Lasst die Musiker verhungern, sonst müssen wir auch die Schulden der anderen Länder bezahlen

Das das zinsbasierte Finanzsystem zwangsläufig dazu führt, dass wenige Menschen immer reicher werden, während der Rest der Menschheit in Schulden ertrinkt, wird offensichtlich, wenn man die Zusammenhänge betrachtet. Nun gibt es von den Schuldnern Menschen, Gemeinden oder auch ganze Länder die schlecht dastehen und solche, die noch schlechter dastehen. Wenn die „schlecht Dastehenden“ denjenigen finanziell unter die Arme greifen, die noch schlechter dastehen, kann das Spiel noch etwas länger fortgesetzt werden, bevor die ersten Schuldner endgültig kollabieren. Dies ist auch die Idee, die hinter den sogenannten Eurobonds, den europäischen Staatsanleihen steckt.
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StVO – Überholen von Radfahrern

Wenn sich schnelle und langsame Verkehrsteilnehmer eine gemeinsame Fahrbahn teilen, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Deswegen dürfen langsame Traktoren nicht auf Autobahnen fahren und Autofahrer dürfen nicht durch Ortschaften rasen. Leider müssen dennoch häufig unterschiedlich schnelle Verkehrsteilnehmer die gleiche Fahrbahn benutzen, da nicht genügend Platz für eigene Fahrbahnen vorhanden ist oder der Bau von beispielsweise zusätzlichen Radwegen oder Fahrbahnen für Elektrokleinstfahrzeug zu kostspielig wäre.
In Tempo-30-Zonen dürfen sogar keine benutzungspflichtigen Radwege ausgewiesen werden. Sie dürfen nur Straßen ohne Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295) und Leitlinien (Zeichen 340) umfassen, weshalb auch die Anlage von Schutzstreifen unzulässig ist. Dies führt immer wieder zu Verwirrungen, wenn Markierungen auf dem Bürgersteig einen Radweg vermuten lassen, tatsächlich aber kein Radweg vorhanden ist.
Dass Radfahrer mit PKWs und LKWs gemeinsam unterwegs sind, gehört somit zum Straßenbild und damit leider auch immer wieder fürchterliche Unfälle bei denen Radfahrer verletzt oder gar getötet werden.
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Amtliche Veterinäre ignorieren Tierquälerei

Die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Erfahrungen und die Bildungschancen würden es der Menschheit heutzutage ermöglichen, in Sicherheit und Frieden zu leben. Gewalt wäre weder gegen andere Menschen noch gegen Tiere notwendig. Dennoch scheint die Welt mit jeden Tag irrsinniger zu werden. Probleme werden nicht mit wissenschaftlichen Herangehensweisen analysiert und gelöst, sondern mitunter völlig plan- und ziellos angegangen. Mitgefühlt ist vielen Menschen ein Fremdbegriff und Augenmaß und Toleranz verlieren zunehmend an Bedeutung.

Auf der seinen Seite bleiben amtliche Veterinäre, die Tierquälerei nicht verhindern, sondern ignorieren straffrei. So wurden die Verfahren gegen drei Tierärztevon der Staatsanwälte eingestellt. Die Begründung war ebenso bizarr wie typisch: Die Veterinäre, die Vertreter der Behörden auf dem Schlachthof, hätten die Verstöße gar nicht verhindern können.

Auf der anderen Seite wird gegen einen Mountainbike-Fahrer, welcher sicherlich nur Gutes im Sinn hatte und einem jungen Wildschein das Leben retten wollte, aufgrund des Anfangsverdachts der Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Als der Mountainbiker eine Panne flickte, hatte sich ein kleines Wildschwein zu ihm gesellt. Nach 20 Minuten war der Reifen wieder einsatzbereit und das kleine Wildschwein noch immer bei dem Radsportler. Aus Sorge das Tier könnte alleine nicht überleben, habe der Mann es in seinen Rucksack gepackt. Er hatte dann einen Zoo und die Polizei kontaktiert und wird nun schlimmer behandelt, als skrupellose Tierquäler und Veterinäre, die richtige Tierquälerei tolerieren.

