Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung

Von nichts kommt nichts. Das mag stimmen, aber mitunter enthält selbst das „Nichts“ viel mehr als „nichts“. Das heißt, dass sogar das Vakuum, also ein Raum aus dem scheinbar alles entfernt wurde, noch immer etwas enthält.

Aus der Quantenmechanik und der Quantenfeldtheorie, insbesondere aus der Heisenbergschen Unschärferelation, ergibt sich eine Grundzustands-Energie des Raumes, die auch beim absoluten Nullpunkt der Temperatur (-273 Grad Celsius) noch vorhanden ist. Dies bedeutet, dass sowohl Teilchen als auch elektromagnetische Raumzustände (Photonen) ständig entstehen und vergehen. In der Quantenmechanik kann kein System in vollständiger Ruhe sein. Die Grundgleichung hierfür ist die Heisenbergsche Unschärferelation.[1]

Wem diese Erklärung zu kompliziert ist, der kann sich die Erläuterung von Prof. Dr. Harald Lesch anschauen:
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Es formiert sich Widerstand gegen Monsanto … endlich!

Die Nahrungsmittelversorgung der Menschheit wird von immer weniger immer größeren Konzernen beherrscht, die zunehmen aggressiver gegen andere Unternehmen, Landwirte, die Umwelt und die Konsumenten vorgehen. Einer dieser global agierenden Konzerne ist Monsanto. Ohne Rücksicht auf andere versucht der Konzern seine fragwürdigen Produkte in die Märkte zu drängen und die Bauern in die Abhängigkeit zu treiben.
Nun demonstrierten tausende Menschen rund um den Globus gegen die Machenschaften von Monsanto.

Paris, Wien, Berlin, München – Tausende protestieren gegen Monsanto und Gentechnik

Wie viele Menschen werden in Zukunft auf der Erde leben?

Wie Hochrechungen zeigen, gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass im Jahr 2050 über 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben.[1]
Auf den ersten Blick haben Menschen keine natürlichen Feinde mehr zu fürchten, so dass die Vermehrung unaufhaltsam scheint. Aber dies stimmt nur teilweise. Je mehr Menschen es gibt, um so mehr Nahrung muss produziert werden. Derzeit geht der Trend dahin, möglichst jeden Menschen umfassend mit Fleisch und anderen tierischen Produkten zu versorgen. Selbst in Regionen, in denen sich die Bevölkerung traditionell eher vegetarisch oder gar vegan ernährte, wie etwa in Indien, kommt es nun in Mode, immer mehr Fleisch zu konsumieren. Das mag als ein Zeichen des Wohlstandes erscheinen, aber möglicherweise wird genau dies der Menschheit zum Verhängnis.
Die Produktion von Fleisch ist sehr aufwändig und ineffizient. Es werden große Mengen an Energie und pflanzliche Futtermittel benötigt, um die Tiere auf ein rentables Schlachtgewicht zu bringen. Um die Fleischmenge zu produzieren, mit der eine einzige Person satt wird, muss man eine Menge an Pflanzen anbauen, die vielen Menschen genügt hätten, um sich ausreichend zu ernähren. Der hemmungslose Fleischkonsum ist an Dekadenz und Verschwendung kaum zu überbieten. Bei einer Ernährung mit tierischen Produkten wird deutlich mehr Ackerfläche benötigt, als es eine vegane Ernährung fordern würde. Um die großen Mengen an pflanzlicher Nahrung, die den Tieren als Futter dient, zu produzieren, werden riesige Monokulturen geschaffen. Traditionelle landwirtschaftliche Erfahrungen geraten in Vergessenheit. Chemische Dünger ersetzen die Fruchtfolge. Hochgiftige Pestizide, Herbizide und Fungizide sollen die über große Flächen gleichartigen und damit anfälligen angebauten pflanzen schützen. Auf lange Sicht zerstört man so die Böden. Immer mehr Chemikalien werden nötig, um dem Boden einen ausreichenden Ertrag abzuringen.
Ja, die heutige Landwirtschaft zerstört sich selbst die Grundlage. Und es geht noch weiter. Auch in den Ställen sieht es nicht besser aus. Auf immer größere Effizienz getrimmt, stehen die Hochleistungszuchttiere, die so schnell wachsen, dass sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen, dicht an dicht gedrängt. Krankheitserreger breiten sich unter diesen Bedingungen rasant aus. Der Einsatz großer Mengen Antibiotika ist obligatorisch. Dadurch findet aber eine Selektion statt. Viele Krankheitserreger sterben ab. Es bleiben die übrig, die Resistenzen aufweisen. So werden in den modernen Industrieställen antibiotikaresistente Keime herangezüchtet. Über das Fleich und andere Produkte für den Verkauf landen die Krankheitserreger direkt beim Konsumenten. Über die Gülle gelangen diese hochgefährlichen Krankheitserreger zudem auf die Felder und damit ins Futter der Tiere und auch in das Essen der Menschen. Ein Teil wird in die Gewässer und ins Grundwasser gespült.
Diese Keime mutieren schnell und sind immun gegen pharmazeutische Keulen. Es werden immer mehr und sie werden immer gefährlicher. Irgendwann wird die Menschheit möglicherweise auf die ausgelaugten und vergifteten Ackerböden schauen und von Krankheitserregern dahingerafft werden, die sie selbst erschuf und nun nicht mehr bekämpfen kann. Dann ist fraglich, ob die menschliche Population tatsächlich die berechneten Größen erreicht.
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Kritische Meinungen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Die Zeit macht in dieser Woche mit dem Thema Fernsehen auf: “Ist das noch unser Fernsehen? Die öffentlich-rechtlichen Sender stehen in der Kritik. Was läuft schief?” Herzstück des Themenschwerpunkts, der sich durch alle Ressorts zieht, ist ein großes Doppel-Interview mit ZDF-Intendant Thomas Bellut und ARD-Programmdirektor Volker Herres. Das entlarvende Gespräch verrät mehr über die strukturellen Probleme des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, als den beiden lieb sein kann.

