Personalisierte Spam-E-Mails

Spam E-Mails sind auf den ersten Blick nur ärgerlich. Häufig versuchen Betrüger den Empfänger der E-Mail zum Kauf dubioser Produkte zu bewegen oder ihnen Schadsoftware unterzuschieben. Damit dise E-Mails nicht unbeachtet im Spamordner landen, ist den kriminellen Versendern daran gelegen, möglichst persönlich wirkende Texte zu generieren. Hierzu benötigen sie Detailwissen über die Zielperson. An solche Informationen gelangen Angreifer beispielsweise, indem sie massenhaft E-Mails an alle verfügbaren Adressen senden und die Empfänger zur Teilnahme an „Gewinnspielen“ animieren, bei denen nur der Anbieter gewinnt – und zwar persönliche Daten von ahnungslosen Teilnehmern, die ordnungsgemäß die Formulare ausfüllen und damit wertvolle Informationen über sich preisgeben. Mit diesen ergaunerten Daten können dem Opfer dann später personalisierte E-Mails gesendet werden, die sehr authentisch wirken.
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Fatale Entwicklung für die Sicherheit der IT-Infrastruktur

Das Zusammenspiel dreier Entwicklungen könnte in Zukunft fatale Folgen haben.

Entwicklung 1) Digitale Straftaten, wie etwa Betrugsversuche oder Angriffe auf IT-Infrastrukturen, werden von den Strafverfolgungsbehörden weitgehend ignoriert. Erpressungen mit Verschlüsselungstrojanern, Passwort- und Identitätsdiebstähle mit Phishing-Mails, Spam oder DDoS-Angriffe werden nicht ernsthaft verfolgt. Oder wann hat man das letzte mal nach einer Angriffswelle davon gehört, dass die Behörden umfassend ermitteln oder Straftäter gar gefasst und vor Gericht gestellt wurden? Das Risiko erwischt oder gar bestraft zu werden ist gering.

Entwicklung 2) Immer mehr Geräte, wie etwa Kühlschränke, Kameras oder gar Spielzeuge erhalten eine Online-Anbindung. Ebenso Alarmanlagen, Hausautomationsanlagen, Fahrzeuge und Smartphones (Stichwort „Internet der Dinge“). Aus Kostengründen und oftmals auch mangels Kompetenz durch Hersteller und Anwender sind viele Geräte jedoch nur unzureichend gegen Angriffe gesichert. Bekannte Sicherheitslücken werden häufig nicht mittels nachträglicher Patches geschlossen und bestehen somit so lange, bis das Gerät entsorgt wird.

Entwicklung 3) Immer mehr Unternehmen verlassen sich bei ihren Dienstleistungen auf Online-Anwendungen. Bankfilialen werden geschlossen und durch Online-Banking ersetzt. Flugtickets gibt es im Buchungs-Portal. Bücher kauft man nicht mehr beim Buchhändler des Vertrauens, sondern lädt sich die Texte übers Internet auf den E-Book-Reader. Computerspiele kauft man nicht mehr auf DVD im Laden, sondern lädt sich über Internet-Vertriebsplattform auf den Rechner.
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Assassin’s Creed Unity Meets Parkour in Real Life

Assassins’s Creed ist eine Computerspieleserie. Diese startet mit dem Barkeeper Desmond Miles, der in der im Jahr 2012 angesiedelten Rahmenhandlung von Assassin’s Creed von Abstergo Industries, einer modernen Templer-Organisation, entführt wird. Er wird einem Verfahren unterworfen, bei dem er mittels eines Computers die genetischen Erinnerungen seiner Vorfahren durchlaufen muss. Bei seinen Ahnen handelt es sich um diverse Assassinen, deren Abenteuer der Spieler in den verschiedenen Teilen erlebt.
Grundlegendes Element der Spieleserie ist die Möglichkeit, Fassaden emporzuklettern und über die Dächer der Gebäude in den Städten zu rennen und springen, ähnlich der Sportart „Parkour„. Dabei handelt es sich um eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und ‑kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.
Im folgenden Video haben sich Parkourläufer im Stil der Charaktere des Computerspieles gekleidet und eine Verfolgungsszene durchgespielt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=S8b1zWOgOKA
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Bankgeheimnis? Abgeschafft!

