Grüß Gott, Bankkunde

Hin und wieder gibt es im Leben Momente, die überaus grotesk wirken. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man eine Bank betritt und ein Christuskreuz sieht, das an der Wand hinter den Finanzproduktverkäufern aufgehängt ist.

Verwunderlich ist es auch, wenn man auf der Homepage mit „Grüß Gott“, der Verkürzung von „Grüß[e] dich Gott“, angesprochen wird.

Grüß Gott, Bankkunde

Die Verantwortlichen der Bank scheinen sich den christlichen Lehren zutiefst verpflichtet zu fühlen.
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Dämmschäden, Teil 4

Im Artikel „Kostspielige energetische Sanierung“ habe ich auf mögliche Schäden infolge der Wärmedämmung von Gebäuden hingewiesen, die selbst dann auftreten können, wenn die Dämmung fachgerecht und fehlerfrei durchgeführt wurde. Konkrete Beispiele zeige ich in dieser Serie auf.

Die folgenden Bilder zeigen Häuser in Regensburg, deren Außenwände durch hohe Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen wurden.
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Inkonsequenter Jugenschutz

Manche Filme oder Computerspiele sind durchaus sehr gewaltlastig. Um Kinder und Jugendliche vor dem Anblick von Gewaltszenen zu schützen, erhalten diese Artikel oftmals keine Jugendfreigabe. Haben Sie einmal versucht, beim Online-Versandhändler Amazon ein Produkt zu bestellen, die mit „Keine Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchG“ gekennzeichnet sind? Dieser Artikel darf nur an die Person übergeben werden, welche die Bestellung aufgegeben hat, wie der entsprechenden Informationsseite bei Amazon zu entnehmen ist. Bei der Übergabe werden Identität und Volljährigkeit des Empfängers anhand eines Personalausweises oder Reisepasses überprüft. Ein Führerschein mag zwar genügen, um ein Auto in ein Geschoss zu verwandeln und mit 180 Kilometer pro Stunde über die Straßen zu jagen und das Leben zahlreicher Menschen zu gefährden. Ein solches Dokument genügt aber nicht, um sich ausreichend auszuweisen, einen Film ohne Jugendfreigabe anzunehmen. Damit aber nicht genug. Es ist außerdem unabdingbar, dass der Name auf dem Dokument absolut genau mit dem in der Lieferadresse angegebenen Namen übereinstimmt. Wenn im Ausweis von Herrn Mustermann der Name „Markus Mustermann“ eingetragen ist, dann darf in der Lieferadresse nicht „Herr Markus Mustermann“ stehen. Ja, der Schutz der Jugend vor Gewalt, hat in Deutschland einen hohen Stellenwert. Auch wenn Filme oder Computerspiele nur fiktive Werke sind, so möchte man den Nachwuchs möglichst davor bewahren. Und am besten auch die Erwachsenen, denn vor allem gewaltlastige Computerspiele werden normalerweise stark geschnitten, bevor sie in Deutschland für Erwachsene auf den Markt kommen.
Seltsamerweise hört der Schutz der Jugend aber plötzlich auf, wenn es darum geht, neue Soldaten für Kriegseinsätze in fernen Ländern zu rekrutieren. Da scheut die Bundeswehr auch nicht davor, an Schulen für Ihre Sache zu werben.
Aber nicht nur die Bundeswehr nimmt es mit dem Jugendschutz nicht so genau. Besonders befremdlich fand ich einen Artikel in einer Zeitschrift von und für Jäger. Im Magazin „Jäger“ wird ausdrücklich dafür plädiert, bereits kleine Kinder mit auf die Jagd zu nehmen, und sie ans Töten heranzuführen. „Gesellig mit Kindern Jagen“ geht das?[1] (S. 88-91)
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2016 werden wir ohne neue Schulden auskommen

