Elefantenrennen

Der im SPD-Wahlkampfteam für Verkehr zuständige Fraktionsvize Florian Pronold schlug ein generelles Überholverbot für Lastwagen auf Autobahnen mit nur zwei Richtungsspuren vor, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen.[1]
Die „Elefantenrennen“ sind tatsächlich oftmals ein Ärgernis, wenn ein LKW an einem anderen LKW vorbeifährt, dabei aber kaum schneller ist. Der Überholvorgang zieht sich ewig hin. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wieso Politiker immer so schnell neue Regelungen fordern. Es gibt doch schon so viele Gesetze, dass niemand mehr durchblickt. Und auch der Überholvorgang ist in den Einschlägigen Gesetzen schon definiert. In der Straßenverkehrsordnung ist unter Paragrah 5 nachzulesen:[2]

(2) [..] Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.
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Eine Bank für die 99 Prozent?

Etwas sarkastisch gesprochen ist der Unterschied zwischen den weniger reichen 99 Prozent der Menschen und dem reichsten 1 Prozent, dass die Polizei die Versammlungen der weniger Reichen (Occupy, …) auflöst, während sie die Versammlungen der Reichen (Bilderberg, …) schützt – auf Kosten der Armen, welche über die von ihnen zu entrichtenden Steuern den Großteil der Einsätze finanzieren.
So wurde dann auch in einem Nachrichtensender heute sinngemäß erklärt, dass es bei der Occupy-Bewegung um die Vertretung der Interessen von 99 Prozent der Menschen geht, zu großen Teilen arm sind. Die Versammlungen wurden aufgelöst und die Bewegung ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Das sagt sehr viel über die angebliche „Demokratie“ aus. Während die Interessen einer kleinen Elite polizeilich geschützt werden, wird gleichzeitig dafür gesorgt, dass die Interessen der Mehrheit in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
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Neugierige Geheimdienste

Merkels erste Worte zum NSA-Skandal: „Amerika war und ist unser treuester Verbündeter“[1]

Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr. Oder anders herum: Wenn sich so die Verbündeten verhalten, wie übel sind dann wohl erst die Feinde? Da werden andere Menschen im großen Stil ausgeschnüffelt und dann wird nach mittelalterlicher Manier der Überbringer der schlechten Botschaft gejagt und verurteilt, anstatt die Spione in die Schranken zu weisen.

Merkel sagte der Wochenzeitung „Die Zeit“, mit dem Aufkommen neuer technischer Möglichkeiten müsse die Balance zwischen dem größtmöglichen Freiraum der Bürger und ihrer größtmöglichen Sicherheit immer wieder hergestellt werden.[1]

Handelsblatt

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin
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Werbung: Vom Fenster ins Gehirn

Werbung für die Tonne
Der Tag war anstrengend. Sie haben hart für ein mehr oder weniger kärgliches Einkommen gearbeitet, um die Miete und ein wenig Essen bezahlen zu können. Doch wohin sie auch blicken oder hören, werden sie aufgefordert, das Geld für alle möglichen Dinge auszugeben, die sie eigentlich nicht brauchen und sich vielleicht auch garnicht leisten können. Überall stehen Werbetafeln und -säulen. Im Radio läuft ständig Werbung. Im Fernsehen läuft Werbung. Der Wetterbericht auf dem Smartphone wird von Werbung dominiert. Der Briefkasten quillt jeden Tag vor lauter Werbung über und auch der Papiercontainer ist schon voller Werbung. Sie möchten Informationen im Internet Recherchieren, müssen sich aber erst durch die Werbung klicken. Sie schlagen eine Zeitung oder eine Zeitschrift auf und sehen … Werbung.
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