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Hürden beim Abspielen von YouTube-Videos über die Wii U

YouTube-Button
YouTube ist vermutlich bei vielen Leuten die erste Anlaufstelle, wenn sie im Internet nach einem Video suchen. Da Spielekonsolen mittlerweile immer mehr ans Internet angebunden werden, ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass man auch über die Konsole YouTube-Videos anschauen kann. So bietet natürlich auch die Wii U von Nintendo diese Möglichkeit.
Während man über einen normalen Internet-Browser am Computer die meisten Videos bei YouTube ohne Anmeldung betrachten kann, muss man sich vor dem Abspielen von YouTube über die Wii U zunächst registrieren. Nein, nicht bei der Firma Google, die YouTube betreibt, sondern bei Nintendo. Ohne eine Verknüpfung des Benutzers mit einer Nintendo-Network-ID werden keine Videos angezeigt.

Fehlermeldung

Nintendo Wii U – Spielstände sichern

Dass moderne Spielekonsolen nicht unbedingt zuverlässig sind, haben mir die Erfahrungen gezeigt. Nachzulesen in den Artikeln „Nintendo Wii U defekt, Teil 1„, „Nintendo Wii U defekt, Teil 2“ und „Nintendo Wii U defekt, Teil 3„. Es ist also naheliegend, die Spielstände hin und wieder auf externe Datenträger zu sichern.
Nintendo sieht dies aber leider offensichtlich etwas anders und baut hohe Hürden auf. Die Wii-U-Konsole hat zwar einen SD-Karten-Steckplatz, Wii-U-Spielstände können aber leider grundsätzlich nicht auf eine SD-Karte gesichert werden. Lediglich die Spielstände der im Kompatibilitätsmodus laufenden alten Wii-Spiele können auf SD-Karten kopiert werden. Zumindest teilweise. Bei dem Spiel „Raving Rabbits“ konnten die Spielstände nicht gesichert werden.
Die Wii-U-Spielstände kann man auch sichern, muss dabei aber auf einen USB-Speicher zurückgreifen, da hierfür ja, wie bereits erwähnt, keine SD-Karte genutzt werden kann. Über den Umweg eines USB-SD-Card-Adapters kann man eventuell doch SD-Karten für die Sicherung nutzen, das ist aber reichlich umständlich, wenn man bedenkt, dass die Konsole ja eigentlich einen SD-Kartenleser eingebaut hat. Damit aber nicht genug. Der USB-Speicher muss vor der Verwendung an der Konsole mit einem proprietären Dateisystem formatiert werden, wodurch er nicht mehr am Computer genutzt werden kann, bis er wieder mit einem üblichen Dateisystem formatiert wird. Dadurch gehen aber natürlich die gesicherten Spielstände verloren.
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Die Ursache der Notwendigkeit für Steuern

Pedro Bergerac erklärt in einem Kommentar zum Artikel „Druck auf CDU: Horst Seehofer will nur mit Pkw-Maut regieren„, der auf der Website der Zeitschrift „Focus“ veröffentlicht wurde, kurz und prägnant, warum die Notwendigkeit der unliebsamen Steuerzahlungen besteht:

Wozu Maut, wozu Steuern zahlen?

