Ehre, wem Ehre gebührt – und auch dem, dem sie nicht gebührt!

ad-hoc-news.de berichtete im Zusammenhang mit den Ausrutschern des ehemaligen Verteidigungsministers über einen Offizier bei der Bundeswehr, der bei einer Hausarbeit abgeschrieben haben soll. Damit ist er nicht nur durch die Prüfung gefallen, sondern hat sogar ein Dienstvergehen begangen. So hat das Bundesverwaltungsgericht am 14. November 2001 einen Oberleutnant zum Leutnant herabgestuft, weil er an einer Universität der Bundeswehr die Hausarbeit eines Kameraden aus dem Vorjahr nahezu wörtlich abgegeben hatte.[1]
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1000 Stunden

Glühlampe
Auf Verpackungen von Glühlampen findet man mitunter Angaben zur Brenndauer der Leuchten. Da kann man dann zum Beispiel Lesen, dass die Brenndauer 1 Jahr* beträgt. Das sind umgerechnet 8760 Stunden. Nun steht dahinter aber auch gleich ein Sternchen und an anderer Stelle kann dann gelesen werden, dass die Brenndauer von einem Jahr 1000 Stunden entspricht. Hier werden also falsche Tatsachen suggeriert, um den Käufer dazu zu bewegen, sich für dieses Produkt zu entscheiden, wodurch dem Hersteller ein Vermögensvorteil entsteht. Der Kunde wird absichtlich getäuscht und belogen.
Glühlampe
Das an sich wäre schon schlimm genug. Aber es geht noch weiter. Anfänglich gelang es, Glühlampen zu konstruieren, die weit über 2000 Stunden brannten. Für die Hersteller bedeutet eine lange Lebensdauer der Lichtspender natürlich, dass sie weniger Exemplare verkaufen können. Für die Umwelt und den Naturschutz mag dies ein erstrebenswerter Zustand sein, aber es senkt den Gewinn der Konzerne. Da diese wenig am Schutz der Umwelt interessiert sind, sondern an ihren Bilanzen, haben sich die einflussreichsten Konzerne mit dem Ziel die Brenndauer zu reduzieren, zu einem Kartell zusammengeschlossen. Dieses Kartell wurde als Phöbuskartell bezeichnet und existierte nachweislich im Zeitraum zwischen 1924 und 1941. Schon bald war das Ziel, die Brenndauer auf 1000 Stunden zu reduzieren, erreicht. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Man spricht hier auch von einer geplante Obsoleszenz, also einer beabsichtigten und gezielt herbeigeführten Alterung. Diese Dauer war für alle Beteiligten ein akzeptabler Kompromiss.
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Vom Luftschloss zum Traumschloss ohne Arbeit

Banken verleihen nicht das Geld, das sie haben, sondern erschaffen das Geld erst im Moment der Kreditvergabe. Hierbei sind nur wenige Regeln zu beachten, wie etwa die Einhaltung des Mindestreservesatzes von derzeit gerade einmal zwei Prozent. Die Banken müssen bei der Geldschöpfung keine reale Arbeitsleistung für die Gesellschaft erbringen. Dennoch verlangen sie ganz reale Sicherheiten. Beispielsweise ein Haus oder ein Grundstück.
Durch die Zinsen muss jederzeit ein höherer Geldbetrag an die Banken zurückgezahlt werden, als diese ausgegeben haben. Die Forderungen der Banken sind also immer höher, als die überhaupt verfügbaren Geldmittel. Nur durch Ausbeutung anderer Menschen oder weitere Verschuldung können alte Schulden getilgt werden. Wenn dies einem Schuldner nicht gelingt, verliert er Haus und Hof. Die Banken komme dadurch ohne eine greifbare Leistung an reale Güter. Sie können sich ganz legal der Errungenschaften anderer Menschen bemächtigen. Und kaum einer hat’s gemerkt …

Jugendliche an die Waffen!

Computerspiele mit gewalthaltigen Darstellungen, waren vor einiger Zeit in aller Munde. Politiker überschlugen sich schon bald mit Forderungen zur Eindämmung und zum Verbot der fiktionalen Gewalt um Kinder und Jugendliche zu schützen. Die Medien machten mit irreführender Berichterstattung Stimmung gegen diese sogenannten „Killerspiele“[1]. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat gar ein „Sofortprogramm zum wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor extrem gewalthaltigen Computerspielen“ gestartet[2].
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Die untolerante tolerante Bundeskanzlerin

Man darf nicht sagen “ach das ist doch nicht so schlimm”. Hier ein bisschen was weggeschmissen, und dort einen angerempelt, hier mal auf den Bürgersteig gefahren und dort mal in der dritten Reihe geparkt. Immer so unter dem Motto “ist alles nicht so schlimm”. Ist alles nicht nach dem Gesetz und wer einmal Gesetzesübertretungen duldet, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum es irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist. Deshalb: Null Toleranz bei innerer Sicherheit meine Damen und Herren!

Angela Merkel, CDU-Wahlkampf 2006 (Berlin-Steglitz, Kranoldplatz)

Klarer Worte von der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Verfehlungen – egal wie unbedeutend sie auch sein mögen – werden in diesem Land nicht toleriert. Doch offensichtlich gilt die harte Linie nur, wenn es sich bei dem Übeltäter um einen normalen Bürger handelt.
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