Gefängnisstrafe für das Auffangen von Regenwasser in den USA

Eine relativ einfache Möglichkeit, den Verbrauch von aufbereitetem Wasser aus dem Leitungsnetz zu reduzieren ist es, die Pflanzen im Garten mit Regenwasser zu gießen. In den USA kann dies, je nachdem in welchem Staat man lebt, sehr gefährlich sein. So musste in Oregon ein Mann 30 Tage ins Gefängnis und 1.500 Dollar Strafe zahlen, weil er Regenwasser in Tonnen aufgefangen hatte. Nach den dort gültigen Gesetzen ist die jedoch nicht ohne weiteres erlaubt. Der Mann hätte sich zunächst eine Genehmigung einholen müssen, da das dortige Wasser der „Öffentlichkeit“ gehört.

Weitere Details können hier nachgelesen werden: Oregon Man Sentenced to 30 Days in Jail — for Collecting Rainwater on His Property

Die arme reiche Musikindustrie

Die großen Labels der Musikindustrie klagen häufig darüber, dass ihre Einnahmen zu gering sind und bremsen innovative Geschäftsmodelle aus, indem sie immer höhere Forderungen stellen, wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann: Musikbranche bremst Projekt – Apple arbeitet an Internetradio

In Anbetracht der Tatsache, dass man bei Amazon für ein dreiminütiges Lied etwa einen Euro bezahlt (und dafür weder einen Datenträger noch ein Cover oder gar ein Booklet erhält), kann ich die Klagen nicht nachvollziehen. Würde auch die Filmindustrie solche Minuten-Preise verlangen, müsste der Kunde für einen 90-minütigen Film 30 Euro bezahlen, anstelle der heute üblichen 10 bis 15 oder manchmal 20  Euro. Wobei ich die Filmindustrie nicht übermäßig loben möchte, da diese ebenfalls genug Dummheiten auf dem Kerbholz hat. Aber das ist an der Stelle nicht das Thema. Bedenkt man, dass die Produktion von Musikstückstücken deutlich günstiger ist, als die Filmproduktion (es werden weder Kameras, noch Schauspieler oder Kulissen benötigt), dürften die Gewinne relativ hoch ausfallen.
Basierend auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage kann man auch davon ausgehen, dass die Nachfrage relativ hoch ist, denn hohe Preise können nur bei hoher Nachfrage gehalten werden. Vorausgesetzt natürlich, die gemeinhin so gelobten Gesetze der angeblich freien Marktwirtschaft haben hier Gültigkeit. Am Hungertuch nagen die Vertreter der Major Labels offensichtlich nicht. Wieso also möchten sie immer höhere Einnahmen generieren und das sogar auf Kosten neuer Vertriebsstrukturen (was ja sogar kontraproduktiv sein dürfte)?


Worum geht es dem Agro-Riesen Monsanto?

Mehr produzieren. Ressourcen schonen. Lebensstandards verbessern.
Das ist nachhaltige Landwirtschaft, und dafür steht Monsanto.[1]

Quelle: Monsanto

Monsanto ist ein global agierendes Unternehmen, das im Agrarbereich tätig ist. Mit den zitierten Worten präsentiert sich der Konzern von einer positiven Seite, die man durchaus befürworteten könnte. Liest man aber zwischen den Zeilen oder blickt gar hinter die Kulissen, zeigt sich ein gänzlich anderes Bild.
Bereits auf der Startseite wird deutlich, um was es tatsächlich geht: um Geld. Eine der ersten Informationen, die man derzeit auf der Website von Monsanto erhält ist der Aktienkurs.

