Wie ernst ist es mit dem Umweltschutz?

Beleuchten Sie Ihre Wohnung mit Kompaktleuchtstofflampen, besser bekannt unter dem Marketing-Begriff „Energiesparlampen“? Viele Menschen geben diesen Lampen den herkömmlichen Glühlampen den Vorzug, da die Kompaktleuchtstofflampen ja weniger Energie benötigen, um die Räumlichkeiten zu erhellen. Es wäre also unverantwortlich der Umwelt gegenüber, weiterhin auf die Mini-Heizungen zu setzen. Dass so viele Menschen ein schlechtes Gewissen haben, weiterhin normale Glühlampen zu verwenden, dürfte auf die unzähligen Informationen über Energieverbrauch, Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung zurückzuführen sein, welche die Konsumenten über die etablierten Medien wie Radio und Fernsehen erhalten. Hier wird den Zuhörern und Zuschauern sehr deutlich gemacht, dass sie an der Zerstörung der Umwelt und vor allem der Klimaerwärmung schuld sind, wenn sie weiterhin so viel Energie verschwenden, um den Küchentisch ins rechte Licht zu rücken.
Gegen Umweltschutz ist nichts einzuwenden. Das sollte ein wichtiges Ziel einer modernen Gesellschaft sein. Allerdings wird der Umweltschutz über die Medien propagiert, über die Millionen Menschen jeden Tag auch dazu animiert werden sollen, immer schneller immer mehr neue Produkte zu kaufen und auf weit entfernte Inseln in den Urlaub zu fliegen oder eine Kreuzfahrt zu unternehmen. Es sind die gleichen Medien, über welche die Menschen von diesem zerstörerischen Finanzsystem und von der Notwendigkeit des grenzenlosen Wachstums und des damit einhergehenden zunehmenden Energieverbrauches überzeugt werden sollen. Über Radio und Fernsehen bekommen die globalen Konzerne eine Plattform geboten, Produkte zu bewerben, die in irgend einem Entwicklungsland billig hergestellt und unter hohem Energieverbrauch um die halbe Welt transportiert wurden um die Gewinne zu steigern.
Wie ernst kann der Umweltschutzgedanke vor diesem Hintergrund sein? Die Botschaft ist letzten Endes: Umweltschutz ist erstrebenswert, aber nur dort, wo es die großen Konzerne nicht beeinträchtigt.

Kommerzieller Grundgedanke des Sports

Bunte Olympia-Kringel
Sport ist Mord, so hört man es zumindest immer wieder und wer sich einmal mit dem Mountainbike bei sommerlicher Hitze einen Berg hochgequält oder sich anderweitig beim Sport verausgabt hat, der kann sich ungefähr vorstellen, was damit gemeint ist. Natürlich gehören auch Turniere zum Sport, denn Menschen sind geneigt, ihre Kräfte und Fähigkeiten mit anderen zu messen. Das motiviert und spornt zu Höchstleistungen an.
In der heutigen Zeit ist Sport aber weniger Mord, als viel mehr eine gigantische Werbeveranstaltung. Millionen „Sportbegeisterte“ sitzen ganz unsportlich in ihren Sesseln und schauen trainierten Menschen zu, wie sie bei Wettkämpfen gegeneinander antreten und dabei verschiedene Logos von diversen Konzernen zur Schau stellen. Dabei geht es nicht einmal so sehr um den Sport selbst. Würde man sich für den Sport tatsächlich interessieren, währe es naheliegend, den Sportler auch bei ihrem Training zur Seite zu stehen um mehr über die Tätigkeit zu erfahren oder gar selbst in einem der lokalen Vereine aktiv zu werden. So aber versammeln sich die Massen nur bei ausgewählten Großveranstaltungen wie auf Kommando und tun so, als wären sie an der Sache interessiert. Vor und bald nach den inszenierten Mega-Events versinkt der Sport für unzählige Menschen wieder in der Bedeutungslosigkeit.
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Die Elite feiert sich und der Bürger bezahlt die Zeche

