Demokratie? Wer protestiert wird rausgeschmissen!

Am 26. Februar 2010 protestierte einige Mitglieder der Fraktion DIE LINKE, gegen den Afghanistaneinsatz der deutschen Bundeswehr, wie NuoViso berichtet. Zu Beginn der Sitzung hielten einige Abgeordnete Spruchbänder mit den Namen der Opfer hoch, welche durch den Luftangriff am 4. September 2009 getötet wurden. Besonders die deutsche Bundeswehrführung war an diesem Luftangriff beteiligt, hielt aber alle rechtlichen Reglements ein, soweit dies der Untersuchungsausschuss in dieser Sache, bisher feststellen konnte. Der Bundestagspräsident Norbert Lammert verwies die Abgeordneten der LINKE, welche Spruchbänder hochhielten, der Sitzung. Daraufhin verließ die Fraktion DIE LINKE geschlossen den Saal.[1]


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Klare Worte von Nigel Farage

Kennen Sie Herman Van Rompuy? Er ist der Präsident des Europäischen Rates. Kennen Sie den Europäischen Rat? Er ist das Gremium der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und dient dazu, die entscheidenden Kompromisse zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten zu finden und Impulse für die weitere Entwicklung der Union zu setzen. Neben dem Rat der Europäischen Union (auch Ministerrat genannt), bildet der Europäische Rat die zweite wichtige intergouvernementale (Regierungszusammenarbeit zwischen Staaten) Institution der Europäischen Union.[1] Der Präsident wird vom Europäischen Rat für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt. Der Präsident des Europäischen Rates ist eine Position innerhalb des Institutionengefüges der Europäischen Union, die durch den Vertrag von Lissabon geschaffen wurde.[2] Vielleicht erinnern Sie sich: Der Vertrag von Lissabon (ursprünglich Verfassungsvertrag, dann Reformvertrag genannt) wurde von der Bevölkerung mehrmals abgelehnt und hätte somit niemals Rechtskraft erlangen können. Aber was zählt schon die Meinung des Volkes? Nun erlangte der Vertrag auf abenteuerliche und gänzlich undemokratische Weise doch noch Gültigkeit, wenn auch ohne Zustimmung der Bevölkerung. Genau so wenig, wie die Meinung der Menschen bei den Grundfragen zur Europäischen Union von Bedeutung war, ist sie nun bei den Regierungsangelegenheiten von Bedeutung. Dabei betreffen die Entscheidungen dieser Politiker, alle Menschen im Land. Jeder muss sich dem Willen dieser Politiker beugen, kann deren Entscheidungen jedoch nicht beeinflussen. Die Politiker vertreten nicht mehr die Menschen im Land … in den Ländern, sondern beherrschen sie.
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Auf dem Weg zur Weltdiktatur

Die Nachrichten:

  • Olympische Winterspiele eröffnet, ein Bobfahrer trug die deutsche Fahne.
  • Gedenken an toten georgischen Rennrodler
  • Offensive gegen (radikal islamische!) Taliban
  • Gedenken an Opfer der Bombennacht in Dresden vor 65 Jahren
  • Busunglück bei Dessau

Das sind die Themen, die bei ARD als wichtig empfunden werden und in der 100-Sekunden-Nachrichtenzusammenfassung der Tagesschau angesprochen wurden.
Und da man bei der GEZ für ein Vielfältiges Programm bezahlt, gibt es auch Vielfalt. Die 100-Sekunden-Zusammenfassung der heute-Nachrichten bei ZDF haben ganz andere Themen. Na gut, ein paar andere Themen. Genau genommen, gab es da 1 anderes Thema:
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Wenn sich Innovation wieder lohnt

Stromerzeugung durch Wasserkraft ist unmittelbar verbunden mit Staustufen und riesigen Turbinen, die das Ökosystem stören und die Fischbestände gefährden. Am Donnerstag, den 11. Februar 2010 berichtete Heise in Berufung auf eine Online-Ausgabe von Technology Review von einer Technik, bei der sich mittels der sogenannten Wasserwirbeltechnik in rotationssymmetrischen Staubecken, durch die Teile des Flusswassers umgeleitet werden, auch minimale Fallhöhen ab 70 Zentimetern zur Stromerzeugung ausnutzen lassen. Hierbei entsteht mittels Gravitation in einem runden Becken ein konstanter Wasserwirbel, der eine Turbine antreibt. Bei dieser Technik wird der Fischbestand nicht gefährdet, da die Rotoren sehr langsam drehen und sogar den Sauerstoffgehalt im Wasser erhöhen. Zudem werden – laut Heise – keine Staumauern benötigt. Darüber hinaus lassen sich die Kraftwerke leicht aufbauen und laufen sehr verschleißarm.
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Thorsten Polleit und sein Verständnis von Geld