Monsantos Aktienkurs
Monsantos Aktienkurs, wie er auf der Website angezeigt wird.
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Erklärung der Notwendigkeit eines Weltkrieges mit einer Kindergartenzeichnung

Ein Krieg gegen den Iran wird weitreichende Folgen haben – weltweit. Leider möchte die israelische Regierung ohne Rücksicht auf Menschen und Umwelt einen solchen Krieg initialisieren. Als Rechtfertigung für den Krieg behaupten die Vertreter Israels, die iranische Regierung ließe nukleare Waffen entwickeln, was eine Gefahr darstellen würde. Dass Israel und deren Verbündete, wie die USA, selbst umfassend mit radioaktiven Waffen (Atomsprengköpfe oder Munition aus abgereichertem Uran) ausgestattet sind und diese auch relativ hemmungslos zum Einsatz brachten und immer noch bringen, wird bei der Diskussion eher nicht erwähnt.
Nun wird der iranischen Regierung also das verwehrt, was andere ganz selbstverständlich nutzen und auf einen Verdacht hin mit einem Krieg gedroht. In Anbetracht des Ausmaßes der Folgen eines krieges könnte man meinen, die israelische Regierung würde den Verdacht mit handfesten Beweisen untermauern. Es geht schließlich um das Leben tausender Menschen und die Zerstörung weite Teile der Welt, die ein möglicherweise ausufernder Krieg gegen den Iran und dessen Bevölkerung zur Folge haben könnte. Aber weit gefehlt. Beweise wurden bislang keine vorgelegt. Stattdessen präsentiert der israelische Ministerpräsident Netanjahu ein primitives Bildchen von einer ikonifizierten Bombe, mit ein paar eingezeichneten Strichen und weitgehend willkürlichen Zahlen. Das ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Mit solch primitiven Methoden werden in der heutigen angeblich so modernen Zivilisation Kriege begründet. Und nach dem primitiven Vortrag Netanjahus klatschen auch noch einige Regierungsvertreter. Daran sieht man einmal mehr, auf welch niedrigem Niveau die Lenker der Welt arbeiten und wie leicht sie sich beeindrucken lassen. Wie tief sind wir gesunken?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=iRTTkmC6vBk

Die Vermögen sind schon weg

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, was man machen könnte, um sein Vermögen in diesen unsicheren Zeiten zu erhalten. Die Antwort darauf ist schwer, denn die Vermögen sind eigentlich gemäß der Verschuldung schon verausgabt, wie Professor Schachtschneider es ausdrückt. Sie sind also bereits weg, wir haben es nur noch nicht so richtig gemerkt.
Konten können jederzeit gesperrt werden, Immobilien können mit Zwangshypotheken belegt werden und Gold kann verboten werden. Zocken an den Börsen kommt für viele Menschen ohnehin nicht in Frage, weil sie weder das Wissen, noch die Mittel haben. Versicherungen hängen direkt am Geldsystem Deflation und Inflation wird auch vor diesen Dienstleistern nicht Halt machen und das dort investierte Geld ist schnell verloren.