Mit dem Erlassen des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes und Abschaffung des §30a der Abgabenordnung, brauchen die Finanzbehörden, Arbeitsagenturen, Sozialämter und andere Behörden auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden keinerlei Rücksicht mehr zu nehmen. Zum Zweck der allgemeinen Überwachung dürfen diese nun alle Auskünfte von den Banken erhalten. Hierbei spielen Indizien oder Beweise für mögliche Steuerdelikte oder andere Delikte keine Rolle mehr, sondern zukünftig sind so z.B. auch Rasterfahndungen über Konten aller Bürger möglich.

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„Cum Ex“ – der größte Steuerraub der Geschichte

31,8 Milliarden Euro! So hoch wird der Schaden mittlerweile beziffert, welcher durch sogenannte „Cum Ex“ Geschäfte entstanden sind. 20 Jahre schaute der deutsche Staat nicht genau hin, wie Banken mit höchster krimineller Energie den deutschen Steuerzahler ausraubten. Wie konnte das passieren und wer sind die Schuldigen?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Xbm8aaFBnJw


Weitere Informationen: https://nuoviso.tv/steinzeit/

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein. Mit dieser Aussage verteidigt Heiko Maas das umstrittene „Netzwerkdurchsetzungsgesetzt“, das der Bundestag beschlossen hat. Nach diesem Gesetz drohen Plattformbetreibern künftig bis zu 50 Millionen Euro Strafe, wenn sie „Hasskriminalität“ nicht richtig bekämpfen.[1][2]
Dabei ist das Internet ohnehin kein rechtsfreier Raum. Wer beispielsweise in Deutschland eine Website betreibt und sich näher damit befasst hat, welche gesetzlichen Regelungen einzuhalten sind, der hat eine Vorstellung davon, wie penibel die möglichen Spielräume im Internet rechtlich bereits festgelegt sind. Ein falsches Wort im Impressum kann zu teuren Abmahnungen führen. Datenschutzerklärungen müssen sauber formuliert sein und bei Verwendung von Cookies, die nicht unbedingt für den Betrieb der Seite notwendig sind, muss der Besucher der Seite darauf mit einer nervigen Meldung hingewiesen werden.
Woran es jedoch mangelt, ist die Verfolgung schwerer Straftaten durch Behörden. Und dies wird sich mit dem neuen Gesetzt auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Stellt ein Plattformbetreiber einen Gesetzesverstoß fest, ist er verpflichtet, die entsprechenden Inhalte zu löschen und damit die Beweise zu vernichten. Abgesehen davon, dass eine echte juristische Verfolgung dadurch zumindest erschwert wird, stellt sich die Frage, wie ein Plattformbetreiber entscheiden soll, welche Inhalte rechtswidrig und welche noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind. Selbst Gerichtet dürften für die Bearbeitung manch eines Falles Wochen oder gar Monate benötigen. Die Plattformbetreiber sollen diese Entscheidungen hingegen in höchstens zwei Tagen fällen und reagieren.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sorgt also nicht dafür, dass echte Gesetzesverstöße ordnungsgemäß nach rechtsstaatlichen Prinzipien durch Polizei und Justiz verfolgt und geahndet werden. Stattdessen werden normale Bürger dazu gezwungen, über andere Menschen zu richten. Das ist besonders in Hinblick darauf erstaunlich, dass sonst üblicherweise betont wird, dass Selbstjustiz ausdrücklich nicht gestattet ist. Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat.
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Hochhausbrand in London durch Fassadendämmung

Aufrund eines Defekten Kühlschrankes brannte der Grenfell Tower, ein Sozialwohnungs-Objekt, in London nieder. Mindestens 79 Menschen starben, die Überlebenden wurden obdachlos und verloren ihr Hab und Gut.[1][2]
Die Flammen breiteten sich schnell über die brennbare Fassadendämmung aus, so dass der Turm in kurzer Zeit zu einer Fackel wurde. Menschen und Haustiere verbrannten qualvoll bei lebendigem Leib. Anfang 2017 schrieb ich bereits einen Artikel „Gefahr von Stadtbränden durch Fassadendämmung“ über die enorme Brandgefahr der häufig eingesetzten Dämmstoffe. Dass sich die Verantwortlichen der Risiken nicht bewusst waren, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Vermutlich ließen sie sich lediglich dazu verleiten, brennbares Material zu verbauen, weil es billiger ist, als nicht brennbare alternative Dämmstoffe. Es wurde hoch gepokert und viele Menschen haben nun teuer bezahlt. Das Leid und Elend vermag man sich nicht vorzustellen!
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Service-Wüste bei Air Berlin