Es mag sein, dass die Ermittlungen nun mal in einem solchen Fall ein ganz normaler Prozess sind und möglicherweise sind strenge Maßnahmen und Vorgehensweisen sinnvoll, um der Tierquälerei Einhalt zu gebieten. Wenn aber – und das wird kein Ausnahmefall sein – Tierquälerei in Schlachthöfen behördlich ignoriert wird, dann sollte im Gegenzug bei offensichtlichen Versuchen, in Not geratenen Tieren zu helfen, mit Augenmaß gehandelt und von unsinnigen Anzeigen und Ermittlungen abgesehen werden.

GPS Navigation, eine App zur Straßennavigation von TomTom

Als die Firma Becker, die Navigationsgeräte herstellt, Konkurs anmeldete und in der Folge Kartenupdates für das Navigationsgerät nur noch umständlich und mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden zu erhalten waren, war abzusehen, dass früher oder später eine Alternative zu suchen ist.
Abgesehen von Einbaugeräten in teureren Fahrzeugen wird es zukünftig vermutlich immer weniger Navigationsgeräte geben. Moderne Smartphones können diese Aufgabe handelsüblicher Navigationsgeräte immer besser erfüllen und sind teilweise sogar besser bedienbar, als die traditionellen Navigationsveräte. Ich habe mich deshalb immer weniger nach herkömmlichen Navigationsgeräten umgesehen und stattdessen die Entwicklung von Apps für Smartphones beobachtet.
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Corona-Regeln missachtet? Strafen!

Die Corona-Regeln sind streng und wer sie nicht einhält, muss mit hohen Strafen rechnen. Zumindest, wenn er nicht zur „richtigen Familie“ gehört.

Ein Eis auf einer Parkbank essen, die zu nahe an der Eisdiele steht? 200 Euro Bußgeld pro Person, wie hierzu lesen ist: Paar muss für Eis 400 Euro Strafe zahlen – Eishändler reagiert. 50 Meter Abstand von der Verkaufsstelle sind vorgeschrieben.

Mindestabstand bei einer Beerdigung mit 500 Familienmitgliedern nicht eingehalten? Keine Strafen, es war eine Roma-Beerdigung, da drücken die Behörden schon mal ein oder zwei Augen zu: Roma-Beerdigung mit 500 Gästen ohne Abstand – keine Strafen.

Mit der Zigarette in der Hand gegen eine Lungenkrankheit

Dass Schadstoffe in der Luft die Lungen schädigen und dadurch Krankheiten der Atmungsorgane bei Menschen mit vorbelasteter Lunge tendenziell einen schwereren Verlauf haben, dürfte nicht überraschend sein. Ein Artikel hierzu kann beispielsweise unter dem Titel Warum Luftverschmutzung Covid-19 tödlicher macht bei Spektrum der Wissenschaft nachgelesen werden.
Am Rande des Pfälzer Waldes ist man in der glücklichen Lage, in einer Gegend mit sehr frischer Luft zu leben. Gute Voraussetzungen also für ein gesundes Leben. Hin und wieder lässt es sich jedoch nicht vermeiden, einen Einkaufsladen aufzusuchen und dort ist die Luft manchmal weniger gesund.
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Todesbescheinigung als Grundlage für Todesursachenstatistik

Wenn jemand stirbt, dann ist es in fortschrittlichen zivilisierten Ländern üblich, den Tod durch einen Arzt feststellen zu lassen. Dieser füllt dann auch eine Todesbescheinigung aus, in welcher die Todesursache angegeben wird. Dies dient als Grundlage für die Todesursachenstatistik ist die elementare Grundlage zur Ermittlung wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Sterbeziffern, verlorene Lebensjahre und vermeidbare Sterbefälle.
Wenn man sich etwas näher mit der Thematik befasst, wird man feststellen, dass es in vielen Fälle aber nicht so einfach ist, eine Todesursache einzutragen. Oft gibt es eine Kette an Ereignissen, die von einem Grundleiden über die unmittelbare Todesursache zum Tod führen. Diese Kausalkette sollte dann in der Bescheinigung möglichst genau abgebildet werden. Zudem können auch mehrere potentiell tödliche Grundleiden vorhanden sein.
Wenn jemand mit seinem Fahrzeug einen tödlichen Unfall hat, könnte er einfach am Steuer eingeschlafen sein und die Verletzungen des Unfalls führten zum Tod. Er könnte jedoch auch einen tödlichen Herzinfarkt gehabt haben, welcher dann zum Unfall führte.
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Corona rafft die Alten dahin

Das Satireformat „Bohemian Browser Ballett“ der ARD-Jugendwelle Funk bezeichnet das Coronavirus als „schönen und sinnvollen Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Schließlich habe diese Generation den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“, wie beispielsweise Die Welt schreibt.