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=tKU09Bq8EOs

Die neue Energiequelle aus dem Quantenvakuum

Die Nutzung von Erdgas, Kohle oder Kernenergie ist zweifelsohne mit hohen Risiken behaftet, schadet der Umwelt und die Ressourcen sind begrenzt. Die Menschheit kann also bei der Energieversorgung nicht auf diese Form der Energiegewinnung setzen. Eine mögliche Alternative bieten die sogenannten regenerativen Ressourcen, wie Sonne, Wasser und Wind (wobei die letzteren auf die Sonne zurückzuführen sind), die ebenfalls genutzt werden können um beispielsweise Strom zu generieren. Aber auch diese Arten der Stromproduktion sind mit Nachteilen behaftet. Sonnenkollektoren sind teuer und nicht sehr effizient und liefern Nachts keine nennenswerten Strommengen. Windkraftanlagen stören in der Landschaft und Wasserkraftwerke haben erheblichen Einfluss auf die Gewässer. Außerdem sind Wind- und Wasserkraftwerke aufgrund der hohen Kosten nur durch große Konzerne, die über viel Kapital verfügen oder mit Steuergeldern subventioniert werden, zu errichten und zu betreiben. Bei diesen Techniken bleiben die Menschen also abhängig von den Konzernen, die problemlos auch dann die Preise erhöhen können, wenn die Kosten für die Stromproduktion sogar sinken, wie hier gezeigt wurde: Geld sparen mit Stromverschwendung.
Möglicherweise gibt es jedoch auch andere Optionen, nutzbare Energie zu gewinnen: Energie aus dem Vakuum. Raumenergie wird zwar derzeit gemeinhin als Blödsinn abgetan, aber es gibt durchaus seriöse Forscher, die mit den anerkannten Methoden der Wissenschaft an der Umwandlung der Raumenergie forschen.
Bereits 1948 wurde durch Hendrik Casimir vorhergesagt, dass auf zwei parallele Platten im Vakuum eine Kraft wirkt, die diese zusammendrückt. Die experimentelle Bestätigung erfolgte 1956 durch Boris Derjaguin, I. I. Abrikosowa und Jewgeni M. Lifschitz und 1958 durch Marcus Sparnaay.[1] Das generelle Vorhandensein von Kräften im Vakuum wird also überhaupt nicht mehr angezweifelt. Es geht jetzt eigentlich nur noch darum, diese Kräfte zu nutzen. Wenn dies gelingt, steht der Menschheit jeder Zeit nahezu unbegrenzt Energie an jedem Ort dieser Welt kostenlos zur Verfügung.
Folgender Vortrag von Professor Claus W. Turtur gibt anschauliche Einblicke in die Thematik:

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=z9QB-4mlyEo#!
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Das Ponzi-Schema und das heutige Geldsystem

Charles Ponzi
Quelle: Wikipedia
Ich möchte an dieser Stelle die Geschichte des vor 130 Jahren in Italien geborenen Charles Ponzi zusammenfassen, die ausführlicher bei Wikipedia nachgelesen werden kann, da sie noch heute von großer Bedeutung ist.
Charles Ponzi wurde 1882 in Italien geboren und wanderte mit 2,50 Dollar in die USA ein, wo er zunächst in einem Restaurant arbeitete. Anfangs schlief er dort noch auf dem Boden, konnte sich aber recht bald zum Kellner hocharbeiten. Mit der Ehrlichkeit nahm er es aber nicht so genau und so wurde er nach Betrügereien entlassen. Charles Ponzi zog nach Kanada und fand einen neuen Job, bei dem Ehrlichkeit keine Voraussetzung, ja sogar hinderlich ist: er wurde Bankangestellter. Bei der Bank sah er, wie ein Patron Luigi Zarossi die Kunden mit hohen Zinsen lockte und dann ihre Konten plünderte, als er in finanzielle Schwierigkeiten kam. Mit dem Gewinn setzte sich Zarossi nach Mexiko ab.
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Jetzt wird gehebelt

Es ist keine zwei Wochen her, dass das Bundesverfassungsgericht den ESM mit kleinen Alibi-Auflagen gebilligt hat: die Haftungsgrenze für Deutschland soll möglichst auf 190 Milliarden Euro begrenzt bleiben. Elf Tage später ist bereits in den Nachrichten zu lesen, dass die Gesamtsumme des ESM um den Faktor drei bis vier auf etwa 2.000 Milliarden Euro erhöht werden soll.[1] Die Mainstrem-Medien reden hier beschönigend von einer Erhöhung der Schlagkraft.
Derzeit wird noch betont, dass diese Hebelung keine Änderungen der Verbindlichkeiten Deutschlands zur Folge habe. Im Moment mag das vielleicht sogar noch stimmen, aber auf Dauer wird Deutschland nicht bei den bisherigen 190 Milliarden Euro bleiben können. Wo gibt es denn sowas? Die Kreditsumme steigt, aber das Risiko bleibt gleich. Zumindest versuchen uns das die (mehr oder weniger) gewählten Volksvertreter mit Hilfe der systemtreuen Medien zu erzählen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn die Kreditsumme immer weiter steigt, wird auch der deutsche Steuerzahler immer weiter in die Haftung genommen werden. Die jetzige Ankündigung ist nur ein erster Schritt. Wenn sich die Menschen daran gewöhnt haben und das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes so langsam in Vergessenheit gerät, dürfte auch für Deutschland mit steigenden Kosten zu rechnen sein.
Vorläufig wird zumindest das Risiko steigen, dass die bisherige Haftungssumme von 190 Milliarden Euro tatsächlich fällig wird und vor allem wird die Wahrscheinlichkeit sinken, dass dieses Geld wieder zurück zu bekommen ist. Denn gehebelt werden soll mit dem Vermögen privater Investoren. Diese werden aber nur in solche Geschäfte investieren, wenn sie eine hohe Rendite erwarten können und das Risiko für sie möglichst gering ist. Man wird ihnen also absoluten Vorrang bei der Rückzahlung der Kredite gewähren und der Steuerzahler muss sich ganz hinten anstellen. Und ganz hinten wird nicht mehr viel ankommen, da das Vermögen bereits in den ersten Reihen versickern wird. Ja, jetzt wird gehebelt und zwar so lange, bis sich das System selbst aushebelt.
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Kein Recht zum Widerstand

