Der Euro und die Wirtschaft in 400 Jahren

Theo Waigel gibt dem Euro noch weitere 400 Jahre
Der ehemalige Finanzminister Waigel glaubt an den Euro.[1]

Quelle: Die Welt

Da der Euro ein zinsbasiertes Geldsystem ist und dadurch ein ständiges Wirtschaftswachstum erzwungen wird, sollte bedacht werden, dass dieses Wachstum einiges an Arbeitskraft und Ressourcen voraussetzt.

Beim einem Wirtschaftswachstum von gerade einmal 2,8 Prozent muss in 400 Jahren eine mehr als 62.000-fache Leistung der heutigen Wirtschaft erbracht werden, damit das System nicht kollabiert. Vielleicht sollte Herr Waigel bei Gelegenheit mal schildern, wie er sich das vorstellt.


Literaturverzeichnis:
[1]
Theo Waigel gibt dem Euro noch weitere 400 Jahre; Thomas Schmid; http://www.welt.de/wirtschaft/article13782188/Theo-Waigel-gibt-dem-Euro-noch-weitere-400-Jahre.html; 25.12.2011

Zu breit für diese Welt

In Baustellenbereichen auf Autobahnen bietet es sich an, versetzt zu fahren, um die verfügbare Straßenkapazität bei ausreichenden Sicherheitsabständen möglichst optimal auszunutzen. Da die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Baustellen meistens selbst von den langsamsten Verkehrsteilnehmern eingehalten wird, ist es nur selten nötig und meistens nicht möglich, zu überholen – schließlich darf man meistens nicht schnell genug fahren.
Leider gibt es immer wieder Verkehrsteilnehmer, die meinen, sich auf der schmalen linken Spur unbedingt mit überhöhter Geschwindigkeit an anderen Fahrzeugen vorbeidrängeln zu müssen. Auch Schilder, die explizit darauf hinweisen, versetzt zu fahren werden freiweg ignoriert. Damit gefährden sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch ihre Mitmenschen unverhältnismäßig stark.
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Umschulung?

Wenn ein normaler Arbeitnehmer in einem anderen als dem erlernten Berufszweig tätig werden möchte, muss er eine monate- oder gar jahrelange Umschulung in Kauf nehmen. Wie ist es dann aber möglich, dass ein Politiker innerhalb weniger Tage von einem Themengebiet zu einem ganz anderen Gebiet wechselt. Wie kann jemand, der in der einen Woche Bundesminister des Innern war, in der nächsten Woche Bundesminister der Finanzen sein? Wie kann jemand, der gerade noch für die innere Sicherheit zuständig war, kurz darauf so tief in die Materie des Finanzwesens eingearbeitet sein? Oder brauchen Politiker etwa keine Kompetenzen auf ihrem Fachgebiet? Aber wie sind dann die hohen Einkommen zu erklären, wenn die Aufgaben so anspruchslos sind, dass man sie in wenigen Tagen erlernen kann?

Fragen über Fragen …


Du sollst nicht über deine Verhältnisse leben

Von Kindesbeinen an wurde mir beigebracht, dass ich nicht mehr Geld ausgeben soll, als ich habe. Mir wurde erklärt, dass ich nicht über meine Verhältnisse leben soll. Aber ist das denn nicht eigentlich sowieso naheliegend? Wer sich verschuldet, ist verpflichtet, die Schulden abzutragen. Dazu muss der Schuldner ständig an neues Geld kommen, da er sonst ganz schnell Haus und Hof an den Gläubiger verliert, sobald er die Raten nicht mehr begleichen kann. Und schlimmer noch: Der Schuldner muss aufgrund der Zinsen normalerweise mehr Geld zurückbezahlen, als er geliehen hat. Sich zu verschulden ist eine teure Angelegenheit, die es zu vermeiden gilt und birgt hohe Risiken.
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Wenn doch alles zusammenbricht …

Nachdem die Massenmedien sich jahrelang zu den drohenden Gefahren des Geldsystem ausschwiegen, berichten sie mittlerweile ganz offen darüber, dass ein völliger Zusammenbruch des Geldsystems bevorstehen könnte. So titelte das Handelsblatt jüngst: „Und wenn doch alles zusammenbricht?“[1] Eine späte Erkenntnis, aber wie sagt man: Besser spät als nie.

Der Generalplan von „Merkozy“ zur Euro-Rettung ist einen Versuch wert, aber die Umsetzungschancen sind klein. In den Chefetagen wird durchgespielt, was ein Black Friday, ein Crash des Finanzsystems, bedeuten würde.[2]

Quelle: Handelsblatt
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Konvergenzkriterien

Angenommen, Sie haben ein Auto, bei dem keine Bremsen eingebaut wurden. Das haben Sie beim Kauf nicht gemerkt. Wer ließt denn schon das Kleingedruckte oder versteht gar, wie das, was man verwendet funktioniert oder aufgebaut ist? Außerdem hat der Händler sehr vertrauenswürdig geklungen, als er Ihnen ein exponentielles Geschwindigkeitswachstum versprach, wenn sie nur immer dafür sorgen, ordentlich Gas zu geben. Mögliche Probleme erwähnte der Verkäufer nicht. Nur ein paar zufällig anwesende … Verschwörungstheoretiker … nörgelten herum und lamentierten, dass so etwas gefährlich sein könnte. Gefährlich? Pah! Höher, schneller, weiter. Genau das richtige Fahrzeug also. Über die Konsequenzen kann man sich auch später noch Gedanken machen.
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