Die öffentlich rechtlichen Sender schaffen es immer wieder, die Messlatte bei ihrem peinlichen Niveaulimbo noch ein Stück tiefer zu legen (während die Latte der Zwangsgebühren immer weiter nach oben gelegt wird). Bei der Aussage, dass das Positive an der Corona-Erkrankung ist, dass hauptsächlich die Alten sterben, welche angeblich für die Zerstörung der Welt verantwortlich sind, handelt es sich natürlich um eine überspitzte satirische Darstellung. Die Ironie ist jedoch, dass auch die Öffentlich-Rechtlichen ihren Teil an den Zuständen beitragen, die sie selbst kritisieren!
Schon vor Jahren musste man feststellen, dass die Öffentlich-Rechtlichen Gebührengelder für seichte Unterhaltungssendungen verschwenden, während sie zu den Problemen, die beispielsweise die Folge des grenzenlosen exponentiellen Wachstumszwangs durch das Zinseszins-System sind, meistens schweigen.
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LibreOffice kann nicht mehr mit Uhrzeiten rechnen

Seit Version 6.2.2 für Windows (x64) kann LibreOffice nicht mehr mit Zeiten rechnen, beziehungsweise macht bei der formatierten Ausgabe Fehler.

Rechenfehler bei Zeitdifferenzen seit LibreOffice_6.2.2_Win_x64

Wie in obigem Beispiel zu sehen ist, müsste die in Spalte C ausgegebene Zeitdifferenz der Zeiten in Spalte A und B exakt eine Stunde betragen. LibreOffice zeigt jedoch eine Sekunde zu wenig an. Erhöht man nun die Zeitspanne um diese eine fehlende Sekunde, ist zu erwarten, dass dann die Differenz von einer Stunde angezeigt wird. Dem ist jedoch nicht so. Nun berechnet LibreOffice die tatsächliche Differenz von einer Stunde und eine Sekunde.
Summiert man diese beiden Zeiten in der Spalte C aus Zeile 1 und Zeile 2 und gibt die Zeit in einem Feld aus, welches (wie das Feld in Zeile 4, Spalte C) im Format „HH:MM:SS“ formatiert ist, dann wird zumindest die Summe der beiden Zeitdifferenzen mit 2 Stunden erwartungskonform mit exakt zwei Stunden ausgegeben.
Summiert man diese beiden Zeiten in der Spalte C und gibt die Zeit in einem Feld aus, welches (wie das Feld in Zeile 10, Spalte C) im Format „[HH]:MM:SS“ (eckige Klammer um die Stunden HH beachten, welche es ermöglichen mehr als 24 aufsummierte Stunden anzuzeigen) formatiert ist, wird als Summe zwei Stunden und eine Sekunde angegeben.

Im Format im Format „[HH]:MM:SS“ anstatt im Format „HH:MM:SS“ werden die Zeiten korrekt ausgegeben.

Rechenfehler bei Zeitdifferenzen seit LibreOffice_6.2.2_Win_x64

Saubere, pünktliche Züge und freundliches Personal

Die Bahnhöfe sind in einem gepflegten und sauberen Zustand. Die Böden sind nicht versifft und zugemüllt. Es liegen keine Zigarettenstummel auf den Wegen oder im Gleisbett. Es gibt an den Bahnhöfen sehr viele und vor allem saubere und gepflegte Toiletten, welche von den Reisenden ohne zusätzliche Kosten genutzt werden können. Essen und Trinken für die Reise gibt es in unzähligen kleinen Geschäften und an Automaten. Die Bahnsteige sind komplett überdacht und die Überdachungen reichen bis über die Schienen, so dass man als Bahnreisender nicht durch Schnee und Regen laufen muss, um zum Zug zu kommen. An den Bahnsteigen gibt es häufig geschlossene Warteräume, die im Winter vor der Kälte schützen. Für Raucher stehen spezielle Raucherräume zur Verfügung, die einen Abzug über das Dach haben, so dass Nichtraucher nicht belästigt werden. Die Raucher haben auch so viel Anstand, nicht außerhalb dieser Räume ihrer Sucht in der Menschenmenge nachzugehen. An den Bahnsteigen verhindern Absperrungen, dass Menschen absichtlich oder unabsichtlich auf die Gleise gestoßen werden.
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Navis von Becker, Garmin, Here und TomTom