Laut Grundgesetzt, Artikel 20, ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat und alle Deutschen haben das Recht, Widerstand zu leisten, wenn jemand versucht, diese Ordnung zu beseitigen. Solle also jemand versuchen, eine Diktatur einzuführen, so dürften sich die Bürger dagegen wehren. Das klingt doch gut, oder? Schauen wir einmal etwas genauer nach. Der Wortlaut im Grundgesetz hierzu:

Grundgesetz, Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Quelle: http://http://dejure.org/

Im letzten Abschnitt steht „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, …“ Soweit, so gut, aber hinter dem Komma ist folgender Zusatz zu lesen, worauf die Wissensmanufaktur aufmerksam macht: „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“. Und damit hat die Aussage in der Realität jegliche Bedeutung verloren. Da es grundsätzlich nicht möglich ist, zu beweisen, „dass eine andere Abhilfe nicht möglich ist“, kann man praktisch niemals einen Widerstand begründen. Abgesehen davon würde sich der Widerstand auf die üblichen zulässigen und weitgehend unwirksamen Mittel beschränken, beispielsweise Demonstrationen.

Blu-Ray-DVD

Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das im Aussehen einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern. Das Akronym „DVD“ geht auf die Abkürzung von Digital Video Disc zurück, wird aber heute meist mit Digital Versatile Disc (engl. für digitale vielseitige Scheibe) interpretiert.[1]

Quelle: Wikipedia

Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme mit deutlich höherer Auflösung gespeichert werden. Blu-ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können.[2]

Quelle: Wikipedia

Zunächst einmal ist zu bemerken, dass der Schreibfehler „Blu“ anstelle von „Blue“ seitens der Industrie beabsichtigt ist. Das korrekt geschriebene englische Wort für „blau“ lässt sich nämlich nicht so ohne weiteres markenrechtlich schützen. Soetwas soll sich mal ein Schüler bei einem Diktat wagen …

Aus obigen Definitionen lernen wir, dass DVD und BD unterschiedliche Technologien sind. Eine BD ist also keine DVD oder gar eine CD. Nun könnte man meinen, dass die Menschen, die im Bereich der Filmindustrie arbeiten, sich sich der Unterschiede der diversen Speichermedien bewusst sind und die jeweiligen Datenträger korrekt bezeichnen. Dem ist aber nicht so. Auf dem Cover zu einem Film, der auf einer BD-Scheibe abgespeichert wurde, wird doch tatsächlich darauf hingewiesen, dass diese DVD nur für die private Vorführung bestimmt ist und dass der Kopierschutz keine Auswirkungen auf die Abspielbarkeit der DVD habe.