Die Notwendigkeit von Steuern ergint [Korrektur: ergibt] sich aus der Tatsache, dass der Staat nicht selbst Geld schöpft und dieses in das Staatswesen investiert. Würde er das machen, hätte er keine Schulden und niemand müsste Steuern zahlen. Soweit die Theorie. Da der Staat aber das Monopol der Geldschöpfung an die Privatbanken abgegeben hat, muss er sich Geld vorerst von den Banken leihen. Diese schöpfen das Geld aus Luft und leihen es mit Zinseszins weiter. Der Zinseszins, welcher vom Steuerzahler bezahlt werden muss, bewirkt eine Exponentialfunktion der Schulden, sodass eine Tilgung unmöglich wird. Daher spricht man auch von Zinsknechtschaft. Dieses System wird aufrecht erhalten, weil es den Politikern, den Bankstern und den Konzernherrn erlaubt, auf unsere Kosten wie die Made im Speck zu leben.

Olivenöl-Kännchen in Restaurants werden durch die EU verboten

Salat mit Essig und Öl erfreut sich in Restaurants durchaus einer gewissen Beliebtheit. So manch ein Gast möchte seinen Salat entsprechend seinem Geschmack gerne selbst verfeinern und so wird häufig Essig und Öl in kleinen Kännchen auf den Tisch gestellt. Bislang war das kein Problem. Zukünftig wird es aber nicht mehr erlaubt sein, Öl in eigene Kännchen abzufüllen, zumindest wenn es sich um Olivenöl handelt. Die Hersteller von Olivenöl haben das Verbot über ihre Politiker-Lakaien europaweit durchgesetzt. Olivenöl darf ab 2014 nur noch in nicht nachfüllbaren Originalbehältern der Hersteller auf den Tisch gestellt werden.[1]
Angeblich sollen dadurch die Restaurantbesucher vor den betrügerischen Machenschaften der kriminellen Gastwirte geschützt werden, die eventuell unbemerkt minderwertiges Öl anbieten. Viel eher dürften hier handfeste Interessen der Industrie die Ursache der Gesetzesänderung sein, die uns diktatorisch ohne öffentliche Diskussion aufgezwungen wurde. Zum einen steht dann auf den Tischen Werbung für die Hersteller und zum anderen müssen die Gastwirte die gewiss teuren Kleinpackungen kaufen. Zudem ist zu vermuten, dass die Flaschen schon weggeworfen werden, wenn sie noch halb voll sind, weil ein zu leeres Fläschchen keinen guten Eindruck macht. Die Müllberge wachsen und noch mehr Lebensmittel werden verschwendet. Nein, nicht die Gastwirte sind hier die Kriminellen, sondern die verantwortlichen Hersteller und natürlich die Politiker, die an den Änderungen der Gesetzte mitgewirkt haben.
Mir ist auch nicht klar, wie man sicherstellt, dass die Behälter der Hersteller nicht nachfüllbar sind. Wenn Öl aus dem Behälter herauskommt, kann man es auf umgekehrtem Weg vermutlich auch wieder hineinbekommen. Zur Not drückt man es halt mit einer Spritze in die Öffnung.
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Xylit-Kakao-Trinkschokolade