Finanzminister Wolfgang Schäuble kündigte an, dass wir 2016 ohne neue Schulden auskommen werden.[1] Das ist eine sehr gewagte Aussage. Außerdem muss hier zwangsläufig gefragt werden, wer mit „wir“ gemeint ist. Wer kommt 2016 ohne neue Schulden aus? Schäuble spricht von den Staatsfinanzen, es ist also anzunehmen, dass 2016 keine neuen Staatsschulden aufgenommen werden sollen.
Es ist allerdings so, das auch 2016 Zinsen in beachtlicher Höhe für die Staatsverschuldung fällig werden. Diese müssen bezahlt werden. Wenn nun der Staat aber keine neuen Schulden aufnimmt, dann bedeutet dies, dass der Finanzminister beispielsweise das Geld für die Zinsen vom Guthaben der Bürger abschöpft und es für die Begleichung der Zinsen verwendet. Dadurch schrumpft das vorhandene Vermögen und es entsteht eine Deflation, da dem Warenangebot immer weniger Geld gegenübersteht. Um die Geldmenge auf dem bisherigen Niveau zu halten, müssten sich dann andere verschulden. Das können Unternehmen oder Privatleute sein, die Kredite aufnehmen. Bei der Kreditvergabe wird dann eine entsprechende Geldmenge geschöpft und kommt in den Umlauf.
Es ist offensichtlich, dass das Problem dann nur verlagert wurde. Die eigentliche Problematik der grenzenlosen exponentiellen Verschuldung besteht weiterhin und Privatpersonen werden die ersten sein, die aufgrund mangelnder Kreditwürdigkeit kein neues Geld aufnehmen können. Danach folgen die Unternehmen und spätestens dann wird der Staat wieder einspringen müssen und Kredite in ungeahnter Höhe aufnehmen. Ansonsten wird das vorhandene Geld vollständig durch Zinsdienste aufgezehrt. In Folge dessen gäbe es irgendwann kein Geld mehr. Nur noch Schulden. Schulden, für die weiterhin Zinsen zu bezahlen sind. Aber wie?

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Die Milliardenverschwender

Die Milliardenverschwender
Beim Umgang mit den Steuergeldern zeigen sich Politiker und Behörden oftmals als sehr großzügig. Jahr für Jahr werden viele Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen investiert, deren Kosten-Nutzen-Verhältnis mehr als fragwürdig ist. Da werden beispielsweise Flächen, die für den Bau einer Sportanlage ungeeignet sind, für den Zeitraum von 99 Jahren gepachtet – für den Bau einer Sportanlage. Da der Pachtvertrag ausschließlich den Bau einer Sportanlage auf dem für Sportanlagen ungeeigneten Grundstück gestattet, verwildert die Fläche ungenutzt. Dafür sind über einen Zeitraum von fast 100 Jahren viele Millionen Euro an Pacht zu entrichten.
Auch große Konzerne, die am Weltmarkt tätig sind und Milliardenumsätze im Jahr generieren werden mit Steuergeldern großzügig subventioniert. Mit den Geldern der Steuerzahler können die Konzerne dann Produkte, wie zum Beispiel bunte Biomöhren, entwickeln, die sie dem Steuerzahler und Kunden dann teuer verkaufen.


Titel: Die Milliardenverschwender
Untertitel: Wie Beamte, Bürokraten, und Behörden unsere Steuergelder zum Fenster Hinauswerfen
Autor: Karl Heinz Däke
Seiten: 256
Verlag: Hyne
Veröffentlichung: 22.10.2012
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-453-20022-7
Preis: 19,99 Euro

Zu nah am Wasser gebaut

Als ich vor nicht allzu langer Zeit an einer Baustelle für eine neue Wohnung direkt an der Donau vorbeigekommen bin, dachte ich mir, dass es überaus leichtsinnig ist, so nahe ans Wasser zu bauen. Wie lange mag es wohl dauern, bis das Haus bei einem Hochwasser überschwemmt wird? Wenige Tage später, wurde der Kran aufgebaut … und kurz darauf wurde er schon wieder abgebaut, denn die erste Flut bahnte sich an. Nach tagelange Regenfällen stieg der Flusspegel immer weiter an. Die eilig installierten mobilen Hochwasserschutzwände verzögerten die Überschwemmung zwei Tage. Dann wurde das Areal aber doch überflutet.
Damit war dann meine Frage, wie lange es wohl dauern würde, bis das neue Haus unter Wasser steht, beantwortet. Der Neubau war noch nicht einmal bis zum ersten Stock fertiggestellt, da wurde er auch schon von den Wassermassen heimgesucht.
Nun titelt Focus Money Online „Zoff um Geld für Hochwasser-Opfer – Sollen die Deutschen einen „Flutsoli“ zahlen?„. Prinzipiell ist es eine gute Sache, wenn man in einer Gemeinschaft denen hilft, die von einer unerwarteten Katastrophe geschädigt und vielleicht sogar existentiell bedroht werden. Und viele der Hausbesitzer, die von den letzten Hochwassern betroffen waren, haben möglicherweise früher in Gegenden gebaut, die damals nicht gefährdet waren, mittlerweile aber unverschuldet durch Flussaufwärts gelegene Maßnahmen, wie Flussbegradigungen zu Gunsten der Schifffahrt und Einschränkung von natürlichen Ausgleichsflächen zugunsten neuer Industriegebiete, immer wieder mit einem Hochwasser rechnen müssen. Diese Leute sollte man nicht hängen lassen. Aber wieso kann jemand legal eine neue Wohnung in ein Gebiet bauen, das so nahe und tief am Wasser liegt, dass früher oder später mit einer Überschwemmung zu rechnen ist? Und wieso sollen dann andere Menschen, die sich möglicherweise nicht einmal ein eigenes Haus leisten können, für den Leichtsinn dieser Bauherren und Baudamen bezahlen?

