Materieller Reichtum begründet sich immer auf Ausbeutung

Man kann nur reich an materiellen Gütern werden, wenn man mehr nimmt, als man gibt. „Besitzt“ jemand beispielsweise eine Braunkohlemine, kann er durch den Bergbau reich werden. Das ist aber nur dann der Fall, wenn er zwar die Kohle aus der Erde nimmt und verkauft, der Erde jedoch keine äquivalente Gegenleistung zurück gibt, indem er so viel in den Erhalt der Natur investiert, wie er der Natur an Gütern entnommen hat.
Wie der Minen“besitzer“ leben auch nahezu alle anderen Menschen über ihre Verhältnisse. Für all die Dinge, die wir der Erde entnehmen, geben wir ihr bei Weitem nicht genug zurück, denn wenn es so wäre und wir im Einklang mit der Natur leben würden, gäbe es keinen Reichtum. Geben und Nehmen wäre am Ende ein Nullsummenspiel. Unser Wohlstand begründet sich auf Ausbeutung.

Olymischer Krieg

2008 habe ich im Artikel „Mit aller Gewalt gegen die Gewalt“ darüber berichtet, dass zum Schutz der Olympischen Spiele in China ein gigantisches Aufgebot an Sicherheitskräften bereitgestellt werden soll, um die Veranstaltung vor Anschlägen zu schützen. In einer Welt, in der man zigtausend bewaffnete Polizeikämpfer, Sicherheitsspezialisten und Elitesoldaten benötigt, um eine friedliche Veranstaltung zu ermöglichen läuft ganz offensichtlich einiges schief.
Bei den olympischen Spielen in England wird möglicherweise noch einen Gang höher geschaltet: bewaffnete Bodentruppen genügen offensichtlich nicht mehr, weshalb geplant ist, Boden-Luft-Raketen zu positionieren[1] und Kriegsschiffe einzusetzen[2]. Fehlen eigentlich nur noch Kampfflugzeuge und Panzer und aus den olympischen Spielen wird ein olymischer Krieg.
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Auf dem Weg in eine neue Diktatur

Die aktuelle politische Entwicklung ist überaus bedenklich. Tendenziell bewegen wir uns europaweit auf eine neue Diktatur zu. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war der Europäische Reformvertrag und wird der Europäische Stabilitätsmechanismus sein.

Ein großer Schritt für die Elite … und ein kleiner Schritt für die Menschheit

Wissenswertes zum geplanten Vertrag des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Einen weiteren Aspekt zeigt Alexander Kissler in dem Beitrag „Weniger Freiheit in Europa: Rettet das Bargeld!“ auf:

Immer mehr Länder schränken den Gebrauch von Bargeld drastisch ein. Der gläserne Bürger rückt dadurch näher. Aus dem mündigen Konsumenten wird eine durchleuchtete Marionette.[1]

Quelle: Focus Online


Literaturverzeichnis:

Grüne Technologie

Grüne Technologie. Green IT. Grüner Punkt. Greenpeace. DIE GRÜNEN. Grüne Gentechnik. Grünes Gewissen. Grüner Daumen.
Der Umweltschutz und die Naturverbundenheit hat viele Namen und ist andauernd im Gespräch. Man könnte also meinen, dass es unserer Umwelt besser geht als jemals zuvor. Doch dem ist nicht so. Wir Menschen quälen und töten Jahr für Jahr unvorstellbar viele Lebewesen, verseuchen die Gewässer und kippen Unmengen an Abfall in die Landschaft. Radioaktive Brennstäbe und uranhaltige Munition verstrahlen große Teile dieses Planeten. Ungesunde Abgase werden in die Luft geblasen, die wir doch so dringend zum Atmen benötigen. Der Verbrauch an Ressourcen schnellt in die Höhe und für den Abbau der begehrten Rohstoffe werden ohne Rücksicht auf Verluste Lebensräume zerstört.
Ja, wir haben viele Begriffe für den rücksichtsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt, aber wir agieren dennoch anders. Bei den oben genannten Stichworten handelt es sich meistens um schöne Umschreibungen für unschöne Dinge. Offensichtlich möchten wir Menschen in Einklang mit der Natur leben, wir können es aber nicht. Und deshalb stülpen wir über die negativen Handlungen positive Worthülsen über.
Da stellt sich natürlich die Frage, warum wir so zerstörerisch handeln, obwohl wir dies scheinbar überhaupt nicht möchten. Windkraftanlagen und sogenannte Energiesparlampen zeugen von den kläglichen Versuchen, eine bessere Welt zu schaffen, die am Ende meist in noch größerem Schaden münden. Wir wollen immer mehr sparen und verbrauchen dennoch immer mehr. Wie kann das sein? Was treibt uns dazu an?
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Das Ende einer vermeintlich unendlichen Geschichte

Die meisten Mitbürger, mit denen ich mich unterhalten habe, sind der Meinung, dass das heutige Geldsystem grundsätzlich funktioniert. Der Einwand, dass ein zinsbasiertes Geldsystem durch das erzwungene Exponentialwachstum irgendwann an natürliche Grenzen stoßen muss, wird schlichtweg ignoriert. Einen erheblichen Anteil an dieser Denkweise dürften die weitgehend qualitätsfreien Medien haben, über die seit Jahren propagiert wird, dass die Probleme des Finanzsystems nur von kurzer Dauer und bald überwunden sind.
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Was gesagt werden muss

Wie man es macht, ist es falsch. Als sich der Schriftsteller Günter Grass im Jahr 2006 dazu bekannte, mit 17 Jahren der Waffen-SS angehört zu haben, wurde er für sein Mitwirken am Zweiten Weltkrieg scharf kritisiert. Nun setzt er sich mit dem Gedicht „Was gesagt werden muss“[1] gegen einen bevorstehenden Krieg ein und wird dafür ebenfalls kritisiert. Die Frankfurter Rundschau schreibt gar, dass er mit seinem Gedicht gegen den drohenden Iran-Krieg eine weltweite Empörung hervorrief.[2]
Die Menschen lassen sich in der heutigen Zeit durch die mediale Hetze für einen Krieg gewinnen, wie die Menschen vor etwa 70 Jahren aber gleichzeitig verurteilen sie die Menschen, die sich damals für einen Krieg mobilisieren ließen.
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