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Wenn man sich die Produktbilder und Marketing-Worthülsen der Lebensmittel-, bzw. Füllstoffindustrie anschaut und anhört, könnte man meinen, die Verantwortlichen wären sehr um unsere Gesundheit besorgt. Überall sind frische Zutaten, wie Obst, Gemüse und Getreide abgebildet. „Functional Food“ soll gar durch besondere Zusatzstoffe besonders förderlich für die Gesundheit sein. Schaut man sich dann die kleingedruckte Inhaltsangabe an, stellt man häufig fest, dass man eine Zucker-Fett-Mischung kauft, deren Aussehen durch Farbstoffe zustande kommt und die versprochenen gesunden Inhaltsstoffe kommen nicht selten nur in geringen Mengen vor. Wenn überhaupt. Manchmal werden sie komplett durch billigere Stoffe ersetzt.
Wenn die Verantwortlichen der Nahrungsmittelindustrie es so gut mit unserer Gesundheit meinen würden, wie sie uns auf den Packungen glaubend machen wollen, wäre es naheliegend, wenn sie die ungesunden Inhaltsstoffe tatsächlich gegen bessere Produkte austauschen würden. Anstelle von Zucker können beispielsweise deutlich gesündere Alternativen verwendet werden. Beispielsweise Stevia oder Xylit. Die Industrie setzt aber lieber weiterhin auf Zucker. Sollte doch einmal Stevia in einem Produkt verwendet sein, lohnt es sich, das Kleingedruckte besonders genau zu lesen. Meist enthält das Produkt dennoch große Mengen an Zucker und natürlich andere ungesunde Inhaltsstoffe. Es wurde lediglich ein wenig Stevia hinzugesetzt, um dies bewerben zu können. Die mangelnde Qualität versucht man im Allgemeinen durch Marketinglügen zu kompensieren.
Es ginge aber auch anders. Das Pulver zum Anrühren einer Trinkschokolade besteht beispielsweise in erster Linie aus Zucker und Kakao. Anstelle von Zucker könnte man Xylit verwenden. Das ist ebenfalls süß, bietet aber den säureproduzierenden Bakterien im Mund keine Nahrung und trägt somit im Gegensatz zum Zucker nicht zur Kariesbildung bei. Es bringt auch den Insulinhaushalt beim Menschen nicht durcheinander (Achtung: Bei einigen Tierarten, wie Hunde, Rinder, Ziegen und Kaninchen ist dies anders. Für diese Tiere ist Xylit gefährlich!) und „macht nicht so dick“. Leider verwenden es die Hersteller von Getränkepulvern nicht.
Das wird natürlich auch am Preis liegen. Xylit kostet derzeit ein Vielfaches von handelsüblichem Zucker. Da Xylit aber aus den Resten von Masikolben nach dem Abernten der Körner gewonnen werden kann, dürften sich die Kosten für das Ausgangsmaterial in engen Grenzen halten. Der Hohe Preis ist also eher auf die geringe Verbreitung zurückzuführen. Würde die Industrie mit ihrem Kapital und der Marktmacht hier einsteigen, könnte sich das schnell ändern und die Preise fallen. Da dies aber in absehbarer Zeit nicht geschehen wird und die Industrie uns auch weiterhin mit wohlklingenden Werbephrasen abspeisen wird, bleibt uns nur, die minderwertigen Produkte der Konzerne zu ignorieren und uns selbst bessere Lebensmittel zusammenzustellen, auch wenn das leider noch sehr teuer ist. Aber unsere Gesundheit wird davon profitieren.
Für eine Trinkschokolade müssen wir nicht auf die Zuckermischungen der großen Hersteller zurückgreifen. Xylit mit Kakao vermengt, eignet sich ebenfalls für ein leckeres Getränk. Das Mischungsverhältnis kann man dabei auch gleich auf seinen Geschmack abstimmen. Wenn das Getränk süßer sein soll, nimmt man mehr Xylit. Soll es schokoladiger sein, dann nimmt man mehr Kakao.

Functional Food

Wir Menschen werden nicht artgerecht gehalten. Der Mensch ist ursprünglich darauf ausgelegt, viele Stunden am Tag Beeren und Kräuter zu sammeln. Manch einer würde hier noch aufzählen, dass die Jagd ebenfalls zu den ureigensten Tätigkeiten der Menschheit gehört, aber wenn wir uns einmal anschauen, werden wir feststellen, dass wir dazu überhaupt nicht die körperliche Ausstattung haben. Wir können nicht so schnell sprinten, wie es ein Raubtier kann. Wir haben keine Krallen, um die Beute zu packen. Wir haben keine Reißzähne, um Fleisch zu zerschneiden, sondern Backenzähne um pflanzliche Nahrung zu zermahlen.
Wie dem auch sei, Menschen sind dafür gemacht, bei Sonnenschein viele Stunden am Tag durch die Wälder zu streifen und Nahrung zu finden. Das tun wir aber gewöhnlich nicht. Viele von uns sitzen acht bis zehn Stunden am Tag unter Kunstlicht auf einem Drehstuhl am Schreibtisch und hacken auf einer Tastatur herum. Andere sitzen stundenlang am Lenkrad eines Lastkraftwagens, um Plastikschrott aus China in die Regale der Läden zu karren. Oder sie fahren das Essen, das die Menschen früher einmal in ihrer Umgebung sammelten, aus einem Gewächshaus in Spanien über tausende Kilometer in die Läden. Dort können wir es dann bequem und schnell einsammeln.
Diese Entwicklung hat durchaus ihre Vorteile, aber sie hat auch gravierende Nachteile. Wir müssen uns kaum noch bewegen, bekommen aber dennoch ganz leicht Unmengen an Essen auf den Tisch. Eine Mischung, die der Gesundheit nicht zuträglich ist.
Zudem ist es ein Mensch in unserer Gesellschaft, der am Herd steht und die Familie mit hochwertigem Essen versorgt, so wie es noch zu Zeiten der Großeltern der Fall war, mittlerweile leider nicht mehr angesehen. Ansehen genießt nur der, der einer mindestens achtstündigen Steuerpflichtigen Beschäftigung nachgeht, um die Zinsen der Superreichen zu erwirtschaften. Eine Person, die die Familie versorgt und dadurch kein Einkommen „generieren“ kann, wird belächelt. Eine Person, die mit einem Catering-Service Fremde versorgt und dadurch Einkommen „generieren“ kann, mit dem sie dann Tiefkühlpizza kaufen kann, die sie den Kindern Abends aufwärmt, ist angesehen. Also möchten sich alle lieber um Fremde kümmern, als um die eigene Familie. Bescheuert, oder?
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Nintendo Wii U defekt, Teil 3