Air Berlin, A380 Flugzeugmodell
Die Fluggesellschaft Air Berlin rückt zwar in der Werbung den Kundenservice in den Vordergrund, im Alltag fällt das Unternehmen jedoch immer wieder mit einem eher bescheidenen Service auf. Kundenfreundlichkeit gehört scheinbar nicht unbedingt zur Firmenphilosophie. So stehen den Fluggästen beispielsweise bei Flugausfällen, Verspätungen oder Umbuchungen gesetzliche Rechte zu, die eigentlich nicht verhandelbar sind. Bei Air Berlin nimmt man es mit diesen Rechte aber nicht unbedingt so genau, wie ein Team des Bayerischen Rundfunks für die Sendung „kontrovers – DIE STORY“ in Erfahrung bringen konnte.
Bei Stornierungen von Flugtickets sind Fluggesellschaften beispielsweise verpflichtet, gewisse Anteile des Preises wieder zurückzuzahlen. Steuern und Gebühren müssen erstattet werden. Darüber informiert die Airline den Fluggast jedoch mitunter nicht. Der Kunde wird von Seiten der Airline im Unklaren gelassen und muss sein Recht erst offensiv einfordern. Andernfalls erhält er bei einer Stornierung kein Geld oder zuwenig Geld zurück.
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Bilderberg-Treffen 2017

In Chantilly (Virginia), in der Nähe von Washington, DC in den USA, sind im Rahmen des diesjährigen Bilderberg-Treffens vom 1. bis 4. Juni 128 einflussreiche Personen aus Politik und Wirtschaft geladen, um hinter verschlossenen Türen über verschiedene Themen zu sprechen, die großen Einfluss auf weite Teile der Bevölkerung haben.[1][2]

Laut offizieller Pressemitteilung [3] werden folgende Themen behandelt:

  • Die Trump-Administration: Ein Fortschrittsbericht
    (The Trump Administration: A progress report)
  • Transatlantische Beziehungen: Optionen und Szenarien
    (Trans-Atlantic relations: options and scenarios)
  • Das transatlantische Verteidigungsbündnis: Kugeln, Bytes und Kohle
    (The Trans-Atlantic defence alliance: bullets, bytes and bucks)
  • Die Richtung der EU
    (The direction of the EU)
  • Kann die Globalisierung verlangsamt werden?
    (Can globalisation be slowed down?)
  • Jobs, Einkommen und nicht realisierte Erwartungen
    (Jobs, income and unrealised expectations)
  • Der informationskrieg
    (The war on information)
  • Warum wächst der Populismus?
    (Why is populism growing?)
  • Russland in der internationalen Ordnung
    (Russia in the international order)
  • Der nahe Osten
    (The Near East)
  • Die Verbreitung nuklearer Waffen
    (Nuclear proliferation)
  • China
    (China)
  • Aktuelle Ereignisse
    (Current events)

Während die angeblich seriös informierenden Mainstream-Medien umfassend über Sport und Promis berichten und Belanglosigkeiten über bekannte Persönlichkeiten ausgiebig diskutieren, wird dieses bedeutende Treffen einflussreicher Personen weitgehend ignoriert. Auch hier lässt sich wieder eine fragwürdige Prioritätensetzung erkennen, die leider offensichtlich bezeichnend für die heutige Presselandschaft ist.
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Steigerung der Abfertigungsrate an der Supermarktkasse