Thorsten Polleit studierte von 1988 bis 1993 Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er sich auch 1995 promovierte. Er war von 1997 bis 2000 für ABN AMRO in Frankfurt am Main, London und Amsterdam tätig. ABN AMRO ist eine niederländische Bank, die 1991 durch die Fusion der beiden Kreditinstitute ABN und AMRO entstand. Gemessen an der Bilanzsumme 2007 war sie die größte Bank in den Niederlanden sowie zwölftgrößte Bank der Welt, in mehr als 50 Ländern aktiv und rund 100.000 Mitarbeiter.[1] Ab März 1998 war er Chief German Economist von ABN AMRO Deutschland AG. Im Oktober 2000 wurde er bei Barclays Capital Chief German Economist.[2]
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Kühe würden Gras fressen

Getreide ist für Kühe nicht artgerecht

Kühe ernähren sich für gewöhnlich von Gras. Nun ist Gras jedoch kein optimales Kraftfutter, das den Tieren Höchstleistungen bezüglich der Milchproduktion ermöglicht. Sie können von Gras einfach gut leben, so wie es von der Natur aus vorgesehen ist. Möchte man Kühe zweckentfremden, sie beispielsweise als Milchproduktionsmaschinen verwenden, muss man ihre Ernährung etwas anpassen, sonst geben sie nicht genug Milch und sind unwirtschaftlich. Ein modernes Hochleistungsrind wird mit einer ausgeklügelten Kreide-Kraftfuttermischung versorgt. Das hat allerdings einen kleinen, nicht ganz unbedeutenden Haken: Getreide kann von ein Kühen nicht richtig verdaut werden und wird im Magen nur unvollständig abgebaut. In Folge dessen gelangt es auch weitgehend unverdaut in den Darm, wo es zu gären beginnt, was wiederum ein saures Milieu zur Folge hat. In dieser Umgebung werden bestimmte Bakterien der Koli-Familie, die Bakterien E.coli 0157:H7, abgehärtet und gegen Säure resistent. Eigentlich werden diese Bakterien durch die starke Magensäure weitgehend abgetötet und können keinen Schaden mehr anrichten. In Ställen, in denen die Tiere mit Kraftfutter gemästet werden, und die Resistenz der Bakterien aufgrund falscher Fütterung gegen Säure erhöht ist, überleben die Bakterien die Zeit im Magen und breiten sich noch särker im Darm aus. Die Bakterien finden sich in hoher Konzentration im Stallmist, gelangen in das Grundwasser und in die Nahrung. Vom Apfelsaft über Kräuterbutter bis hin zum Truthahn-Sandwich landen die Bakterien dann auch im menschlichen Körper, wo sie aufgrund ihrer Säureresistenz auch hier die Magensäure überstehen – zigtausend Erkrankte und unzählige Todesfälle waren bereits die Folge. Die Bakterien sondern nämlich ein aggresives Gift ab, das sogenannte Shiga-Toxin. Es zählt zu den gefährlichsten giftigen Mikriobensubstanzen. Dieses Gift zerstört Darm- und Nervenzellen, sowie die Innenwände der Blutgefäße, vor allem in den Nieren.[1] (S. 127-144)
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Wenn sich Arbeit wieder lohnt

Open Source, Open Office, OpenStreetMap. Das sind Begriffe, die der ein oder andere zumindest schon einmal gehört hat. Doch was hat es damit auf sich? Nun, bei Open-Source-Programmen handelt es sich um Software, deren Quelltext in einer für Menschen lesbaren Form vorliegt. Dieser Quelltext darf von jedem beliebig verändert und weitergegeben werden. Aus dem Quelltext kann ein Programm in binärer, also für Maschinen verständlicher Form erzeugt werden, das anschließend von einem Computer ausgeführt werden kann.
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