent zu. Ohne den starken Konsum sähe es noch schlechter aus.[1]

Quelle: Focus Online

Die Aussage ist klar. Wirtschaftswachstum: gut. Kein Wirtschaftswachstum: schlecht. Es wird aber wie üblich nicht hinterfragt, warum wir dieses Wirtschaftswachstum brauchen. Somit wird auch nicht erwähnt, dass die Forderungen nach dem Wachstum nicht mit steigenden Bedürfnissen der Menschen begründet ist, sondern hauptsächlich auf dem Zwang durch den Zinseszins basiert. Zins und Zinseszins erzwingen eine wachsende Verschulung, da nur so das Geld entsteht, das den Zinsnehmern Jahr für Jahr zusätzlich zusteht. Neue Kredite gibt es aber nur, wenn man den Banken Sicherheiten bietet oder Geld für den Auf- oder Ausbau eines potentiell lukrativen Geschäftsmodells benötigt.
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Trügerische Euro-Rettung: Das dicke Ende kommt erst noch

Heute erschien bei Focus Online ein Artikel zur Zukunft des Finanzsystems, in dem die scheinbare Rettung des Euros und die noch zu erwartende fatale Entwicklung des Geldsystems beschrieben wird, die zu erwarten ist: Inflation, finanzielle Enteignung, Kapitalkontrollen und eine Währungsumstellung. Der Titel lautet „Trügerische Euro-Rettung: Das dicke Ende kommt erst noch„.
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Schöne neue Welt der Apps

Windows 2.x, das Ende des Jahres 1987 auf den Markt kam, war noch kein Betriebssystem im eigentlichen Sinne, sondern ein grafischer Aufsatz für MS-DOS. Es gab dem Benutzer aber bereits die Möglichkeit, mehrere Programme gleichzeitig zu starten und nebeneinander auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Windows 2.x - Desktop
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Windows_2.11deutsch_Arbeitsplatz.png&filetimestamp=20071104181944&
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Balkan-Pop-Straßenkünstler

Eine Mischung aus traditioneller Volksmusik der osteuropäischen Sinti und Roma und westlicher Dance-Music wird in Deutschland als Balkan-Pop bezeichnet. Nachfolgend ein Video eines ausgefallen Straßenkünstlers, der mit dieser Musikrichtung auftritt.