Wetten dass … die Öffentlich-Rechtlichen das Niveau von Jahr zu Jahr unterbieten?

Die privaten Fernsehsender fühlen sich nicht unbedingt einem niveauvollen Programm verpflichtet. Das ist kein Geheimnis. Die öffentlich-rechtlichen Sender ziehen aber zuweilen so dermaßen niveaulose Unterhaltungssendungen durch, dass sich selbst die eingeladenen Moderatoren der privaten Sender distanzieren. So hatte beispielsweise Stefan Raab, der sich ansonsten selbst für kaum etwas zu schade ist, nach der missglückten Sommersendung von „Wetten dass …?“ auf Mallorca ausdrücklich betont, dass er nur Gast ist und damit klargestellt, dass er nichts für die Programmgestaltung kann.

Ja, es ist immer wieder erschreckend zu sehen, was die öffentlich-rechtlichen Sender an schwachsinnigen Sendungen mit den zwangsweise zu entrichtenden Rundfunkgebühren produzieren und dafür auch noch wertvolle Sendezeit verschwenden. Aber mittlerweile muss ich mir nicht mehr die Mühe machen, Beispiele für den bodenlosen Schwachsinn zu formulieren, den die Öffentlich-Rechtlichen in die Welt hinaus senden. Es genügt, auf die Berichte zu verweisen, die in immer größerer Zahl von anderen Medien publiziert werden. So ist derzeit beispielsweise einiges über die Gebührenverschwendung für die bereits erwähnte geistig tiefergelegte Unterhaltungssendung zu lesen.

Ressourcen sparen oder doch lieber Wachstum?

Vor einiger Zeit hatte ich bereits einen Artikel zu den Bestrebungen seitens EU-Politiker geschrieben, wassersparende Armaturen für die Badausstattung vorzuschreiben: „Wo kann man Wasser sparen?“

Nun bin ich zufällig über den Artikel „Verordnung für die Nasszelle – EU drängt Deutschen Spar-Duschkopf auf“ gestolpert.

Die EU-Kommission will Duschköpfe einer Ökodesign-Richtlinie unterwerfen.
Wasser ist in Deutschland nicht knapp – trotzdem verlangt die EU, dass auch hierzulande nur noch Wasser sparende Armaturen verwendet werden: Den Duschköpfen droht ein ähnliches Schicksal wie der Glühbirne.

Mein erster Gedanke war, dass die EU nach besten Möglichkeiten ein Finanzsystem unterstützt und fördert, das aufgrund von Zins und Zinseszins ein grenzenloses exponentielles Wirtschaftswachstum erzwingt, um die durch den Zins und die Geldschöpfung bei der Kreditvergabe automatisch wachsenden monetären Verpflichtungen begleichen zu können. In einem solchen System ist kein Platz für echten Umweltschutz und das Einsparen von Ressourcen. Warum also diese scheinheiligen Aktionen, die in einem Zinssystem keinen nachhaltige Wirkung haben können und dürfen?
Eine Antwort habe ich nicht gefunden. Dafür wurde auf der Seite des Artikels folgende Werbung für Zinsprodukte eingeblendet:

Werbung für Zinsprodukte

Ja, durch diesen Zufall, dass die Werbung für Zinsprodukte genau bei dem Artikel für das Einsparen von Ressourcen angezeigt wurde, wird ein verbreiteter Fall von „Doppeldenk“ in dieser Gesellschaft deutlich. Es werden zwei gegensätzliche Dinge gleichzeitig als Wahr angenommen. Auf der einen Seite wird geht man davon aus, ein System fortführen zu können, das Verschwendung erzwingt und auf der anderen Seite ist man der Meinung, man könne die Verschwendung zum Wohl der Umwelt eindämmen. Das ist aber nicht möglich. Es geht entweder das eine oder das andere.

Süße Geschäfte – wie Kinder zum Süßigkeitenkonsum verführt werden

Mit der im folgenden zitierten Einleitung spricht mir der Autor des Blogs „Konsumpf“ aus der Seele. Auch ich stelle mir immer wieder die Frage, wie man mit sich im Reinen sein kann, wenn man immer wieder Dinge tut, bei denen offensichtlich ist, dass sie anderen Menschen (oder überhaupt anderen Lebewesen) schaden.

Ich frage mich ja seit jeher, wie man wohl mental gestrickt sein muss, um erfolgreich in der Werbebranche arbeiten zu können. Als Reklame- oder Marketingmensch muss man schließlich seine ethisch-moralischen Maßstäbe an der Firmentür abgeben und die fatalen Auswirkungen seines Tuns verdrängen, sonst könnte man es kaum aushalten, seinen Lebensunterhalt mit dem Verführen und Belügen von Menschen zu bestreiten.