Dass die Banken die Menschen durch Zins und Zinseszins in eine immer größer werdende Verschuldung zwingen, dürfte so langsam auch denen klar werden, die sich nicht mit der Funktionsweise des Geldsystems befasst haben. Dazu genügt es, die Nachrichten zu verfolgen, denn mittlerweile kommen selbst die etablierten Mainstream-Medien nicht umhin, über die ausufernde Verschuldung nahezu aller Staaten (und damit eines Großteils der Menschen) zu berichten. Natürlich stellen die Berichterstatter nicht die Frage, wieso es denn überhaupt der Fall ist, dass die Verschuldung entgegen der Beteuerungen der Politiker ständig steigt und selbst die „gut dastehenden“ Länder, welche die „Pleite-Staaten“ durch Milliarden-Bürgschaften unterstützen ebenfalls hoch verschuldet sind und eigentlich überhaupt keine Reserven für solche Maßnahmen haben. Kurzum: Selbst die reichen Staaten haben beachtliche Schulden – nur eben etwas weniger, als diejenigen, die gerettet werden müssen (und sei es nur relativ zum Bruttosozialprodukt).
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Umweltschutz! Für wen?

Wir können Energie und Rohstoffe verbrauchen, so viel wir möchten und dabei der Umwelt ohne Rücksicht auf Verluste schaden. Egal, wie häufig wir in unserem Leben mit dem Auto zum Bäcker fahren oder mit einem Flugzeug in den Urlaub fliegen, wir können noch so verschwenderisch leben und werden es dennoch kaum schaffen in der Zeit bis zum Ende unseres Lebens so viel Energie verschwendet und die Umwelt soweit zu ruinieren, dass wir nicht mehr gut auf diesen Planeten leben könnten. Natürlich hat der Rohstoffverbrauch möglicherweise über steigende Kosten einen negativen Effekt und die Umweltverschmutzung hat auch kleinere unangenehme Auswirkungen auf uns. Hier und da sind die Schadstoffkonzentrationen im Grundwasser etwas erhöht und so manch ein See ist nicht mehr zum baden geeignet. Immer wieder bilden sich Krankheitserreger, welche gegen wichtige Medikamente resistent geworden sind und die Gefahr eines radioaktiven Zwischenfalls in einem Kernkraftwerk ist nicht ganz unbegründet. Aber eigentlich geht es uns doch gut und im großen und ganzen wird sich in näherer Zukunft nichts daran ändern.
Und in kosmischen Maßstäben hat unser Handeln ohnehin keine nennenswerte Bedeutung. Wenn ein extrem massereicher Stern zu einem schwarzen Loch kollabiert, wird mitunter in wenigen Sekunden in Form eines Gammablitzes mehr Energie frei, als selbst die hiesige Sonne in Milliarden von Jahren freisetzt. Gegen die Energiemengen, die im Universum ständig umgesetzt werden, ist der Energieverbrauch der Menschen einfach lächerlich.
Aus dieser gänzlich egoistischen Sicht macht es eigentlich kaum Sinn, auf etwas zu verzichten, nur um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. So richtig schlimm trifft es eigentlich nur die vielen anderen Lebewesen: die Pflanzen und Tiere oder die Menschen in weit entfernten Ländern. Bis es hier so richtig schlimm wird, leben wir schon lange nicht mehr.
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Die Chronik des „Rettungsschirms“

Nachfolgend eine Chronik, wann welches Land unter den „Rettungsschirm“ genommen wurde. Wobei ein „Rettungsschirm“, das tut, was jeder Schirm tut: Er verhindert etwas. Der Regenschirm verhindert, dass man den Regen abbekommt, der Sonnenschirm verhindert, dass man die Sonnenstrahlen direkt abbekommt und der Rettungsschirm verhindert folglich eine wirksame Rettung. Durch dieses System werden die Schulden lediglich auf andere Länder umverteilt, wenn sie für ein betroffenes Land untragbar werden. In Folge dessen fällt allerdings ein Einzahler aus und die verbleibenden Staaten müssen höhere Kosten tragen. Die wiederum haben selbst bereits mehr Schulden, als sie zurückzahlen könnten. Es handelt sich bei den Zahlungen also nicht um eine Rettung, sondern um ein Hinauszögern des Zusammenbruchs.