Becker Navigation

Mit Beschluss vom 1. April 2017 wurde über das Vermögen der United Navigation GmbH ein Insolvenzverfahren eröffnet, wie auf der Website http://www.becker-navigation.com/ zu lesen ist. Der Verkauf von Navigationsgeräten sowie Zubehörprodukten durch United Navigation wurde eingestellt. Das ist sehr schade, denn die Navigationsgeräte hatten einige Vorzüge gegenüber den Konkurrenzprodukten.

Becker Navigation insolvent

Während die ersten Halterungen für die Geräte noch überaus fehleranfällig waren und die Kontakte und Kabelanschlüsse mitunter bei normalem Gebrauch abbrachen, entwickelte das Unternehmen dann den MagClick Aktivadapter, der mit durchdachten Kontakten und Anschlüssen überzeugte. Die Halterung wird mit der Stromversorgung verbunden. Das Navi selbst wird nur in die Halterung geklipst und durch Magnete gehalten. Die Stromversorgung wird dann automatisch über robuste Kontakte hergestellt. Das umständliche Anschließen des USB- und Antennenkabels direkt ans Gerät entfällt somit.
Die Menüführung war durchdacht und das Design wirkte im Gegensatz zu anderen Produkten, wie etwa den Garmin-Geräten, modern.
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Werbung für Recht und Ordnung

Der Rechtsstaat ist das Rückrat unserer Demokratie. Gerichte entscheiden allein nach Recht und Gesetz. Ihre Urteile und Beschlüsse sind verbindlich und werden durchgesetzt. Das schafft Rechtsfrieden. So halten wir als Gesellschaft zusammen.

So steht es auf einer Werbetafel, die Werbung für den Rechtsstaat macht. Gut dass die Werbung uns versichert, dass wir noch in einem Rechtssaat leben. Angesichts von Nachrichten, wie den Folgenden, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass Recht und Gesetzt eine zunehmend untergeordnete Rolle spielen und Drogendealer und kriminelle Großfamilien die Oberhand gewinnen.
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Deutschland muss investieren!

Als ich beim überfliegen der Nachrichten Überschriften wie „Französischer Finanzminister ruft Deutschland zu mehr Investitionen auf“ oder noch etwas deutlicher „Französischer Finanzminister: „Deutschland muss investieren und zwar jetzt““ las, war ich zunächst etwas verwirrt.
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Wechselkopfzahnbürste

Der Ursprung aller Umweltschutz-Herausforderungen ist die rasant steigende Weltbevölkerung gepaart mit dem ressourcenintensiven Lebenswandel der Industrieländer.

Quelle: http://www.umweltschutz.de/

Der hemmungslose Verbrauch von Ressourcen erscheint unvermeidbar, wenn man den Lebensstandard halten will. Tatsächlich könnte man aber ohne den Verzicht auf die gewohnte Lebensweise große Mengen an Energie und Ressourcen einsparen. Die Betonung liegt allerdings auf „könnte“, denn tatsächlich hat man als Verbraucher nur wenige Möglichkeiten hierzu. Der Staatssekretärsausschuss führt zwar regelmäßig Beratungen zu einzelnen Themen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie durch, in der Politik scheint man sich aber dann doch nicht wirklich dafür zu interessieren, simple Lösungen voranzubringen, die auf einfache Weise Ressourcen sparen, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben. In seitenlangen Ausführungen zur Nachhaltigkeitspolitik sollen die Kunden animiert werden, beim Einkauf Produkte zu wählen, die weniger Verpackungsmüll zur Folge haben oder anderweitig unnötig viele Ressourcen verbrauchen. Da wird hochtrabend von „nachhaltigem Konsum“ und „ökologischem Fußabdruck“ gesprochen. Viele schöne Begriffe, die jedoch in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn die Hersteller in der Realität nicht angehalten werden, solche nachhaltigen Produkte auf den Markt zu bringen, damit der Kunde überhaupt die Möglichkeit hat „nachhaltig“ einzukaufen.
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