Dies ist die Fortsetzung der Artikel „Nintendo Wii U defekt, Teil 1“ und „Nintendo Wii U defekt, Teil 2„. Nachdem die Wii-U-Konsole sich schon einen Monat nach dem Kauf nicht mehr starten ließ, wurde sie zur Reparatur eingeschickt. Ein paar Tage später kam sie mit dem Vermerkt zurück, dass kein Fehler gefunden wurde.
Wir brachten die Konsole erneut zum MediaMarkt, wo wir sie kauften. Diesmal überprüfte der Mitarbeiter das Netzteil und stellte fest, dass die vom Netzteil gelieferte Spannung zu niedrig ist. Er schickte Konsole und Netzteil erneut zu Nintendo. Der Fehler konnte dort aber seltsamerweise wieder nicht nachvollzogen werden. Etwa einen Monat später schickte Nintendo eine Austauschkonsole zurück.
Da wir nicht dort wohnen, wo wir das Gerät kauften und auch einschickten, konnten wir das Austauschgerät nicht persönlich in Empfang nehmen und haben die neue Konsole erst jetzt, einige Monate später, ausprobieren können. Diese ließ sich nach dem Aufbau problemlos starten. Nach dem Einrichten der W-LAN-Verbindung wurden dann zunächst die obligatorischen Updates installiert. Freundlicherweise wurden durch die Nintendo-Mitarbeiter die Benutzerdaten überspielt, so dass die Spielstände nicht verloren waren. Es konnte also gleich mit dem ersten Spiel losgehen.

Naja, vielleicht doch nicht.

Wäre auch zu schön gewesen …
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Energie sparen

Der Schutz der Umwelt ist zweifelsohne eine wichtige Sache. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sind auch stets bemüht, zu versichern, wie sehr ihnen der Umweltschutz am Herzen liegt. Im Moment wird viel Energie aufgewendet, um Rohstoffe zu fördern, mit denen Produkte hergestellt werden, die bereits vorhandene, aber meist überaus kurzlebige Wegwerfprodukte ersetzen. Würde man wieder mehr reparieren, könnte viel Energie gespart werden. Es müsste weniger hergestellt werden, es wären weniger Verpackungen nötig und der Transport neuer Waren würde verringert werden. Natürlich würde auch die energieaufwendige Entsorgung frühzeitig ausgedienter Produkte abnehmen. Aber Reparatur und Wartung der vorhandenen Produkte wäre deutlich weniger lukrativ für die großen Konzerne. Nachhaltigkeit, schonender Umgang mit den Ressourcen und lokale Versorgung würde zwar für die meisten Menschen und die Umwelt vorteilhaft sein, ein hemmungsloses Wirtschaftswachstum lässt sich auf einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen aber nicht begründen. Ein solches Wachstum ist aber nötig. Dies ist nicht einmal unbedingt so sehr der Gier der Konzernmanager geschuldet. Die Ursachen liegen viel tiefer, und zwar im Geldsystem. Dieses erzwingt ein grenzenloses exponentielles Wirtschaftswachstum, um die Vergabe neuer Kredite zu rechtfertigen, die nötig sind, um die Zinsen alter Kredite bedienen zu können. Dieses Geldsystem zwingt jeden Menschen auf der einen Seite in einen Wettstreit um immer mehr Geld, auf der anderen Seite ermöglicht es es die Anhäufung unvorstellbarer Reichtümer. Dieses Geldsystem führt zur Ausbeutung des Planeten und belohnt kurzfristiges und rücksichtsloses Verhalten, während es mitfühlende und rücksichtnehmende Menschen bestraft.
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