Der vollständige Blog-Beitrag, der auf einen Artikel der Zeit mit dem Titel „Süße Geschäfte“ verweist, kann hier gelesen werden: http://konsumpf.de/?p=14933

Bilderberg-Konferenzen

Jahr für Jahr treffen sich an wechselnden Orten einflussreiche Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel – ganz privat und informell. Zum ersten Mal wurde die Konferenz im Mai 1954 auf Einladung von Prinz Bernhard der Niederlande in dessen Hotel de Bilderberg in Oosterbeek, Niederlande veranstaltet.[1] Nach diesem Hotel wurden die Treffen fortan benannt und sind nun als „Bilderberg-Konferenzen“ bekannt.
So ganz privat, wie es den Anschein haben soll, sind die Treffen aber nicht, denn es handelt sich hier nicht um einen kleinen Freundeskreis, der sich zu einem Grillabend trifft und über Belanglosigkeiten diskutiert. Wenn die mächtigsten Menschen der Welt zusammenkommen, um über Politik und Wirtschaft zu sprechen, dann wird dies Auswirkungen auf Bereiche haben, die jeden Menschen treffen können. Trotz der Tragweite der Treffen für uns alle, möchten die Teilnehmer geheim und im Verborgenen tagen. So werden die „privaten“ Treffpunkte lange geheim gehalten und dann – auf Kosten der Steuerzahler – von einem großen Polizeiaufgebot abgeriegelt und beschützt. Die Öffentlichkeit wird darüber weitgehend im Unklaren gelassen. Auch wenn an diesen Gesprächen hochrangige Medienvertreter teilnehmen, berichten die Massenmedien erst spät und dann nur das notwendigste über diese Treffen. Über Inhalte oder gar Ergebnisse der Gespräche wird ohnehin nichts publiziert.

Auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung ist zu lesen:

Warum Medien wichtig sind: Funktionen in der Demokratie

Massenmedien haben die Aufgabe, die Öffentlichkeit zu informieren und Entscheidungsträgern die öffentliche Meinung kundzutun. Darüber hinaus wirken sie durch Kontrolle und Kritik an der Meinungsbildung mit.[2]

Die Medien sind eine wichtige Säule einer funktionierenden Demokratie. Ohne Pressefreiheit kann eine Demokratie nicht auf Dauer funktionieren. Allerdings ist „Pressefreiheit“ nicht mit einer „freien Presse“ gleichzusetzen, wie man sehr gut am Beispiel der Bilderberg-Konferenzen sehen kann.
Glücklicherweise gibt es alternative Medien. Private Blogger und „Hobbyjournalisten“, die sich mit den Themen befassen, welche für die „anerkannten“ Medien tabu sind.
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Wen soll ich wählen?

Wen soll ich wählen? Soll ich überhaupt wählen? Oder soll ich den Stimmzettel demonstrativ ungültig machen? Das sind Fragen, die wohl jeden von uns betreffen. Viele Menschen sind sich noch unschlüssig, andere haben die Fragen bereits für sich beantwortet.
Interessante Aspekte, um sich eine Meinung zu bilden oder die bestehende Meinung zu überdenken, gibt uns Andreas Popp von der Wissensmanufaktur in folgendem überaus sehenswerten Beitrag an die Hand.


Der Beitrag kann auf der Website der Wissensmanufaktur auch als Video, Audiodatei oder als Textdatei heruntergeladen werden: http://www.wissensmanufaktur.net/wahlen

Tödliche Ernte

Tödliche Ernte
In der modernen Landwirtschaft werden die Tiere zu tausenden in enge, stickige Mastanlagen gezwängt, mit nicht artgerechtem Futter vollgestopft und mit Antibiotika am Leben gehalten. Mit den Bilderbuchwelten einer naturnahen bäuerlichen Arbeit haben die Hochleistungsbetriebe nichts mehr zu tun. Ganz im Gegenteil. Die kleinen Familienbetriebe werden durch global agierende Konzerne verdrängt. Sie existieren fast nur noch in der Werbung. Die Regeln und Gesetze schreiben die großen Konzerne, die gut organisiert und eng mit der Politik verknüpft sind. Da wundert es nicht, dass die vielen Subventionen kaum den kleinen Höfen zufließen, dafür aber umso mehr den Betreibern industrieller Mastanlagen. Mit Steuergeldern überschüttet werden diejenigen, die ohnehin schon viel haben. Selbst Hersteller von Panzern, Fluggesellschaften, Golfclubs und sogar Segelvereine streichen manchmal mehr Agrar-Fördergeldern aus Steuermitteln ein, als so manch ein Bauer.

Titel: Tödliche Ernte
Untertitel: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet
Autor: Richard Rickelmann
Seiten: 320
Verlag: ullstein
Veröffentlichung: 12.04.2013
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-548-37495-6
Preis: 9,99 Euro