01.01.1999 – Beginn der Chronik
Einzahler gefährdet Antrag auf Hilfe Empfänger
Belgien
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Irland
Italien
Luxemburg
Malta
Niederlande
Österreich
Portugal
Slowakei
Slowenien
Spanien
Zypern
..
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Kommerzielle Hintergründe moderner Sportveranstaltungen

Eine sehr klare Zusammenfassung der kommerziellen Hintergründe zu den Fußballspielen und anderen Sportveranstaltungen kann im Blog „Politprofiler“ nachgelesen werden: Blatter: Die FIFA als Mafiasumpf – Wo bleibt der Verfassungsschutz im Kampf gegen das organisierte Verbrechen?
(Damit wäre dann auch eine weitere Beschäftigung für den Verfassungsschutz gefunden. Irgend etwas müssen die Verfassungsschützer ja tun, bis es in Deutschland eine Verfassung gibt, die man schützen könnte. Siehe auch http://blog.metanox.de/?p=389)

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=hUZ1zz27MPI

Verfassung

Wir haben in Deutschland ein Verfassungsgericht und auch einen Verfassungsschutz. Und mit einer Verfassungsbeschwerde können Personen sich gegen eine Verletzung ihrer Grundrechte durch Akte der Staatsgewalt zur Wehr setzen. Das ist sehr fortschrittlich, denn es gibt zwar ein Verfassungsgericht und ein Verfassungsschutz in Deutschland, aber es gibt überhaupt keine Verfassung. Man sollte also bei Gelegenheit mal darüber nachdenken, auch eine Verfassung einzuführen. Denn was soll ein Verfassungsschutz machen, wenn es keine Verfassung gibt, die er schützen kann? Wie man eine Verfassung einführt, kann im Grundgesetz nachgelesen werden:

Grundgesetz, Artikel 146

> Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Quelle: http://dejure.org/gesetze/GG/146.html

Wobei das Unterfangen recht schwierig werden dürfte. Wie soll Volk eine „freie“ Entscheidung treffen? Wie definiert man überhaupt eine „freie“ Entscheidung? Eigentlich ist jeder auf die ein oder andere Art beeinflusst und kann somit nicht wirklich „frei“ entscheiden.

Luftangriff auf einen Zoo

Tiere, die ihr kurzes Leben knietief im eigenen Kot verbringen – das ist perverser als ein Luftangriff auf einen Zoo. Aber der Luftangriff stört uns viel mehr. Warum eigentlich?[1]

Mit diesen treffenden Worten leitet Tim Neshitov einen lesenswerten Artikel ein, indem er sich mit dem fragwürdigen Umgang der Menschen mit den anderen Tieren auseinandersetzt:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/massentierhaltung-in-den-magen-aus-dem-sinn-1.1404711
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Abstimmung im Bundestag über das neue Meldegesetz

Vor einigen Jahren wurde mir gesagt, ich solle wählen gehen, wenn mir das System nicht gefällt um etwas zu ändern. Andernfalls hätte ich kein Recht, mich darüber zu beschweren, dass die Dinge so sind, wie sie sind.
Leider ist es jedoch so, dass Wahlen keinen großen Einfluss haben. Horst Seehofer formulierte es in einer Fernsehsendung so:

Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.

Quelle: Pelzig unterhält sich mit Horst Seehofer, Sahra Wagenknecht und Karen Heumann. Aufgezeichnet am 20.05.2010 von ARD. http://www.youtube.com/watch?&v=f1XJ9v6iV4Q (ab 00:04:41)

Eine Aufzeichnung einer Abstimmung im Bundestag bestätigt diese Vermutungen. Von den etwa 600 GEWÄHLTEN Parlamentarier waren bei der 187. Sitzung am 28.06.2012 nur ganz wenige Anwesend. Anscheinend reichen die etwa 8.000 Euro, welche diese Damen und Herren, als Entschädigung[1] erhalten nicht, um sie zu motivieren, an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen und ihren Aufgaben nachzukommen. Die wenigen Anwesende haben dann in kanpp einer Minute ein Gesetz durchgewunken, das weitreichende Auswirkungen auf den Datenschutz hat. Es gab nicht einmal eine Diskussion. Kein Abwägen der Vor- und Nachteile. Nichts. Handheben, kurz aufstehen … das wars.[2]
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Bye, bye, miss American Pie