Blu-Ray-DVD
„Blu-Ray-DVD“

Abgesehen von den falschen Bezeichnungen ist auch die Aussage der Warnung teilweise nicht korrekt. Auf dem Datenträger sind die Dokumente enthalten, die zum Advanced Access Content System (AACS) gehören. Dieses Rechte-Management, wie es so schön heißt, sorgt dafür, dass der Datenträger gerade nicht mehr beliebig abgespielt werden kann. Hierzu werden die Daten unter anderem verschlüsselt (128-Bit-Verschlüsselung, Advanced Encryption Standard, AES). Dass der Schutz entgegen der Aussagen auf der Verpackung sehr wohl eine Auswirkung auf die Abspielbarkeit hat, zeigt sich sehr schnell, wenn man versucht die legal erworbene Blu-Ray-Scheibe auf einem legal erworbenen PC mit einem legal erworbenen Linux abzuspielen: man wird keinen Erfolg haben, da der Schutzmechanismus dies verhindert.
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Geld sparen mit Stromverschwendung

Dass es bei Umweltschutzprojekten, wie der Einführung der Kompaktleuchtstofflampe oder der Energiewende offensichtlich nicht um dem Umweltschutz geht, sondern darum, die Gewinne der Konzerne zu steigern, habe ich in verschiedenen Artikeln immer wieder angedeutet. Zu dieser Erkenntnis kommen auch die Macher der Sendung quer des Bayerischen Fernsehens: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/120913-quer-energiewende-100.html

Die wundersame Geldvermehrung als Thema in den Mainstream-Medien

Die Mainstream-Medien sind nicht dafür bekannt, frühzeitig und vorausschauend über wichtige Entwicklungen zu berichten, sondern publizieren tendenziell eher das, was bereits vergangen ist. Sie berichten also eher über das Kind, das in den Brunnen gefallen und ertrunken ist, als über die Kinder, die auf dem Brunnenrand herumturnen und drohen abzustürzen (in Anspielung auf die Redensart „Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen“ – jetzt ist das Befürchtete passiert bzw. es ist für eine Verhinderung zu spät).
Wenn nun in den Mainstream-Medien über die Gefahren der hemmungslosen Geldschöpfung aus dem Nichts geschrieben wird, lässt das sehr deutlich erkennen, dass der Zerfall des Systems bereits weit fortgeschritten ist. Vermutlich so weit, dass eine Verhinderung des drohenden Unheils bereits zu spät ist. Die Problematik war zwar auch schon vor vielen Jahren erkennbar, aber da wurde sie in den Medien ignoriert und Menschen, die bereits damals warnend den Finger hoben, bekamen keine Möglichkeiten, ihre Vermutungen zu veröffentlichen. Jetzt aber berichten auch die großen Zeitungen und Zeitschriften ganz selbstverständlich immer häufiger über Themen, die vor einiger Zeit noch „undenkbar“ waren.
Ein aufschlussreicher Artikel ist gestern bei Focus Online Money erschienen: Wie uns die wundersame Geld-Vermehrung ruiniert

Widerstandsrecht gegen Fiskalpakt und ESM

Mit unglaublichem Eifer arbeiten die Darsteller auf der politischen Bühne, wenn es darum geht, eine der gravierendsten politischen Veränderungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte, Fiskalpakt und ESM, schnellstmöglich ungeprüft durchzuwinken.
Die meisten als „Volksvertreter“ bezeichneten Personen erkennen hierin offenbar eine sehr wichtige Aufgabe, die sie gerne wahrnehmen. Aber offensichtlich wissen sie nicht, was sie da abnicken. Selbst die größten Experten müssen noch größere Experten fragen, um die vorgelegten Papierberge einigermaßen beurteilen zu können. Eines ist jedoch von Beginn an klar. Damit Guthaben und Schulden noch ein wenig länger exponentiell wachsen können, müssen Rechtsstaatlichkeit und „Demokratie“ (was auch immer man darunter verstehen mag) immer weiter beseitigt werden.