Es ist immer wieder das gleiche Spiel an der Supermarktkasse. Erst müssen alle Waren aus dem Einkaufswagen genommen und aufs Band gelegt werden. Stück für Stück werden die Artikel dann gescannt. Anschließend müssen die Waren wieder in den Einkaufswagen gelegt und von dort für die Heimfahrt erneut umgeladen und in Tüten oder Körbe verstaut werden. Der ein oder andere Kunde mag sich vielleicht einen Schritt sparen und die Artikel nach dem Scannen direkt in mitgebrachte Tüten verstauen, anstatt sie zuerst wieder in den Einkaufswagen zu räumen und dann am Auto umzupacken. An einigen Kassen funktioniert das. Der Ablagebereich ist geräumig und es gibt vielleicht sogar einen Trenner, damit ein Kunde die gekauften Waren einpacken kann, während die gleichzeitig vom nächsten Kunden gescannten Artikel ins andere Ablagefach geschoben werden.
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Öffentlich-rechtliche Sender sind nicht kostenlos

„Alternative Fakten“ und „Fake News“ nennt man heutzutage das, was früher schlicht als „Zeitungsente“ bezeichnet wurde: Wenn absichtlich oder unabsichtlich Unwahrheiten verbreitet werden.

Als Fake News könnte man auch die Aussage von Netflix-Gründer Reed Hastings verstehen, wie sie aktuell in verschiedenen Medien, wie etwa bei Heise publiziert wird:

Laut Netflix-Gründer Reed Hastings sind die Deutschen keine eingefleischten Video-Piraten. Sie schauen eher wenige Inhalte illegal. Die öffentlich-rechtlichen Sender hätten sie aber auch mit einem „relativ“ guten, kostenlosen Programm ein wenig verwöhnt.[1]

Quelle: Heise

Diese Aussage suggeriert, dass Deutsche die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender kostenlos ansehen dürfen. Das ist nicht korrekt. Das Programm der Öffentlich-Rechtlichen ist sehr wohl mit Kosten für die Deutschen verbunden. Durch die sogenannte Haushaltsabgabe müssen deutsche Bürger die Öffentlich-Rechtlichen finanzieren, selbst dann wenn sie das Angebot nicht in Anspruch nehmen.
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Stromkabel ist Sonderausstattung

Stromkabel

Vom Comic im Jahr 2012 … zur Realität im Jahr 2017:

Nur noch das reine Netzteil in der Verpackung

Die Netzteile für das neue MacBook Pro mit 13- beziehungsweise 15-Zoll-Bildschirm, die im Herbst auf den Markt kamen, wurden signifikant verteuert, indem zwei Kabel weggelassen werden – mindestens eines davon muss unbedingt zusätzlich erworben werden, um ein vollständiges Netzteil auf dem Tisch liegen zu haben.

So enthält die Verpackung [..] nur noch das reine Netzteil, aber weder eine Kabelverlängerung noch das Stromversorgungskabel für den Mac selbst. Letzteres, das USB-C-Ladekabel mit zwei Metern Länge, benötigt man aber, um seinen Rechner überhaupt aufladen zu können. Der Preis: Schlappe 25 Euro.[1]

Quelle: Heise
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English Muffin mit Ei, vegetarischem Würstchen und Käse

English Muffin
Unter der Bezeichnung „McMuffin Sausage & Egg“ gibt es bei einem amerikanischen Burgertempel mit schottisch klingendem Namen ein Frühstücksgericht, das auf einem Englisch Muffin, einer Bratwurstauflage, Ei und Käse basiert. Bei einem English Muffin handelt es sich nicht wie beim Muffin um einen süßen Küchlein, sondern um ein flaches Brötchen, das üblicherweise getoastet gegessen wird. Auch wenn das angesprochene Burger-Unternehmen vor einiger Zeit die Hintergrundfarbe des Logos „aus Respekt vor der Umwelt“ von Rot zu Grün wechselte, scheint der Umweltschutz bei einem Unternehmen, das auf Verpackungen statt auf wiederverwendbares Geschirr setzt und bei dem die Ressourcenverschwendende Nutzung tierischer Produkte im Vordergrund steht, keine große Priorität zu haben. Das Unternehmen könnte Fleisch an vielen Stellen durch vegetarische oder gar vegane Alternativen ersetzen. Dies geschieht jedoch nicht. Offenbar nimmt man die eigenen Werbesprüche nicht so ernst.
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