Es kann durchaus Situationen geben, in denen es nötig ist, einen anderen Menschen zu töten. Das ist dann der Fall, wenn man angegriffen wird und sein eigenes Leben verteidigen muss.
Ob man von einer solchen Notwehr-Situation auch dann sprechen kann, wenn man selbst mit einem schwer bewaffneten Kampfhubschrauber über ein fremdes Land fliegt und auf der Straße tief unter sich Menschen erschießt, ist mehr als fraglich. Pervers wird es, wenn man beim Abfeuern einer Rakete vor Freude singt. Wenn man in einer solch schrecklichen Situation ist, dass man einen anderen Menschen töten muss, dann sollte einem nun wirklich nicht zum Singen zumute sein. Wenn das doch der Fall ist, deutet einiges darauf hin, dass man keine Empathie gegenüber anderen Menschen empfindet und ihm auch sein Gewissen keine Grenzen diesbezüglich setzt.

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.[1]

Quelle: Wikipedia

Ein Helikopterpilot, der fröhlich singt, wenn er andere Menschen tötet, dürfte von starken psychopathischen Persönlichkeitsstörungen geprägt sein. Offensichtlich sind genau das die Menschen, die für die Aufgaben beim Militär geeignet sind.

Nachfolgend ein Video aus einem Bericht von Russia Today über einen solchen Vorfall. Ein Helikopterpilot singt „Bye, bye, miss American Pie“ und dann schlägt eine abgefeuerte Hellfire-Rakete (Höllenfeuer) ein.[2] Hellfire-Raketen sind Luft-Boden-Raketen, die eigentlich zur Panzerabwehr gedacht sind und etwa 60.000 US-Dollar pro Stück kosten.[3] Mann kann sich ausmalen, wie es einem Menschen ergeht, wenn ein solch hochentwickelte Rakete vor ihm explodiert. Die Ehefrau oder der Ehemann wird vermutlich in dem Moment Witwe/r.
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Deutschland ist kein souveräner Staat

Die bisherigen Nationalstaaten verlieren immer mehr an Souveränität, das heißt, sie verlieren ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung. Demnach schwindet auch der Einfluss der Bevölkerung auf die politischen Entscheidungen zusehends. Die Gesetze werden mittlerweile von einem Rat der Europäischen Union für die einzelnen Länder festgelegt. Dieser Rat kann aber aufgrund seiner internationalen Zusammensetzung für kein Land vom jeweiligen Land vollständig demokratisch legitimiert sein. Es ist beispielsweise möglich, dass ein französischer Politiker, der natürlich nicht von italienischen Bürgern gewählt wurde, über Gesetze entscheidet, die dann in Italien befolgt werden müssen – oder umgekehrt. Außerdem wurde den Menschen in den einzelnen Ländern die lokalen Währungen genommen und nun sollen die Staaten, auch noch die letzten Möglichkeiten verlieren über ihren eigenen Finanzhaushalt zu bestimmen. Als Notwendigkeit begründet wird dieser Schritt mit der Hoffnung auf Eindämmung der ausufernden Finanzkrise.
Unerwartet deutlich formulierte auch Wolfgang Schäuble in seiner Funktion als Bundesminister der Finanzen im Kabinett Merkel II beim European Banking Congress Ende 2011 den Abbau der Souveränität konkret für Deutschland:

Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Kongruenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Rechtsordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens in den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.

Quelle: Wolfgang Schäuble beim European Banking Congress Ende 2011
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Das Blaue vom Himmel

Im Juni dieses Jahres warb die Bundeswehr auf einem Stadtfest in Leipzig für den „Dienst an der Waffe“. Besonders verwerflich ist, dass die dortigen Soldaten mit vielen spannenden Attraktionen nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder ansprachen. Im Vordergrund stand der Spaß und das Abenteuer, nicht das Elend und das Leid, welches die vielen Kriegseinsätze zu Folge haben, an denen sich auch deutsche Soldaten tatkräftig beteiligen.
NuoViso hat die Eindrücke der Veranstaltung in einem Video zusammengefasst:
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