Quelle: Wissensmanufaktur


Quelle: http://www.wissensmanufaktur.net/widerstandsrecht

Mangelnde Kenntnis des Geldsystems führen zu fragwürdigen Gerichtsurteilen

Da Banken im Falle einer Kreditvergabe das Geld im Moment der Vergabe „aus dem Nichts“ schöpfen und (derzeit) lediglich ein Prozent als Mindestreserve vorhalten müssen, entsteht der Bank in der Regel kein großer Schaden, wenn der Kredit nicht getilgt wird. Nimmt ein Bankkunde einen Kredit von 100.000 Euro auf, schreibt die Bank dem Kunden diesen Betrag einfach auf sein Konto gut und vermerkt sich die Zahl als Forderung gegenüber dem Kunden.
Wenn nun ein Kredit nicht ordnungsgemäß getilgt wird, hält sich der Schaden bei der Bank also in überschaubaren Grenzen, da nahezu die gesamte Summe durch die Bank ohne Aufwand oder Risiko durch eine simple Buchung im Moment der Kreditvergabe erzeugt wurde. Kommt es nun aber zu einem Rechtsstreit, weil der Kreditnehmer den Kredit nicht tilgen kann, wird die Bank einen Schaden in voller Höhe geltend machen und entsprechend hoch wird auch das Strafmaß ausfallen. Dass der Tatsächliche Schaden aber deutlich geringer ist wird von der Justiz nicht berücksichtigt. Und auch bereits geleistete Zinszahlungen werden ignoriert, die den Schaden und damit das mögliche Strafmaß weiter reduzieren würden.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=nHMq_PFkrho

Per pedes

Die Lebensmittel, die wir benötigen, werden gewöhnlich nicht mehr in der Region angebaut, sondern kommen zu großen Teilen aus weit entfernten Ländern. Die vielen kleinen Läden, in denen man früher die wichtigsten Produkte des täglichen Bedarfs erwerben konnte wurden in den letzten Jahrzehnten durch wenige große Geschäfte und Einkaufscenter verdrängt. Die Wege zum nächsten Laden wurde dadurch größer und viele Geschäfte sind nur schlecht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, weil sie sehr weit abseits der Wohngebiete an Straßen liegen, die für den motorisierten Verkehr ausgelegt sind.
Und auch die Arbeitsplätze wurden im Zuge dieser Entwicklung zunehmend stärker zentralisiert, und zwar immer weiter weg vom Wohnort. Anstelle der vielen kleinen verteilten Handwerksbetriebe in den Innenstädten sind große Industriekomplexe in den Industriegebieten getreten.
Der öffentliche Fern- und Nahverkehr muss profitabel sein, weshalb im Wesentlichen nur lukrative Verbindungen angeboten werden. Die Preise sind hoch, die Fahrtzeiten lang und viel Gepäck kann man ebenfalls kaum transportieren. Das Reisen mit Haustieren wird schnell zur Pein. Am Wochenende oder Nachts ist bereits die nächste Ortschaft mit dem Bus nicht mehr erreichbar. Gute Fuß- und Radwege sucht man auch häufig vergebens. Fußgänger und Radfahrer müssen dann mit den Landwirtschafts- und Forstwegen vorlieb nehmen, die aber natürlich nicht darauf ausgelegt sind, den nächsten Ort möglichst einfach zu erreichen, sondern den Bedürfnissen von Landwirten und Förstern entsprechen. Große Umwege und schwieriges Gelände sind somit nicht ungewöhnlich.
Und bei diesen Zuständen wird allen ernstes immer wieder gefordert, die Menschen sollen auf das Auto verzichten. Nun, der übermäßige motorisierte Individualverkehr ist mit der heutigen primitiven (Verbrennungs-)Technik tatsächlich nicht begrüßenswert und müsste reduziert werden. Aber für die Bewältigung des Alltags „per pedes“, also zu Fuß, müssen zunächst wieder die Voraussetzungen geschaffen werden:
  • Regionale Produktion der Güter.
  • Einkaufsmöglichkeiten am Wohnort.
  • Arbeitsplätze am Wohnort.
  • Guter und günstiger öffentlicher Nah- und Fernverkehr.
  • Wegenetz auf die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern anpassen.